Wicca: a Year and a Day

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Darindel
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Wicca: a Year and a Day

#1

Beitrag von Darindel » Fr 1. Sep 2017, 22:23

Moinsen,

ich wollte mal fragen, ob von euch jemand das Buch Wicca: a Year and a Day (von Timothy Roderick) kennt.

Ich bin durch Zufall darauf gestoßen und finde es auf der einen Seite ein interessantes Buch, stelle es mir aber für mich persönlich schwierig vor, wirklich täglich über den Zeitraum eines Jahres damit zu arbeiten, da ich beruflich und privat immer mal wieder gut ausgelastet bin. Hat vielleicht jemand mit dem Buch schon einmal gearbeitet und kann etwas berichten? Lässt es bei soviel Anleitungen noch genug Freiraum oder wird dadurch alles eher zu eng "vorgeschrieben"?


Lieben Gruß
Darindel

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Waldgefühl
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Re: Wicca: a Year and a Day

#2

Beitrag von Waldgefühl » Fr 1. Sep 2017, 23:56

Ahoi Darindel,

ich habe das Buch und habe es mal angelesen. Wollte das ganze im Grunde auch mal durchziehen, wobei man da theoretisch den Richtigen Tag abpassen muß, damit man zu den Jahreskreisfesten auch pünktlich auf der richtigen Seite ist. ;) Klar, kann man rumschieben aber nunja. *G*
Nett ist, dass quasi alles auf die Feste abzielt und vorweg jeden Tag kleine Übungen drin sind, die einen darauf vorbereiten.
Auch mag ich die Idee, dass man eine tägliche Praxis hat, wenn man noch im Lernen ist.
Es ist auch nicht alles schmu, was drin steht. Nein, ist im Grunde relativ gut.

Aber mal zu den Haken:
Ist das wirklich Wicca? Ansätze sind gegeben und wissen aus anderen Büchern. Es schweift aber sehr ab und einiges an Grundlagen ist auch nicht so ganz richtig. Es ist sicher gut, wenn man allgemein etwas zur Hexerei lernen möchte aber der "Wicca-Stempel" trifft nicht so ganz zu.
Ein weiterer Haken sind die Kosten. Klar, man kann alles auch anders machen, als im Buch beschrieben. Andere Räucherungen mit gleichen Effekten usw. Aber hält man sich mal wirklich strickt an das Buch, kann das sehr schnell teuer werden (natürlich sind hinten auch Läden drin, in denen man das Zeug bekommt... ein Schelm, der böses dabei denkt. ;) ).

Fazit:
Die Grundidee ist sehr nett und es ist toll, dass es einen antreibt viel zu lernen, statt es hier und da mal schleifen zu lassen. Aber es ist eben nicht 100% autentisch. Drum sage ich mal: Wenn es dir wirklich um "Wicca" geht, suche dir einen Coven oder warte, bis dich einer findet. Geht es dir allgemein um Hexerei, so bist du mit dem Buch nicht schlecht beraten. Es ist nicht super aber es ist auch nicht mies. Gibt sehr viel mehr grützigere Bücher. ;)

Liebe Grüße
Waldgefühl

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Darindel
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Re: Wicca: a Year and a Day

#3

Beitrag von Darindel » Sa 2. Sep 2017, 00:07

Danke dir für die Rückmeldung.

Bei mir geht es nicht in erster Linie um Wicca sondern allgemein um das Thema Hexerei, zumindest im Moment mag ich mich noch nicht so ganz festlegen, dafür hab ich noch zu wenig Einblick bzw. mich im speziellen mit dem was Wicca ausmacht zu wenig bisher beschäftigt.

Meinst du mit "nicht 100% authentisch" bezogen auf Wicca oder auch im allgemeinen? Denn Zuviel "Quatsch" will ich dann doch nicht noch zusätzlich lernen, man bekommt ja leider immer wieder das eine oder andere in Pseudo-Wissen und -Information mit, wenn man versucht Informationen zum großen Bereich der Magie und dem Hexentum zu finden.

Lieber Gruß
Darindel

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Waldgefühl
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Re: Wicca: a Year and a Day

#4

Beitrag von Waldgefühl » Sa 2. Sep 2017, 00:15

Ja, das mit den 100% bezog sich primär auf Wicca.
Aber legen wir mal die Hand aufs Herz. In jedem Buch ist irgendwas unauthentisches, was für einen anderen wieder komplett authentisch ist. Es gibt einfach so viele Strömungen und Richtungen, dass im Grunde niemand sagen kann, was falsch und was wahr ist.
Man schaue sich nur die beiden großen Wiccaströmungen an. Bei den einen ist die Athame ein Feuerwerkzeug und der Stab ein Luftwerkzeug und bei den anderen genau anders herum.

Ich persönlich bin einfach immer vorsichtig, wenn mit großen Begriffen, wie "Wicca" geworben wird. Neben dem spirituellen Weg ist Wicca in den Buchhandlungen vor allem eines, ein Trend und mit diesem wird sehr viel Geld "gedruckt." Genau wie mit anderen "hexischen" Produkten.

Du machst mit dem Buch auf jeden Fall nichts falsch, denke ich und der Antrieb ist eben ein wirklich guter Weg, dass man eine Routine entwickelt. Wer vernachlässigt Übungen nicht, wenn er nichts hat, was ihn täglich dran erinnert?
Meine Band probt seit 2 Monaten nicht, weil wir keinen neuen Sänger finden. Seitdem habe ich meinen Bass nicht mehr angefaßt, weil der Ansporn fehlt. ;)
Aber schau halt wirklich wegen der Ritualzutaten. Wenn du das ganze Zeug kaufst, dann bist du schnell fast pleite. Vieles kann man wirklich günstiger machen und es ist trotzdem richtig.

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Re: Wicca: a Year and a Day

#5

Beitrag von Ashar Starchild » Sa 2. Sep 2017, 00:16

Hi Darindel,
Darindel hat geschrieben:
Sa 2. Sep 2017, 00:07
"nicht 100% authentisch" bezogen auf Wicca
in dem Post Was ist Wicca? ist einiges bzgl authentischem Wicca ist oder auch in dem hier Kontakt zu BTW (BTW: British Traditional Wicca) :) (die Posts findet man im Portal, links oben im Rahmen Menu oder auch in der Linkliste)

LG Schnee
"Wenn du einen Fehler in deinem Bruder siehst, so ist der Fehler, den du in ihm siehst, in dir selbst." Jalal Ad Din Rumi

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Darindel
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Re: Wicca: a Year and a Day

#6

Beitrag von Darindel » Sa 2. Sep 2017, 00:32

Also im improvisieren bin ich eigentlich recht gut, hab ich bisher immer schon in gewisser Weise machen müssen ;) von daher würde ich es vermutlich auch bei den Zutatenlisten im Buch schaffen.

Was die Probleme mit dem Trend Hexe/Hexentum/Wicca betrifft, habe ich schon an verschiedenen Stellen mitbekommen und gesehen :( Daher bin ich bei vielem, was unter den Bezeichnungen beworben wird, auch meist eher skeptisch. Daher wollte ich auch hier erst einmal nachfragen, denn in einer Buchhandlung zu fragen, wäre irgendwie nicht so ganz zielführend gewesen, denn die wollen ja nun mal gerne verkaufen.

Das es nicht die eine Wahrheit gibt, ist mir durchaus bewusst, bei vielem muss man auch auf sich selbst hören, ob es sich für einen selbst stimmig anfühlt. Da nützt es dann auch nichts, wenn es bei Person X auf diese Art funktioniert, wenn man selbst bei genau der gleichen Vorgehensweise kein gutes Gefühl hat. Denn dann passt es vielleicht einfach für einen selbst (gerade) nicht.

Und mit der täglichen Übung bzw. dem nicht Üben hast du natürlich recht, dass kenne ich aus anderen Bereichen leider auch nur zu gut^^

Schneewoelfin hat geschrieben:
Sa 2. Sep 2017, 00:16
....
in dem Post Was ist Wicca? ist einiges bzgl authentischem Wicca ist oder auch in dem hier Kontakt zu BTW (BTW: British Traditional Wicca) :) (die Posts findet man im Portal, links oben im Rahmen Menu oder auch in der Linkliste)

LG Schnee
Danke dir Schnee, ich werde mir beide Links mal in Ruhe anschauen :)


Lieber Gruß
Darindel

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Re: Wicca: a Year and a Day

#7

Beitrag von Hekate » So 3. Sep 2017, 15:46

Neugierde:

In welcher Sprache ist das Buch?
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

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Luce
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Re: Wicca: a Year and a Day

#8

Beitrag von Luce » So 3. Sep 2017, 15:46

Hekate hat geschrieben:
So 3. Sep 2017, 15:46
Neugierde:

In welcher Sprache ist das Buch?
Englisch. Hab auch gleich nachgeguckt. :thumbup:
I can´t go back to yesterday because I was a different person then.
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Re: Wicca: a Year and a Day

#9

Beitrag von Darindel » So 3. Sep 2017, 23:35

Ja, das Buch gibt es (meines Wissens nach) ausschließlich in Englisch.

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Black Wolf
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Re: Wicca: a Year and a Day

#10

Beitrag von Black Wolf » So 3. Mär 2019, 18:47

Ich arbeite seit rund vier Monaten mit dem Buch. Mich hat vor allem gereizt, täglich eine mehr oder minder praktische Aufgabe gestellt zu bekommen und dadurch eine Art roten Faden bzw. eine Routine zu entwickeln. In stressigen Zeiten bleibt Roderick dann halt auch mal in der Ecke liegen - ich muss da nicht in exakt 366 Tagen durchhecheln. Grundsätzlich ist das Pensum aber gut täglich zu bewältigen.

Tatsächlich gefällt es mir bis jetzt ganz gut... auf der rein informativen Ebene geht Roderick zwar nicht allzu tief (finde ich für die Zielgruppe aber auch okay), aber ich finde, dass er viele große Themen gut in einfachen Worten ausdrückt. Ich hatte öfters diesen "Habe ich zwar eigentlich schon gewusst, hätte es so aber nicht formulieren können"-Effekt.
Die praktischen Aufgaben finde ich größtenteils wirklich gut! Vor allem die angeleiteten Meditationen / Visualisierungen. Wobei ich mich da nicht 1:1 ans Buch halte... ich bin generell nicht so der Fan vom Räuchern und habe auch nicht das Arsenal von Ölen zu Hause, das er eigentlich voraussetzt. Ich schaue dann halt, was ich an Alternativen habe - ist eigentlich auch eine ganz gute Übung, um das Wissen über Analogien nochmal aufzufrischen oder zu erweitern.

Übrigens habe ich das mit den Kapiteln über die Jahreskreisfeste so gelöst, dass ich das reguläre Training dann jeweils für ein paar Tage unterbreche, um stattdessen die Aufgaben zum jeweils passenden Fest zu bearbeiten. Das fühlt sich für mich deutlich stimmiger an als Yule im Sommer. :D (Und ich glaube, so viel Jahreskreis am Stück würde mir auch zu eintönig werden...)

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