Ostara - Rituale zum Frühlingsanfang

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Hekate
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Re: Ostera - Rituale zum Frühlingsanfang

#11

Beitrag von Hekate » So 18. Feb 2018, 18:09

März nicht Februar.
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

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Rafael_Chiron
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Re: Ostera - Rituale zum Frühlingsanfang

#12

Beitrag von Rafael_Chiron » Mo 19. Feb 2018, 10:26

Hallo Muireall,

das Erste wäre für mich ein guter Plot/ Mythos, auf dem ich das Ritual aufbaue...
Schneewoelfin hat geschrieben:
So 18. Feb 2018, 17:27
ich werde wohl den Winter eher im Norden verabschieden, dann den Himmelrichtungen entsprechende Attribute einladen --- freu mich schon drauf :girlie-mr-miyagi:
Das was Schnee hier beschreibt ist ein super Ansatz, der sich gut mit einem entsprechenden Plot/ Mythos verbinden lässt: Den Winter verabschieden & das Neue herbeirufen. Das Ganze muss jetzt nur noch in eine rituelle Form/ Handlung gebracht werden...

@Muireall: Näheres über PN, da dies hier ein sehr öffentlicher Thread ist... ;)
Hekate hat geschrieben:
So 18. Feb 2018, 18:09
März nicht Februar.
@Hekate: Also die sogenannten Lupercalien fanden Mitte Februar statt. War aber eher eine Art Frühlingsvorfest... :werwolf: (Endlich kann ich mal diesen Smilie verwenden :happy: )

:liebegrüße: Rafael Chiron

Schupo

Re: Ostera - Rituale zum Frühlingsanfang

#13

Beitrag von Schupo » Mo 19. Feb 2018, 13:43

Ja... hierbei geht es aber doch um die Frühjahrstagundnachtgleiche und das ist a) etwas anderes als die Lupercalien und b) findet sie im März statt.

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Schneewoelfin
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Re: Ostera - Rituale zum Frühlingsanfang

#14

Beitrag von Schneewoelfin » Mo 19. Feb 2018, 14:44

Schupo hat geschrieben:
Mo 19. Feb 2018, 13:43
Ja... hierbei geht es aber doch um die Frühjahrstagundnachtgleiche und das ist a) etwas anderes als die Lupercalien und b) findet sie im März statt.
Richtig, aber der Lupercalien Ritus hat mich zu dem inspiriert, was ich dann an der Frühjahrstagundnachgleiche machen will :D
Rafael_Chiron hat geschrieben:
Mo 19. Feb 2018, 10:26
Das was Schnee hier beschreibt ist ein super Ansatz, der sich gut mit einem entsprechenden Plot/ Mythos verbinden lässt: Den Winter verabschieden & das Neue herbeirufen.
ich muss sagen, im Weiteren darüber sinnieren fühlt es sich für mich stimmiger an, in diesem Fall die Guardians at the Gate ohne Attribute, einfach nur formell zu rufen und dann den magischen Fokus auf die Verabschiedung des Winters im Norden (kurz) und Frühjahr im Osten mit Luft und Erzengel (Hauptteil) und es dabei zu belassen, ohne die anderen Himmelsrichtungen - so ist´s nicht doppelt-gemoppelt :hex:

LG Schnee
"Wenn du einen Fehler in deinem Bruder siehst, so ist der Fehler, den du in ihm siehst, in dir selbst." Jalal Ad DIn Rumi

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Re: Ostara - Rituale zum Frühlingsanfang

#15

Beitrag von Schupo » Mo 19. Feb 2018, 16:09

Hm... wenn der Winter zu Samhain beginnt, startet der Frühling dann nicht mit Imbolc?

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Re: Ostara - Rituale zum Frühlingsanfang

#16

Beitrag von Schneewoelfin » Mo 19. Feb 2018, 16:23

Hi Gerd,
Schupo hat geschrieben:
Mo 19. Feb 2018, 16:09
Hm... wenn der Winter zu Samhain beginnt, startet der Frühling dann nicht mit Imbolc?
Wenn Dich die Wicca-"Liturgie" interessiert, kannst Du das u.a hier im Online BoS nachlesen. Den Link findest Du auch oben links in der Linkliste :D (ich liiieeebe Wortspiele ;) )

LG Schnee
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Re: Ostara - Rituale zum Frühlingsanfang

#17

Beitrag von <kranich> » Mo 19. Feb 2018, 16:30

Ich weiß, wann die Lupercalien und die Tag- und Nachtgleiche sind :D

Ich hab mir halt gedacht, wenn wir (hier oben im Norden) das Äquinoktium feiern (im März) ist es vielleicht inspirirend, zu gucken, was die "Weiter im Süden" (Rom etc.) ein paar Wochen vorher machen. Hätte ich evtl dazu schreiben sollen. Sorry für die verursachte Verwirrung :), mein Fehler. Hier ist der Frühling ja noch eine weile hin, leider :)

Oben steht ja auch "Rituale zum Frühlingsanfang" im Titel....

Schupo

Re: Ostara - Rituale zum Frühlingsanfang

#18

Beitrag von Schupo » Mo 19. Feb 2018, 17:28

Schneewoelfin hat geschrieben:
Mo 19. Feb 2018, 16:23
Wenn Dich die Wicca-"Liturgie" interessiert, kannst Du das u.a hier im Online BoS nachlesen. Den Link findest Du auch oben links in der Linkliste :D (ich liiieeebe Wortspiele ;) )
Schlimm genug, dass da eine germanische Göttin Ostara erwähnt wird, die es nie gegeben hat
:rofl:

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Re: Ostara - Rituale zum Frühlingsanfang

#19

Beitrag von <kranich> » Mo 19. Feb 2018, 18:36

Schlimm genug, dass da eine germanische Göttin Ostara erwähnt wird, die es nie gegeben hat
Man könnte jetzt darüber streiten, welche Bedeutung hier "gegeben hat" hat.
Hat es denn Zeus mal gegeben?
Gibt es ihn heute nicht mehr?

Und so. Insofern:

Was ist schlimm
am Grimm?

Sind Götter etwas, dessen Existenz, Nichtexistenz, Vergangenheit oder Zukunft überhaupt diskutierbar ist?

Für viele Menschen gab es nämlich bestimmt mal eine Ostara - solange, wie diese Menschen daran geglaubt haben, das es Sie mal gegeben hat.

Schupo

Re: Ostara - Rituale zum Frühlingsanfang

#20

Beitrag von Schupo » Mo 19. Feb 2018, 19:30

Nun... der Gott Zeus wurde von den antiken Griechen über einen langen Zeitraum hinweg verehrt und in vielen mythologischen Erzählungen beschrieben. Insofern hat diese Gottheit eine Realität durch das Energiefeld erhalten, dass sich über die Jahrtausende hinweg aufgebaut hat. Wer hat noch gleich die These aufgestellt, dass alle "Chefgötter" mal bedeutende Stammesführer waren und später vergöttlicht worden sind?

Der Name Ostara leitet sich lediglich von einer Erzählung eines christlichen Mönchs ab, der mit Sicherheit keine anderen Götter neben seinem christlichen Gott hatte, wenn er die Gebote befolgt hat. In Anbetracht der damaligen Zeit und des Einflusses der Kirche werden die Menschen damals nicht hingegangen sein und angefangen haben, plötzlich eine Göttin Ostara zu erschaffen und zu verehren, bloß weil ein Mönch darüber geschrieben hat (ganz abgesehen davon, dass nur wenige Menschen in dieser Zeit lesen und schreiben konnten). Insofern gab es ganz einfach keine germanische Göttin Ostara.

Wenn heute Menschen anfangen, eine Ostara zu verehren, können sie das ja gerne tun, aber dann sollen sie doch bitte auch dazu stehen und sie nicht als vorchristlich bezeichnen, nur um sie zu legitimieren. Ja... auch das Internet kann ein Gott sein... Geld... Wissenschaft... aber niemand käme auf die Idee, sie als mind. 2000 Jahre alt zu deklarieren, nur um seinen Glauben zu legitimieren, warum man sie verehrt.

Es glaubt ja auch niemand an den Briefträger, oder etwa doch?? Muss man doch gar nicht... man sieht ihn doch regelmäßig, wenn er seine Runden zieht... dann weiß man doch, dass es ihn gibt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ostara

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