Mythologische und historische Rätsel

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Hagezorn
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#11

Beitrag von Hagezorn » Fr 15. Mai 2020, 08:11

Wenn man an oberen Rennweg bei Spechtsbrunn(Thüringen) langfährt,kann man die Schatten des Schwedischen Heeres über die Fläche ziehen sehen.
Mir so passiert als ich im Schneesturm zur Nachtschicht wollte.
Selbst im Auto fühlt man sich kein wenig sicher!
Zuerst fielen mir die großen Windhunde auf,dann die schlurfende Menschenmenge.....
...............................
#In russischen Legenden gibt es sogar ne wandernde Mammutherde....
Menschen brauchen einen Glauben,sonst hätte Ihre Existenz keinen Sinn....

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Hagezorn
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#12

Beitrag von Hagezorn » Sa 16. Mai 2020, 10:11

Aber wenn es Euch interessiert kenne ich noch mehr Orte.
Da kann man rätseln----war da was?
Ne das kann man alles erklären.......
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Peregrin
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#13

Beitrag von Peregrin » Sa 16. Mai 2020, 16:00

Für mythologische Orte gibt es den Forenbereich "Kraftorte und Reiseberichte". Da findest du sicher einen passenderen Thread oder kannst einen eigenen aufmachen.
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Chailleagh
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#14

Beitrag von Chailleagh » Fr 22. Mai 2020, 21:36

Peregrin hat geschrieben:
Di 12. Mai 2020, 12:14
Bodecea hat geschrieben:
Di 12. Mai 2020, 09:55
ich finde es interessant, wenn manche Mythen sehr weit verbreitet sind. Da fallen mir zum Beispiel die "wilden Leute/Männer/Weibchen" ein, fairy-artige Wesen mit bestimmten Tabus. Das kann man ja noch auf reale Menschen beziehen, die als Außenseiter im Wald lebten.
Sind sie das tatsächlich? Ich dachte, die seien eher eine typisch europäische Modeerscheinung.
Ich möchte hier auf die Tuatha de Danann verweisen, deren Geschichten / Sagen / Mythen von den Celtoi nach Irland gebracht wurden.
Feen + Elfen sind keineswegs eine moderne Erfindung.
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Peregrin
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#15

Beitrag von Peregrin » Sa 23. Mai 2020, 09:32

Chailleagh hat geschrieben:
Fr 22. Mai 2020, 21:36
Feen + Elfen sind keineswegs eine moderne Erfindung.
Hi Chailleagh!

Öhm....
Da haben wir völlig aneinander vorbeigeredet. Ich halte Götter, Elfen und andere Wesen ganz sicher nicht für Erfindungen. :lachen: Für moderne erst recht nicht. ;)

Ich habe nur daran gezweifelt, dass "Wilde Männer"/"Wilde Frauen" ein uraltes und weltweites Phänomen waren. (Und damit meinte ich explizit diese Wesen, die als "Wilde Männer"/"Wilde Frauen" bezeichnet und dargestellt worden, also die mit Knüppel bewaffneten, gänzlich mit Haaren bedeckten Wesen, die als Familien im Wald lebten. Nicht irgendwelche spezifischere Wesen wie etwa die Moosweibchen oder Wolfskinder (also wilde Menschen, aber keine Naturgeister) oder weltweit sicher vorhandene Sagen von Völkern wie Zwergen oder einstmals dagewesenen alten Göttervölkern, die von den Menschen oder Invasoren "entgöttert" und in den Untergrund, den Wald oder die Hügel vertrieben wurden.)


Etwas schade das der eigentliche Grund, aus dem ich den Thread aufgemacht haben, unbeachtet geblieben ist. (Kommt davon, wenn man zu viele Baustellen aufmacht, fürchte ich.)

Hat niemand eine Idee zu der Aussage:
Ethnologen wissen genau, daß das Reittier eines Gottes meist nichts anderes ist als die Tiergestalt, die jener Gott ursprünglich selbst hatte, bevor er weiterentwickelt und vergeistigt wurde.
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#16

Beitrag von Ashar Starchild » Sa 23. Mai 2020, 12:30

Hi Peregrin,
Peregrin hat geschrieben:
Sa 23. Mai 2020, 09:32
Etwas schade das der eigentliche Grund, aus dem ich den Thread aufgemacht haben, unbeachtet geblieben ist. (Kommt davon, wenn man zu viele Baustellen aufmacht, fürchte ich.)

Hat niemand eine Idee zu der Aussage:
Ethnologen wissen genau, daß das Reittier eines Gottes meist nichts anderes ist als die Tiergestalt, die jener Gott ursprünglich selbst hatte, bevor er weiterentwickelt und vergeistigt wurde.
sorry, für mich ging aus der Überschrift hervor, dass Du gerne über Rätsel diskutieren wolltest, nicht explizit über die Tiergestalten der Götter :)


Wie schon in meinem Post oben angedeutet, gab es ja im Alt-ägyptischen Glauben viele Götter mit Tierattributen, was mMn auf den schamanischen Ursprung hinweist. Die Ba-Seele der Götter war meist ein Tier oder ein Naturphänomen, wie zB das Ba der Aseth eine Katze war = Bastet :)

So schildert Ra zB im Buch der Himmelskuh die Erscheinungsformen der Ba Seele verschiedener Götter:
Ich bin es, der den Himmel geschaffen und befestigt hat, um die Bas der Götter in ihn hineinzusetzen
Ich bin es, der den Himmel geschaffen und befestigt hat, um die Bas der Götter in ihn hineinzusetzen
Ich bin Re, der Leuchtende!
Darum sollst du sprechen in der Abenddämmerung,
die der Feind des Re ist: „Ich bin der Ba des Re, sein Zauber.“
Der Ba des Re ist die ganze Welt.
Der Ba des Osiris ist der Widder von Mendes.
Die Bas des Sobek sind die Krokodile.
Der Ba des Nun ist das Wasser.
Der Ba des Apophis ist im Ostberg.
Der Ba der Finsternis ist die Nacht.
Der Ba von jedem Gott ist in den Schlangen.
Ich gehöre zur Flamme, die der Ba des Feuers ist.
Ich bin Re der Neunheit und ziehe vorbei, da ich hell bin
LG Ashar
"Wenn du einen Fehler in deinem Bruder siehst, so ist der Fehler, den du in ihm siehst, in dir selbst." Jalal Ad Din Rumi

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Re: Mythologische und historische Rätsel

#17

Beitrag von Peregrin » Sa 23. Mai 2020, 13:08

Hi Ashar,

ich verstehe nicht ganz, auf was du hinaus willst, fürchte ich. Vermutlich, weil ich mich zu wenig mit ägyptischer Mythologie auskenne. Haben die sich denn gewandelt, und waren nicht schon immer tierköpfig/tiergestaltig gedacht?
Welche Qualitäten hat denn der Widder des Osiris, bzw was für ein Phänomen verkörperte er? Wenn wir mal davon ausgehen, es geht nicht nur um Reittiere, sondern ebenfalls um "Begleittiere".

Mir gehts eigentlich nicht um Götter in Tiergestalt/Tierattributen und warum die diese haben, sondern um diese dubiose Aussage, dass das Reittier von Göttern, mal eine Form des Gottes selbst gewesen sein soll.

Hamsa (für was auch immer genau das steht - das Selbst, die die Weltseele, die Verkörperung des Lichts) also der Schwan/ die Wildgans verkörpert eben die angesprochenen Qualitäten. Und der Vogel ist das Reittier von Brahma. Der die Qualitäten auch irgendwie verkörpert - in dem Bezug kann ich das Zitat verstehen.

Aber in Bezug auf andere Götter, egal welchen Panthons, fällt mir da spontan nicht viel zu sein. Sleipnir als Reittier Odins? Wenn Sleipnir, für die ungezähmten Zerstörungskräfte, das Chaos steht, und Odin einmal in seiner frühen Karriere als Sturmgott eher verkörpert hat... ?
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Hagezorn
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#18

Beitrag von Hagezorn » Sa 23. Mai 2020, 14:59

Aber wurde Sleipnir nicht von Odin gezügelt?
Mir fällt das Reittier von Varuna ein,ein sechsbeiniges Seeungeheuer.
Varuna war ert Weltenschöpfer,dann Herr der Gewässer und Gezeiten bevor er Herr über die Zeiten wurde.
Man sagt ihm nach,das er aus Altergründen zurücktrat...
Mir erschließt sich der Sinn nicht...
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Peregrin
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#19

Beitrag von Peregrin » Sa 23. Mai 2020, 15:49

Hi Hagezorn,
Hagezorn hat geschrieben:
Sa 23. Mai 2020, 14:59
Aber wurde Sleipnir nicht von Odin gezügelt?
Hm, ich weiß nicht, ob das irgendeine Aussagekraft hat, da ja eigentlich jedes Reittier von seinem Reiter gezügelt/gelenkt wird.
Hagezorn hat geschrieben:
Sa 23. Mai 2020, 14:59
Mir fällt das Reittier von Varuna ein,ein sechsbeiniges Seeungeheuer.
Wäre noch ein Beispiel, aber wie du schon sagst, der Sinn erschließt sich nicht ohne Kontext. :green: Der Hinweis, dass Makara einem astrologischen Zeichen entspricht, kann einem weiterspinnen lassen, dass sich das astrologisch irgendwie erschließen könnte, aber ich glaube, dann kann man das noch weniger auf die europäische Götterwelt übertragen und es führt auf Abwege.
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Hekate
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#20

Beitrag von Hekate » Mi 1. Jul 2020, 16:57

Bei Thor passt doch die Ziegen sehr gut.

So gesehen, ist er damit älter als Odin/Wotan.

Auch bei Freiya passen die Katzen.
Allerdings sind die Grösse.

Die halbjährlichen Züge haben wir in den Alpen doch immer.

Und die wilden Reiter/Jagd kann man auch als Nutzung eines Privileg sehen.
Adlige, die Wild jagen.

Gruss

Hekate
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

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