HeldInnen/Vorbilder der Kindheit

SommerFuchs

Re: HeldInnen/Vorbilder der Kindheit

#61

Beitrag von SommerFuchs » Mo 4. Apr 2016, 07:44

Meine Heldin aus der Kindheit war Sailor Moon. :girlie-gfk:

Und jetzt merke ich, ich bin fast so wie sie (weine schnell, bin tollpatschig... Wo bleibt meine Verwandlungsbrosche :green: )

Wer mir enfällt für die heutige Zeit, wären die Mädchen/Frauen von den Disney Filmen.
Merida und Elsa oder Anna. Aber natürlich auch die alten Disneyfilme wie z.B. Arielle, Belle, Cinderella usw.



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Ashar Starchild
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Re: HeldInnen/Vorbilder der Kindheit

#62

Beitrag von Ashar Starchild » Mo 4. Apr 2016, 20:22

Hi Sommerfuchs :)

und was hat sie zu Deinen HeldInnen gemacht? ^^

LG Schneewölfin
"Wenn du einen Fehler in deinem Bruder siehst, so ist der Fehler, den du in ihm siehst, in dir selbst." Jalal Ad Din Rumi

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Re: HeldInnen/Vorbilder der Kindheit

#63

Beitrag von SommerFuchs » Di 5. Apr 2016, 07:30

Sie (Sailor Moon) hat sich bewährt und in schwierigen Situationen ist sie über sich hinaus gewachsen. Man konnte im Lauf der Serie sehen wie sie erwachsen wird. SIe hat mich stark inspiriert.
Ich war früher eine kleine graue Maus und hatte keine Freunde. Deswegen wollte ich so sein wie sie. Jetzt kämpfe ich für meine Träume wie sie und deswegen ist sie meine Heldin in der Kindheit.

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Ashar Starchild
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Re: HeldInnen/Vorbilder der Kindheit

#64

Beitrag von Ashar Starchild » Di 5. Apr 2016, 18:42

Danke, Sommerfuchs, das ist sicherlich inspirierend :) :thumbup:
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Re: HeldInnen/Vorbilder der Kindheit

#65

Beitrag von Peregrin » Di 13. Okt 2020, 18:45

Ich bin irgendwie auf Umwegen hier hergekommen (Geburtstagskind von heute und dessen Beiträge angeguckt) und auch wenn der Thread schon ewig alt ist - nette Koinzidenz, da ich gerade ein Buch von einer Autorin (Tamora Pierce) lese, die ich als Kind sehr gerne gemocht habe. (Kostet gerade nur ein paar Cent als Kindleausgabe)

Bücher mit Heldinnen habe ich so gut wie gar nicht gut gefunden, abgesehen von den allerwenigsten Ausnahmen. Ronja Räubertochter ist ja schon genannt worden. Ansonsten finde ich Tamora Pierce Heldinnen toll, von denen ich die Reihen über Alanna, Dhana und Keladry gelesen habe. Die drei Reihen spielen in der selben Fantasy-Welt.

Alanna ist eigentlich bestimmt, eine magische Ausbildung zu machen - die aber leider mit der typischen weiblichen Erziehung einhergeht. Das will sie nicht und tauscht darum quasi die Identität mit ihrem Zwillingsbruder. Der bekommt die Ausbildung als Magier und sie wird als Junge verkleidet zum Ritter ausgebildet. Es geht um Ideale, Freundschaft, Intrigen, Überwindung von Schwierigkeiten ,usw.. Magie kommt nicht zu kurz auch wenn die Heldin keine explizite magische Ausbildung durchläuft, sie bekommt auch die Göttin als Patronin (ohne zu viel zu spoilern, sollte das noch jemand lesen wollen.) Habe ich als Kind mega-spannend gefunden.

Die Prüfung zum Ritter besteht unter anderem darin, dass die Bewerber sich ihrer größten Furcht stellen müssen. Alles sehr schön klassisch.
Ja, es gibt auch eine Liebesgeschichte - aber im Gegensatz zu (miesen) modernen Medien der Art wird nicht die "strong independent woman", von der Autorin aufgebaut um dann ad absurdum geführt zu werden, kaum das da ein Love interest auftaucht, dem sie ganz klassisch als schwaches Weibchen in die starken Arme fallen darf. (Ja, ich gucke in deine Richtung, Autorin von "Discovery of witches", deren Folgen ich einfach nicht zuende gucken konnte, auch wenn die in meinen Lieblingsstädten Venedig und Cambridge spielen, die Bilder toll sind und der Anfang klasse war: Geheimnisvolles Werk über Alchemie, das nur eine Auserwählter lesen kann und hinter dem verschiedene Wesen her sind.)

Die Dhana-Bücher von einem Mädchen, dass ihre Eltern durch einen Angriff auf ihren Hof verloren hat und die mit Hilfe von Tieren überlebt, mit denen sie kommunizieren kann. Dadurch, statt als Ritterin, spielt sie im Krieg eine bedeutende Rolle.

Die Kelandry-Bücher sind irgendwie eine Mischung aus beidem: ein Mädchen, das ein Ritter werden will und mit Tieren kommunizieren kann. Ist trotzdem kein "Aufguss" der vorigen Geschichten.

Es gibt auch viele starke weibliche Nebenpersonen, wenn ich genauer drüber nachdenke. Und zwar aller Couleur.

Ich glaube wem ein Buch /eine Reihe davon gefällt, dem gefallen die anderen auch.
Silence is the language of God, all else is poor translation. — Rumi

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Re: HeldInnen/Vorbilder der Kindheit

#66

Beitrag von Hekate » Di 13. Okt 2020, 19:25

Bei Dhana stirbt die Mutter + der Großvater.
Wenn es DIE Serie ist, die ich gelesen habe.
Ein Pferdemädchen.
Und sie ist eine "Halbgöttin, wenn man die griechischen Mythen als Vergleich ran zieht.
Vater, ein Gott hat mit einer Frau geschlafen.
Die Frau ist eine Heilerin, Hebamme.

Alanna hat einen Zwillingsbruder.
Und sie geht als Junge an den Königshof.

Kelandry kenn ich gar nicht.

Ist schon lange her, wo ich das gelesen habe.
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

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