Ahnenfeste

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Hekate
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Re: Ahnenfeste

#11

Beitrag von Hekate » Sa 19. Okt 2019, 21:55

Da ja, das deutsche Reich lange kein gesamtes einheitliches Reich war, wurde das im 19. Jahrhundert massivst gefördert.

Z. Teil war Bayern ein Vorbild. Das bereits am Anfang des 19. J. damit Anfing. Z. B. die bayrische Tracht zu erfinden.
Die es davor nie gab.

Es sollte klar sein.
Unsere Ahnen waren Christen, jedenfalls im letzten Jahrtausend.
Mit Volksmagie, Volksglauben + Co.

Wollen wir "reine" Heiden, müssen wir, gut + gerne, ein weiteres Jahrtausend zurück gehen.

Also soweit wollen wir es nun doch nicht treiben.

Gruß

Hekate
Das alles sind meine,
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Niemand braucht mir da zu zustimmen.
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Hagezorn
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Re: Ahnenfeste

#12

Beitrag von Hagezorn » Sa 19. Okt 2019, 22:29

Dazu kann ich nur sagen...
Ein Teil kam in meiner Familie aus der Ukraine und aus Polen.
Bis ins 13 Jahrhundert waren sie(lt Stammbaum) in den Gebieten .Treue war nicht das Hauptthema.
Ein anderer Teil lebte seid den 15 Jahrhundert im Sudetenland.
Nach dem zweiten Weltkrieg trafen sich die Ströme.
Ich weiß nicht sicher woran sie glaubten.
Überliefert ist in unserer Familie,das sie teils Katholiken/Orthodoxe/Heiden waren.
Und das sie Volksmagie betrieben.
Auf der Suche nach meinen Vorfahren stieß ich einmal auf Zigeunerblut-wie man das damals nannte.
Beruflich waren sie Sattler,Bauer,Küster,Lehrer.....Schmuggler und Bandit und Wegelagerer.
Von dem Uropa kamen die spannensten Geschichten.Wie er die Gendarmen ausgetrickst hätte.
Mein Vater bezeichnet sich selbst als Germane.
Doch was sagt das über mich aus.
Nur das ich ein Meer von Möglichkeiten geerbt habe,die alle richtig sind.
Wer will schon sagen in wessen Fußstapfen ich gerade jetzt stehe?
Menschen brauchen einen Glauben,sonst hätte Ihre Existenz keinen Sinn....

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Re: Ahnenfeste

#13

Beitrag von Solasard » So 20. Okt 2019, 07:04

@ Hagezorn

Stapfen hin oder her, wichtig ist das du auf deinen eigenen Füßen stehst. Was ich laut meiner Einschätzung durchaus annehme.

Gruß Sola

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Hagezorn
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Re: Ahnenfeste

#14

Beitrag von Hagezorn » So 20. Okt 2019, 07:27

@Solasard.
Danke.
Das Thema Ahnen liegt mir fachlich wirklich sehr am Herzen.
Wir verschenken uns viel magisches Potential wenn wir diese Kraftquelle brach liegen lassen.Auch unser magischer Jahresrhythmus wird gestärkt,wenn man sich darauf einlassen kann.
Und das ganz unverbindlich,ohne die Altvorderen hochzujubeln und zu verherrlichen.
Ohne zu verurteilen und ohne sie für ihr tun zu verachten.
Und ohne persönlich zu werden.....
Sie sind die Vergangenheit. Wir sind das jetzt. Unsere Kinder sind die Zukunft.
Wir selber definieren uns im jetzt durch den Umgang mit den anderen Zeiten.
Wer wir sind im hier und jetzt,im Nullpunkt,in der Nullzeit und im Nullraum entscheidet über die Wirksamkeit unseres Wunsches und unseres Zaubers
In dem Sinne-laßt es krachen!
Menschen brauchen einen Glauben,sonst hätte Ihre Existenz keinen Sinn....

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Re: Ahnenfeste

#15

Beitrag von Kätzchen2904 » So 20. Okt 2019, 08:39

Wie ist denn das wenn man Ahnen hat, die sich untereinander nicht grün sein können? Die väterliche Seite stammt von einem SS General - damit irgendwie die kriegstreiberseite - ab und die mütterliche stammt aus Frankreich und Polen. Meine leibliche Uroma ist beim einsammeln von Verletzten über eine Landmine gefahren. Hat sowas Auswirkungen? Ist halt echt ne krasse Diskrepanz zwischen beiden Seiten.

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Hagezorn
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Re: Ahnenfeste

#16

Beitrag von Hagezorn » So 20. Okt 2019, 09:51

Kätzchen2904 hat geschrieben:
So 20. Okt 2019, 08:39
Wie ist denn das wenn man Ahnen hat, die sich untereinander nicht grün sein können? Die väterliche Seite stammt von einem SS General - damit irgendwie die kriegstreiberseite - ab und die mütterliche stammt aus Frankreich und Polen. Meine leibliche Uroma ist beim einsammeln von Verletzten über eine Landmine gefahren. Hat sowas Auswirkungen? Ist halt echt ne krasse Diskrepanz zwischen beiden Seiten.
Das ist sogar die Regel.
Beide Seiten meiner Familie waren sich nicht grün.
Die einen rechts,die anderen links.
Die dort Arschkriecher,die anderen Aufwiegler und Aufständler.
Nur hat das drüben irgendwie keine Relevanz mehr.Ja sie waren Kinder ihrer Zeit.
Aber im Hier und jetzt drückt sich das nur noch durch Instinkte aus.Wir fühlen Gefahr und Bedrohung-bevor es uns ereilt-Erbe!
Wir fühlen die günstige Gelegenheit-Erbe!
Meißt gibt ja keiner hier und heute den Ahnen eine Stimme.Also sind wir keine Sklaven,und ihre Erlebnisse Schemen.
Was folgt daraus für mich?
Ich hab die Wahl.Ich kann in Schienen laufen die ich mir selber wähle.
Ich kann leidenschaftlich sein oder stumpf und kriecherisch-und alles ist wahr.
Ich habe Gaunerehre und das Glück des Diebes.
Und ich bin dickköpfig und stur.Und freigiebig und großherzig und verschlagen...
Jeder Ahne gewährt Kraft und Schutz. Welcher-das liegt nur in Dir und Deinem Ziel.
Die streiten sich weder hier noch drüben um Deine Gunst.Und eigentlich sind wir hier nur Schemen für sie.
Märchen der Zukunft,die sie nur schleierhaft erleben.
Und wenn die Sehnsucht allzu groß wird kehren sie zurück ins Leben-als Kinder,unsere Enkel unsere neuen Verwandten.
Menschen brauchen einen Glauben,sonst hätte Ihre Existenz keinen Sinn....

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Re: Ahnenfeste

#17

Beitrag von Hekate » So 20. Okt 2019, 14:26

Da klingt das Problem durch - was ist Deutsch.

Deutsch = Strassenköter - Promenaden Mischung.

Der durchschnittliche deutsche Mann ist zu mindestens 30% - Slave.
Usw.

Uralteingessese Kölner stammen von Schwarzafrikanern ab.

Usw. Usw usw

***
Das andere Problem ist. Wie weit kennt ein moderner heutige Mensch, seine Vorfahren (von den Daten her)?

Usw.usw usw.

Gruß

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Re: Ahnenfeste

#18

Beitrag von Kätzchen2904 » So 20. Okt 2019, 15:25

Hekate hat geschrieben:
So 20. Okt 2019, 14:26
Da klingt das Problem durch - was ist Deutsch.

***
Das andere Problem ist. Wie weit kennt ein moderner heutige Mensch, seine Vorfahren (von den Daten her)?
Tut mir leid, kannst du das etwas näher erläutern? Mir ist nämlich ziemlich egal wie Deutsch ich bin. Ist halt nur ne geographische Angabe. Und das Volk der Deutschen gab es sowieso nie. Jedenfalls sind sie kulturell so verschieden.

Aber ich glaube das meintest du nicht oder, Hekate? Ich frage mich nur wie sich diese zwei entgegengesetzten Seiten mich heute beeinflussen. Von den Vorfahren, die ich genannt habe, weiß ich ziemlich genau wo sie her sind. Und ich finde es halt erstaunlich.

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Re: Ahnenfeste

#19

Beitrag von Peregrin » So 20. Okt 2019, 16:02

Hekate hat geschrieben:
So 20. Okt 2019, 14:26
Da klingt das Problem durch - was ist Deutsch.
Führt das nicht wieder zur Frage: Inwieweit beeinflusst mich ganz persönlich, in welchem Gebiet meine Urahnen gelebt haben oder welchen Glauben sie hatten? Oder wie sehr bestimmen mich die Gene, die ich geerbt habe?
Damit sind wir wieder grundsätzlich bei der Frage, inwieweit mich meine Ahnen etwas angehen und beeinflussen.
Silence is the language of God, all else is poor translation. — Rumi

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Hagezorn
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Re: Ahnenfeste

#20

Beitrag von Hagezorn » So 20. Okt 2019, 22:54

nun ja,ich würde sagen,das es ne Menge Kraft zum Wirken spart.
Man spart ne Ini, ist nicht abhängig von Lehrern usw.
Aber das ist ne Frage der Prioritäten.
Klar kann ich nicht sagen das ....... mich eingeweiht hat.
Aber das kann mir faktisch wurscht sein,denn ich vermag es trotzdem.....
Jede/r nach seiner Fasson.
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