Lebendige Hexenküche - Milchsaures, Kombucha, Kefir, Joghurt, Käse und andere lebendige Kulturen

Benutzeravatar
Hekate
Beiträge: 4187
Registriert: Mi 27. Mär 2013, 19:58
Benutzertitel: Alte Hex!
Wohnort: BY

Re: Lebendige Hexenküche

#71

Beitrag von Hekate » Mi 14. Mär 2018, 23:19

Peregrin hat geschrieben:
Mi 14. Mär 2018, 23:08
Und was machen Leute, die weder Balkon, Terrasse noch Garten haben? Ich würde die Gläser ungerne auf den Bürgersteig, den Parkplatz oder zwischen die Mülltonnen stellen.
Da das in Korea viele machen und absolute Tradition ist, scheint das wenig ein Problem zu sein.
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

Benutzeravatar
Stadteule
Beiträge: 3166
Registriert: Sa 16. Mär 2013, 20:37
Benutzertitel: Giftmischerin
Wohnort: zwischen HD und KA

Re: Lebendige Hexenküche

#72

Beitrag von Stadteule » Mi 14. Mär 2018, 23:28

es gibt doch so Blumenkästenaufhängungen für Fensterbänke, vielleicht wäre das eine Idee?
Wer sie nicht kennte, Die Elemente, Ihre Kraft und Eigenschaft, wäre kein Meister über die Geister. (J.W.v.Goethe)

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 1959
Registriert: So 16. Jul 2017, 13:24

Re: Lebendige Hexenküche

#73

Beitrag von Peregrin » Mi 14. Mär 2018, 23:42

@ Hekate: Nach Korea ziehen, wo das kein Problem ist, scheint mir noch eine etwas radikale Lösung. :green:

@ Stadteule: Leider habe ich auch keine Fensterbank außen, sonst hätte ich da schon längst einen Kräuterkasten angelegt. :( (Ich vermisse die alte Wohnung mit Fensterbänken außen. Da hat in einer meiner Kräuterkästen sogar mal ein Vogel sein Nest gebaut.)
Silence is the language of God, all else is poor translation. — Rumi

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 1959
Registriert: So 16. Jul 2017, 13:24

Re: Lebendige Hexenküche

#74

Beitrag von Peregrin » Fr 16. Mär 2018, 16:54

Wer eine schnelle Variante von milchsaurem Gemüse möchte, dem sei das japanische Tsukemono empfohlen. Eine "Unterart" davon, das Ichiya-zuke, wird nur eine Nacht eingelegt. (Ich weiß aber nicht, wie hoch da die Milchsäurebakterienkonzentration ist. Etwas länger ist sicher besser.)

Ich habe das bisher immer in einem Gefrierbeutel gemacht. Geht schon, aber es gibt auch Pressen dafür. Ich habe mir davon die 1-Portion-Variante zugelegt. Wie man unten sieht, ist das ein kleiner Plastiktopf (ca. 7 h x 10 d), in dessen Deckel eine simple Presse befestigt ist, die das Gemüse unter den Sud drückt.

Bild

Bild

Funktioniert klasse, ich habe da eine Mischung aus Rettich, Frühlingszwiebeln, Möhren und Zucchini mit 1-2 Fäden Algen (das schwarz-violette auf der Möhre oben, das aussieht wie eine Mini-Nacktschnecke ist ein Stück), Knoblauch und Ingwer gemacht (die weißen "Fäden" sind selbstgekeimte Mungobohnen, die ich vor dem Essen reingeschmissen habe, sollte sich jemand wundern ;) ). Das habe ich zwei Tage außerhalb des Kühlschranks, und zwei Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Schmeckt milchsauer, das Gemüse ist noch sehr knackig. :thumbup:
Was bei so kleinen Mengen allerdings immer etwas schwierig ist, ist die Dosierung des Salzes. Ich hatte 1/2 TL genommen, und das war schon etwas zu viel. Nächste Mal nur eine Messerspitze.
Silence is the language of God, all else is poor translation. — Rumi

Benutzeravatar
Hekate
Beiträge: 4187
Registriert: Mi 27. Mär 2013, 19:58
Benutzertitel: Alte Hex!
Wohnort: BY

Re: Lebendige Hexenküche

#75

Beitrag von Hekate » Fr 16. Mär 2018, 18:42

Wie nennt sich dieser kleine Plastiktopf?
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 1959
Registriert: So 16. Jul 2017, 13:24

Re: Lebendige Hexenküche

#76

Beitrag von Peregrin » Fr 16. Mär 2018, 20:20

Findet man bei Onlineshops meist unter dem Begriff "Tsukemono Press".

P.S: Wer so etwas lieber in klassischen Einmachgläsern machen will, und etwas billiges als "Beschwerungsstein" zum Runterdrücken des Gemüses sucht: Fleur de Sel gibts häufig in flachen Gläßchen (z.B. https://www.alnatura-shop.de/essig-oel- ... 2000030427) Wenn man da eines leer oder umgefüllt hat, kann man das prima als Beschwerungsmittel in das Einmachglas packen.

P.P.S.:Ich habe Anleitungen gesehen, da nimmt jemand immer ein großes Gemüseblatt (Kohl oder Wein, ect.) und faltet das oben auf das kleingeschnibbelte Gemüse und beschwert das Blatt mit Halbedelsteinen. :shocked: Kann man wohl auch machen, wenn man Edelsteine ohnehin sammelt und welche hat, die keine ungesunden Stoffe enthalten. (Sie nahm Bergkristall.)
Silence is the language of God, all else is poor translation. — Rumi

Benutzeravatar
Hekate
Beiträge: 4187
Registriert: Mi 27. Mär 2013, 19:58
Benutzertitel: Alte Hex!
Wohnort: BY

Re: Lebendige Hexenküche

#77

Beitrag von Hekate » Fr 16. Mär 2018, 21:48

:girlie-gfk:
P.P.S.:Ich habe Anleitungen gesehen, da nimmt jemand immer ein großes Gemüseblatt (Kohl oder Wein, ect.) und faltet das oben auf das kleingeschnibbelte Gemüse und beschwert das Blatt mit Halbedelsteinen. Kann man wohl auch machen, wenn man Edelsteine ohnehin sammelt und welche hat, die keine ungesunden Stoffe enthalten. (Sie nahm Bergkristall.)
:girlie-gfk:

Das ist die klassische Methode in klein.

:girlie-gfk:

Mein Opa hat einen Granit (gewaschen, also sauber) gehabt.

Geraspeltes
Mehrere grosse Kohlblätter
Holzscheibe
Granit zum beschweren
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 1959
Registriert: So 16. Jul 2017, 13:24

Re: Lebendige Hexenküche

#78

Beitrag von Peregrin » Fr 16. Mär 2018, 22:05

An "klassischer" Art kannte ich bisher nur die zwei Teilscheiben mit Loch in der Mitte, die für den klassischen Gärtopf mit Wasserrinne zu haben sind.

Einfach einen aufgelesenen Stein (Granit) nehmen geht sicher auch, aber bei den Edelsteinen ist sicher ein Vorteil, dass ein glattgeschliffener Trommelstein keine Ecken und Kanten hat, in dem sich Zeug festsetzen kann und keine Poren, wie die Tonscheiben-Stücke, die es als Gärgewichte zu kaufen gibt. Sind also leichter zu reinigen.

Der Vorteil von dem Fleur de Sel-Glas finde ich aber, ist, dass das rund und flach ist, also im Gegensatz zu Fund- und Edelstein kein Blatt darunter nötig ist. :girlie-nick:
Silence is the language of God, all else is poor translation. — Rumi

Benutzeravatar
Hekate
Beiträge: 4187
Registriert: Mi 27. Mär 2013, 19:58
Benutzertitel: Alte Hex!
Wohnort: BY

Re: Lebendige Hexenküche

#79

Beitrag von Hekate » Sa 17. Mär 2018, 00:10

:girlie-gfk:
An "klassischer" Art kannte ich bisher nur die zwei Teilscheiben mit Loch in der Mitte, die für den klassischen Gärtopf mit Wasserrinne zu haben sind.
Kennt ich auch.
Aber eher von Grossbauern + "bürgerlichen" Haushalten.

:girlie-gfk:
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

Smalltown Witch
Beiträge: 90
Registriert: So 31. Aug 2014, 15:04

Re: Lebendige Hexenküche

#80

Beitrag von Smalltown Witch » Fr 23. Mär 2018, 18:53

Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit diesen Boxen gemacht, in denen man seine eigenen Speisepilze züchten kann?
Das mache ich mal, wenn es was wärmer ist, denn gibt ja nicht nur Champignons.
Übrigens hab ich wegen der Kimchi-Zubereitung mal meine Freundin gefragt,deren Eltern aus Südkorea kommen: Sie lassen den Kimchi in der Wohnung, haben das Rezept aber etwas entschärft, so dass sich die Nachbarn nicht beschweren.
Zuletzt geändert von Smalltown Witch am Fr 30. Mär 2018, 16:21, insgesamt 1-mal geändert.
"Wir nehmen etwas Anlauf und machen einen Satz so groß wie New York
und schöner als die Sonne zum Geschenk
Einen Satz mit nur zwei Worten:
Ende Neu"

Einstürzende Neubauten

Antworten