Wo nur beginnen..?

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Hekate
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Re: Wo nur beginnen..?

#21

Beitrag von Hekate » Fr 9. Jun 2017, 23:03

Fiep hat geschrieben:
Fr 9. Jun 2017, 14:59
Hekate hat geschrieben:
Mo 20. Mär 2017, 22:32
[...]

[...]
Hallo Hekate,

die wenigsten sind wohl in dem Genuss ein Meer in der Nähe zu haben. Was kann man hier als Alternative nehmen? Vielleicht einen Fluss, einen See, eine Wiese?

Wozu Küchenkräuter pflegen? Ich habe keinen grünen Daumen und bin eine miserable Köchin und ich könnte mir denken, dass es anderen ebenso geht.

Würde sich Punkt D dann an eine Alternative für Punkt B anpassen?
Kichert

Das war für eine Person, die am Meer lebt.

Wo lebst du den in ca?

Gruss

Hekate
Zuletzt geändert von Hekate am Sa 10. Jun 2017, 00:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Fiep
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Re: Wo nur beginnen..?

#22

Beitrag von Fiep » Fr 9. Jun 2017, 23:14

Im Bergischen Land (in NRW) sehr Naturnah mit Wupper (Fluss), viele Talsperren, Bäche, Wald und Felder.

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Hekate
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Re: Wo nur beginnen..?

#23

Beitrag von Hekate » Sa 10. Jun 2017, 00:08

Fiep hat geschrieben:
Fr 9. Jun 2017, 23:14
Im Bergischen Land (in NRW) sehr Naturnah mit Wupper (Fluss), viele Talsperren, Bäche, Wald und Felder.
Ja, klar, geht das auch mit einen Fluss, es geht sogar mit einen Bach.

A) eine Entspannungtechnik lernen lassen (Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training).

B) Dann würde ich dich den Fluss im Jahreslauf beobachten lassen.
Wie der Pegel steigt, sinkt. Was er so mit sich führt.
Wie die Wasservögel usw. ihn nutzen.
Wo und wann er über die Ufer steigt.
usw.

Aber ähnliches geht auch mit Berg, Bergen, Höhen, Wald, Wiesen und Felder.

Hier geht es mir um die Beobachtung/Wahrnehmung der Natur, des Jahreslaufes.

C) und mindestens 1 Küchenkraut oder Heilkraut haben, pflegen und nutzen lassen.

Ich würde trotzdem auf einen Topf bestehen, auch wenn du keinen "grünen Daumen" hast.

Mir würde es um die Pflege und Hege gehen. - Die Achtung der Natur.
(Besonders wichtig für Vegetarier/Veganer)

D) Ich würde dich auch Märchen, Legenden, Sagen usw. über das Fluss (oder was die Aufgabe ist) suchen lassen, sammeln lassen.
[...]

Kichert

Gruss

Hekate
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Re: Wo nur beginnen..?

#24

Beitrag von atemkristall » Sa 10. Jun 2017, 12:07

Manchmal gibt es gar nicht so viele Sagen zu einem markanten Ort in der Landschaft. Dann kann man auch selbst kreativ werden. Ich hab mich zum Beispiel sehr gewundert, dass es zu DEM Berg, den ich gut von meiner Wohnung aus sehen kann, nicht arg viel gibt und selbst die örtlichen Heiden nicht damit arbeiten. Dabei ist es die Jungfrau! Sie zeigt sich selten, meist ist sie hinter einer Wolkenwand verschwunden. Aber wenn Du sie siehst, zeigt sie sich in strahlendem, reinen Weiss ihrer Schneefelder. Atemberaubend! Sie ist die Herrscherin des Landes, bewacht von einem "Mönch" und begehrt vom "Eiger". Man kann sie zeichnen, malen und Geschichten über sie schreiben. Sie zeigt sich immer anders. Mal ganz nah und fast grau. Mal unendlich fern und fast durchsichtig. Und man kann Rituale entwerfen und sie inladen, mit einem zu arbeiten. Sie ist sehr mächtig. Das geht auch mit dem Meer bei Wilhelmshaven und dem Jadebusen. Gibt es dort den Südstrand eigentlich noch? Oder mit der Wupper, über die man vielleicht besser nicht geht... Oder mit einem Bach, oder einem Felsen, oder einem bestimmten Baum auf einem Hügel...
Gruss vom
atemkristall

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LiH
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Re: Wo nur beginnen..?

#25

Beitrag von LiH » Mo 12. Jun 2017, 11:39

Hallo Salomon,

zu den wunderbaren Tipps und Ansätzen, die hier schon geschrieben wurden, hier noch meine Ideen:

- Nicht dass ich Dir vom Lesen abraten will. Sondern als Ergänzung, wie es auch funktionieren kann: Für mich war es tatsächlich am besten, so wenig wie möglich zu lesen. Ich war extrem verkopft, und habe das, was ich an spirituellen Dingen gelesen habe, ohnehin fast nur rational erfasst. Mich weitestgehend auf meine Sinne, meine Intuition zu verlassen und eben kein Buch/Konzept/Lehrer/Herangehensweise zur Orientierung zu haben, war in meinem Fall super. Erstens fand ich es so einfacher, möglichst unvoreingenommen meinen eigenen Weg zu finden. Je besser der Lehrer/das Buch/... ist, desto höher wäre die Wahrscheinlichkeit, dass es gerade in der Anfangszeit eine prägende Wirkung hat, von der ich mich später mit viel Mühe emanzipieren müsste. Und vor allem: nach einer Weile habe ich natürlich angefangen Bücher zu lesen, mich hier angemeldet, usw. Und dann stellte ich ganz oft fest: Vieles von dem, was ich selber erlebt, erfahren, herausgefunden, usw. habe, ist für andere naturspirituelle Menschen nicht neu, sondern ganz üblich. Warum ich es toll finde: Es befriedigt meinen Kopf, der rationale Begründungen verlangt und immer wieder dazwischen funkt mit Sachen wie "Das hast du dir doch nur eingebildet". Wenn ich dann z.B. lese, dass sowohl bei einigen Autoren, als auch hier im Forum z.B. Tierkommunikation ganz ähnlich beschrieben wird wie ich sie mache, kann ich meinem Kopf sagen "Dann hätten ja lauter verschiedene Menschen sich unabhängig voneinander genau denselben Blödsinn ausgesponnen - unwahrscheinlich, oder?" Hätte ich zuerst ein Buch darüber gelesen, wären die Zweifel sehr groß, dass ich es mir so einbilde, weil ich es gelesen habe.

- Das Gefühl, dass etwas nicht klappt und man nicht voran kommt, oft täuscht es. Fast immer passieren doch kleine Schritte und wenn man dran bleibt, dann stellt man ganz oft irgendwann erstaunt fest, dass man doch einen beachtlichen Teil des Weges zurückgelegt hat. Manchmal eiert man herum und hat das Gefühl, nur auf der Stelle zu treten, und dann passiert eine Veränderung auf einen Schlag.

- Für mich war auch gut, mich mit (Heil-)kräutern und Pilzen zu beschäftigen. Mein Ausgangspunkt war: Der Wald ist im Sommer grün und ruhig. Im Winter grau und ruhig. Das wars! Und das war für meine Verhältnisse schon sehr naturverbunden! Mit den Pilzen und Kräutern war es für mich einfach, in die Welt der Natur einzutauchen. Es hat wieder meinen Kopf zufrieden gestellt, der mir ein schlechtes Gewissen wegen "nichts tun" machen wollte, was der Fall wäre, wenn ich mich nur hingesetzt hätte um zu beobachten. Aber Pilze und Kräuter suchen, die ich essen will, das ist eine Aufgabe. Und dann ist man gezwungen, genau hinzusehen und auf Feinheiten zu achten. Wie ist der Geruch von diesem Pilz - Karbol, oder ist da ein Hauch Anis? Sind die Lamellen weiß, oder hellrosa? Ist die Unterseite von den Blättern dunkelgrün, oder silbrig-grün und wie weit ragt der Stempel aus der Blüte? Ab da war ich nicht nur passiver Konsument der Waldluft, sondern hab aktiv am Geschehen teilgenommen, ganz ursprünglich zum Nahrungserwerb. Die spirituelle Nähe hat sich ab da immer mehr "von selber" ergeben. Ich wurde sensibler und offener und die Waldwesen merkten es und kamen auf mich zu, einige auch um mir dabei zu helfen.

Liebe Grüße und viele Erfolg!

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Re: Wo nur beginnen..?

#26

Beitrag von Solomon » Sa 24. Jun 2017, 07:45

Ersteinmal bedanke ich mich dafür dass ihr in meiner Abstinenz weiter so fleißig weiter geschrieben habt. Dann möchte ich mich für meine lange, ungeplante Abwesenheit entschuldigen: Die letzte Zeit seit meiner letzten Anmeldung waren von einigen sehr heftigen Ereignissen geprägt die mich in mannigfacher Weise belasteten und mir die Energie nahmen die ich für all dieses hier veranschlagen wollte. Nun, da sich die gröbsten Wogen langsam glätten will ich umso mehr zeit in meine Spiritualität stecken. Abschließend möchte ich LiH danken, denn du hast den Nagel sowas von auf dem Kopf getroffen, danke dass du mir in dieser Hinsicht tatsächlich die Augen ein Stück weiter geöffnet hast! Vielen, vielen Dank!
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Re: Wo nur beginnen..?

#27

Beitrag von LiH » So 25. Jun 2017, 09:20

Es freut mich vom ganzen Herzen, dass ich helfen konnte!

Wenn etwas unerwartet Schwerwiegendes passiert, ziehe ich mich auch immer im Forum (und auch von meinen Freunden im "echten Leben") zurück. Hab zwar ein furchtbar schlechtes Gewissen dabei - aber die Alternative wäre, die zwischenmenschlichen Aktivitäten aus Pflichtgefühl irgendwie halbherzig nebenher abzuarbeiten und das hätte keiner der Beteiligten verdient, oder? Da finde ich es schon wesentlich sinnvoller, sich erst darum zu kümmern, dass das eigene Leben wieder in geregelten Bahnen verläuft und wieder zu kommen, sobald man wieder ein wenig einen freien Kopf für die Menschen und Thermen hat. :)

Dann hoffe ich, dass Du die nächste Zeit faszinierende Sachen auf Deinem spirituellen Weg entdeckst und erlebst!

Solomon
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Re: Wo nur beginnen..?

#28

Beitrag von Solomon » Sa 12. Aug 2017, 08:03

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich spirituell etwas der Steuerlosigkeit hingegeben bzw hingeben müssen. Es stellt sich mir augenblicklich als unheimlich schwierig dar, an mich selbst und damit an meiner Spiritualität heran zu kommen. Die alltäglichen Probleme und Lasten welche mich im Privat- und vor allem Berufsleben heimsuchen verschleiern die meisten profanen und all meine magischen Ambitionen in einem Gewirk der Tristesse.

Doch genug geklagt!

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Re: Wo nur beginnen..?

#29

Beitrag von Howard » Sa 12. Aug 2017, 11:13

Meiner Meinung nach gibt das Universum weder dem Einzelnem noch der Menscheit Sinn. Es steht uns meines Erachtens nach gleichgültig gegenüber. Sinn geben sich und ihrer Existenz die Menschen selber. Die, die zum Glauben finden suchen für sich einen Sinn und einen Platz im Universum aus Raum und Zeit.

Dementsprechend würde ich damit anfangen über deinen Sinn und deinen Platz im großen Gefüge nachzudenken und was Realität eigentlich ist. Naturreligionen sind ein Ansatz Sinn und Platz zu definieren.

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Re: Wo nur beginnen..?

#30

Beitrag von Peregrin » Sa 12. Aug 2017, 12:24

Solomon hat geschrieben:
Sa 12. Aug 2017, 08:03
Die alltäglichen Probleme und Lasten welche mich im Privat- und vor allem Berufsleben heimsuchen verschleiern die meisten profanen und all meine magischen Ambitionen in einem Gewirk der Tristesse.
Eine spirituelle Praxis, die sich nicht in den Alltag einbauen lässt, würde ich aufgeben, da die nichts taugt. Beziehungsweise überlegen, wie wichtig einem diese "Spiritualität" ist.

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