Anfrage nach einer Selbstdarstellung von Anhängern von "Neopaganen Religionen"

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Bodecea
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Re: Anfrage nach einer Selbstdarstellung von Anhängern von "Neopaganen Religionen"

#21

Beitrag von Bodecea » So 19. Mär 2017, 10:51

Nur mal am Rande -

"Die Christen" gibt es in meinen Augen genauso wenig wie "die Heiden" oder "den Islam". Ich kenne ganz grausige Esospinner und Möchtegern-Gurus, die sich Heiden nennen - da fühle ich mich dem Papst unter Umständen inhaltlich näher!

Fast jede oder jede Religion bietet imho tiefe Möglichkeiten zu Einsicht und Weisheit und Mitgefühl. Wichtig ist für mich - wie lebt jemand seinen Glauben im Umgang mit seinen Mitmenschen? Ich sehe auch und gerade bei Christen vor Ort viel Aktionen (z.B. Flüchtlingshilfe), die ich sehr gut finde und die von denen auch aus dem Glauben heraus motiviert werden. Das gibt es aber auch humanistisch-atheistisch oder aber islamisch motiviert.

Die meisten, die mich beruflich kennen, wissen nicht, dass ich Heidin bin; ich gehe damit nicht hausieren, verstecke zwar nichts und trage auch ein Amulett, das Wissende erkennen dürften, reib aber niemanden meinen Glauben unter die Nase. Würden meine Mit-Dorfmenschen es erfahren, wären sie wohl überrascht - auch davon, dass ich recht rational und freundlich bin und keine "böse Hexe" oder Spinnerin.

Zu einem Uniseminar stehe ich aber als "Vorzeigeheidin" nicht zur Verfügung.

Liebe Grüße
Bodecea
Tu was du willst, aber trage dann auch die Konsequenzen.

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Re: Anfrage nach einer Selbstdarstellung von Anhängern von "Neopaganen Religionen"

#22

Beitrag von Thorsten » So 19. Mär 2017, 18:17

Nochmals Hallo an alle,

eigentlich wollte ich hier keine Diskussion führen sondern lediglich eine offizielle Anfrage stellen aber ich muss doch wohl einige Dinge klarstellen obwohl dies doch in meiner Anfrage schon erwähnt ist.

Ich bin kein "offizieller" Kirchenverteter sondern Religionswissenschaftler. Die Betonung liegt auf Wissenschaft. Und ja, man kann Religion wissenschaftlich erforschen. Tun Theologen übrigens auch. Das die Religionswissenschaft oft noch an theologischen Fachbereichen angesiedelt ist liegt an ihrer Entstehungsgeschichte und würde jetzt hier zu weit führen um das im einzelnen zu erläutern.

Und ja, ich sehe geren Gäste in meinem Seminar die sich für das Thema interessieren. Wer sachlich diskutieren will, ist gerne willkommen. Meine offizielle Emailadresse ist: ostwaldt@em.uni-frankfurt.de

Viele Grüße,

Thorsten Ostwaldt

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Hekate
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Re: Anfrage nach einer Selbstdarstellung von Anhängern von "Neopaganen Religionen"

#23

Beitrag von Hekate » So 19. Mär 2017, 18:54

Hallo Thorsten,

jetzt muss ich einiges klar stellen.

a) die Diskussion, die du nun ausgelöst hast, durch deine Anfrage, betrift nicht nur dich, bzw. in gewissen Teilen gar nicht. Sondern uns "Neopagane" selbst.

b) An deiner Fachbeschreibung interessiert mich nur der Teil, der mich als "Neopagane" betrift.
Also z.B. auch deine Anfrage.

c) Als offizieller Kirchenvertretter, wärst du - uninteressant.

d) Deine Vorlesungen, Seminare. Hier kann ich nur für mich sprechen.
Die würden mich am Anfang nur in dem Sinne interssieren, um mal zu hören, was ihr da so untersucht, so "verbreitet". Ich wäre also, wenn, nur ein stiller zu Hörer.

Gruss

Hekate
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

Thorsten
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Re: Anfrage nach einer Selbstdarstellung von Anhängern von "Neopaganen Religionen"

#24

Beitrag von Thorsten » So 19. Mär 2017, 19:59

Hallo Hekate,

also meine Antwort war eigentlich hauptsächlich auf Post #14 gedacht. Ich wollte nur, das man mich richtig einordnet und kein falscher Eindruck entsteht. Entschuldige bitte, wenn das eventuell in meiner Antwort etwas missverständlich rüberkam.

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Re: Anfrage nach einer Selbstdarstellung von Anhängern von "Neopaganen Religionen"

#25

Beitrag von Schneewoelfin » So 19. Mär 2017, 20:01

Hi Sola,
Solasard hat geschrieben:
Sa 18. Mär 2017, 09:47
ICH BIN DEIN HERR UND GOTT
DU SOLLST KEINE GÖTTER HABEN NEBEN MIR
was durch die Aussage selbst bereits impliziert, dass es andere Götter neben dem christlichen gibt.
Solasard hat geschrieben:
Sa 18. Mär 2017, 09:47
Das ist die Kernaussage jeglicher Art von Christentum, wo soll denn da bitteschön ein Konsens oder gar ein gleichberechtigtes Nebeneinander möglich sein.
vllt hast Du es (noch) nicht erlebt, aber in unserer Mittelaltergruppe ist ein Christ, der mit uns die Jahreskreisfeste feiert, wenn wir Ende April auf unserem Stamm Markt lagern
wobei er den obigen Satz eben genauso interpretiert und dann während so einem ökumenischen Fest an Beltaine (bei dem mehrere Christen teilnehmen) eben mit seinem Gott kommuniziert
Solasard hat geschrieben:
Sa 18. Mär 2017, 09:47
Auch ist es meiner Meinung nach auch völlig gleichgültig ob die Person die sich gemeldet hat initiiert ist oder nicht,
vllt aus Deiner Sicht, aber aus der Sicht von echten = initiierten Wicca, die ihre Linie auf Gardener zurückführen können spielt das sicherlich bei den meisten eine mehr oder mindergrosse Rolle
Das ist vergleichbar, wenn ein Christ in einem Seminar über Katholiken seine Sicht der Dinge präsentiert, er selbst aber kein Katholik ist.

LG Schnee
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Moira
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Re: Anfrage nach einer Selbstdarstellung von Anhängern von "Neopaganen Religionen"

#26

Beitrag von Moira » Mo 20. Mär 2017, 07:10

Solasard hat geschrieben:
Sa 18. Mär 2017, 12:13
Wenn dogmatische Religionen oder deren Vertreter in einem Dialog gehen, ist die Dialogfähigkeit im Vornherein bis zu ihrem Dogma begrenzt.

Ein Bauer würde sagen:
Leeres Stroh dreschen

Gruß Sola

Solasad, ich muss dich leider enttäuschen, aber aus eigener Erfahrung habe ich die Kirche zum großen Teil mittlerweile als sehr koopperativ erlebt und auch als äußerst offen und zwar die katholische Kirche mehr als die Protestanten. Berlin ist seit drei Jahre ein Vorreiter in Deutschland was die interreligiöse Kommunikation angeht. Die berliner lange Nacht der Religionen geht von einer Initiative der Franzskaner aus und umfasst sehr viele religiöse Gruppen. Unter anderem seit 3 Jahren auch pagane Gruppen wie Candomble, Asatru und eine Cooperative von mehreren paganen Richtungen zusammengefasst unter dem Synonym "Pagane Wege und Gemeinschaften". Die PFI ist seit fast Jahrzehnten über die Interfacearbeit am interreligösen internationalen Kontakt beteiligt. PFI Deutschland auch seit drei Jahren sehr intensiv und in all diesen Ebenen sind sehr offene Menschen der verschiedensten christlichen Organisationan mit am Start. Ich denke du solltest dich darüber WIRKLICH informieren und nicht von einem dummen Dorfpfaffen auf alle schließen. Das wird dem Ganzen nicht gerecht und ehrlich gesagt finde ich das heidentum wesendlich mehr zu bieten hat als die Abgrenzung vom Christentum. Sprich wer sich als Heide bezeichnet nur um sich abzugrenzen hat es wesendlich einfacher sich garnicht oder als Atheist zu bezeichnen als sich im paganen Kontex zu bewegen.

LG Moira
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Re: Anfrage nach einer Selbstdarstellung von Anhängern von "Neopaganen Religionen"

#27

Beitrag von Moira » Mo 20. Mär 2017, 07:20

Hekate hat geschrieben:
Sa 18. Mär 2017, 22:46
Also diese Anfrage regt mich wenig auf.

Ich wundere mich nur, wie es sich mit BTW vereinbaren lässt.

Bzw frage ich mich, ob man, wenn man die Eide usw einhält, da überhaupt gut mitmachen kann.

:girlie-gfk:
Hekate, man kann als Wicca durchaus im Rahmen seiner Eide an interreligiösen Gesprächen Teilnehmen und seinen Glauben auch vorstellen um Vorurteile abzubauen. Die Interfachebeauftragte und internationale Koordinatorin der PFI macht es sehr gut vor. Sie ist 3. Grad Wicca und geht regelmäßig in die Öffendlichkeit oder auch zum Austausch mit Studenten etc. Google mal nach Morgana Syrthove ;) Da sind einige sehr schöne Artikel über ihre Arbeit im Netz zu finden. Ich kenne sie auch persönlich und habe sie als sehr liebenswerten und offenen Menschen wahrgenommen.
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Re: Anfrage nach einer Selbstdarstellung von Anhängern von "Neopaganen Religionen"

#28

Beitrag von Suppendrache » Mo 20. Mär 2017, 09:20

Guten morgen zusammen,

ich bin diejenige, welche Thorsten für sein Seminar hilt.

Sollten Fragen bestehen "was, wieso, weshalb", bin ich für sachlichen Austausch gerne unter suppendracheätgmx.de erreichbar, wobei ich das Telefongespräch dann bevorzuge.

Und kurz zu mir: Ich bin Katholikin (gewesen), habe mein Kulturwissenschaftliches Studium zum Thema Neopaganismus abgeschlossen (aus sozialwissenschaftlicher, nicht theologischer Sicht) und bin Wicca und kenne auch den Spagat den ich mache daher aus verschiedenen Perspektiven ;-)

Thorsten ist ein wunderbarer, feinfühliger, respektvoller, reflektierter und professioneller Gesprächspartner. Es ist für mich immer wieder berfruchtend, solche interreligiösen Dialoge zu führen. Und im Anschluss daran vielleicht auch noch jungen Akademikern dabei zu helfen, Vorurteile abzubauen und ihren Horizont zu erweitern.

Gruß und dicke hugse an meine lieben Geschwister hier ;-)
Helena

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Re: Anfrage nach einer Selbstdarstellung von Anhängern von "Neopaganen Religionen"

#29

Beitrag von Stadteule » Mo 20. Mär 2017, 09:40

Das finde ich super, @Helena! :love4:
Wenn ich's irgendwie einrichten kann, komme ich zum Gasthören (wenn's Dich nicht stört).

LG, Stadteule
Wer sie nicht kennte, Die Elemente, Ihre Kraft und Eigenschaft, wäre kein Meister über die Geister. (J.W.v.Goethe)

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Re: Anfrage nach einer Selbstdarstellung von Anhängern von "Neopaganen Religionen"

#30

Beitrag von Rotfuchs » Mo 20. Mär 2017, 11:29

@ Thorsten:
Wie ich bereits sagte, ich würde gerne nach dem Seminar über die Erfahrungen hören, wenn du (oder Suppendrache) Lust haben da eine kurze Zusammenfassung zu geben. Nach Frankfurt in dein Seminar zu kommen ist mir dann doch ein bisschen zu aufdringlich.. Aber ich hoffe dass es sehr erhellend für deine Kommilitonen sein wird.. :)

Bodecea hat geschrieben:
So 19. Mär 2017, 10:51
Nur mal am Rande -

"Die Christen" gibt es in meinen Augen genauso wenig wie "die Heiden" oder "den Islam". Ich kenne ganz grausige Esospinner und Möchtegern-Gurus, die sich Heiden nennen - da fühle ich mich dem Papst unter Umständen inhaltlich näher!
Da kann ich fast nur zustimmen. Ich würde mich auch weigern mich mehr mit "Heiden" zu assoziieren als mit "Christen". Ich kenne ganz wunderbare Menschen die Heiden, Christen oder Atheisten sind. Und auch wenn es immer wieder zu hitzigen Diskussionen kommt, so ist mir das doch lieber als in ein Lagerdenken zu verfallen.

Aber um eins noch zu sagen: Dem Papst fühle ich mich nicht mal unter Umständen inhaltlich näher. Eine erschöpfende Kritik ist hier fehl am Platz, aber selbst wenn ich Christ wäre, würde ich mich hüten ihm in irgend einer Weise eine Plattform zu geben.
Bodecea hat geschrieben:
So 19. Mär 2017, 10:51
Zu einem Uniseminar stehe ich aber als "Vorzeigeheidin" nicht zur Verfügung.
Eine Wicca als "Vorzeigeobjekt", Verzeihung für die Formulierung, einzuladen finde ich auch ein bisschen problematisch. Klar ist es immer schön ein Experten in der Diskussion zu haben, aber dann wäre es ggf. besser eine Forscherin einzuladen die sich schon durch (Ethnografische/Theologische/etc.)-Forschung mit Wicca beschäftigt hat. Welcher Katholik könnte denn annährend zufriedenstellend (= wisschenschaftlich befriedigend) den Kern seiner Religion vorstellen? Die Frage würde ich mal offen lassen.
Didaktisch wiederrum ist es evtl. von Vorteil, da sich Uniseminare ja üblicherweise sowieso nicht durch herausragende Tiefe auszeichnen.
Moira hat geschrieben:
Mo 20. Mär 2017, 07:10
aber aus eigener Erfahrung habe ich die Kirche zum großen Teil mittlerweile als sehr koopperativ erlebt und auch als äußerst offen und zwar die katholische Kirche mehr als die Protestanten. Berlin ist seit drei Jahre ein Vorreiter in Deutschland was die interreligiöse Kommunikation angeht. Die berliner lange Nacht der Religionen geht von einer Initiative der Franzskaner aus und umfasst sehr viele religiöse Gruppen.
Ich will auf keinen Fall sagen dass ein Dialog zwischen den Religionen nicht wichtig und machbar ist. Wenn wir eines tun sollten, dann noch viel mehr Dialoge führen. Auch mit dogmatischen Lagern, eben um selbst nicht auf eine niedrige Stufe der Argumentation zu verfallen.
Es ist eine sehr sehr schöne Entwicklung zu sehen dass selbst die katholische Kirche den Dialog sucht - was wir wie gesagt heutzutage bitter nötig haben wenn wir keinen Keil in die Gesellschaft treiben wollen.

Aber dennoch sollte man im Hinterkopf behalten dass die katholische Kirche(n) (und mit Abstrichen auch die protestantischen Lager) ein "Big-Business" sind. Es geht hier nicht (nur) um unglaubliche Menschenliebe sondern darum ein Image zu vermitteln und bestimmte Interessen zu vertreten (zum großen Teil finanzielle). Was auf Seiten der nicht christlichen Glaubensgemeinschaften weit weniger der Fall ist.
Der Grund warum die christliche Kirche irgendwann handzahm und humanistisch geworden ist liegt darin begründet dass zu Zeiten der Aufklärung immer mehr Nationen säkular geworden sind und sie Einfluss verloren haben und nicht weil der Religion eine Gutherzigkeit zu grunde liegt.
Und der Grund warum heute soziale Arbeit von Seiten der Kirche geleistet wird ist ganz sicher nicht ausschließlich aus Selbstlosigkeit sondern auch viel PR.

Trotzdem will ich nochmal sagen dass ich nicht die einzelne Christin für irgendwas verurteilen möchte. Und keiner der heutigen Priester(innen) ist weder für das verantwortlich was historisch geschehen ist noch für die verfehlten Äußerungen der Päpste etc.

Glaube und Kirchenpolitik muss hier stark getrennt werden. Nicht jede Christin sieht sich ja von der Kirche als Institution vertreten und auch nicht alle gläubigen Christen unterstützen alles was "die Kirche" so treibt.

Um kurz den Bogen zurück zum Thema zu schlagen: Meine große Kritik wäre hier nicht dass sich eine Wicca für die Forschung zur Verfügung stellt, sondern dass bei dieser Diskussion so viele in diese dualistische Denkfalle tappen: "wir die Heiden gegen "die Kirche"".

Meine Streitbare Meinung: Religion und Ideologie sind Denkgefängnisse von denen sich jedes Individuum so gut es geht fernhalten sollte. Spirituelle Erfahrungen findet man doch nicht durch starre und vorgefertigte Institutionen? Was man damit aber prima machen kann ist Menschen voneinander zu entfremden.

Liebe Grüße
:liebegrüße:
"Ich weiß nicht, ob mein Leben nutzlos und bloß ein Mißverständnis war oder ob es einen Sinn hat.
- Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel"

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