Form Nose to Tail

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Hekate
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Form Nose to Tail

#1

Beitrag von Hekate » Sa 23. Feb 2019, 18:45

Form Nose to Tail

Das ist der Buchtitel von Fergus Hendersonn.

Eigentlich bezeichnet es nur etwas, was früher üblich war.

Besonders im ländlichen Raum und bei Bauern, Arbeitern, die selbst ein Schwein gefüttert haben und Hausschlachtungen gemacht haben.

=> Es wurde nichts weg geschmissen.

Anderer seits, war es lange auch => "Arme Leute"- Essen.

Gruß

Hekate
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Hekate
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Re: Form Nose to Tail

#2

Beitrag von Hekate » Sa 23. Feb 2019, 18:49

Gebraten Leber werden viele kennen.

Bei uns gibt und gab es das von Schwein oder Rind.

Mit Zwiebelringen und Kartoffelbrei.

Wie kennt ihr das?

:girlie-gfk:
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Regenbogen
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Re: Form Nose to Tail

#3

Beitrag von Regenbogen » Sa 23. Feb 2019, 19:59

Ich kenne Schweineleber .
Auch bei uns gab es die mit Zwiebelringen und Kartoffelbrei.

Ich mochte das immer gerne ... wobei ... Leber manchmal so Strukturen in sich hat,die ich eklig finde.

Selber kochen bzw. braten tu ich sie nicht. Da graust es mir zu sehr.

Nieren hat meine Mutter auch gekocht -- das hat immer ziemlich widerlich gerochen.
Aber geschmeckt haben die Klasse.

Auch die könnte ich nicht selber zubereiten.

Kutteln kenne ich von Freunden von mir - die gab es dort manchmal. Ich fand sie lecker.
Andere eingeladene Gäste haben das Essen verweigert ....

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Hekate
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Re: Form Nose to Tail

#4

Beitrag von Hekate » Sa 23. Feb 2019, 21:04

Kutteln habe ich noch nie gegessen und daher auch noch nie gekocht.

Was ich gern mache ist die "saure Variante".
Besonders von Lunge, Leber, Herz, Nierchen.

Von Geflügel habe ich schon öfters gebratenes Herz gemacht (Ein Pfannengericht)

...
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plüschmors
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Re: Form Nose to Tail

#5

Beitrag von plüschmors » Di 26. Feb 2019, 08:42

Was ist denn die "saure Variante"? Mit Essig?

Bei uns gibt es immer Zwiebeln und Äpfel zur Leber. Mag ich sehr gern.
Ansonsten versuche ich auch immer, so viel wie möglich vom Tier zu nutzen, bin aber eher mit Dosenfutter großgeworden und von daher ehrlich gesagt zu vielem gar nicht mehr in der Lage. Kutteln musste ich erst einmal googlen - Pansen also. Das kriegt bei uns nur der Hund bisher. Traurig eigentlich, denn meine Großeltern waren noch bis ins hohe Alter zum guten Teil Selbstversorger. Was da alles an Wissen verloren gegangen ist...

Ich mache heute, wenn ich an Knochen oder ganze Hühner komme, immer noch gern Knochenbrühe. Herz finde ich auch sehr lecker, aber an Nieren habe ich mich noch nicht herangetraut. Vieles ist auch gar nicht so leicht zu bekommen.

Das Buch steht jedenfalls jetzt auf meiner Liste. Vielen Dank für den Stupps in die richtige Richtung, Hekate.

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Re: Form Nose to Tail

#6

Beitrag von Etain » Di 26. Feb 2019, 20:59

Ich kenne Leber mit Äpfeln und Kutteln ungesäuert.

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Hekate
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Re: Form Nose to Tail

#7

Beitrag von Hekate » Di 26. Feb 2019, 22:37

Sauer ist mit Essig.

Innereien, im Grunde wie für Geschnetzeltes geschnitten, mit Zwiebeln geschmort.
Dazu Einbrenn und mit viel Essig abgeschreckt.
(Sämige Sosse).

Dazu entweder Breite Nudeln oder Semmelknödeln.

Leber ist dabei, eher fester.
Lunge viel weicher.
Herz + Nieren - dazwischen.

Wobei, Herz + Nieren gekocht, schnell weg ist.
Mit Salz und frischen Bauernbrot.
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Re: Form Nose to Tail

#8

Beitrag von Hekate » Di 26. Feb 2019, 22:40

Knochen + Rippchen = Schwein => Sauerfleisch.
Mit Füsse ergibt es die beste Sülze.

Gut, wenn man die Haut mag, ist wohl - an erzogen.
(Ich finde - wie bei Oma)
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Re: Form Nose to Tail

#9

Beitrag von Hekate » Di 26. Feb 2019, 22:53

Vieles ist auch gar nicht so leicht zu bekommen.
Aus ganz einfachen Grund.

Die absolute Mehrheit der Zunft-Metzger schlachtet nicht mehr selbst. Sehr viele wursten nicht mal mehr selbst.

Der einzige Unterschied zu Discauntern ist, die Menge.

Sie haben, die Sachen, die früher - billig waren, "Arme-Leute-Essen" waren, nicht mehr.
Sondern müssen diese Sachen, bestellen, teuer kaufen.
Und damit teuer verkaufen.
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Re: Form Nose to Tail

#10

Beitrag von plüschmors » Mi 6. Mär 2019, 01:36

Hekate hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 22:37
Sauer ist mit Essig.

Innereien, im Grunde wie für Geschnetzeltes geschnitten, mit Zwiebeln geschmort.
Dazu Einbrenn und mit viel Essig abgeschreckt.
(Sämige Sosse).

Dazu entweder Breite Nudeln oder Semmelknödeln.
Klingt spannend. Das probiere ich mal. Danke dir. :)

Beim Metzger bin ich gar nicht unterwegs, aber auch so kommt man nicht mehr leicht an Innereien. Vom Jäger oder auch direkt vom Hof ist normalerweise alles schon heraussortiert, was der Otto-Normalverbraucher von heute nicht mehr wünscht. Muss wohl dann alles an Tiernahrungshersteller gehen. Oder doch an die Metzger? Keine Ahnung. Aber wenn ich es extra bestelle, dann ist es nur selten zu bekommen und selbst ein Suppenhuhn bekomme ich einfach nicht mehr mit. Die werden wohl ihre Verträge haben.
Da muss man dann doch eigene Hühner im Garten halten.

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