SchilddrüsenunterfunktionHashimoto

Yeth

Re: SchilddrüsenunterfunktionHashimoto

#31

Beitrag von Yeth » Di 7. Mai 2013, 13:23

ein paar Staaten, Jodsalz in der industriellen Lebensmittelverarbeitung auf die Schwarze Liste gesetzt haben und um weltweit verkaufen zu können ... - Allerdings ist das nicht die Norm.

Soviel ich weiss ist Deutschland neben Frankreich eines der wenigen Ländern in denen hemmungslos jodiert wird. Ich hab Info's, daß man Lebensmittel zb. aus der Türkei, Polen, Italien und Spanien kaufen kann, da dort nicht jodiert wird! Es gibt ziemlich viele Ländern die solche Zusätze ablehnen! Aber es ist alles halt so wischiwaschi.

Die einen sagen D ist noch immer Jodmagelgebiet, die anderen nicht. Die letzten verbindlichen Zahlen die ich gesehen hab stammen von 2004. Alles in allem ne Katasthrophe in der die Kranken leiden und Konzerne (Schilddrüsentherapeutika) sich ne goldene Nase verdienen!!

Nun hab ich gehofft, dass doch ne Liste existiert mit verbindlichen Information zu jodarmen/-freien Lebensmittel, da es laut http://www.jodkrank.de so gut wie nichts mehr ohne Jod zu bekommen ist, da alle Biohöfe jodieren, der ganze Mist schon in den Böden ist und sich komplett in allen unseren Lebensmittel verbreitet hat!
Und die Folgen dieser Überversorgung sind noch nicht absehbar!

Frau Aigner lehnt trotzdem eine neue Studie dazu kathegorisch ab!! :girlie-lala:

Ich bin davon zu Glück ja nicht mehr betroffen, denn keine schildi keine Entzündung: aber in meinem Freundeskreis kann ich spontan 6 Leute nennen die Hashi haben und froh wären ne Verbindliche Information zu jodfreien/-armen Produkten zu haben!

lg

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Hekate
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Re: SchilddrüsenunterfunktionHashimoto

#32

Beitrag von Hekate » Di 7. Mai 2013, 14:52

Ich versuche seit ca. 1980 an so eine verdammte Liste zu kommen, die verbindlich ist, all umfassend und immer wieder aktuell ist. :wolke: Teilweise gabs Ansätze dazu. ABER seit Ende der 80iger Jahre, ist es, als würde man gegen eine Gummiwand laufen.

:wall:

Das Jodargument läuft schon ewig. - Dt. ist ein jodarmes Land .... Blablabla.
Mit dem entsprechenden Fotos.

In irgend einer Form jodieren viele Länder, mehr oder weniger offizell. - Selbst in Peru wird das dort abgebaute Salz - jodiert.
Soviel ich weiss ist Deutschland neben Frankreich eines der wenigen Ländern in denen hemmungslos jodiert wird.
Nun ja, beide Länder haben auch dementsprechend - AKWs und wenn man bedenkt, wie viele inoffizielle "Kleinigkeiten" dort passiert sind und passieren, hat das Jod eher noch einen anderen Sinn, als nur Kropfvorsorge.

Jedenfalls, absolute Sicherheit, ob etwas jodiert ist oder nicht, liese sich nur mit der jeweiligen Anaylse erzielen (, die aber dann auch ständig wiederholt werden müssten).
Und das ist natürlich eine Aufwandssache und eine Frage des Geldes. - (Der Punkt hat sich in den letzten Jahren/Jahrzenten nicht geändert.)

Gruss

Hekate
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

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Meridion
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Re: SchilddrüsenunterfunktionHashimoto

#33

Beitrag von Meridion » Mi 8. Mai 2013, 09:20

Hekate hat geschrieben:Ich versuche seit ca. 1980 an so eine verdammte Liste zu kommen, die verbindlich ist, all umfassend und immer wieder aktuell ist. :wolke: Teilweise gabs Ansätze dazu. ABER seit Ende der 80iger Jahre, ist es, als würde man gegen eine Gummiwand laufen.

:wall:

Das Jodargument läuft schon ewig. - Dt. ist ein jodarmes Land .... Blablabla.
Mit dem entsprechenden Fotos.

In irgend einer Form jodieren viele Länder, mehr oder weniger offizell. - Selbst in Peru wird das dort abgebaute Salz - jodiert.
Soviel ich weiss ist Deutschland neben Frankreich eines der wenigen Ländern in denen hemmungslos jodiert wird.
Nun ja, beide Länder haben auch dementsprechend - AKWs und wenn man bedenkt, wie viele inoffizielle "Kleinigkeiten" dort passiert sind und passieren, hat das Jod eher noch einen anderen Sinn, als nur Kropfvorsorge.

Jedenfalls, absolute Sicherheit, ob etwas jodiert ist oder nicht, liese sich nur mit der jeweiligen Anaylse erzielen (, die aber dann auch ständig wiederholt werden müssten).
Und das ist natürlich eine Aufwandssache und eine Frage des Geldes. - (Der Punkt hat sich in den letzten Jahren/Jahrzenten nicht geändert.)

Gruss

Hekate
Ja ist halt auch son Strahlungsding. Wenn man überversorgt ist werden weniger andere Radionuklide eingebaut. War sicher mit ein Grund für die Kampagne in den 80ern im Kalten Krieg.

Ehrlich gesagt kenne ich viele Pat. mit der Diagnose Hashimoto- bzw. Ord-Thyreoiditis, die einfach überhaupt nicht auf ihre Ernährung achten und stabil mit ihren 150 nochwas my LT am Tag laufen seit vielen Jahren.

Ich will den Studienergebnissen nicht absprechen, dass es deutliche Hinweise für eine Aggravierung bzw. bei Prädisposition einen Triggereffekt der Auslösung von (Autoimmun-)Thyreoiditiden gibt (darüber klärt man ja zB bei anstehenden CTs mit Jod-KM auch immer auf Thyreotoxische Krise, Thyreoiditis, etc).

Ich finde nur man sollte den Individualfall im Blick behalten. Es gibt viele relativ blande verlaufende Hashimoto-Erkrankungen, die ggf. auf gar nichts verzichten "müssen".

M

Yeth

Re: SchilddrüsenunterfunktionHashimoto

#34

Beitrag von Yeth » Mi 8. Mai 2013, 15:57

Ich kenne auch blande Verläufe! Die gucken mich immer an wie Auto's wenn ich sage 'nö, war bei mir nicht so!'

Um die Beschwerdefreien geht es ja nicht, und die die kein Bock haben zu verzichten damit es ihnen besser geht auch nicht. Es geht um die die mit dem Jod Probleme haben und darauf verzichten WOLLEN, aber net können! Also schon der Individualfall.

Ich finde es sollte jedem selbst überlassen sein wie er sich ernährt, ich will selbst entscheiden ob ich soviel Jod im Essen haben mag oder nicht! 1300 mü Jod
(Tageshöchstdosis im Normalfall max 200 mü) in nem Liter Milch ist mir definitiv zuviel!! Und hätt ich meine Drüse noch erst recht, denn ich hatte erhebliche Probs mit Jod! ( Und das obwohl ich für Meeresfrüchte und guten Fisch getötet hätte! pinspiens!( es gibt hier keine Heul-smileys! :green: ))

Im kalten Krieg war die Entscheidung zur Jodgabe nachvollziehbar, auch nach Tschernobyl wurden Jodtabletten verteilt um die Einlagerung des radioaktiven Jods ins Schilddrüsengewebe zu blockieren. War und ist (Fokuschima) richtig!! (Ob AKW richtig sind ist ein anderes Thema!)

Weder ist D m.E. noch Jodmangelgebiet, Strahlenexposition steht auch nicht zur Debatte und der Kalte Krieg ist längst vorbei. Warum also wird soviel Jod in unser Essen gekippt? Für die Kröpfe die es verhindert gibt es nun einen sprunghaften Anstieg von (Autoimmun-)Thyreoiditiden.

Ich möchte wenigstens die Entscheidung haben ob Jod oder ob nicht!! (Hab ich ja bei einer KM- Gabe auch!)
Denn hätten die Bürger eine verlässliche Risiko/- Nutzen Bewertung, und wären über die Menge des verabreichten Jods informiert, würden viele- denke ich -die Jodierung ablehnen! (Sind ja auch nicht wenige die ne KM Gabe ablehnen!)

Also das alte Thema- weniger Lobbyismus, dafür mehr Transparenz bei Lebensmittel, bessere Information/Deklaration und ein Ampelsystem!!

lg

P.S. Lobbyismus: Schilddrüsentherapeutika sind in D die meistverordneten Medikamente, noch vor Herz/ Kreislaufmitteln. Wozu also die Jodierung abschaffen, ist doch ein Mordsgeschäft für die Pharmariesen! Genau darum geht es!

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Re: SchilddrüsenunterfunktionHashimoto

#35

Beitrag von Meridion » Mi 8. Mai 2013, 16:58

Naja, ich denke ehrlich gesagt, dass die Jodierung an mehreren Faktoren hängt:

Erstens, es gibt einen Status Quo mit relativ konsolidierten Absatzmärkten für iodhaltige Zusätze. Die Zusätze produziert die chemische Industrie und bringt sie in Umlauf, das Iodid für medizinische Zwecke kommt von den zig Pharmaunternehmen, kostet 4,05 EUR die 100er Packung und ist dementsprechend für die Gewinnschöpfung ziemlich irrelevant (Zwei Kollegen von mir arbeiten für Astra Zeneca und Pfizer, beide sagen sinngemäß 'mit Aspirin lässt sich nicht mal mehr die Personalabteilung finanzieren', also Pfennigartikel lohnen nicht). Mit L-Thyroxin ist es übrigens dasselbe, 100 Stück 100 my für 14,88 EUR von 100 verschiedenen Anbietern. Die herstellende Industrie hat also zwar kein Interesse Marktanteile potentiell zu verlieren, verglichen jedoch mit heiss umkämpften Nischen (Psychiatrie, Paliperidon, 28 Stück 169,80 EUR, Hämatologie, Rituximab 100 mg Infusionslösung [EINMALGABE]: 939,34 EUR; Innere, Faktor VII Konzentrat NovoSeven, 3 Wochen Therapie bei Hemmkörperhämophilie für einen Patienren: 1,23 Millionen EUR. Zum veranschaulichen: Wenn man eine Beispielsstation mit Gerinnungspatienten mit 18 Betten ein Jahr lang damit versorgt könnte man von derselben Kohle 800 Millionen Menschen ein Jahr lang mit L-Thyroxin (bei 15 Cent pro Tag) behandeln (berechnet nach [1]).
Fazit: In meiner Welt hat die Pharmaindustrie zwar kein Interesse daran, dass nicht iodiert wird, sie würde aber wahrscheinlich nur müde mit den Schultern zucken wenn das Iodieren abgeschafft würde.

Zweitens, den Status Quo zu ändern kostet Geld, und zwar ne Menge. Das ganze Iod was im Umlauf ist, was in allen möglichen Lebensmitteln, Futtermittelzusätzen, Milch, Ökoprodukten, weiss der Geier drin ist müsste raus, vom Landwirt bis zum Demeter-Konzernchef müsste plötzlich auf Iod achten, dass ja gar nicht richtig kontrolliert wird bisher. Die Behörden müssten diese Kontrollen durchführen, Grenzwerte müssten eingehalten werden, bei einer "Noxe" die ÜÜÜÜBERALL drin ist. Würde Milliarden und MIlliarden kosten, und sowohl der Bauer nebenan, als auch der Logistiker bei REWE und ja, auch die Leue bei BASF, die das Iod herstellen, alle hätten diese Kosten mitzutragen. Davon, dass politische Karrieren an solchen Vorhaben reihenweise scheitern und deshalb kein etablierter Politiker der Welt doof genug wäre, sich sowas fundamentales in die Agenda zu schreiben, ganz zu schweigen.

Drittens, die Interessengruppe ist zu klein, der Schaden zu gering. So übel das klingt =( : Diese Öffentlichkeits-Shitstorms funktionieren nur als Selbstläufer, wenn kritische Massen überschritten sind. Wenn die Leute an Krebs erkranken, oder sterben, oder ihre Kinder misgebildet sind (Contergan)). Zehntausend, oder wegen mir Hunderttausend, die Probleme beim Einstellen ihrer SD-Werte haben und darauf pochen, dass sie selbst bestimmen wollen, was sie zu sich nehmen? - Weisst du was die Verantwortlichen denken meiner Meinung nach? - Mhm, Nummer ziehen, hinten anstellen, bei den ganzen auf Pestizide, Herbizite, Konservierungsstoffe, Süßungsmittel, Genweizen und Zuchtapfel-Schimpfern. Wir kümmern uns drum... in 50 Jahren...

Nicht falsch verstehen, ich finde den Zustand keineswegs gut, es gibt nur imo nicht nur einen Schuldigen, sondern der Filz ist halt so dick dass es nen Elefanten bräuchte, um ihn auseinanderzufasern.

LG,
M


[1]Surgery in patients with congenital factor VII deficiency: A single center experience.
Kim SH, Park YS, Kwon KH, Lee JH, Kim KC, Yoo MC.
Korean J Hematol. 2012 Dec;47(4):281-5. doi: 10.5045/kjh.2012.47.4.281. Epub 2012 Dec 24

Yeth

Re: SchilddrüsenunterfunktionHashimoto

#36

Beitrag von Yeth » Mi 8. Mai 2013, 19:10

Ui!

Nee , ich verstehs nicht falsch, ich befürchte nur wir driften in OT!
Die herstellende Industrie hat also zwar kein Interesse Marktanteile potentiell zu verlieren, verglichen jedoch mit heiss umkämpften Nischen

Mag ja sein, das Nischen heißer umkämpft sind, aber Kleinvieh macht auch Mist. Zudem bleibt oft auch nicht nur beim Thyroxin, sondern durch Folge-/Begleiterkrankungen und Symtomminderung kommt da auch noch was dazu. Es ist ein Markt definitiv. Auch für die feinen Lifestilemedis die eingenommen werden, da in der Apo frei verkäuflich, wodurch sich der ein oder andere Besserung verspricht bei Reizdarm und Co.! Homöopathika, Analgetika, Sedativa, Amour, Selen, Mineralstoffpraparate etc. etc. UND auch Antidepressiva!! Ich weiss gar nicht wie oft mir mein Druide die aufschwatzen wollte! Und als es mir richtig mies ging hab ich sie aus Verzweiflung sogar geschluckt! Gebracht hat s nix!

Ausserdem es ist ja nicht nur das Iodid für med. Zwecke sondern auch die ganzen Zusätze in Futtermittel etc. diese sollte man auch zurechnen!

Alles in allem läppert sich das schon!


Zweitens, den Status Quo zu ändern kost ... ne Menge.

Grenzwerte etc. müßte gar nicht sein, es würde schon reichen das Jodieren einfach einzustellen. Ich bin nicht naiv. Das das ne Weile dauern wird bis es weniger wird ist klar, ist ja in den Böden und überall! Das stellt man nicht von heute auf morgen ab, hat ja auch Jahre gedauert es aufzusättigen!!

Aber es wäre gut zumindest klar deklarierte Produkte am Markt anzubieten, damit man bei Erkrankungen eine Alternative hat!
Geht ja bei Gluten auch! (400.000 Betroffene) Hashis schätzt man auf ca 5% der Bevölkerung, also wesentlich mehr! Da sind die MB Erkrankten gar nicht dabei!

Was die etablierten Politiker angeht, die sind auch doof genug mit nem Tempolimit in D Wahlkampf zu machen. :thumbup:

Drittens, die Interessengruppe ist zu k ... das klingt

Das klingt echt übel! Und zynisch! Für jemand der betroffen ist und dessen Lebensqualität darunter leidet sogar sehr! Und bei 5% hört sich die Gruppe so klein nicht an.
Die sind zwar nicht alle problematisch, aber mehr als 400.000 wie bei Zöliakie sind es dann denke ich doch.


Leute an Krebs erkranken

Stichwort. Hormoninduzierte Krebserkrankungen wie sie z.b. bei Mamma- CA bekannt sind. Schilddrüsenhormone hat man auch inVerdacht Krebs zu begünstigen! Aber das wird man erst in ein paar Jahren wissen.


Aber wo wir schon bei Zusätzen sind, warum setzt man unserer Nahrung kein Calcium zu? Dadurch könnte man viele Menschen vor Osteoporose schützen!! Hier ist es genau umgekehrt!



Perverse Welt!! Ich geh mal das Antidepressivum suchen, das muß hier noch irgendwo rumliegen!!

Sonnenmond

Re: SchilddrüsenunterfunktionHashimoto

#37

Beitrag von Sonnenmond » Mi 8. Mai 2013, 19:50

Hallo nochmal!
Das mit dem Iod ist sicher eine sehr verzwickte Sache. Ich weiß jetzt nicht, ob meine Bekannte sich da so drum bemüht, wie es hier teilweise beschrieben wird.
Zumindest der Arzt hat wohl nur erwähnt, dass sich kein extra iodiertes Speisesalz zu sich nehmen soll und eben kein Blut spenden dürfe. Warum hat er nicht erklärt. Sie war erstmal so schockiert von der Diagnose generell, dass sie da nicht so weitergefragt hat.
Meine ursprüngliche Frage war aber, ob es da alternativ was gibt. Ich habe jetzt auch gehört, dass dass Qi Gong helfen soll, zumindest eine Kollegin schwört darauf. Auch vegane Ernährung...
Da muss ich nochmal nachforschen, wieso das denn helfen könnte. Generell hilft es vllt eher bei der Verarbeitung sekundärer Symptome.
Ich finde es stark, wie gut manche sich hier auskennen und sich immer wieder bemühen, mit der Erkrankung zu leben.
Ich finde, es ist teilweise ein Unding, vielmehr katastrophal, wie ahnungslos auch manche Ärzte sind. Ich kenne jetzt drei Frauen. Eine hat keine Schilddrüse mehr, obwohl sie die noch haben könnte, eine hat jahrelang Hormone nehmen müssen, dabei hatte sie gar kein hashimoto (kam dann zufällig durch nen Arztwechsel raus) und die dritte, wo kaum was erklärt wurde zur Diagnose.
Hier darf man echt nicht krank werden, sonst ist man aufgeschmissen...

Yeth

Re: SchilddrüsenunterfunktionHashimoto

#38

Beitrag von Yeth » Mi 8. Mai 2013, 21:42

Hallo Sonnenmond,

sry, wir ufern hier etwas aus.

Zurück zur ursprünglichen Frage. (Q Meri : wir verlegen das auf nä. Woche! ;) )

Einfach ausprobieren was gut tut, Qi Gong, Joga, Sport generell. Entspannungstechniken, Meditation, TMC.

Ein Heilpraktiker mit Schwerpunkttätigkeit Schilddrüse ist net schlecht oder ein Endokrinologe. Was dem einen guttut muss beim anderen nicht so sein. ( Mich macht diese progressive Muskelentspannung total aggro, aber 90% bei mir aktuell in der Reha sind begeistert)


Das mit den Jod einfach mal ausprobieren. Wenn Deine Freundin davon profitiert prima, wenn nicht würd ich es lassen- zuviel Aufwand wenn 's net hilft! Vegane Ernährung genauso: Hilft ? Nein?! Ja?!

Es gibt kein Patentrezept. Das ist meine Erfahrung!

Man kann auch mit den Hormonen varieren. Verschiedene Hersteller testen, so gaga es sich anhört, aber Generika sind nicht gleich Generika!
Es gibt auch Kombipräparate die T4 und T3 enthalten. Manche kommen damit besser klar. Oder man dosiert das Thybon(T3) separat dazu. Manche Hashis haben eine Umwaldlungsschwäche und brauchen es daher seperat.

Nur eines nicht tun: Keine Hormone nehmen und denken es geht schon so irgendwie. Das dachte ich anfänglich auch. Ich hab mich gegen die Hormoneinnahme innerlich gesträubt und sie nicht genommen. Diese Phase macht interessanterweise jeder durch- also von denen die ich kenne! :shocked:
Ich dachte krieg ich schon anders in den Griff. Ergebnis: Unterfunktion, Gewichtszunahme, teigbollenfarbene Haut, Müde, Antriebslos...die volle Packung!
Ich finde, es ist teilweise ein Unding, vielmehr katastrophal, wie ahnungslos auch manche Ärzte sind.
Ich weiss nicht mehr wo ich überall war, bis mir mal einer sagte was es ist. Unterfunktion war klar, aber Hashi auf die Idee kann erst ein Arzt bei einer arbeitsmedizinischen Untersuchung, der die Antikörper mittestete. Er sagte mir das dann auch mit dem Jod.

Man muss aber sagen, das ist über 10 Jahre her und seinerzeit war Hashi noch net so populär! Ausgelöst wurde sie wohl von einer Kontrastmittelgabe.



Wichtig! Man muss hartnäckig bleiben, sich gut informieren. Immer auf ein komplettes Screening bestehen.

Wikipedia sagt:
Diagnostisch relevant sind:

Thyreoperoxidase-Antikörper (Antikörper gegen Thyreoperoxidase = Thyroidperoxidase) TPO-AK , auch Mikrosomale Antikörper (MAK) genannt
Antikörper gegen Thyreoglobulin (Tg-AK)

Im weit überwiegenden Teil der Fälle sind die TPO-Antikörper erhöht (mit oder ohne Erhöhung der Tg-AK). In einem weitaus geringeren Teil der Fälle sind nur die Tg-Antikörper (stärker) erhöht. In sehr seltenen Fällen liegt eine Hashimoto-Thyreoiditis vor, ohne dass die genannten Antikörper nachweisbar sind.

Für eine Beurteilung der Stoffwechsellage der Schilddrüse sind folgende Hormonwerte relevant:

TSH (Thyroidea-Stimulierendes Hormon)
T3 (Trijodthyronin), bzw. freies T3 (= fT3)
T4 (Levothyroxin = L-Thyroxin = Tetrajodthyronin), bzw. freies T4 (= fT4)

Eine Schilddrüsendiagnostik, die sich ausschließlich auf den TSH-Wert stützt, ist zur Erkennung einer Hashimoto-Thyreoidis meist nicht aussagekräftig genug, denn auch ein normwertiger TSH-Spiegel oder normwertige freie T3-und T4-Werte sind keine Ausschlusskriterien für eine Hashimoto-Thyreoiditis.
.

Die Wertenamen sind unterstrichen, IMMER alle machen. Aus Kostengründen wird gerne immer nur der TSH kontrolliert, aber der ist wie o.g. nicht aussagekräftig. Ich musste meinem HA erst obigen Text unter die Nase halten, damit er alles nachsieht. Er gehörte auch zur Abt. TSH reicht doch! :keule:
Im Zweifelsfall selbst zahlen!

Und Betroffenenforen besuchen. Einfach mal reinlesen.

http://www.ht-mb.de/forum/forumdisplay. ... yreoiditis

Hier auch nochmal kurz kanpp aber sehr hilfreich und informativ, ist aber von 2007.
http://www.habichtswaldklinik.de/media/ ... l_2007.pdf

Noch ne Anmerkung: Psychiater kennen sich manchmal besser mit Hashi aus als Endo's, da Patienten mit diffusen Symtomen meist irgendwann dort landen!

--->" Ich geb Ihnen mal ne Überweisung zum Psychiater mit, das ist bestimmt alles psychosomatisch!"

"JAJA, :girlie-lala: "



Was so Chakrasachen angeht bin ich nicht der richtige Ansprechpartner. Vllt. äussert sich noch jemand zu schamanischen Techniken?

lg

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Re: SchilddrüsenunterfunktionHashimoto

#39

Beitrag von Meridion » Do 9. Mai 2013, 11:43

Gast hat geschrieben:Hallo Sonnenmond,

sry, wir ufern hier etwas aus.

Zurück zur ursprünglichen Frage. (Q Meri : wir verlegen das auf nä. Woche! ;) )

lg
Näää, ich find das keineswegs bereichernd über so Themen zu diskutieren. Die Gieskanneniodierung ist doof, die Situation verfahren, ein Interesse daran es zu ändern hat in der Lebensmittelindustrie (von Pharma- bis Agrar-) keiner. Das is meine Ansicht und mir darüber den Mund fusselich zu reden bringt voll nix =) Lass den Abend lieber über nette Sachen quatschen...

LG,
M

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Re: SchilddrüsenunterfunktionHashimoto

#40

Beitrag von Druvid » Fr 10. Mai 2013, 17:27

Hallo Sonnenmond.
Generell bei allen schwerwiegenden Erkrankungen gilt: immer mehr als nur einen Arzt konsultieren!
Es gilt die freie Arztwahl in D und die Praxisgebühr ist auch abgeschafft!
Medizinische Unterlagen immer in Kopie zu hause archivieren, selber den Überblick behalten.
Sein eigener Experte werden und dann zu Arzt gehen und sagen: "Da und da brauche ich Hilfe/Unterstützung"
Gute Ärzte heissen das in aller Regel Willkommen!
UND: wäre ich in punkto Hashimoto bei meiner Hausärztin alleine geblieben.... :aufkopf: :worried:

Was will Deine Freundin denn nun im speziellen mit Yoga/Qi Gong?
Ist das jetzt ihr Strohhalm? (der letzte, rettende??) dann Falsch.
Ansonsten: immer eine gute Idee sich in der Art und Weise mit seinem Körper auseinander zu setzen
:respekt:

Ansonsten: die Links zu den Foren stehen ja hier schon weiter oben - immer wieder durchforsten!
:yltype:

Gute Besserung!
:smilezauber:
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