Zauberstab woher?

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Hekate
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Re: Zauberstab woher?

#11

Beitrag von Hekate » Sa 1. Jul 2017, 22:39

Wieso mitten in der Nacht?

Klar geht das auch am Tag.

Ganz ehrlich, ich schneide schon immer nur am Tag.
Und nein, das hat nichts mit Schiss zu tun.
Eher mit, "ich will sehen, was ich tue".
Gut, die Tageszeit kann unterschiedlich sein.
Wie es halt in den Tag passt.

Was ich nicht mag ist - Hetzerei.
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Hekate
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Re: Zauberstab woher?

#12

Beitrag von Hekate » Sa 1. Jul 2017, 22:41

Holz:

Kommt darauf an.
Was für dich stimmig ist.

Das kann z. B. Haselnuss sein.

Oder ein anderes Holz.

Gruss

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Re: Zauberstab woher?

#13

Beitrag von Rewa » Sa 1. Jul 2017, 23:41

In unseren Breiten gibt es vier klimatisch bedingte Wachstumsphasen:
1. Die Ruhephase von November bis Februar.
2. Die Mobilisierungsphase von März bis April.
3. Die Wachstumsphase von Mai bis Juli.
4. Die Depositionsphase von August bis Oktober.
Holz sollte bevorzugt in der Ruhephase gesammelt werden. Aus Artenschutzgründen ist es ohnehin vielerorts verboten, in der Zeit vom 1. März bis 30. September Holz zu schneiden.
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
(Sitting Bull, Lakota-Indianer)

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Re: Zauberstab woher?

#14

Beitrag von Rewa » So 2. Jul 2017, 11:16

@ArionCGN: "Vielerorts" bedeutet nicht "überall" und ich wollte damit auch nur anregen, sich mit den örtlichen Vorschriften vertraut zu machen. Eher so als Randbemerkung gedacht.

Im Interesse der Pflanze, von der man Holz entnimmt, sollte aber trotzdem in der Ruhephase geschnitten werden.
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Re: Zauberstab woher?

#15

Beitrag von Hekate » So 2. Jul 2017, 11:59

Wie wärs, wenn ihr einfach fragen würdet?

Den Strauch, den Baum!

Gruß

Hekate
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Re: Zauberstab woher?

#16

Beitrag von Rewa » So 2. Jul 2017, 12:04

Genau!
Wobei ich das eigentlich voraussetze.
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Re: Zauberstab woher?

#17

Beitrag von Napgyermek » So 2. Jul 2017, 18:38

Im Laufe der Zeit hatte ich einige Zauberstäbe.

Manchmal lagen sie beim Waldspaziergang auf dem Weg, manchmal schwammen sie als Treibgut im Rhein, wiederum ein anderes Mal fragte ich eine Esche, zu der ich eine enge Bindung hege, um eine Gabe, welche sie mir zu Füssen legte.

Ich schmückte die Stäbe stets mit eingeritzten Symbolen, mit bunten Bändern, an denen gefundene Federn, klirrende Glöckchen, Muscheln oder Glasperlen befestigt wurden.

Die Stäbe blieben bei mir, bis eine neue Energie in den Vordergrund trat. Dann wurden sie stets in Würde der Erde zurückgereicht.

Nicht jeder handhabt das so; das ist auch okay. Da bist Du genauso frei wie in der Gestaltung, wie Du siehst. ;)

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Re: Zauberstab woher?

#18

Beitrag von Pain » So 2. Jul 2017, 21:13

Ich würde dir auch vorschlagen durch den Wald zu gehen und mit offenen Augen zu schauen ob dir ein Zauberstab "ins Gesicht springt". Einen zu kaufen halte ich aufgrund der meist hohen Preise eher für unklug ;)
Ich werde leben, denn ich kann mich heilen, selbst wenn ihr Menschen sterbt,
aber du kannst lernen, wie Kinder es sollten, in Frieden unter dem Himmel zu wachsen.
-aus dem "Lied der Allmutter"

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Re: Zauberstab woher?

#19

Beitrag von Lakeisha » Di 4. Jul 2017, 10:04

Hallo Ihr Lieben,

nebst dessen, was hier schon geschrieben wurde:

Holzarten: Igor Warneck hat mal etwas über die Bedeutung der verschiedenen Holzarten geschrieben (Buch: Ruf der Runen):
Hier ein kleiner gekürzter Auszug:

Buche: gutmütig, sanft, neutral, hält sich zurück, mischt sich nicht ein
Eiche: machtvoll, zähe Kraft, Baum des Nerthus und des Thor, ...
Eibe: der Göttin Hel zugeordnet, Führer in die Unterwelt, machtvoll, hartes Holz, gemustertn, schwer zu verarbeiten
Hasel: ähnelt im Wesen der Buche, neutral, strahlt etwas stärker, für Menschen auf der Suche nach ihrer eigenen Wahrheit...
Erle: mächtig, uralter Zauberbaum, sollte nicht ungefragt genommen werden....
Kirsche: liebevolle Energie, sanft, für zart Besaitete, schützt Liebe, gibt Vertrauen...
Linde: ähnlich Kirsche, erotischer, Freyja, ...

Bei der Materialwahl würde ich einfach der inneren Eingebung folgen.
Mir ist mein Zaubertab in einem Laden "über den Weg gelaufen" und er rief gaaaaanz laut: "Kauf mich!!" Und - er war gar nicht so teuer, sogar reduziert. Man findet heute schon recht günstig auch vieles online. Habe kein Problem damit, auch fertige Dinge zu benutzen, wenn sie sich für mich stimmig anfühlen. Aber ich denke, man sollte sich so einen Ritualgegenstand persönlich aussuchen - ich persönlich kann die Verbindung besser spüren, wenn ich den Gegenstand in Händen halte. Habe auch schon mal etwas aus dem Internet zurückgesendet, wenn es sich nicht richtig angefühlt hat. Der Ast, der mir ein Baum geschenkt hat (er hing einfach abgebrochen herunter) liegt im Schrank - er wartet auf seinen Einsatz, aber er ist für mich noch nicht vollendet (möchte noch schnitzen und Symbole einritzen). Meist benutze ich heutzutage einfach meine Hände (Finger) oder meine Athame.... Aber das ist wohl auch etwas Geschmackssache und hat meiner Meinung nach auch etwas damit zu tun, wie man selbst erfährt, ob man die Anwendung eines Gegenstandes zum Energieleiten "braucht" oder nicht. Für Anfänger m.E. kein falsches Instrument, so ein Zauberstab....

Ganz liebe Grüße,
blessed be,
Lakeisha
Carpe diem & noctem.
Morgengymnastik:
Mit dem richtigen Fuß aufstehen, Fenster seiner Seele öffnen; vor allem was lebt verbeugen; Gesicht der Sonne zuwenden; paar Mal über den eigenen Schatten springen; sich gesund lachen.
Und: :kaffee: ;)

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Re: Zauberstab woher?

#20

Beitrag von Feri » Di 4. Jul 2017, 20:56

Wer hat denn das mit dem nachts schneiden geschrieben und warum denkst du, dass diese Person damit universell Recht hat, was Zauberstäbe angeht?

Ich habe meinen von meinem Lieblingsbaum, eine quasi liegende Weide, die aber immer noch weiter wuchs. Darunter habe ich dann mal im Schnee die Wintersonnenwende gefeiert, und grad als ich ein kleines Dankopfer für die Umgebung und den Baum abgelegt hab und wieder hoch kam lag der direkt quer auf Augenhöhe vor mir, als würde jemand ihn mir überreichen. War schon abgebrochen, was ich gut fand, da ich den Baum nicht beschädigen wollte (liegt ja eigentlich auch genug auf dem Boden).

Für mich persönlich sind gekaufte Ritualgegenstände meist nix, weil die oft in Billiglohnländern produziert wurden und dort und durch den Transport oft auch große Umweltschäden anrichten. Daher klebt da für meine Zwecke einfach eine gar nicht geeignete Energie dran. Ganz anders die Energie von einem Ast, den man nach einem starken Sturm auf dem Boden findet, oder den man am Strand angespült entdeckt. Einfach mal mit offenen Augen durch die Natur laufen, dann wird dir schon einer begegnen. Kann natürlich eine Weile dauern, aber dann ist es auch wirklich dein ganz persönlicher.
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