Otherkin

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Hekate
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Re: Otherkin

#191

Beitrag von Hekate » Do 27. Apr 2017, 16:07

lächle mal strahlend und versuch was Unnettes zu sagen. Du wirst scheitern
Ähm, ich kenne mehr als eine Person, die das verdammt gut können.
Teilweise bis zum Exzess.
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

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Krähengold
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Re: Otherkin

#192

Beitrag von Krähengold » Do 27. Apr 2017, 19:48

Hekate hat geschrieben:
Do 27. Apr 2017, 16:07
lächle mal strahlend und versuch was Unnettes zu sagen. Du wirst scheitern
Ähm, ich kenne mehr als eine Person, die das verdammt gut können.
Teilweise bis zum Exzess.
Cewl. Ich weiß nur, dass es nie geklappt hat. Wenn wir im Büro einen miesen Mandanten an Telefon anschleimen mussten, haben wir versucht, durch Mimik unsere Abneigung zu zeigen, geht nicht. Sobald ich was Nettes sage, grinse ich wie ein Spaghettimonster, ob ich will oder nicht. Ich denke schon, dass so jemand das Zeug zum Schauspieler hat, wer kann das schon.

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Krähengold
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Re: Otherkin

#193

Beitrag von Krähengold » Do 27. Apr 2017, 19:49

Hey, das Spaghettimonster war ein Wort, dass mit i anfängt, mit t endet und noch drei Buchstaben dazwischen hat. :rofl:

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Re: Otherkin

#194

Beitrag von LiH » Fr 28. Apr 2017, 09:01

Krähengold hat geschrieben:
Do 27. Apr 2017, 19:48
lächle mal strahlend und versuch was Unnettes zu sagen. Du wirst scheitern
Ich denke, dafür ist keine Schauspielerei nötig, weil es eine Sache der inneren Haltung/Perspektive ist. Nachdem man sich geärgert hat, einen Schritt zurückzutreten und der Situation mit Gleichmut zu begegnen. Genau betrachtet sind die Menschen, die sich schlecht benehmen, oft ziemlich arme Würstchen, die sich in eigenen Problemen verfangen haben. Vielleicht verstehe ich sie sogar, ich bin nur nicht verpflichtet, ihr Verhalten gut zu finden oder mich übermäßig damit zu beschäftigen. Mit einer inneren Distanz zu der Sache und einer gleichmütigen Haltung geht genau das wunderbar "lächle mal strahlend und versuch was Unnettes zu sagen", auch wenn es nicht immer gelingt. Ich kann mir schon vorstellen, dass es ähnlich funktionieren kann wenn die Seele nicht so gut zum Körper passt.

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Hagezorn
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Re: Otherkin

#195

Beitrag von Hagezorn » Fr 28. Apr 2017, 10:51

Das zu können zählt zur Professionalität einer Krankenschwester!
aber das ist Bild
Wer uns Denken erspart, erspart uns Schmerzen, wie ein Arzt, oder ein Drogenhändler.
Dushan Wegner

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Krähengold
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Re: Otherkin

#196

Beitrag von Krähengold » Fr 28. Apr 2017, 12:17

LiH hat geschrieben:
Fr 28. Apr 2017, 09:01
Krähengold hat geschrieben:
Do 27. Apr 2017, 19:48
lächle mal strahlend und versuch was Unnettes zu sagen. Du wirst scheitern
Ich denke, dafür ist keine Schauspielerei nötig, weil es eine Sache der inneren Haltung/Perspektive ist. Nachdem man sich geärgert hat, einen Schritt zurückzutreten und der Situation mit Gleichmut zu begegnen.
Das meinte ich nicht. Ich meinte die durch Kultur oder was auch immer geprägten Verbindungen, die manche Dinge gleichzeitig sehr schwer machen. Gleichzeitig was nettes sagen und einen angenervten Gesichtsausdruck auflegen, ich kenne nur Leute, die das nicht können oder echt gemeine Betrüger sind.

Hinterher ist das kein Thema, das mach ich mit links.

Mir ging es um diese Harmonie, in der wir uns im gesunden Zustand befinden. Wenn unsere Körperhaltung, unsere Stimmung, unsere Gesundheit alle dasselbe ausdrücken. Je gesünder wir sind an Körper und Seele, desto mehr passt alles zusammen.

Auch ohne Otherkin kann ein Verlust dieser Harmonie ein erster Hinweis auf Erkrankungen oder Schieflagen sein.

Und normalerweise kann man ein geringes Ungleichgewicht wieder herstellen, wenn man eine andere Komponente stärkt. Gute Stimmung hilft, Infektionen leichter zu überwinden und ähnliches.

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Re: Otherkin

#197

Beitrag von Rebecca » Fr 28. Apr 2017, 14:52

Hallo Vala Siva,
Vala Sive hat geschrieben:
Do 27. Apr 2017, 10:22

[...]

Als Beispiel: (und ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen.) Ich vertrete die Theorie, dass Transgender nicht im 'falschen' Körper geboren sind - schließlich hat jeder von uns Leben als Mann und als Frau verbracht. Aber das dringende Bedürfnis, das andere Geschlecht zu verkörpern, ist nun mal da, und es hat seine Gültigkeit. Sicherlich spielen Vers Sachen da mit rein, und ich denke, eine sehr große und bislang übersehene von diesen ist die vorgeburtliche Zeit. Es gibt Menschen, die schon früh einen Zwilling Verlieren. Diese Menschen sind ihr Leben lang auf der Suche und jeder entwickelt seine eigene Maschen, den Zwillinge am Leben zu halten.
Wenn der Zwilling das andere Geschlect hatte, und eventuell die Seele des Zwillings sich an der Körper des Überlebenden klammert, kann es zu Identitätskrises oder auch -tausch kommen. Das hab ich selber bei mir erlebt, nur hatte ich das 'Glück' , dass mein Zwilling gleichgeschlechtlich war.

[...]

Ps. Ob etwas allen Glaubensrichtungen entspricht oder nicht, ist aber doch kein Argument. Nur, weil viele etwas glauben, hat es ja nicht Allgemeingültigkeit für alle....und davon abgesehen sollte man auch neueste wissenschaftliche und psychologische Erkenntnisse miteinbeziehen... oder nicht? ;)
Danke, dass Du es mir nicht ausreden willst: Denn ich bin eine Transgender !!!! :hex:

Und falls es Dich interessiert, wie wir entstehen:

in den ersten Wochen nach der Befruchtung fordert der Fötus von Mama bestimmte Hormone ab. Wenn es ein Junge ist Testesteron, ein Mädchen Östrogen. Nur leider kann Mama aus bestimmten Gründen das nicht liefern und liefert dafür das Gegenteilige. Je nachdem wie viel es ist, kommt dann ein Homosexueller, eine Lesbe oder bei ganz viel falschen Hormonen ein Transgender.

Ok, das hat ein amerikanischer Wissenschaftler vor einigen Jahren nach der Obduktion verschiedener Lesben, Schwulen und Transgendern herausgefunden, die vor Ihrem Ableben ihre Zustimmung gaben. Und weil es insgesamt nur 10 Leute waren, ist diese Studie von anderen verworfen worden. Es waren für die anderen zu wenig. Wichtig ist aber, dass er bei jeder Gruppe Veränderungen im Gehirn gefunden hat, die zu dem jeweiligen Typ gehören und diese Veränderungen in den ersten Wochen der Schwangerschaft entstehen.

Und ja, wie haben den großen Vorteil, dass wir beide Seiten verstehen. Und Leute wie wir, aber ohne OP-Möglichkeit waren meist Schamanen bei den Native Americans.

Blessed be,

Rebecca

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Re: Otherkin

#198

Beitrag von Krähengold » Fr 28. Apr 2017, 15:04

Rebecca hat geschrieben:
Fr 28. Apr 2017, 14:52
in den ersten Wochen nach der Befruchtung fordert der Fötus von Mama bestimmte Hormone ab. Wenn es ein Junge ist Testesteron, ein Mädchen Östrogen. Nur leider kann Mama aus bestimmten Gründen das nicht liefern und liefert dafür das Gegenteilige. Je nachdem wie viel es ist, kommt dann ein Homosexueller, eine Lesbe oder bei ganz viel falschen Hormonen ein Transgender.

Ok, das hat ein amerikanischer Wissenschaftler vor einigen Jahren nach der Obduktion verschiedener Lesben, Schwulen und Transgendern herausgefunden, die vor Ihrem Ableben ihre Zustimmung gaben. Und weil es insgesamt nur 10 Leute waren, ist diese Studie von anderen verworfen worden. Es waren für die anderen zu wenig. Wichtig ist aber, dass er bei jeder Gruppe Veränderungen im Gehirn gefunden hat, die zu dem jeweiligen Typ gehören und diese Veränderungen in den ersten Wochen der Schwangerschaft entstehen.
Von diesen Ergebnissen hatte ich auch schon gehört, wusste aber sonst nichts weiter, worauf es beruht. Wenn es im Gehirn Veränderungen gibt, wie schaut es mit Gehirnscans aus? Auch wieder nur vom Zuhören weiß ich, dass bei Autisten so Abweichungen festgestellt werden konnten. Wäre wünschenswert, wenn es möglich ist, Forschungsgelder fliegen doch genug durch die Unis. Also ich frag nur blöd, weil ich darüber sonst auch nichts weiß.

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Re: Otherkin

#199

Beitrag von Rebecca » Fr 28. Apr 2017, 16:48

Hallo Krähengold,
Krähengold hat geschrieben:
Fr 28. Apr 2017, 15:04

Von diesen Ergebnissen hatte ich auch schon gehört, wusste aber sonst nichts weiter, worauf es beruht. Wenn es im Gehirn Veränderungen gibt, wie schaut es mit Gehirnscans aus? Auch wieder nur vom Zuhören weiß ich, dass bei Autisten so Abweichungen festgestellt werden konnten. Wäre wünschenswert, wenn es möglich ist, Forschungsgelder fliegen doch genug durch die Unis. Also ich frag nur blöd, weil ich darüber sonst auch nichts weiß.
Das geht nur mit einer Magnetresonanztomographie, die aber teuer ist und das könnte die Veränderungen im Gehirn feststellen, aber da den Unis das egal ist, wird da nicht weiter geforscht.

Entscheidend bei den Leuten ist nur, dass man etwas feststellt, was man heilen könnte und das reicht denen dann.

Blessed be,

Rebecca

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Re: Otherkin

#200

Beitrag von Hagezorn » Fr 28. Apr 2017, 18:22

Rebecca hat geschrieben:
Fr 28. Apr 2017, 16:48


Entscheidend bei den Leuten ist nur, dass man etwas feststellt, was man heilen könnte und das reicht denen dann.

Blessed be,

Rebecca
und gerade das macht mir Angst!
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