Essen am Samhain

Benutzeravatar
atemkristall
Beiträge: 404
Registriert: Di 4. Apr 2017, 09:13
Wohnort: Im Osten des Westens

Re: Essen am Samhain

#21

Beitrag von atemkristall » So 29. Okt 2017, 09:18

Bei uns wird es als Vorspeise eine Kürbissuppe geben, dann Stilmus (auch Rübstil genannt - war fast verschwunden, bekommt man mittlerweile wieder auf dem Markt aus regionalem Anbau), Rehmedaillons (hab ich von einem Jäger...), als Beilage Hafer und als Nachtisch eine sehr, sehr dunkle Schokoladenmousse mit Vanille und Chili. Suppe ist eingefroren, Mousse musss ich nicht machen. Ich muss nur noch das Stilmus und den Hafer kochen, die Rehmedaillons braten und eine Soße bauen. Easy und Yammi.
Euch allen ein gesegnetes Samhain (sprecht ihr es mehr oder weniger irisch Sa.úin oder deutsch Samhain?) und gute Kontakte zur Anderswelt!
Blessed Be und Beste Grüße vom
atemkristall

Benutzeravatar
Schneewoelfin
Beiträge: 2642
Registriert: Sa 6. Apr 2013, 13:11
Benutzertitel: dunkelbunt
Wohnort: in der mittelhessischen Walachei zwischen Giessen und Marburg

Re: Essen am Samhain

#22

Beitrag von Schneewoelfin » So 29. Okt 2017, 14:38

atemkristall hat geschrieben:
So 29. Okt 2017, 09:18
sprecht ihr es mehr oder weniger irisch Sa.úin oder deutsch Samhain?
Samhain ist ein inselkeltisches Fest, deswegen sage ich "Sa´uin"
wenn man das "deutsch" benennen will, würde ich eher Samonios sagen, allerdings würde das zeitlich wiederum nicht so passen:
Das keltische Totenfest

Die Trinox Samonis
Der Kalender von Coligny zeigt im Monat Samonios einen Eintrag namens "Trinox Samonis" an, dieser Eintrag kann als Drei Nächte von Samhain oder aber drei Nächte des Sommers gedeutet werden.Falls der Monas Samonios Oktober/November entspricht, fiele Trinox Samonis auf die drei Tage von Samhain, andernfalls läge der Tag im Januar/Februar, eher um den Zeitraum von Imbolc.
http://wiki.celtoi.org/Samhain

LG Schnee
"Wenn du einen Fehler in deinem Bruder siehst, so ist der Fehler, den du in ihm siehst, in dir selbst." Jalal Ad DIn Rumi

Benutzeravatar
Hekate
Beiträge: 3614
Registriert: Mi 27. Mär 2013, 19:58
Benutzertitel: Alte Hex!
Wohnort: BY

Re: Essen am Samhain

#23

Beitrag von Hekate » So 29. Okt 2017, 16:47

Solasard hat geschrieben:
Sa 28. Okt 2017, 06:40
Als Kind habe ich mal aus Ermangelung eines Kürbis, oder einfach nur so, ich weiß es nicht mehr so genau. Eine große Futterrübe ausgehöhlt und eine Fratze reingeschnitzt. Kerze rein und leuchten lassen.
Das war der bäuerliche Vorgänger.
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

Benutzeravatar
Darindel
Beiträge: 61
Registriert: Fr 25. Aug 2017, 20:54
Wohnort: Völklingen

Re: Essen am Samhain

#24

Beitrag von Darindel » So 29. Okt 2017, 20:03

Wir machen morgen Kürbissuppe, die dann gleich für zwei Tage reichen wird. An Samhain bin ich leider erst mit der Durchführung unserer Nachtübung beschäftigt und werde erst spät wieder zu Hause sein. Für die Nacht bzw. den späten Abend werde ich Milchnudeln/Milchsuppe (geht in die Richtung Milchreis halt nur mit Nudeln) machen, meine Mama hat sie gern gegessen genau wie ich und ich verbinde damit einige schöne Erinnerungen an meine Mama.

Regenbogen
Beiträge: 313
Registriert: Mo 12. Jun 2017, 12:00
Kontaktdaten:

Re: Essen am Samhain

#25

Beitrag von Regenbogen » So 29. Okt 2017, 20:37

Hallo zusammen,

Euren Beiträgen entnehme ich, dass Ihr vom 31. Oktober auf den 01. November Samhain feiert.

Ich plane es für den 11. Schwarzmond des Jahres - am 18. November .
Feiert zu diesem - späten - Zeitpunkt noch eineR ?

Ich freu mich sehr über diesen Thread hier: - bin schon immer am Gucken nach bäuerlichem Essen aus Ostpreußen vor 100 Jahren circa, denn ich möchte u.a. meine ostpreußischen Urgroßeltern einladen, die an den masurischen Seen einen Bauernhof hatten.

LG Regenbogen

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 1420
Registriert: So 16. Jul 2017, 13:24

Re: Essen am Samhain

#26

Beitrag von Peregrin » Mo 30. Okt 2017, 16:40

So, Steckrübeneinfopf als Vorspeise ist fertig. :green:

Hierdrin wird meine Haupspeise gemacht, aus allerlei, was unter der Erde wächst.

Finde ich praktischer als den berühmten gusseisernen "Hexenkessel", da man die Tajine sowohl draußen auf dem Stövchen mit Grillkohle, direkt im Lagerfeuer, als auch zu Hause auf dem E-Herd oder Gasherd nutzen kann. Außerdem geht's schneller und schmeckt m.E. besser darin. ;) ) Und diese Art Tonkochgeschirr war auch in unseren Breitengraden Usus von der Antike bis zum Mittelalter.

Bild

Antworten