Rezeptsammlung Ritualweine

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Thorion
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Rezeptsammlung Ritualweine

#1

Beitrag von Thorion » Mi 16. Sep 2015, 12:25

Hallo,

hier möchte ich gern mal eine kleine Rezeptsammlung beginnen, da viele gern einen speziellen Wein zu ihren Ritualen nutzen.
Manche wissen vielleicht nicht, wie man den speziellen Wein selber "herstellen" kann oder wo man ihn beziehen kann und nutzen deshalb dann "normale" Weine aus dem Kaufhaus.

Um allen die Möglichkeit zu bieten, ihren speziellen Wein bei Bedarf selber herzustellen, wäre es schön, wenn jeder sein(e) Lieblingsrezept(e) hier veröffentlichen würde . . .

LG

Thorion
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Thorion
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Re: Rezeptsammlung Ritualweine

#2

Beitrag von Thorion » Mi 16. Sep 2015, 12:46

Ich mache gern einen Hypocras. Dies ist ein gewürzter Rotwein nach einem mittelalterlichen Vorbild.

hierfür nehme ich:

Hypocras

6 Flaschen einfachen, billigen Rotwein (zb halbtrockenen Cabernet Sauvignon aus Chile)
1 Flasche Sherry (süß)
1 Flasche Portwein
600 g Zucker (bzw 700 g Zuckerrübensirup)
6 geh TL Zimt
6 geh TL Galgant
6 geh TL Ingwer (wer mag, dadurch wird er etwas schärfer)
ca 50 Nelken
Muskat, Pfeffer und etwas Weihrauch nach Gefühl

Nelken, Pfeffer und Weihrauch im Mörser zerstoßen und mit den anderen Gewürzen in einem Stoffsäckchen in den Wein hängen. Zwischendurch immer wieder umrühren und das Säckchen auch mal ausdrücken. Den Ansatz dann 2 bis drei Tage zugedeckt stehen lassen, danach in Flaschen abfüllen.

Schmeckt süß/süffig und ist leicht bekömmlich. Geschmack ist Glühwein nicht unähnlich, nur halt kalt.

Man kann die Gewürze auch ohne Säckchen in den Topf geben, dadurch ergibt sich am Ende ein Bodensatz, den man in ein Einmachglas geben kann und dann Löffelweise in den Tee einrühren kann . . . Lässt einen gut und ruhig schlafen.
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Re: Rezeptsammlung Ritualweine

#3

Beitrag von Frenna » Do 17. Sep 2015, 10:05

Hallo Thorion,

muss man den Hypocras nicht aufkochen?

LG Frenna
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Mr. Freud, what's between fear and sex? Fünf.

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Re: Rezeptsammlung Ritualweine

#4

Beitrag von Thorion » Do 17. Sep 2015, 10:39

Habe ich mit meinem noch nie gemacht . . . Da verkocht ja dann auch der Alkohol . . .
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Re: Rezeptsammlung Ritualweine

#5

Beitrag von Anna Ravina » Do 17. Sep 2015, 13:07

Thorion hat geschrieben:Habe ich mit meinem noch nie gemacht . . . Da verkocht ja dann auch der Alkohol . . .
Stimmt... das wäre blöd! :green:

Ich kenn den ganz ähnlich, allerdings kommen in meinem Rezept noch andere Kräuter rein, nämlich Chillischote, Süßholzstücke und Wacholderbeeren.

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Re: Rezeptsammlung Ritualweine

#6

Beitrag von Stadteule » Do 17. Sep 2015, 20:33

Ich setze Gewürzweine gerne entweder kalt in einer Karaffe an und lasse sie 2 Tage ziehen oder ich erhitze sie, bleibe aber unter dem Siedepunkt (bei Wein liegt der meines Wissens nach bei 97°, aber das kann man je nach Alkoholgehalt auch ausrechnen).

Das Hypocras-Rezept, dass ich einige Male gemacht habe (ich weiß aber nicht mehr, woher ich es habe), ist ganz ähnlich, hat aber ein etwas stärkeres Mischungsverhältnis von Dessertwein und Wein:

  • Hypocras - minimal andere Variante

    3 Liter Rotwein
    2 Liter Portwein
    500 Gramm Zuckerrübensirup (etwas erwärmen, dann löst er sich besser im Wein) oder noch leckerer 600g Honig
    5 Zimtstangen,
    geschälte Ingwerwurzel
    3 TL Galgantpulver
    5 Nelkenknospen
    1 Prise Muskat gerieben
    1 TL Pfefferkörner
    1 TL Olibanum

    Gewürze in den Sirup einrühren (Galgant gibt es mittlerweile in den meisten Bioläden), Wein und Port drauf, 2 Stunden ziehen lassen, immer wieder rühren, danach das Ganze durch ein feines
    Tuch abseihen. Oder die Gewürze auch in einem Stoff-Säckchen hineinhängen, dann sollte man allerdings etwas mehr nehmen, oder öfters im Wein schwenken (ich schwenke).

Zu Mabon mache ich sehr gerne Gewürzwein aus Holunderbeerenwein oder Pflaumenwein (dem richtigen Fruchtwein, nicht aus Sake), indem ich wie beim Hypocras Zimt, Nelke und Ingwer darin ziehen lasse. Oder ich mache den ganzen Fruchtwein selbst. Schöne Fruchtweinrezepte, an denen ich mich immer gerne orientiere, gibt es z.B. im Fruchtweinkeller:

  • Mabon-Pflaumenwein - Ansatzmenge für einen 10l-Kanister: 7 l

    3 kg entsteinte Pflaumen oder Zwetschgen, sorgfältig von faulen Stellen befreit
    1,25kg Zucker für den Gärstart, zum nachzuckern Menge zusätzlich nach Bedarf
    7 ml Antigel/ Pektinase (kann man auch weglassen, dann wird aber der Wein nicht so schön klar, er schäumt mehr und man gewinnt weniger Saft)
    Portwein- oder Malagahefe (Menge nach Angabe auf der individuellen Hefe richten)
    2,8 g Hefenährsalz
    5 -10 Zimtstangen
    5 - 10 Sternanis
    1g Kaliumpyrosulfit (eigentlich 2x 0,7g)
    Schönung: 10 ml 15%iges Kieselsol, 0,7 g Gelatine

    Mit wenig Wasser kocht man die gewaschenen, entsteinten Früchte kurz auf und lässt sie wieder bis zu einer lauwarmen Temperatur abkühlen. Dann rührt man Pektinase/Antigel ein und püriert die ganze Masse, weil die Pektinase den Saft besser auslöst. So lässt man das (gut verschlossen) bis zum nächsten Tag stehen, dann seiht man das Ganze ab und presst die Fruchtmatsche mit einem Käsetuch oder einem anderen feinen, stabilen Tuch aus. Diesen so gewonnenen Saft noch einmal aufkochen und dabei den Zucker darin lösen. Wieder abkühlen lassen auf Zimmertemperatur, in einen gründlich gereinigten Kanister füllen und dann Hefe und Hefenährsalz zugeben.
    Den Gärspund (>klick<) mit etwas destilliertem Wasser füllen und aufstecken, den Kanister an einen gleichmäßig warmen Ort stellen.

    Innerhalb der nächsten 1-2 Stunden beginnt die Gärung und macht sich durch ein regelmäßiges 'Plopp' bemerkbar, wenn Gas aus dem Gärspund entweicht. Auf dem Höhepunkt der Gärung ploppt es alle paar Sekunden und am Ploppen kann man auch hören, wann die Gärung sich dem Ende neigt, weil der Zucker dann aufgebraucht ist. Wenn das Ploppen merklich weniger wird, nimmt man einen Abstich und probiert, ob der Alkoholgehalt schon hoch genug ist und die Süße ausreicht und zuckert (wahrscheinlich) nochmal nach. Es schmeckt auch sehr lecker, wenn man jetzt Honig statt Zucker verwendet. Eventuell kurbelt sich jetzt die Gärung nochmal an, dann wiederholt man diesen Schritt wieder beim Abebben des Ploppens, bis zum Endpunkt der Gärung (ploppt nur noch gelegentlich). Jetzt gibt man Kaliumpyrosulfit zu, um wilden Hefen, Essigsäurebakterien und anderen unerwünschten Organismen kein schönes Zuhause zu bieten und stellt den Kanister noch einmal ca. eine Woche zur Ruhe. Dann "zieht man den Wein von der Hefe", bzw. gießt ihn vorsichtig ab, um den Hefesatz nicht aufzuwirbeln, filtert ihn dabei nach Möglichkeit und füllt ihn in sterilisierte Flaschen.
    Wenn man eine Feinwaage hat, gibt man vom Kaliumpyrosulfit 1x 0,7g bei Gärende und dann nochmal 0,7g vor der Abfüllung zu.
Der Wein ist z.B. super, wenn man ihn an Mabon für das nächste Mabon hergestellt oder wenn man ihn 3-4 Monate vor Mabon aus eingefrorenen Früchten vom Vorjahr macht. Und das Gleiche gilt für den Holunderwein:


  • Holunderwein zu Mabon und Samhain:

    3 kg Holunderbeeren
    200 g Rosinen
    1 Zitrone
    1 Kg Zucker zum Gärstart plus Bedarfsmenge zum Nachzuckern
    7 ml Antigel
    2,8 g Hefenährsalz
    1x 1g oder 2x 0,7g Kaliumpyrosulfit

    Holunderbeerenwein gelingt quasi garantiert, wenn man sich an die Grundregeln hält, ist daher ein super Einsteigerwein - das einzig wirklich Aufwändige an ihm ist die Vorarbeit, da man die Beeren von den Stielen pfriemeln muss und dabei unreife Beeren aussortiert. Vom darin enthaltenen giftigen Sambunigrin abgesehen (das man durch Erhitzen zerstören kann), beeinträchtigen die Stiele und unreife Beeren den Geschmack. Aber wenn man das mal hinter sich hat, ist die Hauptarbeit getan. Dann erhitzt man die Beeren mit etwas Wasser (damit sie nicht gleich anbrennen) 20 Minuten auf über 80°, so dass sich das restliche Sambunigrin zersetzt und löst dann in dem heißen Kompott den Zucker auf. Die Masse lässt man abkühlen, gibt das Antigel hinzu, seiht am nächsten Tag ab, kocht sie nochmal auf, lässt wieder abkühlen, gibt Hefe und Hefenährsalz dazu und ab in den Kanister. Weitere Vorgehensweise wie beim Pflaumenwein.
    Wenn ich vom Holunderwein Ritualwein ansetze, nehme ich den bereits fertig gestellten. Dann setze ich entweder zu Mabon Zimt, Ingwer und Nelken zu oder zu Samhain: viel Zimt, ca. 100g Honig pro Karaffe, 1 TL unzermörserten Mastix, 2-3 Blätter Wermut. Falls es zu bitter wird, nochmal Honig nachschieben.
Besonders zu Samhain mag ich Holunderwein, weil Holunder so ein "Grenzwächter" zwischen den Welten ist.


  • Holunderblütenfederweißer zur Sommersonnwende:

    ca. 300g Holunderblüten (bereits entstielt gewogen)
    5,5l destilliertes Wasser oder gereinigtes, gutes Quellwasser
    1kg Zucker
    2 geriebene Äpfel
    Saft von 3-4 Zitronen
    Weinhefe mit hoher Alkoholtoleranz (Portwein oder Malaga)
    2,8g Hefenährsalz
    evtl. Kaliumpyrosulfit (falls der Federweißer nicht gleich getrunken, sondern abgefüllt und eingelagert werden soll)

    Der Zucker wird im erwärmten Wasser gelöst, die Zitronen werden ausgepresst und (ohne weißes Fruchtfleisch!) zum Wasser gegeben. Wenn das auf unter 40° abgekühlt ist, gibt man die peinlichst genau entstielten Holunderblüten, die geriebenen Äpfel, die Hefe und das Hefenährsalz dazu und füllt alles mitsamt den Blüten in einen Kanister. Gärspund drauf, Kanister an einer gleichmäßig warmen Stelle deponiere und gären lassen. Nach etwa 5 Tagen die Gärung unterbrechen, indem man den Federweißer abseiht und entweder stark kühlt oder mit Kaliumpyrosulfit weiterer Gärung entgegentritt. Falls er zu sauer geworden ist
Der Federweißer ist bei mir das erste Mal aus purer "Not" entstanden, weil ich die Gärung eines abgewandeltes Holunderblütenwein-Rezepts nach 5 Tagen zur Sommersonnenwende unterbrochen habe. Seither habe ich Holunderblüten nie weiter vergoren als diese 5-7 Tage, denn wenn man hier die Gärung wirklich so früh schon unterbricht, schmeckt das Ganze sensationell fruchtig-süß-prickelnd und ist für mich das idealste Ritualgetränk zur Sommersonnwende überhaupt :girlie-mr-miyagi:


Ich habe mir auch irgendwo noch meine angesetzten Ritualweine notiert. Wenn ich das ohne Umstände finde, trage ich das in den kommenden Tagen noch nach.

LG, Stadteule
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Re: Rezeptsammlung Ritualweine

#7

Beitrag von Ashar Starchild » Sa 24. Okt 2015, 20:27

Hi,

mal ne Frage an die Weinpanschprofis ;)
ich möchte für ein ägyptisches Sonnenritual einen Gewürzwein herstellen.
Bis jetzt dachte ich auch Rot- und Portwein als Basis zu verwenden, ebenso Honig, dann sollen da noch rein:
Propolis, Rosenwasser/Blüten, Orangenblütenwasser, Piment und auch, wenn es das im Alten Ägypten nicht gab etwas Kubeben Pfeffer, Paradieskörner.... um das Ergebnis nicht erst im Ritual dann zu kosten und es passt garnicht ;) werde ich das natürlichmal vorher zusammenbrauen :green:

nun bitte ich um Eure Tipps:
wie lange soll man das ziehen lassen?
woher bekomme ich so Bügelflaschen, um den Wein darin dann abzufüllen?
nehmt Ihr einen starken Rotwein, zB Rioja oder eher einen leichten`?
was für Portwein?
und was gibt es sonst noch zu beachten? :)

LG Schneewölfin
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Re: Rezeptsammlung Ritualweine

#8

Beitrag von Blattgold » Sa 24. Okt 2015, 20:48

Die Rezepte klingen alle so toll.
Vielen Dank für die Gewürzweine.
Klingt auch irgendwie total gesund.
In der Antike hat man Weine sehr oft mit Gewürzen versetzt, z.B. aus dem Grund sie haltbarer zu machen, aber auch weil die Kräuter andere Wirkungen ausser der besseren Haltbarkeit bewirken. Unter anderem hat man Weinen Styrax zugesetzt. Da fällt mir auch das Bilsenkaut noch ein, das man dem Pils zugesetzt hat.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch,
Blattgold

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Re: Rezeptsammlung Ritualweine

#9

Beitrag von Blattgold » Sa 24. Okt 2015, 20:51

... Bei einer Ausgrabung im Jahr 2013 wurden Vorratsgefäße in einem zentralen Innenhof eines Palastes der Kanaaniter aus der Mittelbronzezeit gefunden. Die Analyse der organischen Reste ergab Beweise für Weine, die mit unterschiedlichen Zutaten versehen waren. Diese Zusatzstoffe waren wahrscheinlich Honig, Benzoe Harz, Terpentin Harz, Zedernöl, Wacholder, Minze, Myrte und Zimt. Diese Zusatzstoffe hatten konservierende, geschmacksverbessernde und möglicherweise auch psychoaktive Eigenschaften. :socool:

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Re: Rezeptsammlung Ritualweine

#10

Beitrag von Ashar Starchild » Sa 24. Okt 2015, 22:57

Danke, Blattgold für Deine Mühe bei der Recherche :thumbup:
so etwas in der Art habe ich auch gefunden, jedoch ist Benzoe, Wacholder, Zimt... eher beruhigend und das würde ,mEn da weniger passen
Nachdem ich etwas "in mich gegangen" bin, werde ich es mal mit der o.g Mischung probieren und noch etwas Safran zusetzen - das Ganze soll dann "Die Strahlen des Ra" heissen :) wenn ich´s mal vorher probiert habe, werde ich berichten ;)
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