Geheime Götter im Wicca

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Peregrin
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Re: Geheime Götter im Wicca

#31

Beitrag von Peregrin » Do 15. Feb 2018, 14:01

Knufflon hat geschrieben:
Do 15. Feb 2018, 11:46
Mit anderen Worten ist da nichts wirklich draußen vorhanden, es sei denn, ein "jemand" ist da, um es "wahr"zunehmen.
Ich schätze, da muss du noch einen Schritt weiter gehen, hin zu der Aussage, dass es weder ein "Draußen" noch einen "Jemanden" gibt. :) Denn wenn wir uns auf deiner Vorstellungsebene bewegen, sind Einwürfe wie die von Schupo, durchaus berechtigt.

Ich glaube die alten Zenmeister mit ihren Koans wären beim heutigen westliche Menschen mit deren wissenschaftlichen Weltbild nicht weit gekommen, weil für die so eine Frage wie: "Macht ein Baum, der im Wald umfällt, auch dann ein Geräusch, wenn ihn niemand hört?" keine Nuss gewesen wäre zum Knacken.

Sie würden mit ihrem Background einfach am Kern der Frage vorbeidenken und vom biologischer Sicht erklären, dass da immer ein Jemand ist - wenn kein Mensch, dann ein Jemand in Tier-, Pflanzen-, oder Mikrobenform, der über die Sensorik verfügt, das Fallen des Baumes wahrzunehmen. (Denn wären da solche Lebensformen nicht, dann wäre es auch kein Wald. Eine Ökoform wie "Wald" ist per Definition ein Konglomerat aus Leben. Das über Sinnesorgane verfügt.)
Oder er würde auf der physikalischen Ebene argumentieren, dass es von der Definition abhängt, ob man Schallwellen als solche bezeichnen kann, wenn diese zu keinem Empfänger übertragen werden.

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Re: Geheime Götter im Wicca

#32

Beitrag von Knufflon » Do 15. Feb 2018, 14:20

Ich empfehle zu dieser Sichtweise (die übrigens durch sämtliche Ergebnisse der Quantenmechanik gedeckt wird) das Buch Biocentrism von Robert Lanza. Gerade für naturreligiöse Menschen ist das wichtig, denke ich.

Denn nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob es Götter (iSv Wesenheiten, die nicht das GroßeGanze beschreiben) gibt, wenn es keine denkenden und fühlenden Wesenheiten gibt, die sie erfinden könnten.

Was nahtlos zur Frage überleitet - brauchen wir die Götter in dieser Art, wenn sie doch immer nur quasi erfunden sins, egal von wem?

Spannendes Thema.
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Re: Geheime Götter im Wicca

#33

Beitrag von <kranich> » Do 15. Feb 2018, 17:36

Knufflon hat geschrieben:
Do 15. Feb 2018, 14:20
Was nahtlos zur Frage überleitet - brauchen wir die Götter in dieser Art, wenn sie doch immer nur quasi erfunden sins, egal von wem?
Brauchen wir Kunst? Literatur? Philosophie? Alles Menschenwerk
Glücklicherweise braucht man nicht alles davon.

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Re: Geheime Götter im Wicca

#34

Beitrag von Schneewoelfin » Do 15. Feb 2018, 17:40

Hi Oliver,
Knufflon hat geschrieben:
Do 15. Feb 2018, 14:20
Ich empfehle zu dieser Sichtweise (die übrigens durch sämtliche Ergebnisse der Quantenmechanik gedeckt wird) das Buch Biocentrism von Robert Lanza. Gerade für naturreligiöse Menschen ist das wichtig, denke ich.

Denn nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob es Götter (iSv Wesenheiten, die nicht das GroßeGanze beschreiben) gibt, wenn es keine denkenden und fühlenden Wesenheiten gibt, die sie erfinden könnten.

Was nahtlos zur Frage überleitet - brauchen wir die Götter in dieser Art, wenn sie doch immer nur quasi erfunden sins, egal von wem?

Spannendes Thema.
noch eine Frage zu Deinem spannenden Ansatz: wäre das nicht einen eigenen Thread wert ;) vllt magst Du ja einen dazu eröffnen:)

LG Schnee
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Re: Geheime Götter im Wicca

#35

Beitrag von Castiel86 » Di 3. Jul 2018, 18:29

Sehr interessantes Thema!

Als Frischling ist mir zumindest aufgefallen, dass viele (die meisten?) die Göttingen mit Hekate oder Diana und den Gott mit Cernunnos anrufen.

Auf YouTube hab ich mal einen „Chant“ (mir fällt grad das deutsche Pendant nicht ein) gehört der in wesentlichen mit aus der Wiederholung verschiedener Anrufungen der göttin besteht: Isis, Astarte, Diana, Hekate, Demeter, Kali, Innana

Sind das denn die gebräuchlichsten Namen die zur Anrufung der Göttin genutzt werden? Ich glaube die verschiedenen Namen stammen darüber hinaus auch aus verschiedenen Kulturen?

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Re: Geheime Götter im Wicca

#36

Beitrag von Schneewoelfin » Di 3. Jul 2018, 18:56

Castiel86 hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 18:29
Als Frischling ist mir zumindest aufgefallen, dass viele (die meisten?) die Göttingen mit Hekate oder Diana und den Gott mit Cernunnos anrufen.
äähmmm... wer sind denn "viele( die meisten)" - auf welche Gemeinschaft, Gruppe... beziehst Du Dich?
Castiel86 hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 18:29
Auf YouTube hab ich mal einen „Chant“ (mir fällt grad das deutsche Pendant nicht ein) gehört der in wesentlichen mit aus der Wiederholung verschiedener Anrufungen der göttin besteht: Isis, Astarte, Diana, Hekate, Demeter, Kali, Innana
Sind das denn die gebräuchlichsten Namen die zur Anrufung der Göttin genutzt werden? Ich glaube die verschiedenen Namen stammen darüber hinaus auch aus verschiedenen Kulturen?
bin nur ich verwirrt.... sorry .. stehe auf dem Schlauch: oben schreibst Du, die meisten würden Hekate und Diana anrufen, dann fragst Du nach den Göttinnen aus dem Chant - ich verstehe Deine Frage nicht so ganz, bzw auch den Kontext :help:

LG Schnee
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Re: Geheime Götter im Wicca

#37

Beitrag von Lakeisha » Mi 4. Jul 2018, 08:42

Hallo Castiel,

mh....das ist von Gruppe zu Gruppe wohl unterschiedlich.
Den Chant kenne ich auch.

Denke, dass Du Dich erstmal orientieren möchtest und finde Deine Frage deswegen jetzt nicht verwirrend, sondern irgendwie nachvollziehbar.
Das Geheimnis um die Namen kann man in diesen Thread gut nachlesen, finde ich.

GlG, BB, Lakeisha
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