was, wenn nicht Wicca?

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<kranich>
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Re: was, wenn nicht Wicca?

#11

Beitrag von <kranich> » Fr 11. Mai 2018, 12:12

Dann sag ich ab und zu - und woher wilst du wissen, wie das intern wirklich gesehen bzw. gemacht wird wird?
Verständlich - die allermeisten nichtWicca kennen euch ja nur "von außen". Daher schrieb ich ja:
selbstzitat: "Aber wie gesagt - ich bin nur Wicca-belesen, vielleicht ist das ja alles ganz anders."

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Stadteule
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Re: was, wenn nicht Wicca?

#12

Beitrag von Stadteule » Fr 11. Mai 2018, 13:44

<kranich> hat geschrieben:
Fr 11. Mai 2018, 08:16
Stadteule hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 15:58
<kranich> hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 14:50
Du lernst ein paar Wicca kennen, man mag sich gegenseitig, und irgendwann ist man Initiiert oder gar HP.
Genau. *Fupp* Wicca. :lachen: :lachen: :lachen:
Ich weiß schon, das da mehr dazu gehört ;) :D
Ist mir vollkommen klar :girlie-nick: - ich musste nur bei dem inneren Bild einfach so lachen.

<kranich> hat geschrieben:
Fr 11. Mai 2018, 08:16
Denke allerdings, das es schwierig wird, wenn man

a.) keine Wicca persönlich kennt oder
b.) man sich gegenseitig nicht mag.

Jedenfalls würde das meiner Interpretation der Rede von "vollkommene Liebe & vollkommenes Vertrauen" widersprechen.
Aber wie gesagt - ich bin nur Wicca-belesen, vielleicht ist das ja alles ganz anders.
Ich glaube an letzterem scheitert es bei ehrlichem Interesse häufiger als an ersterem. Wer wirklich Wicca werden will, findet in aller Regel Möglichkeiten Kontakt herzustellen, auch wenn es vielleicht Mühe kostet. Aber was ich schon häufiger beobachtet habe ist, dass gerne ein verallgemeinerndes Meinungsbild aus Einzelkontakten erstellt wird. Das ist v.a. wenn es darum geht in einem direkten Wiccakontakt persönlich enttäuscht worden zu sein, sehr schade, denn natürlich sind wir alle ganz unterschiedliche Menschen und auch die verschiedenen Covens werden sehr unterschiedlich geführt.


LG, Stadteule
Wer sie nicht kennte, Die Elemente, Ihre Kraft und Eigenschaft, wäre kein Meister über die Geister. (J.W.v.Goethe)

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Lakeisha
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Re: was, wenn nicht Wicca?

#13

Beitrag von Lakeisha » Fr 11. Mai 2018, 16:31

Liebe Lhylyt,

vielleicht hilft Dir es etwas, wenn ich Dir folgendes erzähle.....
Mein Weg hat mich erst nachdem ich jahrelang alleine "hexisch" gelebt habe, zu Kontakt mit Wicca geführt. Es fielen mir immer Lesequellen in die Hände, die von Menschen geschrieben wurden, die u.a. ihren Weg zu Wicca beschrieben. Einige davon waren aber nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte, aktiv. Warum erfuhr ich auch erst später. Das immer größer werdende Bedürfnis, nicht nur alleine vor mich hin zur wurschteln, sondern mit anderen in Verbundenheit und Freundschaft zu wirken, ließ mich auf die Suche nach Wicca fast verzweifeln. Eine ganze Weile lang konnte ich niemanden finden, der das lebte, was ich suchte. Erst seit Kurzem habe ich ganz liebe Menschen gefunden, bei welchen ich mich angenommen und respektiert fühle, die ehrlich zu mir sind und wo, zumindest empfinde ich so, " die Chemie stimmt". Jetzt beschreiten ich ganz bewußt den Weg, eine Wicca zu werden, stehe aber noch gaaaaaaanz am Anfang! Und das wird auch noch in einem Jahr so sein! Nix mit "Zauberformel" - "Zack, a new Wicca ist born"......!!!!!
Verzage nicht, wenn der Weg etwas länger dauert, von allen, die mir etwas berichtet haben, war keine(r) dabei, bei dem es von heute auf morgen ging.
Ich musste mir auch erst mal selbst darüber im Klaren sein, was ich überhaupt will, ein Findungsprozess sozusagen. Habe auch schon von einigen gehört, dass sie nach einigen Jahren als Mitglied in einem Coven, sich doch dazu entschieden haben, lieber alleine ( dann "freifliegend") zu sein.
Die Wege der Götter sind unergründlich ;) Für mich habe ich festgestellt, dass der Ruf immer lauter wurde und mich nicht mehr loslässt.

Alles Liebe auf Deinem Weg!

GlG, BB, Lakeisha
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Und: :kaffee: ;)

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Re: was, wenn nicht Wicca?

#14

Beitrag von Dennis » Fr 11. Mai 2018, 18:48

Eine schöne Erzählung

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Re: was, wenn nicht Wicca?

#15

Beitrag von Lakeisha » Mo 14. Mai 2018, 08:28

Athunis hat geschrieben:
So 13. Mai 2018, 19:58
Ich zb bin kein großer Fan von Wicca. Wicca stammt aus den 50ern von Gardner und wurde von ihm erfunden und kreiert. Davor und daneben gab und gibt es Hexen und magische Traditionen die es auch wert sind gelebt zu werden und sehr interessant sind. Vielleicht wäre dies eine Möglichkeit.

LG athunis
Lieber Ahtunis,
hier fände ich z.B. einen Link gut oder die Nennung von Beispielen :)
Mir gefällt z.B. an der Ausrichtung von Wicca, welche mir zusagt, die Toleranz gegenüber anderen Religionen.
Es gibt in Wicca ja ganz viele Ausrichtungen (Wicca-Traditionen), die Alexandrische Linie z.B. oder hier :https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wicca
wobei ich ( noch) nicht weiss, inwieweit alles, was dort sonst so geschrieben steht, wirklich so ist.

GlG, bb, Lakeisha
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Atemwasser
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Re: was, wenn nicht Wicca?

#16

Beitrag von Atemwasser » Mo 14. Mai 2018, 19:16

Hallo!
LiH hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 11:00
Für mich kommt das Wort "Naturspiritualität" der Sache am nächsten.
Ich bin initiierter Wicca und ich nenne es für mich bzw wenn jemand fragt meistens "Naturspiritualität"...

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Re: was, wenn nicht Wicca?

#17

Beitrag von Rafael_Chiron » Mo 14. Mai 2018, 19:57

Athunis hat geschrieben:
So 13. Mai 2018, 19:58
Wicca stammt aus den 50ern von Gardner und wurde von ihm erfunden und kreiert.

@Athunis: Ich würde mal ganz vorsichtig sagen: Ja, er hat Wicca zwar kreirt, aber er hat es nicht erfunden. Er hat im richtigen Moment eine äußere Form geschaffen, die auf fruchtbaren Boden fiel und schließlich von der "anderen Seite" beseelt/ angenommen wurde.
Athunis hat geschrieben:
So 13. Mai 2018, 19:58
Davor und daneben gab und gibt es Hexen und magische Traditionen die es auch wert sind gelebt zu werden und sehr interessant sind.
Es würde mich auch interessieren, welche hexischen & magischen Traditionen Du da genau meinst...

:liebegrüße: Rafael Chiron

[EDIT: Rechtschreibfehler!]
Zuletzt geändert von Rafael_Chiron am Di 15. Mai 2018, 12:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: was, wenn nicht Wicca?

#18

Beitrag von Schneewoelfin » Mo 14. Mai 2018, 20:27

hmmm... Lhylyt war seit Donnerstag nicht mehr online ... ich frage mich gerade, ob wir das Thema/den Thread noch im Sinne ihrer Fragestellung diskutieren ?

LG Schnee
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Re: was, wenn nicht Wicca?

#19

Beitrag von LiH » Di 15. Mai 2018, 10:12

Schneewoelfin hat geschrieben:
Mo 14. Mai 2018, 20:27
hmmm... Lhylyt war seit Donnerstag nicht mehr online ... ich frage mich gerade, ob wir das Thema/den Thread noch im Sinne ihrer Fragestellung diskutieren ?

LG Schnee
Das frage ich mich auch.

Ich finde es immer enorm hilfreich, wenn vom Fragesteller/von der Fragestellerin irgendeine Art von Feedback kommt die zeigt, dass er/sie sich mit dem Inhalt der Antworten auseinandergesetzt hat. Sonst könnte der Eindruck entstehen, dass nur Lösungen erwünscht sind, die er/sie hören wollte.

Falls bei Lhylhyt etwas passiert ist, das sie daran hindert, sich einzuloggen (man weiß ja nie- krank/Rechner kaputt/...) oder sie sich nicht traut zu sagen, das das Thema/der Thread nicht im Sinne ihrer Fragestellung diskutiert wird, denke ich:

Da das Thema öffentlich einsehbar ist, hilft es evtl. anderen "da draußen", die sich für Wicca begeistert haben und sich nun darüber informieren.

@Lhylyt: Auch falls hier Aussagen/Vorschläge/Ideen geschrieben wurden, mit denen Du wenig anfangen kannst oder nicht einverstanden bist, darfst Du das ruhig sagen. :)

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Re: was, wenn nicht Wicca?

#20

Beitrag von Aramis » Di 19. Jun 2018, 13:49

Ich verstehe Dein Problem.
Es liegt in der Natur des Menschen, das er gerne alles mit Begrifflichkeiten bezeichnen möchte.
Auch wenn es tatsächlich nicht so wichtig ist.
Zwischen meinem Erstkontakt zu einem Wiccahohepriesterpaar, wo ich einiges lernen konnte und meiner eigenen richtigen Ini lagen , jetzt muss ich rechnen, locker so 15 Jahre.
In dieser Zeit hab ich immer mal wieder Kontakt gehabt zu Wicca, auch anfänglich diese Problrme gehabt, wie man sich bezeichnet ( Alter Weg, Hexentum, orientiert an Wicca, wie auch immer), innerlich hab ich es aber tatsächlich nicht wichtig empfunden.
Irgendwann habe ich dann, wenn ich konkret gefragt wurde - was aber selten vorkam - : Ich gehe meinen Weg. Dabei entwickele ich mich. Das was Wicca tun zieht mich an.
Etwas progressiver fand ich : ich orientiere mein Tun an der Wicca-Praxis und werde irgendwann Wicca.
Aber gut, gefühlt habe ich mich schon so, seit ich vor vielen Jahren den Erstkontakt hatte und nach einem Jahreskreisritual im Tempelraum des Hohepriesters allein übernachtet habe.
Dort war zwar kein Mensch der mich irgendwie in irgendeiner Art und Weise initiiert hat, aber alles was wir im Ritual angerufen haben war präsent, die Elemente und Göttin und Gott.
Insofern betrachte ich das auch als den eigentlichen Beginn meines Initiationprozesses, die Jahre später erfolgte förmliche Ini war dann eben der Zeitpunkt eines neuen Lebensabschnittes als initiierter Wicca.
Mit etwas Augenzwinkern möchte ich an dieser Stelle noch kurz anmerken, dass mich Göttin und Gott noch nie gefragt haben, wie ich mich nenne. Ich glaub mal, die interessiert das auch nicht.
Es ist halt nur ne Sache der Eindeutigkeit, Gesprächspartnern gegenüber um den derzeitigen Status zum Ausdruck zu bringen.
Wenn mich heute jemand fragt sag ich halt BTW, initiiert. Das ist eindeutig, weil ich weiß, das sich auch Leute Wicca nennen, die halt nicht initiiert sind.
Mich stört das nicht. Es gibt aber auch Hardliner die das stört.
Ich finde klasse, dass Du hier in diesem Forum nachfragst. Du hast ja auch gute und inspirierende Antworten erhalten.
Da Du ja irgendwie „auf dem Weg“ bist wird das alles irgendwann ohnehin keine Rolle mehr spielen. Bis dahin Wünsche ich Dir eine spannende Zeit, vollkommen unabhängig davon, wie Du Dich bis dahin auch bezeichnen magst.
BB

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