Mythologische und historische Rätsel

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Peregrin
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Mythologische und historische Rätsel

#1

Beitrag von Peregrin » Mo 11. Mai 2020, 18:43

Hallo,

und sorry für die nichtssagende Überschrift.

Was ich damit meine, sind solche Sachen wie ungeklärte archäologische Funde oder Andeutungen in Mythen. So was wie: Was hatte es für eine Bewandtnis mit den Trojaburgen oder Labyrinthen in alten Kirchen? (Da gibt's ja hundertundeine mögliche Erklärung zu.)

Letztens habe ich eine alte Dokumentation von Henry Lincoln über die Geheimnisse zu Rennes-le-Château gefunden. (Ist denen älteren Semesters hier sicherlich ein Begriff. Der Gral und so. War in den 80ern ein Bestseller.) Wow, ich konnte mich gar nicht daran erinnern, ob oder das im Buch auch einer der Grabsteine fünffach(?) verschlüsselt war mit einem Schachbrettcode.

Die Externsteine sind natürlich auch so ein Fall. Oder das Runenkästchen von Auzon (Franks Casket).

Ich finde diese Art Verschwörungsgeschichten und Theorien ja unglaublich spannend. (Habe aber leider überhaupt nicht das Querdenken dazu, um solche Rätsel lösen zu können.)

Kennt ihr so etwas ähnliches, was ihr selbst spannend findet?

Ich scanne gerade einige Bücher die ich entsorgen will, deren Inhalt ich aber noch irgendwo haben möchte. Dabei bin ich über den Absatz gestolpert:

Aber selbst in seiner «offiziellen» Funktion als Träger des Christus - wodurch die frommen Gefühle nicht verletzt wurden - steht der Esel stellvertretend für das Göttliche. So wie es auf der Terracottafigur in Syrien und auf der Zeichnung in Rom dargestellt ist. Ethnologen wissen genau, daß das Reittier eines Gottes meist nichts anderes ist als die Tiergestalt, die jener Gott ursprünglich selbst hatte, bevor er weiterentwickelt und vergeistigt wurde.
Aus: Das Geheimnis der Goten, Gerard de Sede (Hervorhebung von mir.)

Keine Ahnung, welche Ethnologen das sein sollen. (Das Buch ist von 1876, und die Franzosen haben da manchmal mythologische ganz andere Ideen, als die deutschsprachige oder englischsprachige Welt, habe ich oft den Eindruck. Ich denke da nur an Regis Boyer, der meint, Loki sei als Spinne gedacht worden. Weil er die Mutter des 8-beinigen Sleipnirs war. Und Spinnen haben ja acht Beine. :shocked: )
Fällt euch dazu etwas ein, zu der Reittier-Gott-Aussagen? Bei welchem Gott würdet ihr sagen, macht es Sinn, dass sein Reittier einmal der Gott in Tiergestalt war?

Mir kamen da als erstes so etwas wie Garuda und Vishnu in den Sinn oder Brahma oder Apoll mit Schwan. Vielleicht kommen mir die indischen Götter da eher in den Kopf als germanische, da bei den indischen an den "Qualitäten" der Reittiere noch klar ist, das das mehr als "zoologische Tiere" sind, sondern die tatsächlich für "Qualitäten" stehen.
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Ashar Starchild
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#2

Beitrag von Ashar Starchild » Mo 11. Mai 2020, 23:25

Hi Peregrin,

ich bevorzuge es, in diesem Kontext mytho-logisch zu schreiben ;) manches entbehrt eben der verstandesmässigen Logik, was im oft persönlichen, spirituellen Kontext Sinn macht, eben mytho-logisch :)
zB schreibt man ja den Alten Ägyptern die Erfindung der Alchemie und Ritualmagie zu (ja, da gibt es auch noch andere, aber da kenn´ich mich nicht so aus und habe deswegen dafür keine Beispiele).
Schaut man sich die älteren Darstellungen und Kosmologien von ägyptischen Göttern an, haben diese meist einen Tierkopf, in der Ogdoad von Hemopolis gibt e zB 8 Urkräfte, die jeweils in m/w paarweise zugeordnet sind (-> 4 Elemente?) :
m: mit Krötenkopf
w: mit Schlangenkopf
und die vielen anderen...
Ich vermute da, dass auch die Ägypter einen schamanischen Ursprung haben.

Von da komme ich zB auf Seth, der erst ab der Zeit der Verwüstung der früher fruchtbaren Savanne (iirc ca 4JT vdZ), die damals statt der Sahara vorherrschte, verfemt wurde, bei frühere Nennungen in seinem Heiligtum findet man den Gott Ash/Asch, der eher ein Fruchtbarkeitsgott war. Da spinne ich mir dann zusammen: als die Wüste sich ausbreitete, begannen die Menschen an Ash´s Potenz zu zweifeln - Seth ist kastriert - und nachdem die Wüste sich dort breitmachte wurde aus ihm der Wüstengott Seth, er wurde ver"teufelt".

Was mich zu einem weiteren Rätsel führt: Baphomet
Sowohl die Bedeutung und Herkunft seines Namens, als auch seine Bedeutung: Synonym für Sophia - die Weisheit oder als christlicher Teufel bleiben rein theoretisch ein Rätsel.

LG Ashar
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#3

Beitrag von Peregrin » Di 12. Mai 2020, 06:30

Hi Ashtar
Ashar Starchild hat geschrieben:
Mo 11. Mai 2020, 23:25
ich bevorzuge es, in diesem Kontext mytho-logisch zu schreiben ;) manches entbehrt eben der verstandesmässigen Logik, was im oft persönlichen, spirituellen Kontext Sinn macht, eben mytho-logisch :)
Da würde ich unterscheiden zwischen:

- "Dingen", die allegorisch oder sonst wie verschlüsselt sind, da es eben keine andere Form gibt, die anders auszudrücken als so, da sie naturgemäß nicht vom Verstand her erfasst werden können, (das wären für mich die "Mytho-logischen".) :) "

- "gewachsene" Rätsel, da sich z.B. Mythologien geändert haben und "Sachen" mitgeschleppt wurden, deren Sinn nicht mehr verstanden wurde, weil Wissen und Lebensumstände sich geändert haben. (z.B. das Verhalten eines Gottes/einer Göttin, die in das neue Pantheon von Eroberern übernommen wurde, die den Kult aber nicht wirklich begriffen.) Blödes Beispiel, aber einem Normadenkult wäre vielleicht nicht klar, warum eine Vegetationsgöttin jedes Jahr eine Zeit lang in der Unterwelt verbringen muss, weil sie mit dem Vegetationszyklus nicht vertraut sind. (Ich sag ja, blödes Beispiel, aber ein besseres fällt mir aus dem Stegreif nicht ein.)

- und gewollt als Rätsel konstruiertes. (wie vieles um Rennes-le-Château, oder eben Symbolik von Geheimgesellschaften, die nur Eingeweihten verraten wurden.) Oder hier eher etwas, was vom Verstand für den Verstand erfunden wurde. (Ich kann mir gut vorstellen, das solche aufwendigen Schach-Verschlüsselungen z.B. von den Templern angewandt wurden für "Bankgeheimnisse", da sie ja die ersten Banker waren und so z.B. über lange Wege hinweg das Wissen über den Verlauf von Routen und den Standort von Schatzkammern oder ähnliches geschützt werden konnten.)

Gibt sicher noch andere Punkte, die mir so spontan nicht einfallen.

Ganz trennen kann man die Punkte sichern nicht immer, da z.B. die Funktion der Labyrinthe in den Kathedralen nicht nur den "Erfindern" sondern zum Teil sicher auch dem Durchschnittsmenschen erschlossen haben, vermute ich.

Ein gewachsenes Rätsel wäre für mich die "Götter waren mal ihre Reittiere" Geschichte. Also nichts gewolltes, sondern eher "Überreste". (So was wie die Geschichte mit dem Braten: Ein Kind fragte die Mutter, warum sie immer die hintere und vordere Scheiben am Braten abschneidet, bevor sie den in die Kasserolle tut. Die Mutter sagt, sie weiß es nicht, hat ihre Mutter halt auch immer gemacht. Sie fragen also die Oma. Die sagt, das macht man halt so, hat ihre Mutter ihr beigebracht. Die Uroma lebt noch und kann zum Glück befragt werden. Sie sagt: "Ach so, das habe ich immer machen müssen, weil meine Kasserolle für den Standartbraten vom Metzger zu klein war, und der nicht ganz hineinpasste.)
Ashar Starchild hat geschrieben:
Mo 11. Mai 2020, 23:25
Was mich zu einem weiteren Rätsel führt: Baphomet
Sowohl die Bedeutung und Herkunft seines Namens, als auch seine Bedeutung: Synonym für Sophia - die Weisheit oder als christlicher Teufel bleiben rein theoretisch ein Rätsel.
Oh, den hatte ich zu dem Rätselkreis Templer/Gral/Freimaurer/Rennes-le-Château/Geomantie und so weiter gezählt. die sich ja alle überschneiden. :green:
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#4

Beitrag von Bodecea » Di 12. Mai 2020, 09:55

Peregrin hat geschrieben:
Mo 11. Mai 2020, 18:43
Was ich damit meine, sind solche Sachen wie ungeklärte archäologische Funde oder Andeutungen in Mythen.
Hallo,

ich finde es interessant, wenn manche Mythen sehr weit verbreitet sind. Da fallen mir zum Beispiel die "wilden Leute/Männer/Weibchen" ein, fairy-artige Wesen mit bestimmten Tabus. Das kann man ja noch auf reale Menschen beziehen, die als Außenseiter im Wald lebten.

Bei Drachen frage ich mich wiederum schon, wieso es die fast überall als mythologische Figur gibt. So naheliegend ist eine Ähnlichkeit mit großen Echsen ja nicht.

Viele Grüße
Bodecea
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#5

Beitrag von Peregrin » Di 12. Mai 2020, 12:14

Hallo Bodecea

Bodecea hat geschrieben:
Di 12. Mai 2020, 09:55
ich finde es interessant, wenn manche Mythen sehr weit verbreitet sind. Da fallen mir zum Beispiel die "wilden Leute/Männer/Weibchen" ein, fairy-artige Wesen mit bestimmten Tabus. Das kann man ja noch auf reale Menschen beziehen, die als Außenseiter im Wald lebten.
Sind sie das tatsächlich? Ich dachte, die seien eher eine typisch europäische Modeerscheinung. (Zu einer bestimmten Zeit waren sie ja so in, dass die als Deko-Elemente überall verwendet wurden, von ex libris bis hin zu Tavernenschildern.)

Warum Andersweltliche Wesen wie das "Feenvolk" überall gesehen wurden, frage ich mich weniger. (Oder das es weltweit irgendwelche Randgruppen oder Ethnien gab, die im verborgenen oder der Wildnis leben mussten, weil "zivilisatorisch höher entwickelte" Gruppen sie verdrängten.
Drachenvorstellungen allgemein werden ja gerne damit erklärt, dass Menschen Dinosaurierfossilien als Drachen gesehen haben. (Waren sie ja im Prinzip auch. :D )

Ich frage mich eher bei den Drachen, warum die in Asien weise waren und in Europa eher monströs. Klar, die Christianisierung hat die verteufelt, gerade wenn Drachen mit Schlagen, Schlangen mit Kundalini und Sexualenergien und so in Verbindung gebracht wurden.

Aber es scheint auch keine vorchristlichen guten Drachen hier zu geben. Auch in den vorchristlichen Epen waren es die schuppigen, flugunfähigen, gierigen Schatzhüter und Jungfrauenfresser, aber nicht die weisen, fliegenden felligen/fedrigen Viecher wie in Asien. Nur ganz selten Mal findet man hier mal die Jungfrau, die den Drachen zähmt, anstatt ihm geopfert zu werden. (Es gibt ja die Theorie, dass sich die Drachenvorstellungen in Europa aus den Standarten der Römer entwickelt haben. Schuppiger Metallpanzer der Legionäre, Gier und Zerstörung kommt da schon hin, ich zweifle aber ein wenig an der Deutung...)
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#6

Beitrag von Hagezorn » Mi 13. Mai 2020, 11:49

Das wilde Volk gibts auch in Osteuropa.
Kikimora,Domovoi.....Lehnik,Rusalkas, die Windjungfrauen...nicht zu vergessen die Poludniza(oder Mittagsfrau)
Da gibt es auch Drachen(dreiköpfige sogar) und gewaltige Schlangen.
Schlangen die ein Gott(Perun)erschlagen muß,damit es regnet.
Worunter die Planetnik fallen weiß ich nicht........
Das sind Typen die Wolken treiben können.
Ne Wolke die man an der Leine führen kann-sympatische Vorstellung.
Erklären tue ich mir das garnicht.
Ich hab selber im Wald Viecher gesehen,die mir keiner erklären kann.
Abgesehen von Goldwichteln dem Herrn der Berge...
Liegt wohl an meinem Bestreben eher und öfter den Wald aufzusuchen,als Shoppen zu gehen... :girlie-mr-miyagi:
Menschen brauchen einen Glauben,sonst hätte Ihre Existenz keinen Sinn....

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Re: Mythologische und historische Rätsel

#7

Beitrag von Bodecea » Do 14. Mai 2020, 09:14

Peregrin hat geschrieben:
Di 12. Mai 2020, 12:14

Danke für deine Gedanken!
Bodecea hat geschrieben:
Di 12. Mai 2020, 09:55
ich finde es interessant, wenn manche Mythen sehr weit verbreitet sind. Da fallen mir zum Beispiel die "wilden Leute/Männer/Weibchen" ein, fairy-artige Wesen mit bestimmten Tabus. Das kann man ja noch auf reale Menschen beziehen, die als Außenseiter im Wald lebten.
Sind sie das tatsächlich? Ich dachte, die seien eher eine typisch europäische Modeerscheinung. (Zu einer bestimmten Zeit waren sie ja so in, dass die als Deko-Elemente überall verwendet wurden, von ex libris bis hin zu Tavernenschildern.)
Ich meinte ja auch eher weit in (Mittel-)Europa :-). Hier gibt es sehr viele Sagen dazu im Odenwald, natürlich auch zeitgemäß beeinflusst à la Bergengruen (Das Buch Rodenstein).

Interessant finde ich auch die Wandersage vom wilden Heer/ der wilden Jagd, das zu besonderen Zeiten ausrückt - vgl. Odin. Bei uns ist es der Rodensteiner; da gehen erste Berichte immerhin bis 1740 rum zurück.

LG
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#8

Beitrag von Peregrin » Do 14. Mai 2020, 12:16

Bodecea hat geschrieben:
Do 14. Mai 2020, 09:14
Interessant finde ich auch die Wandersage vom wilden Heer/ der wilden Jagd, das zu besonderen Zeiten ausrückt - vgl. Odin. Bei uns ist es der Rodensteiner; da gehen erste Berichte immerhin bis 1740 rum zurück.
Das finde ich auch interessant. Die ersten Berichte sind sogar noch älter, vom "Hel(e)quin" wie der Anführer der Wilden Jagd in romanisch-sprachigen Ländern meist hieß, gibt's schon seit dem Spätmittelalter.

Wo genau siehst du dabei denn das mythologische Rätsel, Bodecea?
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#9

Beitrag von Bodecea » Do 14. Mai 2020, 15:53

Hallo,

ich gestehe - ein Rätsel ist das eher nicht, höchstens, wieso ein und die selbste Thema immer wieder aufgegriffen wird. Sorry, hab manchmal Abschweiferitis.

LG
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Re: Mythologische und historische Rätsel

#10

Beitrag von Peregrin » Do 14. Mai 2020, 17:03

Kein Problem. :green:

Da, da die Wilde Jagd ein germanisches Phänomen war und überall da, wo germanische Stämme waren, später in einer oder anderer Form der Mythos auch noch in christlichen Zeiten durchschimmerte, das ist kein wirkliches Rätsel, nur sehr spannend, wie kontinuierlich das blieb.
Aber wer schon mal in einer Winternacht auf einem stockdunklen, waldigen Hügel war und da kommt eine Sturmböe vorbei, der weiß auch warum. Das lässt sich für den modernen Menschen wirklich mit dem Lärm und Rauschen eines fahrenden Güterzuges vergleichen, der am Bahnsteig an einem unmittelbar ungebremst vorbeirauscht. Wie beeindruckend das erst in der Zeiten vor Eisenbahnen war, kann man sich auch vorstellen. :shocked:
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