Resistente Keime in Supermarkt-Geflügel

Für Anfragen von Reportern und Schreiberlingen u.s.w.
Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 2021
Registriert: So 16. Jul 2017, 13:24

Resistente Keime in Supermarkt-Geflügel

#1

Beitrag von Peregrin » Di 16. Apr 2019, 22:30

Ist eigentlich nichts neues, die Entwicklung ist ja schon lange zu sehen.

aber hier noch mal wieder die aktuellen Augenöffner, bevor wieder zur Tagesordnung übergegangen wird:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... ka568.html

Hier die genauen Wirkungen erklärt, sollte das oben nicht selbsterklärend genug sein:

http://www.umweltinstitut.org/themen/la ... stall.html


:würg:
Silence is the language of God, all else is poor translation. — Rumi

Knufflon
Beiträge: 507
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 12:16
Benutzertitel: Dr. Sun
Wohnort: westlicher Odenwald

Re: Resistente Keime in Supermarkt-Geflügel

#2

Beitrag von Knufflon » Mi 17. Apr 2019, 12:58

Wer das Zeug kauft, um es auch noch zu essen, ist eh beratungsresistent.
Love as thou wilt.

As a son of night and day, I am gray.

Allgemeine Meinungen entstehen aus der Unfähigkeit zur eigenen und dürfen nicht durch Quantität legalisiert werden. (Werner Lind)

Meine Foto-Homepage: https://www.flickr.com/photos/goldtop57/

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 2021
Registriert: So 16. Jul 2017, 13:24

Re: Resistente Keime in Supermarkt-Geflügel

#3

Beitrag von Peregrin » Mi 17. Apr 2019, 14:30

Das ist vergleichbar mit den Impfgegnern. Das ist deren Entscheidung, wenn sie entscheiden, ihre Kinder nicht zu impfen, so dass die mit schweren Folgeschäden oder gar dem Tod rechnen müssen. Es ist aber nicht deren Entscheidung, wenn sie damit Menschen gefährden, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen.

Was den Menschen passiert, die Fleisch aus Massentierhaltung kaufen, ist mir recht egal. Was mich anpisst ist, dass damit auch alle Menschen, die nie Fleisch aus Massentierhaltung kaufen würden, nicht behandelt werden können, weil die Krankheiten, die sie haben, nicht mit Antibiotika behandelt werden können, weil die wirkungslos werden! (Okay, es ist schlimmer als Impfgegner, denn die rauben anderen Menschen nicht die Möglichkeit sich impfen zu lassen und machen das Impfen nicht unwirksam für alle!)


Die Antibiotika wirken ja nicht nur auf das Fleisch der Massentierhaltungsopfer ein, sondern auch auf Grundwasser und Gülle (und damit wieder auf pflanzliche Lebensmittel). Das ist ja kein geschlossener Kreislauf a la "Antibiotika -> resistente Bakterien auf Fleisch -> Konsument des Fleisches kann nicht mehr mit Antibiotika behandelt werden".

Es betrifft uns alle und beeinflusst die ganze Natur. Uns droht eine Welt ohne wirksame Antibiotika!
Silence is the language of God, all else is poor translation. — Rumi

Benutzeravatar
Rafael_Chiron
Beiträge: 990
Registriert: Mi 28. Sep 2016, 18:42
Wohnort: Bayern

Re: Resistente Keime in Supermarkt-Geflügel

#4

Beitrag von Rafael_Chiron » Mi 17. Apr 2019, 15:26

Peregrin hat geschrieben:
Mi 17. Apr 2019, 14:30
Das ist vergleichbar mit den Impfgegnern. Das ist deren Entscheidung, wenn sie entscheiden, ihre Kinder nicht zu impfen, so dass die mit schweren Folgeschäden oder gar dem Tod rechnen müssen. Es ist aber nicht deren Entscheidung, wenn sie damit Menschen gefährden, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen.

@Peregrin: Dein Vergleich ist in meinen Augen leider äußerst schief. Dass Ungeimpfte "mit schweren Folgeschäden oder gar dem Tod rechnen müssen" ist eine ziemlich übertriebene Aussage. Das Problem ist, dass man aus den Daten, die man bisher z.B. durch die Masernimpfungen gewonnen hat, ganz unterschiedliche Schlüsse ziehen kann. Auch die ständige Impfkommission hat das übrigens immer wieder getan und ihre Empfehlungen dazu mehrfach revidiert. Leider wird aber eine solche Diskussion in den Medien nicht zugelassen, da jeder, der hier etwas kritisch nachdenkt, sofort zum "unverantwortlichen Impfgegner" gestempelt wird.
Peregrin hat geschrieben:
Mi 17. Apr 2019, 14:30
Was den Menschen passiert, die Fleisch aus Massentierhaltung kaufen, ist mir recht egal. Was mich anpisst ist, dass damit auch alle Menschen, die nie Fleisch aus Massentierhaltung kaufen würden, nicht behandelt werden können, weil die Krankheiten, die sie haben, nicht mit Antibiotika behandelt werden können, weil die wirkungslos werden!

Das Problem ist die falsche Grundauffassung überhaupt, Infektionskrankheiten durch Anitibiotika (oder Impfungen!) besiegen (oder ausrotten!) zu wollen. Eine Vorstellung, die mich an moderne Kriegsführung erinnert, hier halt lediglich auf die mikrokosmische Ebene angewendet. :worried:


Interessant finde ich es, dass wir hier in einem Hexenforum sind, wo immer wieder Diskussionen bezüglich des Christentum aufkommen, das unter dem Motto "Macht Euch die Erde untertan" Hexentum und Naturreligionen unterdrücken oder gar ausrotten wollte. Dass aber die moderne Medizin zum größten Teil genau dieses christliche Paradigma mit anderen Mitteln fortführt, scheint gar niemand zu bemerken.

:liebegrüße: Rafael Chiron

Benutzeravatar
Hagezorn
Beiträge: 570
Registriert: Mo 29. Feb 2016, 17:45

Re: Resistente Keime in Supermarkt-Geflügel

#5

Beitrag von Hagezorn » Mi 17. Apr 2019, 15:50

Hinweis.
Wer Fleisch oder Fisch roh ist hat im Thema Kochen nicht aufgepaßt.
Es gibt Hygienerichtlienien beim Zubereiten.
Also sowas wie Hände waschen und/oder Handschuhe.
Wenn man bedenkt,das man auch Fleisch überlebt hat auf dem Fliegen waren(Ägypten),man Fleisch überlebt hat was in einer Hundeschnauze war
(auf dem Mittelaltermarkt,der Hund war sehr enttäuscht,als wir ihm den Hirschbraten aus der Schnauze holten!),
kann man den Ball extrem flach halten!
Augen auf bei wem man kauft(ich beim örtlichen Bauernhof)
und ordentlich garen.
Gerne auch in Marinade einlegen-tötet auch Keime. :girlie-mr-miyagi:
Menschen brauchen einen Glauben,sonst hätte Ihre Existenz keinen Sinn....

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 2021
Registriert: So 16. Jul 2017, 13:24

Re: Resistente Keime in Supermarkt-Geflügel

#6

Beitrag von Peregrin » Mi 17. Apr 2019, 16:34

Rafael_Chiron hat geschrieben:
Mi 17. Apr 2019, 15:26
Dein Vergleich ist in meinen Augen leider äußerst schief. Dass Ungeimpfte "mit schweren Folgeschäden oder gar dem Tod rechnen müssen" ist eine ziemlich übertriebene Aussage.
Nein, Rafael_Chiron, das ist keine übertriebene Aussage, sondern das ist das worst case Auskommen bei Kinderkrankheiten. (Ich bin sicher, es gibt schon Statistiken von den Todesfällen, die es seit der Ausbreitung der Impfverweigerer gab. Wir reden nicht von Was-wäre-wenn oder Fiktion, sondern von Fakten.)
Peregrin hat geschrieben:
Mi 17. Apr 2019, 14:30
Das Problem ist die falsche Grundauffassung überhaupt, Infektionskrankheiten durch Anitibiotika (oder Impfungen!) besiegen (oder ausrotten!) zu wollen.
Ich meine nicht, dass man Krankheiten ausrotten kann. Aber ich halte es für unvernünftig, keine Prävention zu betreiben, wenn es die Möglichkeit zur Prävention gibt.

Wenn wir bei der Kriegsmethapher bleiben: Es ist definitiv ein Problem gewesen in der Vergangenheit (und bei ein paar unbelehrbaren Ärzten immer noch), dass mit Kanonen auf Spatzen geschossen wurde. Ich bin dafür, dass Antibiotika nur in den Fällen eingesetzt wird, in denen nichts anderen hilft. Ich würde diese Kanonen aber nicht aus dem Arsenal geben wollen, nur weil es schweres Kriegsgerät ist und man tödlichen Krankheiten doch bitte pazifistisch das Feld überlassen, und die Menschen sterben lassen sollte.
Rafael_Chiron hat geschrieben:
Mi 17. Apr 2019, 15:26
Dass aber die moderne Medizin zum größten Teil genau dieses christliche Paradigma mit anderen Mitteln fortführt, scheint aber gar niemand zu bemerken.
Wenn in vorchristlichen Zeiten die Arzneien bekannt gewesen wären, die wir heute kennen, glaubst du, die hätten die nicht eingesetzt? :shocked: Da verklärst du das Heidentum wohl etwas. (Btw.: die Wirkung von Schimmel aka Penicillin war bekannt und wurde von Ärzten und Heiler eingesetzt.)

Ich bin absolut dafür, Krankheiten der von der alternativen Warte aus zu betrachten und die seelischen, karmischen und psychologischen Ursachen zu erforschen und zu beseitigen. Aber ich möchtest nicht Pandemien mit Entvölkerung um die 50 Millionen Toten weil die Leute nicht in der Lage sind, die seelischen, karmischen und psychologischen Ursachen rechtzeitig genug zu finden.

Alle Leute, die gegen die Hilfsmittel der bösen modernen Medizin wettern, sollten mal eine Zeitlang ohne die auskommen müssen und dabei nicht nur mit den Wohlstands-Wehwechen von uns begüterten Mitteleuropäern konfrontiert sein, sondern mit lebensbedrohlichen Krankheiten (mit denen Heilpraktiker und andere alternative Vertreter von Heilberufen, die gegen "Waffen" sind, es normalerweise nicht zu tun haben).

Einen Eindruck, wie Medizin ohne moderne Versorgung aussieht, kann man bei den Ärmsten der Armen in Entwicklungsländern bekommen: https://m.thieme.de/viamedici/medizin-i ... 1-4888.htm

Ich wünsche mir auch ein goldenes Zeitalter mit Tempelschlaf im Äskulaptempel und weisen chinesischen Ärzten, der die Schuld auf sich nimmt, wenn ein Patient nicht gesundet oder gar verstirbt, aber da sind wir noch lange nicht und dafür muss die gesamte Menschheit einen Entwicklungssprung machen - den ich nicht sehen kann, solange Menschen aus Profitgier andere Wesen in Massen als Konsumgüter halten und die aus Gewinnmaximierung mit Antibiotika vollpumpen, obwohl die verherenden Nebenwirkungen allen bekannt sein sollten.
Silence is the language of God, all else is poor translation. — Rumi

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 2021
Registriert: So 16. Jul 2017, 13:24

Re: Resistente Keime in Supermarkt-Geflügel

#7

Beitrag von Peregrin » Mi 17. Apr 2019, 16:38

Hagezorn hat geschrieben:
Mi 17. Apr 2019, 15:50
Hinweis.
Wer Fleisch oder Fisch roh ist hat im Thema Kochen nicht aufgepaßt.
Ich vermute, du hast die Links nicht gelesen? Es geht nicht darum, dass Leute krank geworden sind, weil da rohes Fleisch mit Keimen belastet war.

Hier ein Direktlink zu einem Bild, für Leute, die nicht viel lesen wollen:
http://www.umweltinstitut.org/fileadmin ... 99ce23.jpg
Silence is the language of God, all else is poor translation. — Rumi

Benutzeravatar
Hagezorn
Beiträge: 570
Registriert: Mo 29. Feb 2016, 17:45

Re: Resistente Keime in Supermarkt-Geflügel

#8

Beitrag von Hagezorn » Mi 17. Apr 2019, 17:34

Vielleicht hast Du mich nicht verstanden.
Man kocht sein Essen.
Das tötet Keime.
Mehr sag ich jetzt dazu nicht. :girlie-gfk:
Menschen kann man nicht kochen,daher ein Übertragungsweg.... :rapzap:
Menschen brauchen einen Glauben,sonst hätte Ihre Existenz keinen Sinn....

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 2021
Registriert: So 16. Jul 2017, 13:24

Re: Resistente Keime in Supermarkt-Geflügel

#9

Beitrag von Peregrin » Mi 17. Apr 2019, 19:18

Hmm...

Zukünftig werden wir keinen Salat oder Rohkost mehr essen, unser Leitungswasser nur noch nach dem Abkochen trinken und nicht mehr in der freien Natur schwimmen gehen (nur noch im gechlorten Schwimmbändern).
Silence is the language of God, all else is poor translation. — Rumi

Benutzeravatar
Hagezorn
Beiträge: 570
Registriert: Mo 29. Feb 2016, 17:45

Re: Resistente Keime in Supermarkt-Geflügel

#10

Beitrag von Hagezorn » Mi 17. Apr 2019, 19:28

Wenn Du was vernünftiges tun willst.....
Baust Du Deinen Salat,Dein Obst und Gemüse selber an-ob Balkon oder Schale.
Du wirst das essen,in dem auch ein Wurm war.Denn das ist vermutlich nicht gespritzt.
Obst,das schrumpeln kann.Denn das ist weder gewachst noch bestrahlt.
Du wirst die Herkunft checken.
Aber den Putzteufel austreiben.
Und Du wirst gesunden Schmutz von Chemieabfall trennen-falls Du überleben willst!
Übrigends...trotz aller Keime die eventuell oder tatsächlich sind-
gesund ist Wasser in dem was lebt.
Chemiewasser-gechlort-kaschiert nur die Fäkalien!
Menschen brauchen einen Glauben,sonst hätte Ihre Existenz keinen Sinn....

Antworten