Müll vermeiden

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Feri
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Re: Müll vermeiden

#41

Beitrag von Feri » Fr 2. Jun 2017, 12:38

...das kommt auch immer auf die Person an. Ich hatte mal einen Mitbewohner, der tatsächlich Wasser auf der Haut nicht gut vertragen hat. Der hat maximal einmal die Woche geduscht, und dann auch so kurz wie möglich, quasi sofort wieder abgetrocknet. Hab nie was gerochen.

Das ganze Seifen-Deo-Parfümzeug ist letztendlich was, das einem von der Gesellschaft anerzogen wird (genauso wie eingepackte Gurken). Man kann sich genauso statt zu duschen auch mit Lavaerde abreiben, zum Beispiel. Und manch einer schwitzt kaum oder stinkt halt einfach nicht - Ernährung und Stress sind ja auch maßgebliche Faktoren für oder gegen Körpergeruch. Mein Pabba hat die Hygienewut mal damit beschrieben, dass die meisten Leute ein bis zwei mal am Tag mit Seife sich das Öl von der Haut schrubben um es dann hinterher mit irgendwelchen Lotions wieder drauf zu schmieren, und das ganze eignetlich ohne erkennbaren Grund außer der Gewohnheit.
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Stadteule
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Re: Müll vermeiden

#42

Beitrag von Stadteule » Fr 2. Jun 2017, 13:10

Ama hat geschrieben:
Mi 31. Mai 2017, 17:52
darf ich Dich nach einer Quelle fragen? Die natürlichen Düfte lassen sich doch sicher durch nichts ersetzen, aber ich denke mir würde es große Freude und Sicherheit schenken, wenn ich ein wenig "rauchende Buchenholzasche" in meiner Handtasche mit mir herumtragen könnte... ;)
Klar darfst Du @Ama. Holzfeuer-Geruch (nicht speziell Buche, aber das würde ich ehrlich gesagt auch live nicht von anderen Laubhölzern unterscheiden können) und grünes Gras, immer wieder auch Tomatengrün gibt es bei Sensory Perfection in England und einen relativ authentischen Meeresduft, ebenso einen guten Lederduft hatte ich vor kurzem als Probe von einem Duftmittelhersteller in der Hand, der allerdings nur die Kosmetikindustrie beliefert.
Diese Duftnoten werden normalerweise als Komponenten in Parfums verwendet, nicht einzeln. Daher gibt es sie durchaus, nur normalerweise nicht als "Endduft" im Handel.

@Feri, auch die okklusive Wirkung von Petrolatum und Paraffin ist in manchen Anwendungen sinnvoll, v.a. wenn man eines der beiden mit einer guten Butter kombiniert. Auch wenn ich bei einer gesunden Hautstruktur normalerweise nicht zu Erdölderivaten greifen würde, finde ich nicht, dass man sie per se als Inhaltsstoff verurteilen kann.
Feri hat geschrieben:
Fr 2. Jun 2017, 12:38
Das ganze Seifen-Deo-Parfümzeug ist letztendlich was, das einem von der Gesellschaft anerzogen wird (genauso wie eingepackte Gurken). Man kann sich genauso statt zu duschen auch mit Lavaerde abreiben, zum Beispiel. Und manch einer schwitzt kaum oder stinkt halt einfach nicht - Ernährung und Stress sind ja auch maßgebliche Faktoren für oder gegen Körpergeruch. Mein Pabba hat die Hygienewut mal damit beschrieben, dass die meisten Leute ein bis zwei mal am Tag mit Seife sich das Öl von der Haut schrubben um es dann hinterher mit irgendwelchen Lotions wieder drauf zu schmieren, und das ganze eignetlich ohne erkennbaren Grund außer der Gewohnheit.
Das "Seifenzeug" gab es schon vor 1000en von Jahren. In China hat man schon ca. 4000 A.D. Seifen für Körperhygiene verwendet und hatte unterschiedliche Rezepte je nach Anwendungsbereich (eine Freundin von mir habilitiert gerade zu diesem China-Thema). Die nächsten waren dann die Sumerer (ältestes von dort überliefertes Rezept von ca. 2500 A.D.), die Seife zunächst für rituelle Waschungen, später auch zur Körperhygiene verwendet haben.
Und btt: Seife, vor allem wenn man selbst siedet, produziert kaum Müll.

Es stimmt, Schweiß riecht je nach Mensch, seiner Haut, Gesundheit und seinen Verhaltensweisen unterschiedlich. Alter Schweiß riecht allerdings imo immer aufdringlich beißend. Und meine Beobachtung in den letzten Jahren ist leider die, dass so manche/r selbst nicht wahrnimmt, wie er riecht. Gegen z.B. selbstgemachte Salbeideos habe ich daher mittlerweile große Vorbehalte - bisher hat jede Person, die ich bisher getroffen habe und die großmundig behauptet hat, das würde genauso gut wirken wie xyz, unangenehm nach Schweiß gerochen.


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Re: Müll vermeiden

#43

Beitrag von Chailleagh » Sa 3. Jun 2017, 05:55

Geht's hier in dem Thread nicht um das Thema Müll vermeiden?
Jetzt ist das zu einer Diskussion über die Verwendung von Seifen geworden.

Auch jemand, der sich täglich mit Seife wäscht kann stinken - Schweiß- und Geruchsbildung hängen von vielen Faktoren ab und das Weglassen von Seifen, seifenhaltigen Produkten etc. heißt nicht, dass man unhygienisch ist und per se immer müffelt.

Die alten Ägypter und Sumerer haben sich auch mit bleihaltigen Mitteln geschminkt - ich würd's trotzdem nicht auch wollen.
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Re: Müll vermeiden

#44

Beitrag von Feri » Sa 3. Jun 2017, 09:45

Naja, ich finde man darf das Thema Kosmetikrückstäde im Abwasser auch nicht aus den Augen lassen - ist ja im Endeffekt auch Müll, nur nicht so offensichtlich. War jetzt auf das Erdöl bezogen, nicht auf Seife.

Wie alt Seifen sind, weiß ich auch selbst, deswegen stinken Leute die Alternativen nutzen oder sich nicht jeden Tag damit waschen trotzdem nicht automatisch. Meine Meinung, für andere darf selbstverständlich jeder aufdringlich beißend riechen, der keine benutzt oder kein Deo von der Stange kauft.

Um wieder zum Haushaltsmüll zurück zu kommen, ich werd jetzt gleich einen Haufen Biomüll produzieren und Mittagessen kochen. Da wir bei uns Hausmeister sind, hab ich eine Biotonne eingeführt. Bei uns im Haus gibt es 7 Mietparteien und wir sind offenbar die einzigen, die die nutzen. Dafür wuchs die restliche Mülltonnenarmee im Hof von ehemals 3 Restmüll, 1 gelbe Tonne, 2 Papier innerhalb von 3 Jahren auf 3 Restmüll, 4 gelbe Tonnen und 4 Papier.... Das kann doch echt net wahr sein, wieviel Müll machen die Leute bei uns im Haus ?!?
Habt ihr mal bei euch geschaut, wieviel im Schnitt an Müll rumkommt und wie sich das in den letzten Jahren entwickelt hat?
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Re: Müll vermeiden

#45

Beitrag von Stadteule » Sa 3. Jun 2017, 23:39

Chailleagh hat geschrieben:
Sa 3. Jun 2017, 05:55
Geht's hier in dem Thread nicht um das Thema Müll vermeiden?
Jetzt ist das zu einer Diskussion über die Verwendung von Seifen geworden.
Da hast Du recht, sorry, ich hab mich hinreißen lassen.
Der Thread geht darum Müll zu vermeiden - ich denke halt, es gibt wirklich jede Menge effektivere Ansätze als ausgerechnet an der Körperhygiene zu sparen, zumal Seifen kaum Müll produzieren und generell das "Müllkonto" von Kosmetikprodukten eher gering ist im Vergleich zu anderen Dingen des täglichen Verbrauchs. Guckt in Euren Kühlschrank und in Eure Vorratsschränke, da hocken die größten Müllberge.


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Re: Müll vermeiden

#46

Beitrag von Rewa » So 4. Jun 2017, 15:54

Stadteule hat geschrieben:
Sa 3. Jun 2017, 23:39
Guckt in Euren Kühlschrank und in Eure Vorratsschränke, da hocken die größten Müllberge.
Also da sprich bitte nur für dich! Bei mir gibt es kaum Verpackungsmüll durch Lebensmittel und dass Lebensmittel selbst im Müll landen passiert nur in extrem seltenen Ausnahmefällen. Für mich ist die Verschwendung von Lebensmitteln nicht weniger als ein Verbrechen.

Liebe Grüße
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Re: Müll vermeiden

#47

Beitrag von LiH » Do 8. Jun 2017, 23:36

Eine gute Möglichkeit zur Müllvermeidung finde ich ist, gut auf sich zu achten, körperlich UND geistig.
Ein gesunder Körper hat weniger unangenehme Gerüche, die man wegbekommen/verhindern/überdecken will, weniger Pickel, die man zuschminken will, usw. Und viele der Konsumgüter (teils auch Essen) werden ja gekauft, um etwas zu kompensieren und landen dann doch auf dem Müllberg. Kurzfristig fühlt man sich super in der neuen Bluse oder mit der neuen Haarfarbe um dann festzustellen, dass man immer noch zu kleine Brüste/zu große Augenringe/was-auch-immer hat...Und dann jagt man der nächsten Klamotte hinterher...Mal die Ursachen anzusehen und mit sich ins Reine zu kommen, hilft reflektierter einzukaufen, weil man weniger/keine Hoffnungen auf die Konsumgüter projiziert, die sie nicht erfüllen können (und somit oft unnötiger Müll werden).

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Re: Müll vermeiden

#48

Beitrag von Felis Saeva » Di 13. Jun 2017, 09:57

Als Frau kann ich Unmengen und Berge an Müll vermeiden, indem ich wiederverwendbare Monatshygiene nutze. Ob Mooncup (Menstruationstasse, etc.), Schwämmchen oder Stoffbinde. Ich persönlich bin seit über 15 Jahren begeisterte Nutzerin der Mondtasse. Mehr als zwei braucht keine Frau (Zu Hause + Handtasche und Ruhe ist). Für weitere Fragen hierzu, gerne neuen Tread aufmachen.

Ich bin so der mittlere Müllvermeider. Ich kaufe gerne in Glasflaschen, nutze meinen Rucksack und meine Einkaufsbeutel, kaufe Obst und Gemüse möglichst lose oder im Papierbeutel, nutze selbige Papierbeutel als Müllbeutel, erledige das meiste via ÖPNV, Fahrrad und Füße, schenke einer Freundin regelmäßig die leeren Klorollen, weil sie damit bastelt, verarbeite weniger frisches Obst und Gemüse gerne in Soßen und Smoothies. Meine Kleidung kauf ich zu 80% bei Chapati. Sonntags wird für die ganze Woche gekocht und dann in immer wieder zu nutzenden Plastikdosen für jeden Tag eingefroren (10 Stück - 5 für mich, 5 für den liebsten, denn die sind faltbar). Somit kaufen wir die ganze Woche über nicht mehr, als etwas Obst und am Freitag reichlich fürs Wochenende und Wochenkochen. Lebensmittel werden so vollständig verbraucht. Wasser zu trinken kommt ebenfalls aus der Leitung. Manchmal wirds mit Direktsaft aufgepeppt, manchmal mit alten Äpfeln oder mit Kräutern.

Aber ich bestell auch schon mal Essen, wenn echt gar nichts mehr geht (gerade jetzt im Umzug), kaufe online (da ist ALLES verpackt, gerne 5-fach) und ja, ich nutze Plastik. Aber ich versuche zu vermeiden, neue Plastik zu kaufen. Alte Teile wegzuwerfen, die ich jedoch immer noch gut nutzen kann, halte ich für Verschwendung. Der Plastikkram ist da, sammelte sich in Zeiten an, als man es noch nicht besser wusste. Vielleicht kann ichs sogar am Ende meines Lebens noch weiter geben. Schön wärs.
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Re: Müll vermeiden

#49

Beitrag von Stadteule » Di 13. Jun 2017, 19:43

Felis Saeva hat geschrieben:
Di 13. Jun 2017, 09:57
Ich bin so der mittlere Müllvermeider
Das ist ja eine goldige Selbstbeschreibung. :rapzap:
Aber so ungefähr trifft das auch auf mich zu. Ich habe praktisch keinen Müll im Bad ausser dann und wann mal Wattestäbchen, leere Klopapierrollen und alle 6-9 Monate eine leere Wimperntusche. Mein Mann produziert etwas mehr, aber unwesentlich. Putzmittel und Kosmetika mache ich bis auf Tusche selbst und fülle Shampoo und Putzmittel in gebrauchte Behälter.

Meine Klamotten sind bis auf Unterwäsche, Socken und wenige Einzelstücke alle secondhand und selbst funktioniere ich alte Sachen eher nochmal um oder schenke sie weiter (je nach Zustand), als dass ich sie wegwerfe.


Aber in der Küche sieht es anders aus, obwohl ich "verpackungsbewusst" einkaufe und vieles lieber selbst mache, als es zu kaufen (Eis, Kekse, Popcorn, Brot und so Sachen). Dennoch haben wir jede Woche gelbe-Tonne-Müll von Milch, Getreide bzw. Mehl, Zucker, Kaffee, Katzenfutter und all dem Kram. Einen verpackungsfreien Supermarkt haben wir leider nicht in erreichbarer Nähe und auch wenn das Gemüsebeet üppig gedeiht, ist es weit entfernt von Selbstversorger-Ausmaßen. Daher greife ich halt zu den Massnahmen im täglichen Konsum, die mir möglich sind: nach Möglichkeit vermeide ich Umverpackungen, Einzelverpackungen boikottiere ich ausser bei medizinischen Produkten völlig und wo ich kann verwende ich Dinge weiter /wieder.
Allerdings bin ich dabei nicht päpstlicher als der Papst und ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich mal ein eingeschweistes Eis oder ne Packung Kekse kaufe.

@LIH, Deine Gedanken zum Umgang mit sich selbst finde ich auch ganz wichtig. Wenn ich mit mir selbst eins bin und eine grundsätzliche Zufriedenheit in mir trage, habe ich weniger das Bedürfnis etwas kompensieren zu müssen. Trotzdem bin ich nicht frei davon, mich dann und wann mit etwas zu belohnen, das auch Müll produziert.

LG, Stadteule
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Re: Müll vermeiden

#50

Beitrag von Quae » Mi 14. Jun 2017, 03:54

Hier sind wirklich schon viele gute Sachen erwähnt worden, zum Beispiel das Obstnetz aus alten Gardinen und vieles mehr.
Ich bin aktuell dabei, meine Haarwäsche zu optimieren und das Richtige zu finden. Ich wasche sie schon seit Jahren nicht öfter als ein- drei Mal pro Woche, würde es aber gern auf 1xpro Woche reduzieren und trotzdem keine stark fettende Kopfhaut haben. Der Schampoo-Thread ist da wirklich eine große Hilfe :)

Ich gehöre (leider?) auch zu den Leuten, die ihre Haare färben. Das mache ich aber möglichst verbrauchsarm und färbe nur etwa 3-4 mal im Jahr die Ansätze. Mein Färbezeug hole ich mir vom Friseurbedarf in separaten Tuben für Farbe und Oxidationsmittel. So muss ich nicht jedes Mal neue Farbe holen und den Rest wegschmeißen, sondern nur etwa alle zwei Jahre. Neulich habe ich von Färbetees erfahren und werde das testen. Sicher kann man die auch selbst herstellen.

Kleidungsabfall ist bei mir zum Glück kein Problem, da ich mich dafür einfach kaum begeistern kann, shoppen zu gehen...allein das Wort ist eher Horror^^ Gut, wenn in 15 Jahre alten Socken genug Löcher sind, brauche ich doch mal neue ;) Ich versuche auch, möglichst robuste Kleidung zu tragen (z.B. Rangerhosen) und sie bei Bedarf selbst zu reparieren. Schuhe sind erst dann kaputt oder nur als Sommerschuh geeignet, wenn das Wasser von unten durch kommt ;) Zu diesem Kompensations-Kaufwahn, kann ich nur sagen "warum sollte ich etwas kaufen, was ich nicht brauch, um Leuten zu imponieren, die ich nicht mag?"

Der größte Abfallproduzent sind auch bei mir leider Lebensmittel, mein schwächliches Gefrierfach da keine Hilfe. Aber ich überlege eher, meinen Kühlschrank komplett auszuschalten und dafür entsprechend kleine Lebensmittelmengen schnell zu verbrauchen, oder haltbare Sachen zu kaufen. Fleisch ist mir vom Fleischerei-Werksverkauf wesentlich lieber, als vom Supermarkt. Kirschen und Äpfel wachsen hier frei an Bäumen, Beerensträucher gibt's auch und manchmal verschenken nette Menschen frische Birnen^^
Zum Einkaufen selbst nutze ich (verstaut im Rucksack als potentieller Zusatz oder Papier-Regenschutz) eine Plastiktüte so lange, wie sie hält und selbige danach als Plastikmüllbeutel. Macht sich auf diese Weise ziemlich gut und finde ich auch nicht sonderlich verwerflich. Vor allem an der Küste und nur mit Fahrrad, kann man doch mal vom Regen erwischt werden, da ist sowas eine effektive und platzsparende Lösung.

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