Schattenwesen

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Glühwürmchen
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Schattenwesen

#1

Beitrag von Glühwürmchen » Do 11. Aug 2016, 19:44

Hallochen!

Ich bin beim Themen stöbern auf eine Hilfeanfrage gestoßen, die auf die Erscheinung eines 'Schattenwesen/Schattenmann' hinaus lief.

Es verblüffte mich wie häufig diese Erscheinungen augenscheinlich auftreten. Ich bin Ihnen (oder ist es immer das selbe Wesen?) schon mehrfach im Leben an verschiedenen Orten begegnet. Ich empfand keinen dieser Schatten als bedrohlich. Natürlich ist es jedes mal wieder ungewohnt wenn Einer (Er) erscheint und einfach so dasteht und beobachtet.
Ich habe keinen davon mit irgendetwas chemischem/duftenden Vertrieben. Sie waren nach einer Weile einfach weg.
Meinen Ersten begegnete ich als Kind, mit ca. 11J, er erschien im Kinderzimmer. Ich teilte es mir damals noch mit meiner 7 Jahre älteren Schwester. Ich sah Ihn als erste in der Ecke hinterm Schrank und zeigte Ihn meiner Schwester. Sie bekam sofort Panik und ließ ab dem Augenblick Nachts ( besser gesagt ab einsetzen der Dämmerung) das Licht an. Wodurch ich nicht mehr richtig Einschlafen/Durchschlafen konnte, da mich das Licht extrem störte. Da ich nicht schlafen konnte und mich langweilte fing ich an mit Ihm zu Reden. Ich konnte fühlen das sich etwas änderte und eines Abends war Er nicht mehr da und meine Schwester verhielt sich wieder Normal - wie vor Seinem erscheinen. Bei Seinem erscheinen fühlte Er sich distanziert/abwartend/misstrauisch an und vor Seinem verschwinden beruhigt/positiv gleichgültig (ist zwar paradox ausgedrückt - kommt den Gefühl aber am nächsten).
Die Letzte dieser Erscheinung begegnete mir bei meinem letzten Job. Ich arbeitete mehrere Jahre freiwillig als Nachtschicht. Dieser stand immer so das ich Ihn nur geradeso im Augenwinkel wahrnehmen konnte. Der gefühlsmäßige Ablauf ist Jedes mal der Gleiche. Dieser blieb nur 4 Tage bevor Er verschwand. Ich hatte zwischendrin 2 Tage frei, musste aber nach 1 Tag wieder Arbeiten weil sich meine Kollegin krankschreiben ließ. Sie weigerte sich je wieder die Nachtschicht zu übernehmen - ohne Begründung.

Wie ist es bei Euch?
Vertreibt Ihr Sie (Ihn) sofort oder hat außer Mir noch jemand versucht Kontakt herzustellen?
Mit welchen Gefühlen begegnet Ihr Ihnen (Ihm)?
Habt Ihr das Gefühl das es immer der Gleiche ist?
Sucht hier Jemand gezielt nach diesen (dieser) Erscheinungen?

Mich interessiert das ungemein, weil ich bei dem Thema leicht kribbelig werde, als wäre da etwas was sich mir entzieht, ich kann es aber nicht fassen oder beschreiben.


Ich hoffe damit keine *schlafenden Geister* zu wecken, indem ich dieses Thema offen lege.

Ich freue mich über JEDE Antwort. :liebegrüße:
Ich meine nichts Böse oder gar Beleidigend! Ich bin nur oft zu Unfähig mich richtig auszudrücken :girlie-friede:

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Síonna
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Re: Schattenwesen

#2

Beitrag von Síonna » Do 11. Aug 2016, 20:31

Hey Glühwürmchen,
ich weiß nicht ob wir genau von derselben Sache sprechen, denn ich bin mir nicht ganz sicher ob das was ich wahrnehme eine Person oder Figur ist. Aber natürlich kenne ich auch das Gefühl beobachtet zu werden bzw. etwas bei Dunkelheit immer nur im Augenwinkel wahrzunehmen. Normalerweise habe ich das immer auf die Urangst des Menschen geschoben und nicht viel darüber nachgedacht; dein Post hat mich jetzt aber doch dazu bewegt das mal zu hinterfragen.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich deine Kollegin und Schwester ziemlich gut verstehen kann.. mich beunruhigt so etwas ziemlich krass. Ich habe grundsätzlich viel Angst vor Dunkelheit und Schatten; nicht gerade vorteilhaft wenn mann mit Geistern in Kontakt treten will so wie ich, aber ich arbeite daran :D Ich hätte aber sowohl mit 11 als auch jetzt niemals den Mut gehabt mit dem Schatten in der Ecke meines Zimmers ein Gespräch zu führen, ich hätte mich lieber unter der Decke verkrochen. Finde ich echt toll, dass du dich sowas traust :D
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Glühwürmchen
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Re: Schattenwesen

#3

Beitrag von Glühwürmchen » So 21. Aug 2016, 16:35

@Síonna Danke für Deine Antwort. :D
Ich hätte aber sowohl mit 11 als auch jetzt niemals den Mut gehabt mit dem Schatten in der Ecke meines Zimmers ein Gespräch zu führen, ich hätte mich lieber unter der Decke verkrochen.
Meine Angst vor "nur" Gefühlten/mehr geahnt als gesehenen Dingen/Schatten/Wesen habe ich mit ca 6 Jahren überwunden.
Ein Freund riet mir : "versuch doch das Monster unter Deinem Bett zu Deinem Freund zu machen. Da es Dir noch nichts getan hat, hat es wahrscheinlich genauso viel Angst vor Dir wie Du vor Ihm. Zeig Ihm das Du Ihm nichts tust." Naja und Das habe ich getan. Erst indem ich mit Ihm geredet habe bevor ich ins Bett ging und etwas später habe ich dann meinen Arm herunterhängen lassen damit - als Beweis das ich friedlich bin. Es hat geholfen. Meine Angst verging. Seitdem versuche ich immer ersteinmal Kontakt herzustellen, Gedanklich oder indem ich Es anspreche.
Selbst wenn es bei mir vielleicht nur Hirngespinste sind, es hilft damit umzugehen und es hat mir auch Freunde beschert. :rapzap:
Ich meine nichts Böse oder gar Beleidigend! Ich bin nur oft zu Unfähig mich richtig auszudrücken :girlie-friede:

dissidentin

Re: Schattenwesen

#4

Beitrag von dissidentin » Mo 22. Aug 2016, 21:32

Glühwürmchen hat geschrieben: Wie ist es bei Euch?
Vertreibt Ihr Sie (Ihn) sofort oder hat außer Mir noch jemand versucht Kontakt herzustellen?
Mit welchen Gefühlen begegnet Ihr Ihnen (Ihm)?
Habt Ihr das Gefühl das es immer der Gleiche ist?
Sucht hier Jemand gezielt nach diesen (dieser) Erscheinungen?
Während meiner Halbschlafphasen in welchen ich zwar geistig schon voll bewusst da bin, aber mich noch in der Schlafparalyse befinde, also noch bewegungsunfähig bin, hatte ich oftmals das Gefühl Präsenzen wahrzunehmen, die außerhalb meiner selbst existieren.

Ich hatte eine längere Phase, in der meine Halbschlaf-Phänomene recht belastend und angstbesetzt waren. Ich hatte da ständig Schleifenträume (also aufwachen, um immer wieder zu merken, dass ich doch noch schlafe und das zig mal hintereinander) oder hörte auch Stimmengewirr, wie in einem Knotenpunkt, an dem alle Stimmen dieser Welt zusammen laufen und konnte da einzelne Stimmen quasi "lauter drehen", indem ich mich darauf fokussierte. Auch diesen Zufallstraum, der mit dem beängstigenden echten Klingeln an der Tür endete, den ich im Wahrträumethread beschrieb, hatte ich während dieser Phase.

Ab und an waren in der Phase auch Schattenwesen dabei, also keine Männergestalten, sondern sie sahen aus wie schwarzer Rauch, waren schemenhaft in den Augenwinkeln zu sehen, hingen in den Deckenecken oder waren neben mir sitzend zu spüren. Ich empfand diese eher negativ und belastend, nachdem ich mich einige Male regelrecht zwang mich zu bewegen und richtig wach zu werden, um diese Erscheinungen weg zu bekommen (obwohl ich sonst eher die neugierige Beobachterin solcher Erscheinungen bin), aber das immer wieder kam, versuchte ich meine Angst zu überwinden und es einfach geschehen zu lassen, obwohl es teilweise der reinste Horror war. In diesen Phasen bin ich gefühlsmäßig wesentlich empfindlicher und daher auch ängstlicher, als ich es in meinen Wachphasen bin. Ich versuchte dann auch das Ding anzusprechen, fragte nach, ob es nicht einfach lieb sein kann, dass wir miteinander klar kommen. Die Antwort drauf war eine dermaßen hasserfüllte Aggression, ein richtig böses Gefühl, das ich nicht aushalten konnte.

Bis dahin war ich noch der Ansicht, dass diese ganzen Phänomene auch von mir kommen könnten, statt von außerhalb. Ich hab zwar auch desöfteren Aggressionen in mir, aber nicht so. Das Gefühl kannte ich bis dahin nicht und erlebte es in dem Ausmaß auch noch nie von anderen Menschen, die ich in meinem Leben getroffen habe, obwohl ich schon auch mit Leuten zu tun hatte, die alles andere als Unschuldslämmer sind.

Allerdings hatte ich seit dem Versuch der Kontaktaufnahme auch keinen so direkten Kontakt mehr und auch die stressigen Varianten meiner Halbschlafphasen sind seit längerem schon vorbei. Vielleicht hatte ich das Ding ja dadurch vertrieben, keine Ahnung. Oder es war tatsächlich was in mir und ich erteilte dieser Negativenergie durch meine Ablehnung dieses Gefühls eine klare Absage. Das mit dem Stimmengewirr hab ich ab und an noch und Schleifenträume kommen auch noch vor, aber nur zweidreimal hintereinander, aber bislang keine beängstigenden Phänomene mehr.

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Glühwürmchen
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Re: Schattenwesen

#5

Beitrag von Glühwürmchen » Sa 3. Sep 2016, 20:51

Hallo @dissidentin!

Danke für Deine Antwort.

Ich "erlebe" diese Erscheinungen/Schattenwesen nur im Wachzustand.
In der Halbschlafphase begegnete mir so etwas noch nicht. Ich wurde auch noch nie von dem Gefühl - beobachtet zu werden - geweckt.
Bis dahin war ich noch der Ansicht, dass diese ganzen Phänomene auch von mir kommen könnten, statt von außerhalb.
Ich glaube, wie bei fast Allem ist sowohl ein 'Eigenauslöser' wie auch ein 'Fremdauslöser' möglich.
Ich hatte bei keiner Begegnung das Gefühl selbst der Auslöser dieser Erscheinung zu sein.
Ich habe vor Jahren jemanden kennengelernt der Seinen Schatten schicken kann um eine Zielperson zu beobachten. Je nach mentaler Sensibilität konnte die Zielperson Ihn spüren oder eben auch nicht. Ich habe mich leider nicht näher damit beschäftigt, also rein informativ, und mir ist auch niemand mehr begegnet der offen sagt Dies zu tun/können.
Ich meine nichts Böse oder gar Beleidigend! Ich bin nur oft zu Unfähig mich richtig auszudrücken :girlie-friede:

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Re: Schattenwesen

#6

Beitrag von dissidentin » So 4. Sep 2016, 16:25

Glühwürmchen hat geschrieben: In der Halbschlafphase begegnete mir so etwas noch nicht. Ich wurde auch noch nie von dem Gefühl - beobachtet zu werden - geweckt.
bislang kam das bei mir - zum glück - nur in der halbschlafphase. im wachzustand melden sich phänomene immer über andere menschen. also es dreht sich bspw. jmd. in einer warteschlange im laden plötzlich um und antwortet auf fragen, die ich mir nur innerlich stellte, oder mein blick fällt "zufällig" auf ne werbetafel, die in dem moment dann wie ein wegweiser wirkt (sowas in der art). in form sogenannter synchronizitäten also, nicht diffus optisch wahrnehmbar (außer auf psychedelischen substanzen, da war das dann schon auch mal optisch).

hatte neulich aber wieder ein halbschlaferlebnis, kurz nachdem ich mich hier in dem thread beteiligt hatte. ich schieb das auch auf meine beteiligung hieran.

ich hatte nen eigentlich ganz netten traum, wachte auf und spürte das selbe wieder. ich sah - im stockdunklen allerdings, daher evtl. auch einbildung - kurz wieder einen hauch von diesem nebel. ich guckte dann vor mich in die richtung, in der ich das ding vermutete.

ich weiß nicht, ob hier jmd. das gefühl kennt: wenn man abends in der disse oder nem club war und viel lauter musik ausgesetzt war und man legt sich nach dem heimkommen ins bett, hat man noch so ein leichtes piepen und rauschen im ohr (schätze mal der tinitus ist ähnlich). in dem moment, in dem ich in die richtung guckte, in der das ding sitzen könnte, kam plötzlich dieses rauschende piepsen innerlich auf und wurde schlagartig lauter, mit der steigerung dieses gefühls steigere sich auch mein unbehagen hin zur furcht.

ich holte dann aus und schnellte mit der faust schlagartig einfach in die richtung. das gefühl war genauso schlagartig weg und ich drehte mich wieder auf die seite um weiter zu schlafen. in dem moment musste ich an die diskussion hier denken und dass du meintest, dass du nicht das gefühl hast, diese wesen wären etwas negatives und mich plagte dann das schlechte gewissen, dass meine materielle faust diesem immateriellen wesen evtl. schaden zugefügt hat, obwohl es vielleicht doch gar nicht fies ist.

ich sagte dann in gedanken zu diesem ominösen wesen, dass es mir leid tut, falls es gar nix böses will. mein schlechtes gewissen ließ mich dann aber trotzdem nicht mehr schlafen. irgendwann stand ich auf und bin ins wohnzimmer, um eine zu rauchen.

dort hab ich den computer angemacht und angefangen nach diesen phänomenen zu googeln. ich bin dann auf aufhocker und alp gestoßen (was zu dem traum tatsächlich gepasst hätte :) ) und aber auch auf medizinische abhandlungen aus dem neunzehnten jahrhundert (auf bavarica und ähnlichen, staatlichen plattformen findet man alte bücher zur genüge eingescannt, was vielleicht auch für diejenigen interessant sein könnte, die nach magischen werken aus den letzten jahrhunderten fragten).

die medizinische abhandlung schob diese phänomene auf probleme der atmungswege oder ein zu volles essen kurz vor dem schlafen gehen. da ich einerseits raucherin bin und tatsächlich kurz vor dem schlafen gehen noch knabberzeug aß, klang mir das schlüssig. in dieser medizinischen interpretation stand auch, dass sich diese phänomene oft auf dem rücken liegend zeigen. das ist tatsächlich eine stellung, die ich beim einschlafen eigentlich versuche zu vermeiden, aus genau dem grund, da ich selber die erfahrung machte, so am angreifbarsten zu sein, und ich war tatsächlich auf dem rücken liegend aufgewacht.

war dann einigermaßen beruhigt, hatte noch eine weile hörspiele angehört und bin dann auf dem sofa eingeschlafen. die restnacht war entspannt, inklusive der träume.

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Re: Schattenwesen

#7

Beitrag von TiffTaff » Mo 5. Sep 2016, 14:44

Hi Glühwürmchen,

Ich bin noch recht neu hier und genauso unerfahren aber ich denke das mein beitrag vllt interessant ist für dich.
Ich nenne sie "anwesenheiten" (nur so für mich), denn ich sehe sie nicht wirklich, weiß aber das sie da sind.
Lange zeit dachte ich auch ich bilde mir das nur ein, sei übermüdet oder anderes. Nach einiger zeit habe ich dann beschlossen, das egal ob "da" oder nicht, es sich für mich jedenfalls so anfühlt als wäre da etwas bzw. Jemand.
Daher habe ich versucht einen umgang damit zu finden der allerdings rein intuitiv ist.
Meist begegnen sie mir in ungenutzten räumen oder durchgängen. Als ich in mein haus neu eingezogen bin betrat ich einen raum in ziemlicher eile. Als ich drinnen war war es wie:
"Oh verzeihung." Als hätte man unbeabsichtigt einen raum betreten der bereits belegt sei. Zu erst wusste ich nicht genau was ich tuhe aber ich fing an gedanklich zu dem was auch immer zu sprechen, wer ich sei, was ich wolle, was es sei und was es wolle, das das haus jetzt mein ort sei ich es aber nicht stören oder vertreiben möchte solange es sich benehme und in seinem raum bliebe. Alle anderen seien meine und das ich kein tamtam dulden werden. Wenn es damit einverstanden sei wäre alles ok.
Ich habe dabei versucht so bestimmt wie möglich aufzutreten und versucht eine klare grenze zu zeigen, dabei aber auch gesagt das ich immer mal wieder nach ihm sehen werde.
Immer wenn ich mich dem raum jetzt nähere kündige ich mich jetzt mental an, "hallo ich komme jetzt rein und tuhe dieses. Ist alles ok? Bist du zufrieden? Brauchst du etwas?".
Ich versuche es also zu akzeptieren mache aber jedes mal deutlich das es ausschließlich dort erwünscht ist.

hoffe es hat dir etwas geholfen, auch wenn ich noch recht neu bin

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Re: Schattenwesen

#8

Beitrag von Glühwürmchen » Mi 7. Sep 2016, 11:40

Hallo @dissidentin!

Dein nächtliches Erlebnis hätte mir in der gegebenen Situation auch ersteinmal Angst gemacht.
Wenn ich mich in einer Situation/Interaktion befinde die eindeutig absichtliche Bosheit mir gegenüber Ausstrahlt - reiche ich meinem 'Gegenüber' auch keinen Gänseblümchenstrauß, sondern reagiere frontal Herausfordernd.
'Schlagen-Treten-Beißen' gehörte jedoch noch nicht dazu. :lach:
Doch auch zu Deiner Reaktion - dem direkten Angriff gehört Mut. Wie Deine anschließende Recherche ergab war es ja in dieser Situation auch genau richtig! Der Instinkt ist doch öfters mal schlauer als man selbst vermutet. ;) Gerade wenn der Kopf nicht richtig mitarbeiten kann - wie im Halbschlaf.
ich sagte dann in gedanken zu diesem ominösen wesen, dass es mir leid tut, falls es gar nix böses will.

:liebegrüße: Das berührt mich zu tiefst, auch wenn Du nicht verstehst warum und ich es leider nicht erklären kann. Danke für diese Reaktion. *knuddel* (ich habe kein passendes Smilie gefunden)


Hallo @TiffTaff!
Danke für Deine Beteiligung. :thumbup:

Tolle "Geschichte".
Ich habe mit Höflichkeit und Respekt bisher die besten Erfahrungen gemacht. Entweder wurde meine Anwesenheit nach mehrmaliger 'Begegnung' belanglos Akzeptiert/Ignoriert oder sogar mit Freude beantwortet.
ich sehe sie nicht wirklich, weiß aber das sie da sind
Für mich ist auch immer eine Veränderung sichtbar, manchmal kaum greifbar - aber da. Zum Beispiel : das Licht ist einen Hauch heller oder dunkler; ein vom Licht erzeugter Schatten ist im leicht versetzten Winkel als er sein müsste/dürfte; eine dunkle/helle Stelle bewegt sich obwohl nichts diese Bewegung auslösen könnte. Das sind zwar alles 'Sachen' die auch rational erklärbar sind aber das Gefühl das dabei mitschwingt oder der Gedanke der sich dazugesellt machen die 'Erscheinung' besonders.
Wie ist es bei Dir? Fühlst Du einen Unterschied zur ersten 'Begegnung' oder ist die Gefühlslage unverändert?
Ich meine nichts Böse oder gar Beleidigend! Ich bin nur oft zu Unfähig mich richtig auszudrücken :girlie-friede:

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Re: Schattenwesen

#9

Beitrag von dissidentin » Mi 7. Sep 2016, 13:28

Glühwürmchen hat geschrieben: :liebegrüße: Das berührt mich zu tiefst, auch wenn Du nicht verstehst warum und ich es leider nicht erklären kann. Danke für diese Reaktion. *knuddel* (ich habe kein passendes Smilie gefunden)
danke, freut mich wirklich, schafft nen schönen moment in zeiten, in welchen sich viele menschen kaum mehr berühren lassen hinter ihren dicken mauern :)

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Re: Schattenwesen

#10

Beitrag von Lakeisha » Mi 7. Sep 2016, 14:05

Hallo Ihr Lieben,

habe bisher aus Zeitgründen nur mitgelesen - und gehofft, ich finde nochmal die Zeilen, die ich einst zu den Schattenwesen schrieb... leider im Nirvana verschwunden... oder ich kann schlecht suchen.
Aber trotzdem nochmal ganz kurz:

Meines Erachtens ist das Bauchgefühl der richtige Berater. Wenn einem die Wesen unheimlich sind - so meine Erfahrung - dann ist da auch meistens etwas dran.
Mein Kind bspw. hat mal eine ganze Weile lang dunkle große Schatten an seinem Bett und im Keller gesehen. Wir sind dann der Sache nachgegangen und ich muß sagen - eiskalte Gesellen. Nungut, habe eine Freundin zu Rate gezogen und habe im Laufe der Zeit einige Tipps erhalten und angelesen, wie man mit diesen Wesen umgehen kann - ist keine festgelegte Reihenfolge sondern nur beispielhafte Aufzählung meines Brainstormings:

1. Wenn das Wesen nicht willkommen ist: Kreuz (gleichschenklig) oder bannendes Pentagramm mit Kreis drumherum in die Richtung in die Luft zeichnen, wo man den Schatten gesehen hat oder vermutet. "Verschwinde, Du bist hier nicht willkommen" laut und deutlich sagen, Konsequenzen androhen für den Fall des Zuwiderhandelns (... z.B.: .... "wird mein heißer Bann Dich nicht verschonen...")
Höflichkeit und Respekt finden dann ein Ende, wenn einen die Wesen zum Narren halten wollen, dann muß man klar zeigen, wer die Hosen in den eigenen vier Wänden anhat - meine Meinung. Beschimpfen würde ich sie auch nicht, weil - man will ja nicht kämpfen... muß ja nicht....

2. Räucherung mit weißem Salbei oder Weihrauch oder wenn es ganz übel gekommen ist (mit Übergriffen o.ä.) Drachenblut.

3. Liebevolles Senden ins Licht (Lichtsäule, Schutzengel, ....), wenn man das Gefühl hat, es sind verirrte, erdgebundene Seelen.

4. Reinigungsritual, das ganze Haus betreffend, wenn man nicht bereit ist, sein Haus mit den Wesen zu teilen.

5. Fragen, wer das Wesen ist und was es möchte (gehört Mut dazu), wenn man damit leben kann - liebevoll willkommen heißen (z.B. Hausgeist...), ihm ab und an ein Geschenk machen, mit ihm kommunizieren (bloß nicht die Nachbarn mitbekommen lassen, die denken man wäre irre).
Fragen sollte man eigentlich immer zuerst, bevor man irgendwas unternimmt, damit einem nicht nachher das schlechte Gewissen plagt (dissidentin ist das ja schon passiert....).

6. Traumfänger, wenn man stets und ständig im Traum belästigt oder heimgesucht wird und dabei ein negatives Gefühl hat. Auch ein Hühnerauge (Stein mit natürlich gewachsenem oder entstandenem Loch drin) unters Kopfkissen gelegt soll helfen.

7. Sich abends vor dem Schlafengehen mental in einen Schutzkreis oder goldenes Pentagramm hüllen....

Wenn noch Fragen sein sollten, können diese gerne gestellt werden, kann dann auch nochmal tiefer auf den jeweiligen Punkt eingehen.

Ganz liebe Grüße,
blessed be,
Lakeisha
Carpe diem & noctem.
Morgengymnastik:
Mit dem richtigen Fuß aufstehen, Fenster seiner Seele öffnen; vor allem was lebt verbeugen; Gesicht der Sonne zuwenden; paar Mal über den eigenen Schatten springen; sich gesund lachen.
Und: :kaffee: ;)

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