Morbus Basedow (autoimmune Schilddrüsenüberfunktion)

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quantenmagier
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Morbus Basedow (autoimmune Schilddrüsenüberfunktion)

#1

Beitrag von quantenmagier » Di 7. Mai 2013, 13:55

Hallo,
das es beriets einen Faden für die Schilddrüsenunterfunktionsstörung gibt dachte ich mir ich gucke mal ob die Schilddrüsenüberfunktionsstörung nicht ebenfalls ein eigenes Thema/Gleichgesinnte findet, daher habe ich mal meinen Beitrag ausgelagert..
Ich habe nämlich Morbus Basedow, das ist wie Hashimoto eine Autoimmunerkrankung nur mit umgekehrten Symptomen. :keule:
Beim Nukularmediziner war ich einmal und nie wieder, der war mir zu begierig meine Schilddrüse rauszustrahlen.
Ich habe nämlich mal ausgerechnet, daß ich nach Statistik nur weniger als 2% Remmissionschance habe, da ich erstens männlich bin und Männer im Gegensatz zu Frauen viel seltener in Remission gehen, wenn sie die Krankheit denn einmal bekommen sollten und ich zweitens Extrem hohe Werte hatte, was die Remissionschance nochmal zusätzlich senkt. :bös-traurig:
Da ich mich schon immer intensiv mit Heilpflanzen beschäftigt habe kommt es für mich garnicht in Frage meine Schilddrüse herzugeben ohne nicht alle Mittel probiert zu haben, ich war immer ein Kämpfer und die Schulmedizin weiß ja scheinbar keinen Rat bei meiner Krankheit, keine Besserung, sondern nur Symptombekämpfung, aber nicht meine Schilddrüse ist das Problem, sondern meine aufgewühlten Antikörper und meine HLA-Gene.
Ich habe daher auch recht schnell die aus meiner Sicht unsinnigen Schilddrüsenhemmer abgesetzt bei denen ich auch ein schlechtes Gefühl hatte.
Hinterher hat sich herausgestellt, daß dieses schlechte Gefühl begründet war, denn meine Leber war durch die Schilddrüsenhemmer bereits bedenklich geschädigt und hätte ich sie weiter genommen, wäre es vielleicht wesentlich schlimmer gekommen.
Natürlich wurden ohne die Schilddrüsenhemmer meine Symptome schlechter, aber das habe ich in Absprache mit meinem Hausarzt vorübergehend mit einer geringen Dosis Prednisolon ausgeglichen und außerdem meine Ernährung umgestellt auf alles was Autoimmunerkrankungen hemmt, also Knoblauch, Kurkuma, Misteltee, Hanföl, Leinöl, etc. :joint:
Aber der wichtigste Punkt gegen die Erkrankung ist innere Ruhe, denn meine Krankheit kam dadurch zu stande, daß ich von einem Polizisten gefoltert wurde und unser deutsches (Un-)Rechtssystem mich im Stich gelassen hat. -.- Das hatte in mir wegen der unerträglichen Ungerechtigkeit einen inneren Konflikt ausggelößt. :wolke:
Ich habe deswegen diverse Meditationstechniken und Weltanschauungen immer weiter entwickelt, unter anderem eine Technik mit der ich die Welt als Videospiel sehen kann und deswegen mehr Ruhe habe.
Inzwischen fühle ich mich langsam etwas besser, ich bin mal gespannt auf meine Blutwerte nächste Woche, ich hoffe ja daß ich meinen guten Hausarzt mal positiv überraschen kann, nach den letzten Horrorwerten. :rapzap:

Liebe Grüße
qm
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quantenmagier
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Re: Morbus Basedow (autoimmune Schilddrüsenüberfunktion)

#2

Beitrag von quantenmagier » Fr 24. Mai 2013, 17:07

Meridion hat geschrieben:Du schilderst, dass du an einer autoimmun bedingten Schilddrüsenüberfunktion leidest, die Du weder ursächlich durch Radioiodtherapie noch offenbar durch operative Entfernung der Schilddrüse angehen möchtest.
Du sagtest weiter, dass die Schulmedizin keinen Rat weiss bei Deiner Erkrankung (obwohl dir die vorgenannten Therapieoptionen ja offenbar vorgeschlagen wurden), weswegen Du die (wahrscheinlich empfohlenen) nicht näher bezeichneten Thyreostatika ebenfalls aufgrund eines schlechten Gefühls abgesetzt hattest (die im übrigen sehr richtig relativ häufig Leberfunktionsstörungen und Blutbildveränderungen machen können).
Dein Immunsystem hat aus unbekannten Gründen beschlossen eine Schilddrüse kaputt zu machen (so wie bei manchen Menschen der Krebs aus unbekannten Gründen beschliesst den Körper zuzuwuchern), Du hast beschlossen dass Du dafür die angebotenen Therapien der Schulmedizin nicht brauchst, kloppst Dir aber jetzt die besten Hämmer rein, die die Pharmaindustrie zu bieten hat...
Wir wärs wenn Du nochmal über die Teufelei mit dem Skalpell oder den Radionukliden nachdenkst?
Ich staune ein wenig über dein Fachwissen, arbeitest du beruflich im medizinischen Bereich?

Nun zu deinen Aussagen/Fragen..
Eine Behandlung durch Radiojodtherapie ist nicht "ursächlich", da die Ursache wie du ja selbst schreibst mein Immunsystem ist, welches beschlossen hat meine Schilddrüse anzugreifen. Wobei die Ursache für mein durchgedrehtes Immunsystem eben die in meinem Beitrag oben beschriebene Stresssituation ist.

Die Thyreostatika habe ich nicht nur aus schlechtem Gefühl abgesetzt, sondern auch weil mein GPT Leberwert dadurch drastisch gestiegen ist und damit über der Norm war.

Radiojodtherapie und die Skalpellmethode sind alles nur Symptombekämpfungen und ich sehe es nicht ein eine an sich gesunde Schilddrüse zu entfernen nur weil mein Immunsystem durchdreht, bei Rheuma entfernt man ja auch nicht die Knochen oder Muskeln, sondern lindert Schmerzen und schwächt das Immunsystem. Ich will nicht den Rest meines Lebens Hormone schlucken müssen, wenn noch eine Chance besteht, daß meine Krankheit wieder in Remission gehen könnte.

Ich denke daß meine Remissionschance statistisch bloß unter 2% liegt, weil andere Menschen zu früh aufgeben und sich die Schilddrüse zu früh kaputtstrahlen oder entfernen lassen.

Was meinst du damit ich würde mir "Hemmer reinkloppen"? Meinst du das Prednisolon? Das habe ich nur vorübergehend in sehr geringer Dosis verwendet und inzwischen konnte ich meine TRAK (Antikörper welche die Schilddrüse angreifen) durch eine neue Meditationsmethode und Ernährungsumstellung halbieren, auch wenn der Wert leider trotzdem noch viel zu hoch ist.
Meridion hat geschrieben:[...] das Dociton (ß-Blocker) was du nimmst die Herzfrequenz nicht mehr senkt
Das ist in der Tat ein Problem und es wundert mich, daß die Ärzte kein Mittel kennen um den Puls zu senken ohne den Blutdruck zu senken, aber deswegen bin ich ja auch demnächst beim Endokrinologen und will mal gucken ob eventuell ein Antisympathotonika, α-blocker oder Parasympathomimetikum besser hilft.

LG
qm
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Re: Morbus Basedow (autoimmune Schilddrüsenüberfunktion)

#3

Beitrag von Stadteule » Fr 24. Mai 2013, 19:06

quantenmagier hat geschrieben:Ich staune ein wenig über dein Fachwissen, arbeitest du beruflich im medizinischen Bereich?
Meri ist praktizierender Arzt. ;)

LG, Stadteule
Wer sie nicht kennte, Die Elemente, Ihre Kraft und Eigenschaft, wäre kein Meister über die Geister. (J.W.v.Goethe)

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Re: Morbus Basedow (autoimmune Schilddrüsenüberfunktion)

#4

Beitrag von quantenmagier » Fr 24. Mai 2013, 21:04

Stadteule hat geschrieben:
quantenmagier hat geschrieben:Ich staune ein wenig über dein Fachwissen, arbeitest du beruflich im medizinischen Bereich?
Meri ist praktizierender Arzt. ;)

LG, Stadteule
Hehe, ohh cool, danke! :thumbup:

LG
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Re: Morbus Basedow (autoimmune Schilddrüsenüberfunktion)

#5

Beitrag von Krähengold » Sa 25. Mai 2013, 05:53

quantenmagier hat geschrieben:Da ich mich schon immer intensiv mit Heilpflanzen beschäftigt habe kommt es für mich garnicht in Frage meine Schilddrüse herzugeben ohne nicht alle Mittel probiert zu haben, ich war immer ein Kämpfer und die Schulmedizin weiß ja scheinbar keinen Rat bei meiner Krankheit, keine Besserung, sondern nur Symptombekämpfung, aber nicht meine Schilddrüse ist das Problem, sondern meine aufgewühlten Antikörper und meine HLA-Gene.
Wenn Du schon mit Pflanzen gute Erfahrung gemacht hast, hast Du dann auch die geistige Kraft der Pflanzen mal einbezogen? Die Art, wie Pflanzen einem helfen, wenn man sie als Kraut verwendet, kann auch ein Hinweis auf ihre geistige oder energetische Kraft sein.

Dann noch etwas anderes: ich weiß von Leuten, die verwenden ihre Medikamente auch in dieser Weise, sie kleben sie z. B. auf statt sie einzunehmen. Ich habe mir selbst mal von einem Medikament eine homöopathische Essenz angefertigt und war auch ganz angenehm berührt von der Wirkung.

Solche Dinge würde ich nicht im akuten Notfall ausprobieren, aber gerade bei chronischen Problemen kann man ja mal weitere Pfade für ein paar Tage antesten.

Ich wünsche Dir eine gute Wahl Deiner Hilfsmittel!

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Re: Morbus Basedow (autoimmune Schilddrüsenüberfunktion)

#6

Beitrag von quantenmagier » Sa 25. Mai 2013, 11:56

Krähengold hat geschrieben:Wenn Du schon mit Pflanzen gute Erfahrung gemacht hast, hast Du dann auch die geistige Kraft der Pflanzen mal einbezogen? Die Art, wie Pflanzen einem helfen, wenn man sie als Kraut verwendet, kann auch ein Hinweis auf ihre geistige oder energetische Kraft sein.
Jop, ich baue auch einige Pflanzen wie Kartoffeln, Basilikum, Minze und Spargel selbst an, dadurch hat man schon eine innigere Beziehung und ich hab schon ewig Energie mit ihnen getauscht, aber die Pflanzen die Wriklich gegen meine Krankheit helfen wie Mistel, Kurkuma und Pfeffer, Leinöl oder Papaya sind eher schwer selber in ausreichender Menge anzubauen und einfacher im Biomarkt zu kaufen. ^^
Krähengold hat geschrieben:Dann noch etwas anderes: ich weiß von Leuten, die verwenden ihre Medikamente auch in dieser Weise, sie kleben sie z. B. auf statt sie einzunehmen. Ich habe mir selbst mal von einem Medikament eine homöopathische Essenz angefertigt und war auch ganz angenehm berührt von der Wirkung.
Davon halte ich persönlich nicht so viel auch wenn viele auf Homöopathie schwören und mein Urgroßvater Bücher über Homöopathie geschrieben hat, vielleicht kann ich mich irgendwann mal mit der Homöopathie anfreunden, aber momentan eher nicht. ^^
Krähengold hat geschrieben:Solche Dinge würde ich nicht im akuten Notfall ausprobieren, aber gerade bei chronischen Problemen kann man ja mal weitere Pfade für ein paar Tage antesten.
Joa, grade weil es so kritisch ist nehme ich ja Betablocker zusätzlich und suche noch nach besseren Meds, welche mich besser stabilisieren. Aber zusätzlich zu den Meds kann man natürlich eine Menge ausprobieren, da hast du recht, hab auch noch einige Pflanzen die ich probieren möchte, aber ich denke fast Meditation hilft am besten. ^^
Krähengold hat geschrieben:Ich wünsche Dir eine gute Wahl Deiner Hilfsmittel!
Danke! :)
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Re: Morbus Basedow (autoimmune Schilddrüsenüberfunktion)

#7

Beitrag von Yeth » Sa 25. Mai 2013, 16:53

Ohne Schilddrüse kann man leben, ohne Herz, Leber und Nieren nicht!

Du haust Dir lieber ACE_ Hemmer, Analgetika, Cortison und Thyreostatika rein. Mit dem Risiko Deinen gesamten Organismus zu schädigen um vllt eine 2 % Remmissionchance nicht zu verpassen, sollte sie denn kommen?? :shocked: :girlie-oh-my-god:

Also für mich wäre die Entscheidung sowas von klar!!! :girlie-nick:

Ich lebe seit ca. 4 Jahren nun ohne Schilddrüse und mein Trennungschmerz hält und hielt sich sehr in Grenzen!! Ich hab HT.
Ich hab auch lange rumprobiert um eine Entfernung zu vermeiden, da ich keine Freundin chirugischer Lösungen bin, aber hätte ich die Wahl gehabt radiojod oder OP wäre die Entsccheidung früher gefallen, denn meine größte Angst war eine Stimmbandlähmung. Wäre als Flugbegleiterin, die ich damals noch war, und generell ziemlich blöde gewesen!! (Ist aber nix passiert, nicht mal heiser war ich!)

Du bist hast ja sehr viel gelesen, schlag mal Aggravation nach! :rapzap:

lg

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Re: Morbus Basedow (autoimmune Schilddrüsenüberfunktion)

#8

Beitrag von Krähengold » Sa 25. Mai 2013, 19:11

quantenmagier hat geschrieben:
Krähengold hat geschrieben:Wenn Du schon mit Pflanzen gute Erfahrung gemacht hast, hast Du dann auch die geistige Kraft der Pflanzen mal einbezogen? Die Art, wie Pflanzen einem helfen, wenn man sie als Kraut verwendet, kann auch ein Hinweis auf ihre geistige oder energetische Kraft sein.
Jop, ich baue auch einige Pflanzen wie Kartoffeln, Basilikum, Minze und Spargel selbst an, dadurch hat man schon eine innigere Beziehung und ich hab schon ewig Energie mit ihnen getauscht, aber die Pflanzen die Wriklich gegen meine Krankheit helfen wie Mistel, Kurkuma und Pfeffer, Leinöl oder Papaya sind eher schwer selber in ausreichender Menge anzubauen und einfacher im Biomarkt zu kaufen. ^^
Man kann sich auch mit der Kraft einer Pflanze verbinden, wenn man ihr Kraut gar nicht hat, indem sie man anruft und um Heilung bittet.
Das meine ich auch nicht als Ersatz für die materielle Wirkung. Beides hat seinen Sinn.
Doch sehe ich auch die pharmazeutische Wirkung von Pflanzen durchaus als Werbeschild, auf dem sie ihr innerstes Wesen bekannt gibt.

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Re: Morbus Basedow (autoimmune Schilddrüsenüberfunktion)

#9

Beitrag von quantenmagier » Mi 29. Mai 2013, 14:11

Gast hat geschrieben:Du bist hast ja sehr viel gelesen, schlag mal Aggravation nach! :rapzap:
Ich glaube du willst auf mich eher das Wort Dissimulation anwenden, denn Aggravation ist ja das behaupten die Krankheit sei schlimmer als sie ist, aber ich behaupte sie ist nicht so schlimm wie alle Behaupten, weil ich glaube, daß ich eine Entfernung meiner Schilddrüse vermeiden kann! ;)

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Yeth

Re: Morbus Basedow (autoimmune Schilddrüsenüberfunktion)

#10

Beitrag von Yeth » Mi 29. Mai 2013, 16:12

Ich meinte es genau so wie ich es geschrieben habe, aber danke für die Aufklärung!

Würdest du deine Schilddrüse entfernen lassen wurde es dir ja auf einmal gut gehen und alle Symptome über die man reden kann waren auf einmal weg, und mit ihnen die ganzen positiven Effekte die sich daraus ergeben!

Aber darüber sollten wir nicht hier öffentlich diskutieren. Ich wollte dir nur einen Denkanstoß geben, und wenn du mein Posting nochmal aufmerksam liest kommst vllt drauf was ich meine!

Lg

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