Was ist Naturverbundenheit?

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Hekate
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Re: Was ist Naturverbundenheit?

#41

Beitrag von Hekate » Mo 22. Jan 2018, 17:00

Ich kann nur mein Bestes geben, und wenn ein Kraut im Plastiktopf mein Bestes ist, dann ist es genug. Wer weiß, was daraus erwächst
:liebegrüße:
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Schneewoelfin
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Re: Was ist Naturverbundenheit?

#42

Beitrag von Schneewoelfin » Mo 22. Jan 2018, 19:55

Hi LiH,
LiH hat geschrieben:
Mo 22. Jan 2018, 16:51
Ich finde die Kombination sehr spannend, aus dem Ausdruck "Mutter Erde" und ein paar Sätze später den Witz, der darauf hinaus läuft, dass die Menschen Parasiten sind.
Weil wenn wir "Mutter Erde" sagen, impliziert es doch, dass wir ihre Kinder sind? Zugegebermaßen, Kinder, die sich verdammt schlecht benehmen. :shocked:

Wahrscheinlich braucht sie uns nicht, aber da sie uns auf irgendeine Art und Weise hervorgebracht und bis heute ernährt hat, vermute ich, dass sie sich "freuen" würde, wenn wir, ihre Kinder, erwachsen werden, uns zu benehmen lernen, sodass wir ihr doch erhalten bleiben.
wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du damit sagen, dass Parasiten, Viren und Bakterien keine Kinder von "Mutter Erde" sind? ;) mal ohne Flax: ich habe den Begriff "Mutter Erde" benutzt, weil ich ihn oft bei denjenigen lese, die irgendwelche Rituale machen, um damit "Mutter Erde" zu "retten" - nicht unbedingt mein Wortgebrauch :)

LG Schnee
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Re: Was ist Naturverbundenheit?

#43

Beitrag von Schneewoelfin » Mo 22. Jan 2018, 20:05

Hekate hat geschrieben:
Mo 22. Jan 2018, 00:14
In Mitteldeutschland oder Bayern, war noch NIE tropisches Klima.
Jedenfalls, nicht hier in diesen Breiten.

Zu dem jeweiligen Zeitpunkten, war die GANZE Landmasse südlicher, in den Tropen.
Teilweise, sogar sehr weit SÜDLICH des Äquators.
anscheinend hast Du andere Quellen, als ich :socool: ... magst Du mir (und anderen interessierten) Deine Quelle/nverraten? ;)

hier ist eine die ich gerade dazu gefunden habe, ursprünglich habe ich das aus Büchern, die ich als Kind las, wie "Die Welt in der wir leben" oder die Time Life Buchserie, "Was ist was?"
Vor 100 Millionen Jahren waren die Polarregionen von Wäldern bedeckt.
Die Jahresmitteltemperaturen in der Nähe des Nordpols lagen bei 20°C und in den polaren Flüssen tummelten sich Krokodile. Das Meerwasser der tropischen Breiten war bis zu 36°C warm. Afrika und Europa lagen damals weiter auseinander als heute, und die Küsten des heutigen Mittelmeers, das damals als breiter Ozean den Indischen Ozean über die Karibik mit dem Pazifischen Ozean verband, waren von ausgedehnte Riffgürteln und Karbonatplattformen umsäumt - tropische Urlaubsparadiese, wie es sie heute nur in Australien und im karibischen Raum gibt.
http://www.tagesspiegel.de/wissen/klima ... 23334.html

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Re: Was ist Naturverbundenheit?

#44

Beitrag von Hekate » Mo 22. Jan 2018, 23:58

Vor 100 Millionen war die heutige Polarregion, um einiges südlicher.

Du musst dir klar sein, was die Kontinentaltrift ist.

Für Bayern z. B. bedeutet es, das wir hier immer noch nach Nordosten driften.
Was heisst, das wir in einige 100.000 Jahren, dort sein werden, wo heute Polen ist.

Ebenso, wie sich das Rheintal offen wird, um nach Westen abzudriften. - Mehrere Millionen Jahre.

Usw.
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Re: Was ist Naturverbundenheit?

#45

Beitrag von Schneewoelfin » Di 23. Jan 2018, 00:43

Hekate hat geschrieben:
Mo 22. Jan 2018, 23:58
Vor 100 Millionen war die heutige Polarregion, um einiges südlicher
Kontinentaldrift ist mir bekannt :) aber ich finde keine Doku oder ähnliches, die bestätigt, dass die Landmasse, auch die Polkappen sich in tropischen Gefilden befanden, in dieser Doku hier

https://www.youtube.com/watch?v=q3tVfYk0lJg

sieht es so aus, dass die Kontinente mehr in Ost<-> West Richtung driften )so kenne ich das auch) und kaum in Nord <-> Süd :nixweiss:

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Re: Was ist Naturverbundenheit?

#46

Beitrag von LiH » Di 23. Jan 2018, 06:48

Schneewoelfin hat geschrieben:
Mo 22. Jan 2018, 19:55
wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du damit sagen, dass Parasiten, Viren und Bakterien keine Kinder von "Mutter Erde" sind? ;) mal ohne Flax: ich habe den Begriff "Mutter Erde" benutzt, weil ich ihn oft bei denjenigen lese, die irgendwelche Rituale machen, um damit "Mutter Erde" zu "retten" - nicht unbedingt mein Wortgebrauch :)
Stimmt, auch Parasiten sind Teil des Großen Ganzen, das seinen Sinn und seine Daseinsberechtigung hat, da hast Du völlig recht. :girlie-gfk:

Ja, "Mutter Erde retten" ist schon ein sonderbarer Ausdruck, habe ihn zwar auch nicht benutzt, aber erst darüber nachgedacht, als Du es angesprochen hast.
Magst Du verraten, was in dem Zusammenhang Dein Wortgebrauch ist?

Ich fand da bisher für mein Gefühl am zutreffendsten, wie es meine Schwester ausgedrückt hat, dass "die Menschen wieder zu dem werden, als das sie mal gedacht waren"...

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Re: Was ist Naturverbundenheit?

#47

Beitrag von Hekate » Di 23. Jan 2018, 20:01

Doch triften sie.

Skandinavien z.b.


:hex:
dass "die Menschen wieder zu dem werden, als das sie mal gedacht waren"...
Und das wäre?

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Re: Was ist Naturverbundenheit?

#48

Beitrag von Schneewoelfin » Di 23. Jan 2018, 23:46

LiH hat geschrieben:
Di 23. Jan 2018, 06:48
Ja, "Mutter Erde retten" ist schon ein sonderbarer Ausdruck, habe ihn zwar auch nicht benutzt, aber erst darüber nachgedacht, als Du es angesprochen hast.
Magst Du verraten, was in dem Zusammenhang Dein Wortgebrauch ist?
in meinen Augen ist es wichtig aufmerksam und bewusst mit sich und seiner Um-Welt umzugehen, dem Zitat von Mahatma Gandhi folgend: "Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für diese Welt wünschst!" :girlie-nick:

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Re: Was ist Naturverbundenheit?

#49

Beitrag von izento » Mi 24. Jan 2018, 08:43

LiH hat geschrieben:
Di 23. Jan 2018, 06:48
... "die Menschen wieder zu dem werden, als das sie mal gedacht waren"...
Der Mensch, auch Homo sapiens ..., ist ... ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenprimaten (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae).
Ich halte es einfach schon mal für wichtig, daß die Menschen sich bewusst machen was sie eigentlich sind!
Dann verändert sich vielleicht auch das Verhältnis zu "Mutter Erde" ein wenig.

Die Menschheit hat sich eine "künstliche Welt" erschaffen, in dem sie daran glaubt von irgendwelchen Göttern oder höheren Wesen "willentlich" geschaffen worden zu sein.
Wir sind einfach nur eine Mutation von anderen Trockennasenprimaten, die es aufgrund der Verwendung von Werkzeugen und Benutzung von Feuer geschafft hat ihre natürlichen Feinde weitestgehend zu vernichten.
Da wir dabei "vergessen" haben unsere Geburtenrate den Umweltbedingungen anzupassen, vermehren wir uns überproportional, nehmen anderen Spezies ihren Lebensraum weg, fressen ihnen die Nahrung weg und verseuchen mit unseren Fäkalien und Abfällen ihre Umwelt.

Es ist also nicht an uns Mutter Erde zu retten, sondern an Mutter Erde uns zu retten.
Sie beginnt auch langsam, leider viel zu spät, damit unsere Anzahl wieder auf ein natürliches Maß zu bringen. Da die meisten näturlichen Feinde aber schon vernichtet wurden und der "Humanismus" eine Selbstregulierung verhindern, muß sie "Naturkatastrophen" und "mutierte Krankheitserreger" einsetzen um das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen.

dunkle Grüsse
izento
Zuletzt geändert von izento am Mi 24. Jan 2018, 11:24, insgesamt 1-mal geändert.
...und es wird der Tag kommen dass die Welt versinkt im Chaos. Und wir werden auferstehen und tanzen auf den Ruinen.
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Re: Was ist Naturverbundenheit?

#50

Beitrag von LiH » Mi 24. Jan 2018, 10:58

Hekate hat geschrieben:
Di 23. Jan 2018, 20:01
dass "die Menschen wieder zu dem werden, als das sie mal gedacht waren"...
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