Coven - Monarchisch oder Theokratisch

Semira
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Re: Coven - Monarchisch oder Theokratisch

#31

Beitrag von Semira » Mo 17. Aug 2020, 13:58

Hekate hat geschrieben:
Mo 17. Aug 2020, 13:53
Peregrin, natürlich ist das nur ein Mini-Ausschnitt.
Und über das Thema Monarch könnte man Saale mit Bücher füllen.
:girlie-gfk:

Welches Forum????
:girlie-gfk:

Gruß

Hekate
Ich glaube, dass wollen jetzt sehr viele wissen.
Diese ANsichtsweise ist sehr...interessant. :aufkopf:
To a mind that is still, the whole universum surrenders.
- Lao-Tzu -

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Hagezorn
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Re: Coven - Monarchisch oder Theokratisch

#32

Beitrag von Hagezorn » Mo 17. Aug 2020, 15:32

Monarch ist doch ein Schmetterling.....
https://www.youtube.com/watch?v=WZlqiKiKf_I

Schmetterlingsforum....
Menschen brauchen einen Glauben,sonst hätte Ihre Existenz keinen Sinn....

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Re: Coven - Monarchisch oder Theokratisch

#33

Beitrag von Ashar Starchild » Mo 17. Aug 2020, 15:42

zum Thema "König der Hexen" da gibt es ein Buch über Alex Sanders, das genau das als Titel hat "Alex Sanders - King of the Witches" hat und in dem englischen Podcast von Maxine, den ich hier im Forum verlinkt habe, erwähnt sie das auch in dem Kontext, dass eben ein Author einen einschlägigen Buchtitel brauchte und dass Alex dann - iirc in einem Interview- sagte, Maxine sei seine Witch Queen ...

LG Ashar
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Re: Coven - Monarchisch oder Theokratisch

#34

Beitrag von Stadteule » Mo 17. Aug 2020, 21:00

Ashar Starchild hat geschrieben:
Mo 17. Aug 2020, 15:42
zum Thema "König der Hexen" da gibt es ein Buch über Alex Sanders, das genau das als Titel hat "Alex Sanders - King of the Witches" hat und in dem englischen Podcast von Maxine, den ich hier im Forum verlinkt habe, erwähnt sie das auch in dem Kontext, dass eben ein Author einen einschlägigen Buchtitel brauchte und dass Alex dann - iirc in einem Interview- sagte, Maxine sei seine Witch Queen ...
das ist ja nebenbei bemerkt ein sehr witziges kleines Büchlein, diese fiktive Autobiographie von Alex Sanders. Zumindest fand ich es ausgesprochen amüsant zu lesen. :girlie-gfk:

Was die Eingangsfrage angeht:
wenn ich mir die google-Definition von Theokratie mal als Maßstab nehme ("Herrschaftsform, bei der die Staatsgewalt allein religiös legitimiert und von einer als Gott bzw. Stellvertreter Gottes auf Erden angesehenen Einzelperson oder von der Priesterschaft ausgeübt wird"), kann ich ganz klar sagen, dass unser Coven demokratisch theokratisch geführt wird. Alle Covenmitglieder sind Priester (wir sind also quasi Volk und herrschende Priesterkaste in einem) und wir entscheiden demokratisch.

Den Begriff 'Muggel' konnte ich übrigens noch nie ausstehen. Warum man sich eines Begriffes aus der Phantasy-Literatur bedienen muss, habe ich noch nie verstanden. Und schon gar nicht den abwertenden Beigeschmack.

LG, Stadteule
Wer sie nicht kennte, Die Elemente, Ihre Kraft und Eigenschaft, wäre kein Meister über die Geister. (J.W.v.Goethe)

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Re: Coven - Monarchisch oder Theokratisch

#35

Beitrag von FreieAtem » Mi 7. Okt 2020, 08:00

Hallo Philipp,

wichtig ist vlt. zu sagen, dass wir hier im Forum von Wicca-Coven in der Regel ausschließlich von BTW (british traditonal Wicca) - Coven sprechen und da auf eigene Erfahrungen und auf real live Begegnungen zurückgreifen und selbst da tickt jeder Coven anders.

Ich kann dir ehrlich gesagt im Moment nicht genau sagen was für eine Struktur unser Coven hat. Es gibt schon Regeln. Die Form und auch die Zeit, wie man bei uns Schritt für Schritt reinwächst und aufgenommen wird, ist bei uns sehr klar geregelt.
Das heißt beide Seiten müssen sich mit jeder neuen Etappe, die immer auch ein Schritt mehr Bindung und Nähe bedeutet, neu für einander entscheiden.
Das fängt ganz klein mit der Frage an: "Ist Wicca überhaupt etwas für mich?" und wenn Wicca: "Passt das mit der Initiation hier für mich, mit diesen HPs und diesem Coven und seiner Gangart" . Dann: "Wohin treibt es mich nach der Initiation?". Das muss man ja alles erst mal herausfinden. Wir legen viel Wert darauf, dass jede Entscheidungen sicher und gut gereift getroffen wird. Diese Zeit geben wir den Neuen und uns. Eilig darf man es also nicht haben.
Daher stellt sich die Frage nach einer langfristigen Bindung an den Coven erst mal gar nicht. Es muss für den nächsten Schritt passen und stimmig sein. Danach muss man ihn gemeinsam gehen. Das genügt.

Eine andere Regel ist; wir tun im Ritual nichts ohne vorher darüber gesprochen zu haben. D.h. es muss ein inneres Einverständnis von allen Anwesenden geben … egal ob Gast, Trainee, oder gebundenes Covenmitglied. Wenn etwas davon (auch nur für Einen) nicht passt, suchen wir nach einer möglichen Alternative, oder nach einem Kompromiss mit dem auch dieser jemand mitgehen kann.

Aber ganz ehrlich, nach vielen Jahren Covenerfahrung und gewachsener Verbindung: Ich denke nicht zuerst an irgendwelche Regeln oder Hierachien, oder daran wie wir funktionieren . Das hat mich die ersten zwei? Jahre deutlich mehr beschäftigt. Wenn ich an meinen Coven denke, ist mein erster Impuls Vertrauen … wenn einige Zeit zwischen den Ritualen liegt auch warme Erleichterung und Freude wieder neben einander im Kreis zu stehen -> mit genau diesen Menschen.

LG FreieAtem
... und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben ...

- Hermann Hesse aus Stufen -

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