Earth path

Alles zum Thema Permakultur, Selbstversorger, Transition Towns, Lebensgemeinschaft, Umweltschutz und Ökologischer Fußabdruck
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Peregrin
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Re: Earth path

#21

Beitrag von Peregrin » Di 15. Aug 2017, 12:19

Howard hat geschrieben:
Di 15. Aug 2017, 12:09
Ich hab keinr Ahnung was Peregrin hat.
Dann sind wir ja schon zwei, denn ich habe keine Ahnung was du hast. Womit bin ich dir auf die Zehen getreten?

Ich versuche dir Fragen zu stellen, damit ich - und vielleicht auch andere Mitlesenden, denen das ebenfalls nicht so ganz ist - verstehen können, was du eigentlich genau möchtest. Die Fragen ignorierst du aber fast alle aus irgendeinem Grund.
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FreieAtem
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Re: Earth path

#22

Beitrag von FreieAtem » Di 15. Aug 2017, 12:36

Hi ihr,
Howard hat geschrieben:
Di 15. Aug 2017, 07:20
Ein Anliegen zu diskutieren das offenbar dann doch nicht so vielen wichtig ist ist auf einem Diskussionsboard, anscheinend "a complete waste of time"

Wie schon gesagt geht es mir um das bewusst werden. Handlung im Einklang mit Wille und Verstehen. Warum hier? Es ist ein Diskussionsboard. Soll ich das etwa bei Facebook machen? Warum? Weil es mich beschäftigt. Wofür? Um zu verstehen.
[...]
Es ist erstaunlich wie schnell man von einer Diskussionsebene zu einer aufgenötigten Rechtfertigungsebene kommt.
Du (und andere) müssen sich nicht rechtfertigen.

Wenn ich Dich Howard richtig verstanden habe, geht es Dir in diesem Thema gar nicht primär um eine Diskussion, sondern viel mehr um ein Sharing?
Das ist doch in Ordung (und auch spannend) - dafür ist das Board auch da! :girlie-nick:
... evlt. erklärt das die Frage was dein Anliegen für diesen Therad ist?

Ich denke allgemein sollten wir uns hier unsere Sprache, Werte usw. lassen - auch wenn wir mal etwas anders sehen, oder andere Worte benutzen würden... einfach bei sich selbst bleiben, fragen und damit rechnen, dass es anders sein könnte als man im ersten Moment vermutet hat, ist da wahrscheinlich eine gute Lösung fürs Gespräch :) .
_____________________________________

Zum Thema Earth path, beschäftigen mich selbst ähnliche egoistische Gründe wie Satyr. Egoismus triffts für mich allerdings auch nicht wirklich. Ich finde, dass Selbsterhalt etwas mit Selbstliebe zu tun hat. Das ist, für mich, letztendlich auch die Basis für eine Leben- und Liebe-erwiedernde Haltung. In dem Fall gegenüber dem Planeten, der mir das Leben ermöglicht.

Ein weiterer Grund, der mich antreibt bewusster und ressorcenorientierter zu handeln, ist ganz einfach Dankbarkeit.
Die Erde, die auch für mich die Göttin ist, gibt mir so viel ... ich bin ihr einfach dankbar dafür.
Daher ist es mir ein Bedürfnis mit ihr und allen Wesen, denen sie (wie mir auch) Leben gibt, ebenfalls liebevoll umzugehen...
Dazu gehört für mich auch respektvoll und achtsam mit dem Leben umzugehen, dass sich für das meine opfert (so ganz ohne Fußabdruck, wird hier vermutlichlich keiner davon kommen)... wohl wissend, dass sie auch im Leben dieser Opfer steckt.

Wovon ich mich allerdings ganz bewusst nicht bewegen lassen will, ist so ein grundsätzlicher Hass auf die Menschen, die ganz Zweifels ohne hier viel Mist mit ihr anstellen.
Und, für mich auch wichtig ... ich mag das Geschenk, z.B. fließend Wasser aus Plastikrohren zu haben, ein Auto zu besitzten, usw. nicht mit einem selbstzerfleischenden, schlechten Gewissen und nagendem Schuldgefühlen annehmen, bzw. diese "abarbeiten" ... Das empfinde ich, für mich, falsch.

Für mich ist Earth path von Dankbarkeit, Respekt und auch einer Bejahung auch zu meinem eigenen Leben getragen.
Wenn ich merke ich kann die Bejahung zu mir selbst bei der ein oder anderen Handlung nicht mehr haben, denke ich zwei mal drüber nach... bis ich einen Weg gefunden habe, den ich, zumindest für den Moment, bejahen kann. Manche Sorgfalt und Achtsamkeit hat sich bei mir also auch prozesshaft entwickelt und tut es immer noch.
Und was soll ich praktisch dazu sagen ... je mehr ich diese Ressorucen in aller Wertschätzung heilig halte, um so öfter fahr ich mit dem Fahrrad ;) .. und spar mir das Geschenk, ein Auto zu haben, auf... eine innere Freude darüber die Möglichkeit zu haben und mobil zu sein, die habe und erhalte ich mir trotzdem.

Das sehen manche sicher anders.. oder es ist ihnen zu wenig "Einsicht", bzgl. dem Schaden den Menschen hinterlassen - ist auch ok ...ich mag da trotzdem bei mir selbst und dankbar bleiben.

LG FreieAtem
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Chailleagh
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Re: Earth path

#23

Beitrag von Chailleagh » Di 15. Aug 2017, 13:27

Für mich ist das Thema "Schutz der Umwelt / Liebe zur Natur" kein Thema über das ich diskutieren müsste. Ebenso wie meine Gründe dafür, inwieweit und in welcher Form ich aktiv Umweltschutz betreibe. Wir leben auf und von dieser Erde, schon das alleine sollte Grund genug sein. JEDER ist in der Pflicht - und JEDER kann etwas tun. Auch dieser Punkt ist indiskutabel. Man kann jedoch keinen zwingen, bestenfalls sensibilisieren.

Der Mensch entnimmt mehr, als er letztendlich benötigt und solange Profit und Macht die Industrie und Regierungen mehr interessiert als Umweltschutz, der Wert eines Menschen an seiner Habe gemessen wird und die Mehrheit der Weltbevölkerung fern von Bildung und Aufklärung ist, sieht es mit dem Schutz unserer Erde leider schlecht aus. Da ich als kleines Menschlein dagegen nun leider nichts tun kann, muss ich mich auf meine Möglichkeiten beschränken: über mein eigenes Konsumverhalten nachdenken (z.B. nicht ständig alles neu kaufen), mein Kaufverhalten überdenken (z.B. Plastikverpackungen vermeiden), etc. - und ich höre damit nicht auf, auch wenn ich mich manchmal wie Don Quichotte fühle.

Eine interessante Diskussion wäre für mich hier eher die Scheinheiligkeit von Industrie und Handel: z.B. wirbt derzeit ein Discounter damit, dass er auf Plastiktüten verzichtet - aber in alles Läden nach wie vor welche an den Kassen liegen und ja auch die meisten Produkte noch immer in genügend Plastik verpackt sind. Oder dass ein Bierbrauer pro Kasten Bier soundsoviel qm Regenwald aufforstet, diesen Hinweis aber im Zuge der Bewerbung seines Produkts während eines Formel 1 Rennens bringt (passt für mich persönlich nicht so gut zusammen).
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Re: Earth path

#24

Beitrag von izento » Di 15. Aug 2017, 14:19

Howard hat geschrieben:
Di 15. Aug 2017, 12:09
... vielmehr ging es mir um den Egoismus unserer Art auch im Sinne des Humanismus und seiner Betonung auf den Wert des Menschen. In diesem Weltbild steht der Mensch ja über der Natur wenn ich nicht irre, anstatt als Teil in ihr. Also anthropozentrisch statt biozentrisch.
Ich lese ja nur still mit, da ich eigentlich kein "Erdpfadler" (naturspirituell) bin. Aber an dieser Stelle muß ich doch mal einhaken.

Ich denke eher, daß der Humanismus (sowohl der christliche als auch z.B der luciferiane) einer naturspirituellen Lebensweise entgegen steht.
Eben weil der Mensch sich darin nicht als gleichberechtigter Teil der Natur sieht, sondern als übergeordnetes "höheres" Wesen das die Natur "nutzt".
Einige machen aus dem "Nutzen" dann eben eine "Ausbeutung", weil sie nicht genug bekommen können.

Ich persönlich sehe den Umweltschutz für mich eigentlich auch eher "egoistisch". Ich mag und brauche Natur und versuche sie daher solange wie möglich zu erhalten.
Wohl wissend, daß sie nach meinem Ableben sowieso irgendwann den Orkus hinunter geht.

Um die Natur zu retten, müsste die Population der Spezies Mensch wohl auf die Hälfte reduziert werden.
Sieben Milliarden über einen Meter fünfzig grosse "Kakerlaken", die sämtliches pflanzliche und tierische Leben auffressen, kann dieser Planet halt nur bedingt ertragen. ;)

dunkle Grüsse
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Peregrin
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Re: Earth path

#25

Beitrag von Peregrin » Di 15. Aug 2017, 14:29

Inhaltlich wollte ich eigentlich auch nicht viel sagen, da ich diese Art Diskussionen schon zu oft geführt und gesehen habe, dass sie letztendlich praktisch nichts bringen. Und die Argumente sind eigentlich auch meist die selben, von der Theorie her sind sie also auch nicht sonderlich fruchtbar.

Eigentlich müsste erst einmal vorab geklärt werden, was der andere denn eigentlich unter "Natur" versteht. Es gibt auf unserem Planeten nichts vom Menschen unbeeinflusstes mehr, erst recht keine Landschaften, die meist als "Natur" betrachtet werden.

Ich meine, dass ALLE Anstrengungen des Menschen, Natur zu schützen und zu erhalten eigennützig sind. Auch unsere Liebe zur Natur ist ego- bzw. anthropozentrisch, weil da nur die dem Menschen nicht gefährlich werdenden oder von ihm als liebens- und erhaltenswert angesehenen Aspekte der Natur geschützt werden. (Unsere Ressourcen und das niedliche Seehundbaby wird geschützt, nicht die hässliche Spinne oder die gefährliche Tse-Tse-Fliege oder Dinge, von denen wir noch mehr als genug haben.)

Unser Wille und unsere Bereitschaft Natur zu schützen, hört da auf, wo unsere Comfort-Zone anfängt. Bei manchen beginnt die schon bei der Einschränkung des Fleischkonsums oder gar des Fleischverzichts, oder darin, nicht in den Urlaub (mit der schönen Natur da vor Ort, in der wir schwelgen und uns erholen wollen) zu fliegen.
Bei anderen fängt die da an, wo der Durchschnittsbürger Maßnahmen und Entscheidungen als "extrem" ansehen würde, weil da eine Lebensart gewählt wird, die nur Aussteiger und sonstige komische Kauze betreiben würden. (z.B. Konsequent gelebter Minimalismus, oder gar nur von selbstgezogenem Gemüse und selbstgezüchteten Tieren auf einem Land leben und nur selbsgesponnenes tragen.) Unsere Liebe zur Natur hat also ziemlich enge Grenzen.

Seien wir doch mal ehrlich, unsere (ich schließe mich da nicht aus!) Art die Natur zu schützen ist doch größtenteils leider nichts mehr als Makulatur, wenn man sich z.B. darüber austauscht, ob denn nun die kurzlebige Holzzahnbüste besser ist als die langlebige Plastikzahnbürste.

Ich bin nicht desillusioniert oder fatalistisch, auch wenn das gerade so klingen mag, ich halte auch die Makulatur und aktiven Naturschutz im Kleinen von Nöten, so gering oder absurd der auch ist. Aber wir sollten uns eben bewusst werden, dass er Aufgrund unserer Haltung zur Natur eben genau diese absurde Züge hat.

Beispiel Elektroautos. Schön für die Umwelt der Städte, da Menschen dann nicht mehr die Abgase einatmen müssen, aber der Strom für die Autos muss trotzdem irgendwo und irgendwie produziert werden. Und das geht auf Kosten der Natur, auch bei "grünem" Strom. Selbst bei Windrädern oder Sonnenenergie.
Oder Beispiel Wölfe. (Fast) Jeder Naturschützer ist für den Wolfschutz. (Schon allein deswegen, weil der Wolf ein Symbol für das Ursprüngliche, das Wilde ist, nachdem wir zivilisationsmüden westlichen Menschen uns sehnen.) Die einzigen die dagegen sind, sind die Landwirte und Jäger. Und warum sind anderen alle dafür? Da sie im Gegensatz zu den anderen genannten Gruppen keine Nachteile durch den Wolf haben. Wir schützen das, was uns genehm ist und wir lieben das, was uns genehm ist.

Vergleichbar ist das Thema Wald. Menschen haben bis vor ein paar hundert Jahren den Wald nie als etwas schützenswertes gesehen. (Er war im Gegenteil das Bedrohliche, mit seinen gefährlichen Raubtieren, seinen Unwegsamkeit in der man sich verirren konnte, seiner Herberge für Menschen außerhalb der Gesellschaft die den anderen schadeten). Man musste gegen den Wald ankämpfen, und ihm Felder abringen, die den Menschen ernährten, man musste ihn im wahrsten Sinne des Wortes mit Stumpf und Stil ausrotten. Erst als der Wald gezähmt und kontrollierbar war, da begann der Mensch den Wald zu lieben. (Und weil er selten wurde. Menschen lieben seltenes.)

Naturschutz ist absurd. Da werden zum Beispiel Millionen dafür ausgegeben um Kraniche zu schützen und einen Lebensraum für sie zu schaffen, während anderseits Millionen von Graugänsen im Großen Stil vergast werden. (Beide Vögel schaden der Landwirtschaft, aber der Kranich ist [noch] seltener und hat eine bessere Reputation. Wenn der wie die Graugänse wieder mal zur "Plage" werden sollte, wird er auch nicht mehr geschützt und geliebt werden.
Ebenso wird Millionen in den Erhalt und der Renaturierung von Heide- und Moorflächen gesteckt, weil der Mensch diese erhalten will, hauptsächlich wegen des Erholungsaspektes und der Romantik, wie beim Wald. Die "Natur" will das aber gar nicht, denn natürlicher Weise würden die Heide verbuschen. Und das Moor kann meistens auch nur bei künstlicher Wasserregulierung be- bzw. entstehen, weil der Klimawandel dafür gesorgt hat, das die einstigen Bedingungen nicht mehr da sind.
Zuletzt geändert von Peregrin am Di 15. Aug 2017, 15:07, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Earth path

#26

Beitrag von FreieAtem » Di 15. Aug 2017, 14:50

izento hat geschrieben:
Di 15. Aug 2017, 14:19
Wohl wissend, daß sie nach meinem Ableben sowieso irgendwann den Orkus hinunter geht.
Ich verstehe die Sorge, sie ist rational, aus der Perspektive der Menschen mit all ihrer Wissenschaft, realistisch.

... anderer Seits gehe ich davon aus, dass das Leben am Ende immer richtung Selbsterhalt strebt ... und ich glaube die Erde, der ich ebenfalls einen eigenen übergeordneten "Systemgeist" unterstelle, tut das auch.

Ich tu mir immer schwer damit in ihr nur ein hilfloses Opfer zu sehen ... dafür traue ich ihr einfach viel zu viel zu ... und dafür hat sie für mich viel zu viel Kraft ... und dafür sind wir von ihr, viel zu sehr abhängig - nicht anders herum!
Ich als kleiner Mensch kann Schmerz beim zuschauen empfinden und mich fragen wie lange sie das noch aushält.
.. aber wissen wie viel sie aushalten kann, das tue ich nicht... Und ich glaube es ist so viel mehr, als ich kleiner Mensch es kann!

Sie lässt uns machen ... warum ist mir auch nicht immer so ganz klar ... aber trotzdem glaube ich, dass sie sich nur einmal kräftig schütteln müsste, dann hätte sich inerhalb von Stunden das Problem mit uns erledigt... !
Wir mögen viel können, vieles nutzen und sie auch mißbrauchen ... aber bisher ist noch jede Hochkultur irgendwann im Erdboden versunken.
Ich glaube nicht, dass es ausgerechnet uns gelingt sie hier zu überlisten.... sie hat schon so viele Milionen Jahre überlebt.
Zu glauben, wir könnten dieses Leben gänzlich auslöschen - irgendwie ne, ich glaube dazu fehlt uns dann doch die Macht.

Ich meine wirf einen Blick nacht Tschernobyl -heute-. Die Natur dort etwickelt sich weiter ... ist teilweise Artenreicher und paradiesischer, als so manch unversäuchte, aber von Menschen bearbeitete Fleck anderswo.
Entgegen aller Erwartung ist das Leben dort nicht ausgestorben. Im Gegenteil, es hat sich angepasst.

Die Frage ist nur, ob wir das auch können - uns anpassen wenn sich unsere Waffen und unser Lebensstandart gegen uns selbst richtet.
Daher weiss ich generell nicht, ob es wirklich die Angst um das Leben auf der Erde ist, die uns bei diesem Thema treibt ... oder ob es nicht viel mehr -immer- die vor dem eigenen Sterben und dem Sterben desen was wir kennen ist.

LG FreieAtem
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Re: Earth path

#27

Beitrag von Peregrin » Di 15. Aug 2017, 14:59

FreieAtem hat geschrieben:
Di 15. Aug 2017, 14:50
Entgegen aller Erwartung ist das Leben dort nicht ausgestorben.
Das hat wohl niemand erwartet, dass durch erhöhte Radioaktivität "das Leben" ausstirbt. (Brauchte man auch nicht erwarten oder spekulieren, das wusste man bereits durch all die Atomtest in diversen Wüsten und Atollen) Die Natur wird nur unangenehmer als Lebensraum für langlebigere Organismen wie dem Menschen.
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Re: Earth path

#28

Beitrag von izento » Di 15. Aug 2017, 15:50

FreieAtem hat geschrieben:
Di 15. Aug 2017, 14:50
Ich tu mir immer schwer damit in ihr nur ein hilfloses Opfer zu sehen ... dafür traue ich ihr einfach viel zu viel zu ... und dafür hat sie für mich viel zu viel Kraft ... und dafür sind wir von ihr, viel zu sehr abhängig - nicht anders herum!
... aber trotzdem glaube ich, dass sie sich nur einmal kräftig schütteln müsste, dann hätte sich inerhalb von Stunden das Problem mit uns erledigt... !
Schütteln tut sich sich ja schon jetzt ein wenig.
Orkane, Hurricanes, Sturmfluten, Tsunami, usw.
Ich weiß allerdings nicht ob sie es noch rechtzeitig schafft dieses Ungeziefer abzuschütteln bevor sie ganz vor die Hunde geht.

Der Plastimüll in den Meeren ist z.B. etwas was sie nicht so einfach abschütteln kann. Aber davon will natürlich niemand etwas wissen. :girlie-lala:
Lieber voll vegan auf Öko machen, weil es gerade "in" ist und vegane Fertiggerichte aus der Plastikschale ...
Manchmal könnte ich kotzen :würg:
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Re: Earth path

#29

Beitrag von Solasard » Di 15. Aug 2017, 16:04

ÜBERLEBEN tut was sich anpasst, außer beim Menschen der passt seine unmittelbare Umgebung sich an : Kleidung, Behausung, Nahrungsbeschaffung usw. Dazu benötigt er Ressourcen, eng wirds je knapper diese werden. Wo dann die Natur bleibt möchte ich gar nicht erörtern.

Gruß Sola

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Re: Earth path

#30

Beitrag von Rewa » Di 15. Aug 2017, 18:12

izento hat geschrieben:
Di 15. Aug 2017, 15:50
Ich weiß allerdings nicht ob sie es noch rechtzeitig schafft dieses Ungeziefer abzuschütteln bevor sie ganz vor die Hunde geht.
Das Menschlein denkt bis zur nächsten Mahlzeit (resp. bis zum nächsten Rausch), die Natur agiert in Zeiträumen von Tausenden und Millionen Jahren. Wir kriegen sie nicht kaputt! Wir verändern sie nur so weit, dass wir nicht mehr in ihr existieren können. Sind wir dann weg, wird sich der Normalzustand wieder herstellen. Kommt dabei ja auf ein paar Jahrtausende nicht an.

Klar, anders wäre mir lieber! Aber auf die Vernunft des Menschen zu setzen scheint mir nicht erfolgversprechend.

Liebe Grüße
Rewa
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
(Sitting Bull, Lakota-Indianer)

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