Heuschnupfen

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Wildkatze
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Heuschnupfen

#1

Beitrag von Wildkatze » Do 5. Jun 2014, 09:45

Hallo ihr Lieben,
Ich werde momentan bald wahnsinnig wegen der Roggen- und Gräserblüte und mag gar nicht aus dem Haus gehen, der Tag fängt auch schon immer übel an... Hat jemand von euch eine Idee, was man naturheilkundlich gegen die Pollenallergie tun kann ohne gleich sein ganzes Geld beim Heilpraktiker zu lassen? Habe gestern etwas von indischem Lungenkraut gelesen, weiß aber nicht in welcher Form man das kaufen/einnehmen kann.
Tabletten habe ich lange abgesetzt weil sie nicht geholfen haben (außer Cortison natürlich, Freude...). Aber es spricht ja nichts dagegen es nochmal mit echter ;) Medizin zu versuchen.

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Stadteule
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Re: Heuschnupfen

#2

Beitrag von Stadteule » Do 5. Jun 2014, 10:11

Falls Du auf Heilsteine (und Anverwandtes) gut ansprichst, probiere mal Dir täglich ein Steinwasser mit Bernstein anzusetzen und das über den Tag verteilt zu trinken. Ich kann mir nicht genau erklären, wie die Wirkweise ist, aber bei mir hat es innerhalb kurzer Zeit final geholfen und ich hatte seit meiner Kindheit wirklich sehr starken Heuschnupfen.


LG, Stadteule
Wer sie nicht kennte, Die Elemente, Ihre Kraft und Eigenschaft, wäre kein Meister über die Geister. (J.W.v.Goethe)

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Feri
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Re: Heuschnupfen

#3

Beitrag von Feri » Do 5. Jun 2014, 11:03

Bei mir müsste es demnächst auch wieder losgehen. Vor kurzem habe ich gelesen, dass Spitzwegerichtee helfen soll (aus dem Buch "Der Mann ohne Geld" von Mark Boyle). Kann dir leider zur Wirkung noch nichts sagen, aber werde es in den folgenden Wochen ausprobieren. Da das Zeug im Vorgarten wächst ist es mir lieber, als wenn ich extra exotische Kräuter kaufen gehen müsste.
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Wildkatze
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Re: Heuschnupfen

#4

Beitrag von Wildkatze » Do 5. Jun 2014, 19:22

Ich hab zur Heilfunktion von Steinen irgendwie eine bisher noch nicht überwindbare Distanz... ich weiß nicht, warum. Aber wenn mir mal Bernstein in die Hände fällt, werde ich dran denken. Danke!

Spitzwegerich ist ja auch so ein Mulittalent... wobei wohl hauptsächlich gegen Erkältungskrankheiten. Mein Buch verzeichnet aber auch Entzündungen in Mund und Rachen sowie Augenentzündungen. Also ist das vielleicht gar nicht so dumm.
Berichte wenn es soweit ist mal!

Moira

Re: Heuschnupfen

#5

Beitrag von Moira » Fr 6. Jun 2014, 06:04

Womit man auch schon einiges lindern kann, ist durch einige Verhaltensregeln.

Abends, vor dem Zubett gehen, die Haare durchspühlen, wer sie nicht gleich waschen will, kann sie mit Zitrone in der letzten Spühlung frisch halten. Wer lange Haare hat, sollte sie straff hochstecken, das hat den Vorteil, dass man auch tagsüber mal mit einem feuchten Lappen den Pollenstaub runter bzw richtung Hinterkopf wischen kann und er dadurch auch weiter von Mund, Nase und Augen weg ist.

Ein Tuch kunstvoll um die Haare drapiert ist für die Pollenzeit auch eine geniale Maßnahme. Am besten Seide, denn sie temperiert und ist zugleich ein prima Sonnenschutz. Das Gute daran ist, man kann auch mehrere dabei haben und mal wechseln. Tücher stehen auch Männern und Frauen.

Eine Sonnenbrille, vor allem die großen, die sehr eng um die Augen gehen lindert die Augenbeschwerden, also traut euch auch bei bewölkten Wetter draußen eine Sonnenbrille zu tragen. man kann ja auch verschiedene Tönungsstufen haben, sprich dunkel für die Vollsonne und wenn man eher im Schatten unterwegs ist auch nochmal eine Leichtgetönte. Die Drogerien verkaufen die ja auch schon für kleines Geld.

Wohnung lüften und Wäsche aufhängen sind auch noch Problemfelder in der Pollenzeit.
Wer Wäsche aufhängen muss, der sollte sie in der hauptpollenzeit drinnen trocknen oder sich überlegen einen Wäschetrockner anzuschaffen, so ist die Pollenkonzentration in der frischen Wäsche auf ein Minimum reduziert. Im Auto Fenster geschlossen halten und Lüftung aus oder einen Pollenfilter einbauen lassen (Achtung! Dieser muss aber alle zwei Jahre gewechselt werden, sonst bringt der auch nichts)

Weiteres unter: http://www.allergie.hexal.de/tipps-alle ... schnupfen/ (ist zwar ein Link von der Pharma, aber die Tipps haben Hand und Fuß)

Wie sie auf der Seite auch schreiben, Calzium und Allergien hängen Eng zusammen, sprich etwas calziumreicher ernähren oder doch mal ein vernünftiges Calziumpräperat nehmen (nicht die aus der Drogerie, die wirken nicht, sondern wirklich die Pharmazeutischen aus der Apotheke), ist auch eine gute Maßnahme um über die Allergiezeit zu kommen.

Ach und wer seine Allergien versuchen will zu lindern, kann mal im Herbst Winter, sobald die Pollenbelastung gesunken ist folgendes probieren. Und zwar verkaufen die Bioläden und Reformhäuser Blütenpollen von den Bienen gesammelt. Man fängt damit an, dass man erstmal eine Woche Lang einen Krümel davon nascht und dann über die Wintersaison das ganze langsam steigert, in dem man dann bis zu einem Esslöffel pro Tag zu sich nimmt. Im darauf folgenden Jahr kann man Glück haben, dass sich die Allergie nicht so stark zeigt, da der körper sich an eine gewissen Pollendosis gewöhnt hat. Das nennt man Hyposensibilisieren. Aber vorsichtig, wirklich minimalst anfangen, denn bei sehr wenigen Leuten reichen diese Pollen auch für heftigste Reaktionen und dass ist ja auch nicht Sinn und zweck dieser Methode. (Ich muss nur darauf Hinweisen, deshalb wer das macht bitte klein anfangen und Dosis nur dann erhöhen, wenn es zu keinerlei allergischen Reaktion wärend der Einnahme kommt)

LG Moira

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Re: Heuschnupfen

#6

Beitrag von Feri » Fr 6. Jun 2014, 08:08

@Moira
Vielen Dank für die Tipps, einiges wusste ich noch nicht. Dadurch hab ich auch eine mögliche Erklärung für den Spitzwegerich, der enthält nämlich super viel Calcium :green:

@wildkatze
Werd ich machen :) Ich bin selbst gespannt... Meine Mutter hat mich vorsorglich schon seit Monaten mit Nasenspray, Augentropfen und jetzt auch noch Tabletten (von denen man nebenbei auch sackmüde wird) beschenkt (zwar hat sie angeblich wenig Geld, aber einen unerschütterlichen Glauben in Pharmazeutika und unfehlbare Ärzte und Apotheker). Wenn ich ihr die Ende des Sommers unangebrochen wieder zurückgebe, glaubt sie mir vielleicht mal, dass es auch anders geht...
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Re: Heuschnupfen

#7

Beitrag von Wildkatze » Sa 7. Jun 2014, 18:30

Vielen Dank Moira für die wertvollen Tipps!
Dann werde ich mir, wenn ich nicht gerade zu formellen Anlässen muss, die Kopftücher mal täglich angewöhnen und dann vllt auch abends ausspülen und trocknen. Ich habe sehr lange Haare und ich will denen die Strapazen eigentlich nicht jeden Abend antun bzw. am nächsten Tag sieht das auch immer entsprechend doof aus, außer man flechtet, aber dann trocknen sie nicht gut. Na ja mal sehen.
Wäsche drinnen trocken ist natürlich gerade jetzt schwer, ich mag das eigentlich sowieso nicht da wir auch nur zwei Zimmer haben aber gut, im Winter mach ichs ja auch so.

Was ich auch schon gelesen habe ist den Kopfkissenbezug häufiger zu waschen...
In meinem Jugendzimmer hatte ich mal ein Pollengitter. Das fand ich schrecklich, weil man gar nichts mehr gesehen hat.
Calzium nehm ich eigentlich genug, trotzdem wertvoller Hinweis!
Danke auch für den link.

Hyposensibilisierung habe ich vor Jahren beim Arzt auf schulmedizinische Weise gemacht. Hatte zwar nie einen Schock, aber jede Woche einen gigantisch fetten Arm und das ganze hat die Lage nur verschlimmert. Also ich glaub das muss ich nicht noch mal probieren...

Moira

Re: Heuschnupfen

#8

Beitrag von Moira » So 8. Jun 2014, 10:59

Der "fette Arm" ist bei der Hyposensibilisierung beim Arzt "normal" Die orale Form mit den Blütenpollen ist da sanfter, aber man muss halt vorsichtig probieren.

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Re: Heuschnupfen

#9

Beitrag von Wildkatze » So 8. Jun 2014, 21:53

Hmm.. es hieß damals immer, es wär eine sehr krasse Reaktion.

Ich hab heute auf dem Markt ein paar Bernsteinsplitter mitgenommen...

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MOH
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Re: Heuschnupfen

#10

Beitrag von MOH » Mo 9. Jun 2014, 16:53

Einheimischer Honig vom ansässigen Imker ist eine Alternative zu den Blütenpollen. Wirkt etwas weniger agressiv und kann daher schon ab dem Spätsommer genommen werden. Ein Teelöffel pro Tag reicht.

lg
MO

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