Grundsätzliches zum christlichen Glauben

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#101

Beitrag von Schneewoelfin » Fr 21. Apr 2017, 14:00

atemkristall hat geschrieben:
Fr 21. Apr 2017, 13:21
Ich kann hier ausschliesslich von Dingen schreiben, die ich beobachte, weil ich sie erlebe, und dann interpretiere, oder?
das sind für mich 2 grundsätzlich verschiedene Perspektiven
atemkristall hat geschrieben:
Fr 21. Apr 2017, 13:21
Das tust Du ja auch.
nope! wenn ich etwas beobachte, bedeutet das, dass ich eine gewisse Distanz dazu, also nicht erlebt habe - erlebe ich etwas, bin ich mittendrin

Jede Linie ist in auch elitär, weil es eben welche gibt, "die nicht dazugehören" und nicht jede/r wird für eine Ini angenommen, demzufolge sind wir auch elitär. Damit habe ich auch kein Problem, weil alles andere wäre "beliebig" und meine spirituelle Weltanschaung ist für mich nicht "beliebig". Problematisch wird es dann, wenn Elite sich auf Reichtum, Kasten, Standesklüngel etc beziehet.

LG Schnee
Es geht immer um die Quintessenz - ich beschäftige mich gerne mit den ursprünglichen Dingen, weniger mit dem "Tamtam" /me

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#102

Beitrag von Schneewoelfin » Fr 21. Apr 2017, 14:02

izento hat geschrieben:
Fr 21. Apr 2017, 13:49
Keine Wicce würde ja auch denken sich zu Beltane körperlich mit Cernunnos zu paaren. ;)
echt jetzt? :umfall: woher willst Du das denn wissen :green: :hex:
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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#103

Beitrag von atemkristall » Fr 21. Apr 2017, 14:20

"Problematisch wird es dann, wenn Elite sich auf Reichtum, Kasten, Standesklüngel etc beziehet."
In Glaubensdingen ist Elite also ok, wenn es sich auf den Rest des Lebens bezieht nicht. Ist das poltical correctness? Ich vermute. Im Vatikan könntest Du mit der Einstellung sogar Karriere machen...
LG vom atemkristall

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#104

Beitrag von atemkristall » Fr 21. Apr 2017, 14:24

izento hat geschrieben:
Fr 21. Apr 2017, 13:49
atemkristall hat geschrieben:
Fr 21. Apr 2017, 10:24
Meine eigene, ganz persönliche religiöse Welt, ... definiert sich nicht durch Ablehnung einer anderen Religion, ...
atemkristall hat geschrieben:
Fr 21. Apr 2017, 13:21
Wenn dein Glaube übrigens komplett "sinnig" und "glasklar"ist, weiss ich nicht, ob ich dich dazu wirklich beglückwünschen soll.
Geht es nur mir so oder sind die beiden Aussagen in sich nicht schon widersprüchlich?
Ich denke jeder gefestigte Glaube ist für den Gläubigen "sinnig" und "glasklar". Auch wenn dies einem Aussenstehenden total "unsinnig" erscheinen mag.
Meine Erfahrung ist das nicht. Mein Glaube ist in sich widersprüchlich, manchmal dunkel. Beschreibst Du nicht eher den Fanatiker, der jeden Zweifel beiseite schiebt und für den dann alles klar sein muss? Mit Aussagenlogik bin ich da jedenfalls nicht weitergekommen, auch wenn ich sonst viel dafür übrig hab.
Gruß vom
atemkristall

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#105

Beitrag von Schneewoelfin » Fr 21. Apr 2017, 14:32

atemkristall hat geschrieben:
Fr 21. Apr 2017, 14:20
"Problematisch wird es dann, wenn Elite sich auf Reichtum, Kasten, Standesklüngel etc bezieht."
In Glaubensdingen ist Elite also ok, wenn es sich auf den Rest des Lebens bezieht nicht. Ist das poltical correctness? Ich vermute. Im Vatikan könntest Du mit der Einstellung sogar Karriere machen...
LG vom atemkristall

ich unterscheide zwischen "Glauben" und meiner Spiritualität: ich glaube nicht an irgendein höheres Wesen, ich erfahre meine Spiritualität und für mich sind meine "Götter" meine Archetypen

wie gut, dass Wicca selbst nix mit Politik zu tun hat und sich insofern auch nicht die Frage nach pc stellt :joint: :green:

ich sehe es eher - von aussen betrachtet - so, dass es sich bei dem jüdischen Fischerverein hauptsächlich um elitären Standesklüngel geht.... da ich ja, wie Du oben zitiert hast, das als problemtaisch ansehe, verstehe ich jetzt nicht, wie Du auf die Idee kommst, dass ich da Karriere machen könnte (zumal die mich wohl eher verbrennen würden :D :D :D )
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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#106

Beitrag von atemkristall » Fr 21. Apr 2017, 14:42

"Jüdischer Fischerverein" gefällt mir irgendwie... ;-)

Glaub mir, elitärer Standesklüngel ist auch in okkulten, hermetischen, hexischen und allen möglichen anderen Zirkeln, gerne auch mit Frauenbeteiligung, durchaus zu beobachten und zu erleben. Spießertum ist schließlich für alle da! Total demokratisch!

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#107

Beitrag von Schneewoelfin » Fr 21. Apr 2017, 14:51

wie oben geschrieben, wurde ich in einen Hermetischen Orden initiiert, das war vor 28 Jahren und kenne mich daher etwas aus ;)
solange es da keine direkte oder indirekte Aufforderung zur "Linientreue" gab, sondern das Motto: "Grösstmögliche Toleranz bei weitgehenster Unabhängigkeit" oder, wie der damalige Grossmeister sagte: "Wir haben nur ein Dogma, nämlich dass es kein Dogma gibt" war das auch ok für mich
als es mit Personenkultgebaren anfing, zog ich mich dann davon zurück

und im WIcca sind wir alle Häuptlinge und folgen keinem Hirten, alle Richtungen haben ihre Daseinsberechtigung und das ist gut so :thumbup:
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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#108

Beitrag von Sternenkind » Mo 22. Mai 2017, 18:26

Jesus ist nicht für unsere Sünden gestorben.

Das ist eine Irrlehre und eines der größten Mißverständnisse des Christentums.

Das von Jesus am Kreuz vergossene Blut hat keinerlei Bedeutung für die Menschheit.

Es gilt das Gesetz von Wiedergeburt und Karma.

Jesus sagt selbst, daß niemand in den himmel kommt, bevor er nicht den letzten heller karma zurückbezahlt hat.

Das wissen wir heute alles von Nahtodeserlebnissen, also Leuten, die bereits tot waren, aber erfolgreich reanimiert wurden.

Die Kirche möchte einfach nicht zugeben, daß sie auf dem Irrweg ist und erklärt Nahtodeserlebnisse zu einer Sache, die vom Widersacher inziniert werde.

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#109

Beitrag von Sternenkind » Mo 22. Mai 2017, 18:33

Diese Sache, daß sich das Christentum für die alleinseeligmachende Religion hält, kommt von dem Ausspruch von Jesus niemand käme zum Vater als durch ihn.

Ich finde diese Auslegung des Christentums überheblich.

Es mag sein, daß Jesus zur damaligen zeit in der ihm bekannten welt keinen gefunden hat, der ihm gleich war und dann diesen Ausspruch getan hat.

Das heißt aber nicht, daß mir die gleiche Lehre nicht auch von einer anderen Person zu einer andereren Zeit oder an einem anderen Ort ebenfalls beigebracht werden kann.

Es kommt allein auf die Lehre und nicht auf die Person des Lehrers an.

Das Christentum sieht den Splitter im Auge des anderen aber nicht den Balken, den es vor den eigenen Augen hat.

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Re: Grundsätzliches zum christlichen Glauben

#110

Beitrag von Schneewoelfin » Mo 22. Mai 2017, 19:43

@ Sternenkind: ich möchte in dem Kontext mal mit einem Spruch aus dem Koran antworten (Sure 109 Al Kafirun - Die Ungläubigen - Ayat 5)
"La! Dinukum wa liya din!"
"Nein! Euch Euer Glaube und mir der Glaube!"

1. weil auch in den Buchreligionen immer wieder zu finden ist, dass es andere Götter gibt, die eben von den Anhänger der jeweiligen monotheistischen Religion nicht verehrt/angebetet werden sollen

2. weil es für mich beinhaltet, dass ich meinen Glauben habe und das auch anderen zugestehe

was dann politisch durch den Fischerverein gemacht wurde, ist eine andere Geschichte

Christen
glauben
eben an das, an was sie nunmal glauben und das ist genauso zu respektieren, wie ic h erwarte, dass man meine Weltanschauung respektiert

LG Schnee

PS: es wäre schön , wenn Du Dich mal hier vorstellen würdest :)
Zuletzt geändert von Schneewoelfin am Mo 22. Mai 2017, 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
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