Verbote einiger Kräuter

dissidentin

Re: Verbote einiger Kräuter

#11

Beitrag von dissidentin » Mo 10. Okt 2016, 10:29

Stadteule hat geschrieben:Ich sehe (oder empfinde) einen Unterschied darin, den Konsum von Stoffen rechtlich einzuschränken, deren Wirkung gefährlich ist oder Pflanzen per se zu verbieten, die bestimmte Stoffe enthalten. Pflanzen zu verbieten finde ich falsch (es ist als würde man Natur verbieten), den Konsum gefährlicher Stoffe zu verbieten finde ich dagegen richtig in einem Staat, der wie unserer organisiert ist und sich daher in der Fürsorgepflicht für seine Bürger sieht.

Bei einigen Pflanzen, die in den letzten Jahren vom Markt genommen wurden, erschließt sich mir die Entscheidung auch überhaupt nicht (salvia divinorum z.B. ist jetzt nicht gerade eine Massendroge) und den Verbot von Kräutern, die potentiell auch wild wachsen, finde ich schlicht absurd. Zudem sehe ich keine Logik darin, warum gesellschaftlich anerkannte Rausch- oder Aufputschmittel davon ausgenommen sind (Tabakpflanzen oder Kaffee z.B.), wogegen Pflanzen verboten werden, deren Konsum weitaus unüblicher und oft ungefährlicher ist.


LG, Stadteule
du hast als lieblingsgetränke in deinem profil u.a. whisky und met drin stehen. du wärst also auch dafür, diese zu verbieten, da sie zu den harten drogen gehören und der staat für uns unmündige bürger somit die sorgfaltspflicht inne zu haben hat, uns den konsum verbieten zu müssen?

ich sehe mich als eigenverantwortlich genug an, selbst bestimmen zu können, was ich meinem körper und geist zufüge und was nicht. würde man alles verbieten wollen, was schaden kann, müsste der großteil der supermarktregale leer sein, da zucker genauso schädlich sein kann wie thc (wenn nicht langfristig sogar mehr)...

dissidentin

Re: Verbote einiger Kräuter

#12

Beitrag von dissidentin » Mo 10. Okt 2016, 11:00

um ne provokante These mit einzuwerfen...


Verhaltensforschung

Intelligente Menschen sind anfälliger für Drogenkonsum

Wer als Kind schlau ist, greift als Jugendlicher und Erwachsener eher zu illegalen Drogen, sagen britische Forscher. Das Elternhaus spielt dabei keine Rolle - Charaktereigenschaften und das Geschlecht jedoch schon.


ganzer Artikel hier:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 97764.html

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Re: Verbote einiger Kräuter

#13

Beitrag von Lakeisha » Mo 10. Okt 2016, 14:09

Hallo Ihr Lieben,

jetzt konnte ich wieder etwas dazulernen... o.k. - aber ich stimme denjenigen hier zu, die es als geboten sehen, Drogenkonsum (unabhängig davon, ob Bewußtseins-erweiternd oder - einschränkend) im Straßenverkehr und in Situationen, wo verantwortungsvolle Aufmerksamkeit geboten ist, zu untersagen.

Übedies finde ich die These - Schlau konsumiert eher als dumm - sehr gewagt. Demnach müßte jeder Student (gehen wir mal von einem zum Studium befähigenden Intelligenzquotienten aus) kiffen oder sonstwie Drogen nehmen.
Zu meiner Studienzeit haben einige dem Drogenkonsum gefrönt, ich gehörte nicht dazu. Zu keiner Zeit hat es mich irgendwie zum Konsum irgendeiner Droge hingezogen (Alkohol und Zigaretten eingeschlossen). Wenn ich der Studie folgen würde, müßte ich strohdoof sein oder irgendwas dazwischen... wieder so ein Zwischending....
Darüber sollte ich mal nachdenken.... ;) (Achtung - blanke Ironie!!)

Könnte stundenlang hier lesen - sehr interessant. Allerdings: Geht es hier nicht mehr um Kommunikation als um Profilierung oder gegenseitige Rechtfertigung oder gegenseitiges Ankeifen?.... Manchmal lese ich sowas zwischen den Zeilen - aber ich kann mich natürlich auch irren. :nixweiss:

Ganz lieben Gruß,
blessed be,
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Re: Verbote einiger Kräuter

#14

Beitrag von simon magus » Mo 10. Okt 2016, 18:03

Ich grüße Euch,

wahrscheinlich komme ich jetzt hier mit ner kompletten Themaverfehlung, aber ich hätte da einen anderen Aspekt zu bieten: Vor zwei, drei Jahren kam ich hier im Wald jeden Tag bei einer Tollkirsche vorbei, die am Wegesrand wuchs. Ich freute mich sehr am Anblick einer doch nicht so ganz alltäglichen Pflanze mit jeder Menge kulturgeschichtlicher Querbezüge. Niemals wäre ich auf den Gedanken gekommen, auch nur eine Tollkirsche abzubrechen; ehe man eine Pflanze aus dem Wald holt, sollte man ganz sicher sein, dass sie im Haus und in der Familie keinen Schaden anrichten kann - und auch, dass man sie überhaupt benötigt. Was mich aber immens geärgert hat, war eine junge Familie, die eines Tages im Wald mit ihren Kindern "Natur erleben" spielte und die Pflanze abriss (ic kam leider zufällig dazu, als es schon zu spät war): als Begründung wurde mir genannt, man wolle den Wald "sicherer" machen für den Nachwuchs. Nun frage ich mich, wieviel Natur noch "zum Erleben" übrigbleibt, wenn man einfach alle potentiell schädlichen Stoffe ausrottet. Wäre es nicht sinnvoller gewesen, den Kindern die Gefährlichkeit einer Giftpflanze zu erklären und sie zu lehren, dass man halt nicht alles einfach in den Mund steckt? Ich bin kein Anhänger des Drogenkonsums, und ich finde auch, bei spirituellen Tätigkeiten sollte man die Finger davon lassen, wenn man kein ausgebildeter traditioneller Schamane ist (ich meine die ECHTEN Schamanen, nicht den Plastikschamanen aus dem Bücherregal) - aber muss man wirklich alles abmurksen/ausrotten/verbieten, was potentiell gefährlich ist bzw. was in der eigenen Tradition nicht genutzt wird? Würde mich interessieren, was Ihr dazu meint.

dissidentin

Re: Verbote einiger Kräuter

#15

Beitrag von dissidentin » Mo 10. Okt 2016, 20:11

Lakeisha hat geschrieben:jetzt konnte ich wieder etwas dazulernen... o.k. - aber ich stimme denjenigen hier zu, die es als geboten sehen, Drogenkonsum (unabhängig davon, ob Bewußtseins-erweiternd oder - einschränkend) im Straßenverkehr und in Situationen, wo verantwortungsvolle Aufmerksamkeit geboten ist, zu untersagen.
ich bin auch dafür das zu untersagen, also auch bei alkohol die 0,0 grenze einzuführen. dann ist man auf der sicheren seite.

bei thc gibt es mittlerweile offenbar schnelltests, die aktive bestandteile von inaktiven unterscheiden können. 48 stunden nach dem konsum soll wieder gefahren werden dürfen. diese müssen sie entwickeln, da gras jetzt als medizinischer stoff im umlauf ist und sie nicht jedem, der es konsumiert, die fahrerlaubnis entziehen können. hängen ja auch ne menge jobs an führerscheinen und daher auch viel geld.
Übedies finde ich die These - Schlau konsumiert eher als dumm - sehr gewagt. Demnach müßte jeder Student (gehen wir mal von einem zum Studium befähigenden Intelligenzquotienten aus) kiffen oder sonstwie Drogen nehmen.


nja, ein "normaler" student nimmt heutzutage drogen ^^

diese annahme basiert allerdings nicht auf einer these, sondern auf einer durchgeführten studie. studien untermauern normalerweise thesen...
Zu meiner Studienzeit haben einige dem Drogenkonsum gefrönt, ich gehörte nicht dazu. Zu keiner Zeit hat es mich irgendwie zum Konsum irgendeiner Droge hingezogen (Alkohol und Zigaretten eingeschlossen). Wenn ich der Studie folgen würde, müßte ich strohdoof sein oder irgendwas dazwischen... wieder so ein Zwischending....
Darüber sollte ich mal nachdenken.... ;) (Achtung - blanke Ironie!!)
so ironisch finde ich das nicht. an meinen tagebüchern (mit neun machte ich meinen ersten eintrag und ich schrieb jahrelang täglch) kann ich meine entwicklung vor und nach dem beginn des konsums quasi ablesen. also mich hats tatsächlich schlauer gemacht, die bewusstseinserweiterung springt buchstäblich aus den seiten raus... ;)
Könnte stundenlang hier lesen - sehr interessant. Allerdings: Geht es hier nicht mehr um Kommunikation als um Profilierung oder gegenseitige Rechtfertigung oder gegenseitiges Ankeifen?.... Manchmal lese ich sowas zwischen den Zeilen - aber ich kann mich natürlich auch irren. :nixweiss:
bei kontroversen themen wird eben auch kontrovers diskutiert. man darf halt inhaltliche differenzen nicht mit persönlichen differenzen verwechseln. ich finds auch insgesamt gut streitbar zu sein. man braucht das nicht ernst nehmen oder muss es absolut sehen a la einmal gekeift, immer am keifen. streit gehört dazu. wo viel licht, da auch viel schatten und wo wenig licht ist, ist eben auch wenig schatten, auf dauer is das aber recht grau und trist. in meinem persönlichen freundeskreis hat so mancher streit reinigend wie ein gewitter gewirkt und uns näher zusammen wachsen lassen. so ein kleiner streit basiert ja oft auf herzblut und leidenschaft, nur wenns innen krieg ausartet, weil man verbohrt und stur bleibt, wirds brenzlig. meine meinung, muss niemand genauso sehen...

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Re: Verbote einiger Kräuter

#16

Beitrag von Sarf » Mo 10. Okt 2016, 20:21

ArionCGN hat geschrieben:@ Sarf:

Aaalso - Schatzmon sagt, dass es diese Studien gibt, allerdings leider nicht auf Deutsch und leider nicht unbedingt offen zugänglich. Ich werde Google heute und morgen noch bemühen, bin jedoch nicht dazu bereit, für eine Antwort in einem Forum Geld für eine Studie auszugeben, die meine Meinung bestätigt. Im schlimmsten Fall muss ich damit leben, dass Du meine Meinung als Halbwahrheit erachtest.
Du kannst mir die Links geben, da ich auf die meisten Studien - auch die, die nicht kostenlos sind - zugreifen kann (Vorteil wenn die Uni ihre Zugriffslizenz einem zur Verfügung stellt). Dass sie nicht auf Deutsch sind ist auch kein Problem. Ich nehme an, sie sind wie die meisten wissenschtlichen Studien auf Englisch, wenn nicht kann ich noch mit 2-3 Fremdsprachen dienen.
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Re: Verbote einiger Kräuter

#17

Beitrag von Sarf » Mo 10. Okt 2016, 20:31

Bisschen Off-Topic:
dissidentin hat geschrieben: diese annahme basiert allerdings nicht auf einer these, sondern auf einer durchgeführten studie. studien untermauern normalerweise thesen...
So ganz richtig ist das auch nicht. Das Ergebnis einer Studie ist immer eine Dichtefunktion einer Normalverteilung und somit eine Gauß'sche Funktion. Das bedeutet, dass jeder Wert nur ein Mittelwert ist, der auch einen Mittelfehler hat, und eine Wahrscheinlichkeitsverteilung darstellt.

Aus diesem Grund habe ich Arion auch nach der Studie gefragt. Jedes statistische Ergebnis ist interpretierbar und nicht absolut. Entscheidend ist die Methodik die dahintersteckt. Ihr würdet nicht glauben, was es für Tricks und Umwege gibt, ungeachtet der Umfragewerte, statistisch auf das gewünschte Ergebnis zu kommen. Das Ergebnis einer Studie ist 0 wert, wenn man die Methodik und die Zielsetzung dahinter nicht kennt.
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Re: Verbote einiger Kräuter

#18

Beitrag von dissidentin » Mo 10. Okt 2016, 21:16

Sarf hat geschrieben:Bisschen Off-Topic:
dissidentin hat geschrieben: diese annahme basiert allerdings nicht auf einer these, sondern auf einer durchgeführten studie. studien untermauern normalerweise thesen...
So ganz richtig ist das auch nicht. Das Ergebnis einer Studie ist immer eine Dichtefunktion einer Normalverteilung und somit eine Gauß'sche Funktion. Das bedeutet, dass jeder Wert nur ein Mittelwert ist, der auch einen Mittelfehler hat, und eine Wahrscheinlichkeitsverteilung darstellt.

Aus diesem Grund habe ich Arion auch nach der Studie gefragt. Jedes statistische Ergebnis ist interpretierbar und nicht absolut. Entscheidend ist die Methodik die dahintersteckt. Ihr würdet nicht glauben, was es für Tricks und Umwege gibt, ungeachtet der Umfragewerte, statistisch auf das gewünschte Ergebnis zu kommen. Das Ergebnis einer Studie ist 0 wert, wenn man die Methodik und die Zielsetzung dahinter nicht kennt.
daher schrieb ich ja auch untermauern und nicht verifizieren, als quasi ne bekräftgte these. gibt ja auch zu zig studien gegenstudien und 8000 probanten, wie es bei dieser studie war, sind jetzt auch keine immense zahl, daher würd ich das selber auch nicht als wissenschaftlichen fakt ansehen.

rein vom soziologischen standpunkt aus allerdings nachvollziehbar, weil es schon ein zeichen von intelligenz ist, sich nicht lediglich anzupassen, sondern auch zu explorieren. reine unterordnung in ein vorhandenes system erweitert dieses ja nicht, da es so stagniert, sondern das infragestellen der grenzen und erweiterung derselben ermöglicht erst eine entwicklung.

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Re: Verbote einiger Kräuter

#19

Beitrag von Rotfuchs » Di 11. Okt 2016, 01:00

ArionCGN hat geschrieben:Ok... ich bin mit einem Rechtsmediziner verheiratet und bekomme so einiges an menschlichen Abgründen mit.

@ Eschengnom: Stell Dir einfach mal vor, dass es bei der Restriktion von verschiedenen Stoffen nicht einfach nur um den eigenen Konsum geht, sondern auch um den Schutz von anderen Menschen/Unbedarften. Wie leicht wäre es dann, einen nervigen Nachbarn zu vergiften oder der schwangeren Ehefrau Kräuter unterzujubeln, so dass sie ihr Kind verliert?! Oder ein Kollege soll eine Beförderung erhalten, die man lieber selbst gerne hätte.

Ist schon gut so, dass hier vom Staat regulierend eingegriffen wird... ebenso bei Medikamenten.
Ich finde was du da sagst ist nicht ganz bis zu Ende gedacht. Also ich verstehe deinen Punkt und ich finde auch dass der Staat bei bestimmten Problemen regulierend eingreifen muss.

Aber bei Kräutern und im weiteren Sinne Rauschmittel etc. ist es doch komplett sinnlos da irgendwas zu verbieten? Es wäre einfach den Nachbarn mit mit Wunderbaum Samen oder Knollenblätterpilzen oder Schierling zu vergiften, aber diese Stoffe sind in Deutschland allesamt nicht illegal, und selbst wenn dann würden zumindest die letzten beiden frei bei uns wachsen.

Es wäre aber auch schon rein logisch nicht machbar alles zu verbieten womit man seine Mitmenschen oder sich selber Schaden kann. Und nebenbei würde ich auch mal vorsichtig die Frage in den Raum stellen ob wir wirklich wollen dass der Staat die Aufgabe hat uns vor uns selbst zu schützen. Wo würde man da anfangen und aufhören? Ist dann Fastfood, Rauchen oder Extremsport auch zu verbieten?
Soweit ich weiß ist Selbstmord in Deutschland nicht strafbar, wir können also davon ausgehen dass wir rein rechtlich gesehen über unser eigenes (Über)leben verfügen dürfen. Welche Rechtsgrundlage sollte dieser "Schutz der Bürger vor sich selbst" dann eigentlich haben?

Auch wenn es beim ersten mal hören ein bisschen extrem klingt: Der Staat würde besser daran tun die Kräuterchen/Drogen die im Umlauf sind auf Reinheit zu untersuchen (also Regulierung der Zusammensetzung etc.) und strenge Präventionsmaßnahmen und Hilfestellungen für Suchtkranke anzubieten anstatt die ganze Distribution irgendwelchen Kriminellenbanden zu überlassen - Prohibition ist doch auch nur ein beschönigendes Wort für "wir stecken den Kopf in den Sand und lassen kriminellen das Feld".

Also ich propagiere sicher keinen Konsum von irgendwas - das muss jeder schon für sich selbst wissen, aber für mich sind diese Kräuterverbote genauso wie damals der "Paragraph 175 StGB" oder die Majestätsbeleidigung ein Relikt aus einer autoritären Zeit dass irgendwann auch abgeschafft wird, sobald sich genügend Leute darüber bewusst sind wie sinnlos es eigentlich ist Suchtkranke in Gefängnisse statt ins Krankenhaus zu stecken.

:joint: Legalize! :D :D
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Re: Verbote einiger Kräuter

#20

Beitrag von Lakeisha » Di 11. Okt 2016, 13:59

Hallo Ihr Lieben,

mh - da möchte ich mich mal der These anschließen, daß Forschungen und Studien mit die streitbarsten Dinge der Wissenschaft sind. Zu hinterfragen ist stets, wer hat die Studie in Auftrag gegeben, wer verbindet welche Interessen damit....
Studien haben allesamt einen Hintergrund - und das macht sie so streitbar und ebenso nicht unantastbar. Sie stellen mithin meiner Meinung nach keine Fakten dar, sondern nur wieder Thesen, die wiederum einer kritischen Inaugenscheinnahme bedürfen ;)

Aber das Thema ist unerschöpflich und ich finde es wahnsinnig gut, daß hier keiner ein Blatt vor den Mund nimmt und mal zu dem Top-Thema Drogenkonsum offen Stellung nimmt. Das liest sich interessant - und meinereiner möchte hier niemanden an den Pranger stellen - eben weil es in im eigenen Verantworten eines jeden steht, ob er Drogen konsumiert oder nicht. Meine Meinung ist nur, daß er dabei an andere denken sollten und die Auswirkungen, die der Konsum haben kann - nicht mehr und nicht weniger. Leider ist das Urteilsvermögen mancher sehr egoistisch veranlagt. Manche denken gar nicht an die Mitmenschen, sondern nur an sich - und da hört für mich ganz persönlich der Spaß auf. Ob man das Zeug nun Alkohol, Drogen oder sonstwas nennt - egal.
Meinereiner hat den Untergang einer Familie eines Alkohol-Abhängigen miterleben dürfen. Keine schöne Sache sowas. Und solche Dinge passieren leider auch bei anderen Drogen. Davor kann ich einfach meine Augen nicht verschließen. Deswegen meine Äußerungen hinsichtlich einiger Bedenken.

Meinereiner hat auch in den letzten Jahren eine gewaltige Bewußtseinserweiterung erleben dürfen - seit ich mich ganz intensiv mit den "magischen" Themen beschäftige und praktiziere. Meditation und andere sportliche Aktivitäten trugen das ihre dazu bei. Aber es muß jeder selbst entscheiden, welche Mühen er auf sich nehmen will, um sein Bewußtsein zu erweitern und auf welche Weise er das machen möchte.

Möchte keinem in seine Verantwortung reinreden - das steht mir auch gar nicht zu. Möchte nur zum Nachdenken anregen.
Danke, daß Ihr so viel Geduld habt und mir als Zweifler immer so offene und ehrliche Antworten gebt.

Ganz lieben Gruß,
blessed be,
Lakeisha
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Mit dem richtigen Fuß aufstehen, Fenster seiner Seele öffnen; vor allem was lebt verbeugen; Gesicht der Sonne zuwenden; paar Mal über den eigenen Schatten springen; sich gesund lachen.
Und: :kaffee: ;)

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