Grundsätzliches zum christlichen Glauben

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Schneewoelfin
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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#21

Beitrag von Schneewoelfin » Mi 11. Mai 2016, 19:02

Rotfuchs hat geschrieben: Aber wenn man die offiziellen Quellen (ich nenne jetzt mal die Evangelien "offiziell")
jaaaa..... genau da hapert´s eben bei mir - sieh die 21 ökumenischen Konzile ;)

wie der bereits erwähnte christliche Freund von mir mal sagte: die Kirche hat sich selbst was die Spiritualität angeht ins "Aus" gespielt und verstrickt sich nun in die Diskrepanzen zwischen dem, was sie predigen und dem was in den ihrem Glauben zu Grunde liegenden Schriften ....
Zuletzt geändert von Schneewoelfin am Mi 11. Mai 2016, 19:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#22

Beitrag von 3Schwestern » Mi 11. Mai 2016, 19:21

Finde Eure Ausführungen sehr interessant und habe sogar etwas dazugelernt :green:

Bezüglich den "Christen" und dem Glauben und an sich. Habe festgestellt, dass die freiesten Christen trotzdem tief in Ihrem Innern die z.B. Hexenverfolgung haben. Ich befürchte falls die Welt nicht mehr die Welt wäre, die sie jetzt ist und wieder die "Apokalyptischen Reiter" kommen (nehme bewusst diese Wortwahl), sie wieder in ihr ALTES sucht den Feind, das BÖSE sind diese HEXEN verfallen! Oder wieder ZWANGSBEKEHREN oder INDOKTRINIEREN und JAGEN. Darin sehe ich eine sehr grosse Gefahr.

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#23

Beitrag von Schneewoelfin » Mi 11. Mai 2016, 19:42

3Schwestern hat geschrieben: Habe festgestellt, dass die freiesten Christen trotzdem tief in Ihrem Innern die z.B. Hexenverfolgung haben
ja! da muss ich Dir absolut Recht geben!!!! mein Christenfreund, will entweder seine Freundin (WIcca) oder/und mich jedesmal, wenn wir zusammen Beltaine feiern verbrennen!!! es muss nur unser Feuerkorb ausreichend mit Holz gefüllt sein - schon fängt er damit an ... :shocked:














:rofl: sorry .... mich hat´s jetzt einfach in den Fingern gejuckt, denn das ist tatsächlich so, wenn auch einfach nur um dieses Klischee zu bedienen
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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#24

Beitrag von 3Schwestern » Mi 11. Mai 2016, 20:08

:green: Jaaa... Schneewölfin! Und da frage ich mich: Vor WAS haben SIE ANGST? Oder ist es eine tief verwurzelte Indoktrinierung oder BEIDES?

Ist da immer noch die ANGST vor der STARKEN FRAU oder dem Matriachat? Wohlgemerkt sehe Matriachat nicht so an, dass die Frauen das SAGEN haben sondern, dass das Leben bewahrt wird, geschützt wird (auch Mutter Erde) usw. usw. im gleichwertigen Miteinander von Mann und Frau.

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#25

Beitrag von Schneewoelfin » Mi 11. Mai 2016, 20:31

Ehrlich gesagt, 3Schwestern, ist mir das ziemlich schnuppe, wovor sie Angst haben, warum jemand eine dogmatische, soteristische, jenseitsbezogene Weltanschauung braucht .... solange man mich nicht missionieren will, soll jeder das glauben, was er mag und sei es an das Fliegende Spaghettimonster

wer sagt den, dass wir Pagans/Heiden nicht auch etwas kompensieren mit unserer Spiritualität - bzw: "jeder hat nen Vogel und meiner ist ein Adler" ;)

manche "Wahnsvorstellungen"/Trigger/Fetische etc sind eben einfach gesellschaftlich anerkannt, manche nicht/weniger

bzgl Matriarchat: deswegen verwende ich da lieber den Begriff "Konsensgesellschaft"
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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#26

Beitrag von 3Schwestern » Mi 11. Mai 2016, 20:42

Yep, jeder kann tuen was er will, solange er niemanden SCHADET :green:

Bzgl. Vogel: Es gibt NICHTS normales oder eine Normalität, weil jeder individuell und einzigartig ist.

Und schlussendlich werden wir erst wenn wir "GEHEN" erfahren, ob wir auf dem "richtigen Weg" waren oder nicht oder man bekommt das, was man sich vorgestellt hat *lach* sozusagen als Schöpferwesen. Wer weiss, wer weiss.... Deswegen WHO CARES???? Lasst uns einfach LEBEN im HIER und JETZT.

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#27

Beitrag von VonKleist » Mi 11. Mai 2016, 21:23

Hallo Rotfuchs,

die Antworten, die du hier bekommen hast waren ja sehr ausführlich, daher schreibe ich nur noch sehr kurz. Allerdings mit der Anmerkung, dass hier auch viel Falsches geschrieben wurde, also überprüfe für dich nochmal einiges an Fakten, gerade zur Geschichte (Kanonbildung und Konfessionen) und Glaubenslehre (Sündenbegriff und alles andere). Besonders geärgert hat mich, was über das Alte Testament geschrieben wurde - einfach sachlich nicht korrekt.

Ein guter Leseeinstieg, der aber SEHR gehaltvoll ist, wäre Wolfhart Pannenbergs "Das Glaubensbekenntnis - Ausgelegt und verantwortet vor den Fragen der Gegenwart". Das ist ein Klassiker der Theologie.
Ein guter Einstieg in die Forschung zum historischen Jesus stellen Roloff "Jesus" und Strotmann "Jesus" dar. Das beste Buch zum Selbststudium ist "Der historische Jesus" von Theißen und Merz.
Zur Bibel und ihrer Entstehung ist im Internet klasse Wibilex - Das Bibellexikon und in Buchform Gertz, "Grundinformation Altes Testament" und zum Neuen Testament vielleicht Bormann, "Neues Testament - Zentrale Themen".

:papst:

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#28

Beitrag von Hekate » Mi 11. Mai 2016, 22:58

Sorry, hier wird kein christliches Theologiestudium betrieben.

:hex:
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

VonKleist

Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#29

Beitrag von VonKleist » Do 12. Mai 2016, 12:50

@Hekate

Offensichtlich :) Dennoch keine Entschuldigung für sachlich falsche Darstellungen. Das ist doch etwas, das viele Diskussionen in Internetforen, Wikipedia etc. gleich aus dem Gleichgewicht bringt. Sorgfalt in der Antwort heißt nicht, das "Expertentum" (wo gibt es das in religiösen Dingen definitiv?) verlangt wird, nur eben - Sorgfalt.

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#30

Beitrag von FreieAtem » Do 12. Mai 2016, 12:56

Hallo VonKleist,

wir sind keine Christen, daher auch in der Thematik nicht so drinn wie du.

Warum stellst du das was hier falsch geschrieben wurde nicht einfach sachlich richtig und erklärst in deiner Antwort (also nur wenn es dir nicht zu persönlich ist) was diese Dinge dir als gläubiger Christ bedeuten?

LG FreieAtem
... und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben ...

- Hermann Hesse aus Stufen -

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