Youtube zum Thema Wicca

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Regentrude
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Re: Youtube zum Thema Wicca

#21

Beitrag von Regentrude » Do 10. Mai 2018, 12:58

Hallo Schneewölfin,
"Ich kann morgends aufwachen und sagen: "Ich glaube an Gott, den Vater, die Kirche seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus etcetc" , dann bin ich Christ - aber weder Katholik noch Protestant
Dazu gehört dann die Taufe, erst dann ist man Katholik/Protestant "
Es kommt meiner Meinung nach drauf an, als was man eine Taufe/Initiation versteht. Nimmt sie einen auf in die Religion als solches oder in die Gemeinde/Coven? Jesus wurde z.B. durch den Heiligen Geist getauft. Es werden auch heute noch Menschen vom Heiligen Geist getauft - und durch ihre Gemeinde, oft sogar ohne die Zustimmung des Täuflings. Konfirmiert/als Erwachsener getauft wird man, wenn man den Konfirmanden-/Taufunterricht besucht (ähm war jedenfalls in meiner Jugend so, wie es jetzt ist, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht). Und zwar egal, wie ernst es demjenigen war - viele haben sich z.B. nur wegen der Verwandschaft, den Geschenken usw. konfirmieren lassen. Und auch egal, ob derjenige sich wirklich das Wissen angeeignet hatte oder nicht. Was ich damit sagen möchte ist, es kommt aufs Herz an.

Was ich auch schade finde ist, dass es oft so klingt, als würden sich die nicht in initiierten ein schönes Leben machen, viell. mal bei Facebook reinschauen und sich dann Wicca nennen, während die initiierten eine schwere Ausbilung meistern müssen. Ich denke, das Leben, die Magie - wie auch immer man es nennt - siebt die Leute schon von selbst aus. Ich maße mir nicht an, für alle nicht initiierten zu sprechen, aber meiner Meinung nach müssen freifliegende (ist jetzt mal als Sammelbegriff gemeint), die wirklich weiter kommen möchten, genauso schwer dafür arbeiten, lernen, üben. Es hat andere Herausforderungen, z. B. weil man oft wirklich allein damit dasteht und niemanden hat, den man fragen kann.

Und weil immer mal die Frage aufkam, warum man sich Wicca nennt (was ich nicht tue), ohne es (nach Gardner) zu sein - nun ich denke, weil man die selben Dinge glaubt, die Rituale, Feste usw. feiert und sich diesem Glauben zugehörig fühlt.
Ich verstehe schon die Unterscheidung zwischen initiiert durch einen Hohepriester und nicht initiiert. Und ja ich finde Cunningham freier - aber deshalb nicht besser :liebegrüße:

Mittlerweile habe ich mitbekommen, dass hier im Forum alles was die Wicca-Definition angeht, an einer Initiation _durch einen Hohepriester/Coven_ festgemacht wird. (Ist nicht negativ gemeint). Das steht aber in dem Link der Wicca-Definition nicht so genau drin, würde viell. viele Disskussionen vermeiden <3 Viell. als Anregung - viell. sogar fettgedruckt? ;-)

Liebe und Frieden :liebegrüße:
Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt?

© Ernst R. Hauschka

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Peregrin
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Re: Youtube zum Thema Wicca

#22

Beitrag von Peregrin » Do 10. Mai 2018, 13:45

Regentrude hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 12:58
Was ich auch schade finde ist, dass es oft so klingt, als würden sich die nicht in initiierten ein schönes Leben machen, viell. mal bei Facebook reinschauen und sich dann Wicca nennen, während die initiierten eine schwere Ausbilung meistern müssen.
Aber mal ganz ehrlich, es ist ja nicht so, als gäbe es die nicht, die Leute, die sich Hexen nennen, ohne es zu sein. Für die das z.B. ein Hobby ist, die auf "witch aesthetik" stehen, oder Eskapismus betreiben, oder die mit ihrem Anderssein z.B. im christlichen Umfeld provozieren wollen, oder die sich in einem hardcore-feministischen Umfeld bewegen, in dem es zum guten Ton gehört, Lesbe und Hexe zu sein, und so weiter.
Denn ja, man kann sich ein schönes Leben machen, in dem man das einfach behauptet. Im Gegensatz zu einem anderen Hobby wie z.B. einer Sportart steht man nämlich nicht so schnell als Schwindler da. Wer sollte deine Behauptung in Frage stellen? Wie sollten die deine Behauptungen prüfen? Wer darf es dir absprechen? Die Grenzen zwischen dem so-tun-als-ob und dem Echten sind ja auch fließend. :nixweiss:

Wenn du anstreben würdest in einem Wicca-Coven aufgenommen zu werden, Regentrude, und es gäbe nicht so etwas wie Traditionslinien, wonach würdest du bei deiner Auswahl gehen, wen du da kontaktierst? Wenn du da eine gigantische Menge von Leuten hättest, denen es mal eingefallen ist, sich Wicca zu nenne und einen Coven zu gründen durchprobieren müsstest?

Regentrude
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Re: Youtube zum Thema Wicca

#23

Beitrag von Regentrude » Do 10. Mai 2018, 13:54

Peregrin hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 13:45
Aber mal ganz ehrlich, es ist ja nicht so, als gäbe es die nicht, die Leute, die sich Hexen nennen, ohne es zu sein.
Das mag stimmen. Aber wer kann das festlegen? Von außen stelle ich mir das schwierig vor. Nicht alle Christen sind z.B. wirklich gläubig. :-)
..wonach würdest du bei deiner Auswahl gehen...
Ich würde mir Zeit lassen und mir die Leute genau anschauen. Wie sie sich nennen wäre mir nicht so wichtig, wie wie sie (wirklich) sind. Und das merkt man erst mit der Zeit. Mir ist es schon öfter passiert, dass ich erst dachte: "Oh wow von dem möchte ich lernen" - und dann feststellte, dass Schein und Sein nicht dasselbe war. Und ich habe auch Leute getroffen, bei denen es genau anders herum war :-)
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Re: Youtube zum Thema Wicca

#24

Beitrag von Peregrin » Do 10. Mai 2018, 14:13

Regentrude hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 13:54
Nicht alle Christen sind z.B. wirklich gläubig. :-)
Kann man nicht so wirklich vergleichen, finde ich. Von einem beliebigen Mitchrist würde ich als Christ nicht erwarten, dass er mich in die christliche Mystik einweist.

Oder um dein Taufgleichnis aufzugreifen: Mag sein, dass einige Menschen vom heiligen Geist getauft und damit in die Gemeinschaft der Christen also derjenigen, die Jesus Christus als den Weg erkannt haben, aufgenommen wurden. Aber ich glaube nicht, dass der heilige Geist jemand in die Gemeinschaft der Römisch-Katholischen, der Protestanten, der Zeugen Jehovas, der Baptisten oder irgendeine andere konkrete Glaubensgemeinschaft getauft hat.
Regentrude hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 13:54
Wie sie sich nennen wäre mir nicht so wichtig, wie wie sie (wirklich) sind.
Warum meinst du denn, nennen sich beliebige Hexen Wicca, wenn sie es nicht (wirklich) sind?

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Re: Youtube zum Thema Wicca

#25

Beitrag von FreieAtem » Do 10. Mai 2018, 14:24

Regentrude hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 12:58
Ich maße mir nicht an, für alle nicht initiierten zu sprechen, aber meiner Meinung nach müssen freifliegende (ist jetzt mal als Sammelbegriff gemeint), die wirklich weiter kommen möchten, genauso schwer dafür arbeiten, lernen, üben.
Ich willl weder für alle Initiierten, noch für alle Freifliegenden sprechen ... aber das ist ganz ohne Zweifel so und ich für meinen Teil kann das als Initiierte auch mit Respekt gegenüber Nicht-Initiierten anerkennen :girlie-nick: .

Ich denke das Problem, das da immer wieder zu Missverständnisen führt, ist ein ganz anders und du spricht es genau damit an:
Regentrude hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 12:58
Und weil immer mal die Frage aufkam, warum man sich Wicca nennt (was ich nicht tue), ohne es (nach Gardner) zu sein - nun ich denke, weil man die selben Dinge glaubt, die Rituale, Feste usw. feiert und sich diesem Glauben zugehörig fühlt.
Regentrude hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 13:54
Nicht alle Christen sind z.B. wirklich gläubig. :-)
Das Problem ist das Bild, das wir in unseren Kulturkreisen von "Glauben" und "Religion" haben.
Ich z.B. glaube nicht an Wicca, obwohl ich Wicca bin.
Wicca-glauben und Wicca-sein ist der Unterschied - nicht vom Status her (!), sondern inhaltlich.

Das Christliche-System in dem die Zugehörigkeit am Merkmal des Glaubens festgemacht wird, ist mit Wicca nicht zu vergleichen. Dieses Denksystem, die Annahmen, die man allgemeingültig von Relligion hat, passen nicht zum System von Wicca. Weil Wicca ein magisches System ist, kein religiöses, auch wenn es sich in den Spähren und Themen von Spiritualität und Glauben bewegt.
Wicca ist kein Glaube. In Wicca, also so wie ich es kenne, geht es nicht darum an etwas zu glauben, sondern darum, dass man das was man praktiziert "mit und in sich machen läst" - ohne dass es zum Glauben verpflichtet!
Manche Praktiken die praktiziert werden, wie z.B. eine Initation, kann man nicht alleine praktizieren und "mit sich machen lassen", weil man dafür schon rein technsich andere Menschen braucht, die wissen wie es geht und die sich als "Gegenüber" ebenfalls auf das einlassen, was mit ihnen passiert (dadurch dass sie das mit einem "neuen" bzw. anderen Menschen tun).

Wicca ist kein Glaube, auch wenn sich Eckpunkte entwickelt haben, die von den meisten Wicca ähnlich erlebt (und geglaubt) werden.
Es ist genau genommen ein magischer Kult und ein magisches System, innerhalb dessen der Glaube jedem frei steht.
Das ist ein springender Unterschied zwischen Religionen, Freifliegenden und magischen Kulten (nicht nur in Wicca) ... der aber sicher, für Menschen, die mit ihrem Bild von "Glaube und Religion" an die Sache herangehen, schwer zu verstehen ist.

Das da:
Peregrin hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 13:45
Wenn du da eine gigantische Menge von Leuten hättest, denen es mal eingefallen ist, sich Wicca zu nenne und einen Coven zu gründen durchprobieren müsstest?
ist in der Tat ein Problem, das Menschen passiert und mit dem wir immerwieder kämpfen.Denn es schafft Vorurteile gegenüber uns, mit denen ich, je nach vermeidlicher Wicca-Erfahrung, auch nicht gut leben kann ... siehe den Thread hier: "Seriöse Gleichgesinnte finden" Das mag manche Empfindlichkeit von unserer Seite evlt. auch noch mal deutlicher erklären :) .

LG FreieAtem
... und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
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Re: Youtube zum Thema Wicca

#26

Beitrag von Stadteule » Do 10. Mai 2018, 14:52

Peregrin hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 14:13
Regentrude hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 13:54
Nicht alle Christen sind z.B. wirklich gläubig. :-)
Kann man nicht so wirklich vergleichen, finde ich. Von einem beliebigen Mitchrist würde ich als Christ nicht erwarten, dass er mich in die christliche Mystik einweist.

Oder um dein Taufgleichnis aufzugreifen: Mag sein, dass einige Menschen vom heiligen Geist getauft und damit in die Gemeinschaft der Christen also derjenigen, die Jesus Christus als den Weg erkannt haben, aufgenommen wurden. Aber ich glaube nicht, dass der heilige Geist jemand in die Gemeinschaft der Römisch-Katholischen, der Protestanten, der Zeugen Jehovas, der Baptisten oder irgendeine andere konkrete Glaubensgemeinschaft getauft hat.
Oder man kann es doch direkt vergleichen, denn taufen kann ja nur ein Priester, der wiederum alle dafür nötigen Initiationen bekommen hat - Taufe, Firmung oder Konfirmation und Priesterweihe. Und Jesus Christus war halt ebenso wenig getaufter Christ, wie jeder andere Begründer einer Glaubensrichtung in diese initiiert worden ist, das liegt in der Natur der Sache, denke ich.

Initiationswege sind ja keine Erfindung von Wicca und mir erschließt sich irgendwie nicht, warum das ausgerechnet bei Wicca für Außenstehende so ein Problem ist. Natürlich kann man sich Wicca nennen, aber das macht einen halt genauo wenig zu Wicca, wie es mich zu einer Protestantin macht, wenn ich mich so nenne ohne evangelisch getauft worden zu sein. Da kann ich mich dem evangelischen Glauben noch so zugehörig fühlen.


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Re: Youtube zum Thema Wicca

#27

Beitrag von Schneewoelfin » Do 10. Mai 2018, 14:57

Hi Regentrude
Regentrude hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 12:58
Es kommt meiner Meinung nach drauf an, als was man eine Taufe/Initiation versteht. Nimmt sie einen auf in die Religion als solches oder in die Gemeinde/Coven?
Jap :girlie-nick: die Ini bedeutet u.a die Aufnahme in die Community - wobei ich Wicca nicht als Religion bezeichne, denn das ist imo organisierte Spiritualität, was Wicca einfach nicht ist, da wir keine "Schafe" sind, die einem "Hirten" folgen, sondern jede/r von uns ist sein eigener "Häuptling"
Regentrude hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 12:58
Was ich auch schade finde ist, dass es oft so klingt, als würden sich die nicht in initiierten ein schönes Leben machen, viell. mal bei Facebook reinschauen und sich dann Wicca nennen, während die initiierten eine schwere Ausbilung meistern müssen.
nunja, wir haben ja auch eine Ausbildung genossen (müssen müssen wir garnichts ;) ) je nach "Familienzweig" mit unterschiedlichen Schwerpunkten Lerninhalten und Prüfungen
Regentrude hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 12:58
nun ich denke, weil man die selben Dinge glaubt, die Rituale, Feste usw. feiert und sich diesem Glauben zugehörig fühlt.
ja.... manchmal bedauere ich, dass der Begriff "Wicca" nicht geschützt ist :girlie-gfk: - aber das würde dann ja dem Grundsatz "Tue was Du willst und schade dabei keinem!" widersprechen ....
mir geht es dabei auch nicht um Abgrenzung im diskriminierenden Sinne, sondern ganz einfach um die oben angesprochenen Lerninhalte und Prüfungen und: wenn ein/e Wicca i-wo auftaucht, dann gehört er/sie zur "Wicca-Community" , in der man sich auch unterstützt und gegenseitig hilft

Regentrude hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 12:58
Mittlerweile habe ich mitbekommen, dass hier im Forum alles was die Wicca-Definition angeht, an einer Initiation _durch einen Hohepriester/Coven_ festgemacht wird. (Ist nicht negativ gemeint). Das steht aber in dem Link der Wicca-Definition nicht so genau drin, würde viell. viele Disskussionen vermeiden <3 Viell. als Anregung - viell. sogar fettgedruckt? ;-)
es ist nicht nur hier im Forum die Definition sondern es ist die Definition, die Gardener - der Gründer/Erfinder von Wicca so festgemacht hat :)

habe den Post "Was ist WIcca" nochmal durchgelesen, da steht:
Wicca verstehen sich als die Angehörigen einer naturverehrenden Mysterientradition oder eines Mysterienkultes und die einzige Möglichkeit, in die Wicca-Gemeinschaft aufgenommen zu werden, ist die Einweihung in das Mysterium, die Initiation genannt wird.
insofern hast Du Recht, dass da kein Hinweis darauf ist, dass man von einer/m HPs initiiert wird, aber ich denke, im Kontext der ersten beiden Absätze ist das schon enthalten
Leider ist es meistens eher so, dass jemand sich hier anmeldet und die beiden Posts nicht liest und sich dann über Nachfragen, nach der Linneage, dem Stammbaum zu G.B.G wundert....

Persönlich reagiere ich auf sowas immer wieder "allergisch", da es hier in der Gegend so vor ca 10 Jahren mal eine gab, die sich Druidin, Wicca und was weiss ich noch alles nannte und kostenpflichtig :girlie-oh-my-god: ausbildete .... also nicht nur für entstehende Unkosten, sondern für die Ausbildung an sich Geld wollte, was bei uns garnicht geht :worried: den Göttern sei Dank! hat´s ihren Clan "zerlegt" und mWn treibt sie aktuell kein Unwesen
und nicht nur das .... als ich mich mit einer ihrer Schülerinnen unterhielt, wollte diese mir bzw - da ich damals noch selbst in Ausbildung und somit noch keine Wicca war - meinen HP/S absprechen, authetische Wicca zu sein und ein paar Monate später, als ich sie wieder traf, frug sie mich, ob ich mit "diesen komischen Leuten" noch zu tun hätte :aufkopf:

Da denke ich mir zwar immer, dass das Geheimniss sich selbst am Besten schützt, aber gefühlt "wurmt" es mich halt :umfall:

LG Schnee
"Wenn du einen Fehler in deinem Bruder siehst, so ist der Fehler, den du in ihm siehst, in dir selbst." Jalal Ad DIn Rumi

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Re: Youtube zum Thema Wicca

#28

Beitrag von Peregrin » Do 10. Mai 2018, 15:02

Stadteule hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 14:52
Oder man kann es doch direkt vergleichen, denn taufen kann ja nur ein Priester, der wiederum alle dafür nötigen Initiationen bekommen hat - Taufe, Firmung oder Konfirmation und Priesterweihe. Und Jesus Christus war halt ebenso wenig getaufter Christ, wie jeder andere Begründer einer Glaubensrichtung in diese initiiert worden ist, das liegt in der Natur der Sache, denke ich.
Das ist es ja eben, was Regentrude in Frage gestellt hat. Was macht einen zu einem Christen? Das Bekenntnis zu christlichen Gott? Die Selbstbezeichnung? Die Berührung durch den heiligen Geist?
Ich kenne Leute, die sich selbst als Christen bezeichnen, ohne einer Kirche anzugehören. Dürfen die Kirchen diesen "freifliegenden" Christen ihren Glauben und ihr Bekenntnis zu ihrem Gott absprechen? Nö.

Darum meine ich, sich zum Christlichen Glauben zu bekennen, ist wie sich zum naturreligiösen Glauben zu bekennen. Kann jeder, und keiner hat das Recht, dass einem anderen abzusprechen.

Man kann sich aber nicht zu einer spezifischen Gemeinschaft bekennen, ohne von denen aufgenommen worden zu sein. :!:

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Re: Youtube zum Thema Wicca

#29

Beitrag von FreieAtem » Do 10. Mai 2018, 15:13

Eine Alternative an Dachbegriffen, wäre neben "Hexentum", "Naturspirituell" und "Freifliegend", auch Pagan, oder Heide/in.
So nenne ich mich auch und da ich selten preis gebe, dass ich Wicca bin belasse ich es meistens auch dabei (wenn das Thema überhaupt auftaucht).
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Re: Youtube zum Thema Wicca

#30

Beitrag von Stadteule » Do 10. Mai 2018, 15:53

Peregrin hat geschrieben:
Do 10. Mai 2018, 15:02
Darum meine ich, sich zum Christlichen Glauben zu bekennen, ist wie sich zum naturreligiösen Glauben zu bekennen. Kann jeder, und keiner hat das Recht, dass einem anderen abzusprechen.

Man kann sich aber nicht zu einer spezifischen Gemeinschaft bekennen, ohne von denen aufgenommen worden zu sein. :!:
Ja, das sehe ich genau wie Du. :girlie-nick:

@Regentrude,
ich denke, niemand will irgendwem die Mühe seines individuellen Weges kleinreden - mir läge das fern und Schneewoelfin sicherlich auch. Für mich war mein Weg zu Wicca auch überhaupt nicht mühsam oder so, dass ich es als "Ausbildungszeit" bezeichnen könnte, denn ich empfand es eher als eine begleitete Vorbereitung auf die Initiation. Bei dem immer wiederkehrenden Thema Wicca-ohne-Ini geht es imo eher um die Frage der begrifflichen Abgrenzung aus Respekt gegenüber einem Initiationsweg.


LG, Stadteule
Wer sie nicht kennte, Die Elemente, Ihre Kraft und Eigenschaft, wäre kein Meister über die Geister. (J.W.v.Goethe)

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