Martin Buber: Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre

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Rafael_Chiron
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Martin Buber: Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre

#1

Beitrag von Rafael_Chiron » So 9. Dez 2018, 13:16

Hier mal die Empfehlung für ein kleines, aber sehr spezielles Büchlein :kaffee: :

Martin Buber: Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre

In anekdotenthaften Erzählungen führt uns Buber in die chassidische Lehre, die mystische Welt des Ostjudentums, ein. Zugegeben, das Büchlein ist in einem etwas schwerfälligen Schreibstil verfasst, der für viele erst einmal gewöhnungsbedürftig sein dürfte. Aber wenn man sich auf diese spezielle jüdische Art des Erzählens einlassen kann, offenbart sich einem ein großer Schatz. In den sechs Kapiteln - das Büchlein hat nur 57 Seiten - steckt ein interessantes philosophisch- spirituelles Konzept der Lebensgestaltung. Es lohnt sich über die chassidischen Erzählungen in den einzelnen Kapiteln ausgiebig zu meditieren: :thumbup:

1. Selbstbestimmung
2. Der besondere Weg
3. Entschlossenheit
4. Bei sich beginnen
5. Sich mit sich nicht befassen
6. Hier wo man steht


Ich persönlich finde das Büchlein sehr interessant, da sich mir dadurch ganz neuartige Ansätze im Bezug auf die Sefirot am Baum des Lebens erschlossen haben. (Diese Dinge werden in dem Büchlein natürlich nicht "expressis verbis" erwähnt - man muss sie gewissermaßen hineinlesen!) Gerade Bubers "existentielle Theologie der Begegnung" - wie ich es mal nennen möchte - beinhaltet sehr interessante Aspekte, die leider in der "hermetischen Kabbala" etwas in Vergessenheit geraten sind. Auch ergeben sich hier für mich sehr interessante Querbezüge zur Homöopathie - insbesondere zur Miasmenlehre - aber das genauer zu erklären, würde hier etwas zu weit führen...:girlie-nick:

Übrigens auch ein ideales Weihnachtsgeschenk. :present:

:liebegrüße: Rafael Chiron

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