Wo nur beginnen..?

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Titania
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Re: Wo nur beginnen..?

#11

Beitrag von Titania » Di 21. Mär 2017, 01:35

Hallo Solomon,

ich finde viele Antworten hier sehr interessant, möchte aber auch nochmal vor allem in Hekates "Kerbe hacken". ;)

Offenbar bist Du (auch berufsbedingt) sehr in Deiner linken Hirnhemisphäre zugange, wo z.B. Logik, Sprache, Zahlen und Zeitempfinden zu Hause sind. Bild

Um wieder mehr in die rechte HH zu gelangen, von der aus Du eher mit Mystik, Magie oder auch einfach mit der Natur in Kontakt kommst, ist es, wie z.T. bereits oben beschrieben, sinnvoll, sich eher mit Bildern, Symbolen, Farben und Klängen zu beschäftigen. Bild

Oder durch sensorische Reize auch mal (fast) ganz aus dem Kopf rauszukommen - durch Bäche waten (so in Deiner Nähe vorhanden), Blumen beschnuppern (blühen ja schon wieder), in der Erde wühlen, Wildkräuter für den Salat sammeln, was immer Du isst z.B.lieber grillen statt in die Mikrowelle stecken, neue Gewürze ausprobieren (sind mehr oder weniger alles magische Pflanzen) etc. Bild :kessel1:
Gerade auch historische Rezepte oder altertümliche Zubereitungsarten können da neue Perspektiven eröffnen - vor allem, weil man solche Erfahrungen auch ganz gut mit magisch eher uninteressierten Zeitgenossen teilen kann, ohne sich gleich zu outen ... ;) ...
What you resist, persists.

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Hekate
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Re: Wo nur beginnen..?

#12

Beitrag von Hekate » Di 21. Mär 2017, 02:30

Solomon hat geschrieben:
Mo 20. Mär 2017, 23:58
Deine Vorschläge, Hekate, werde ich glaube ich 1 zu 1 umsetzen. (So mir das von deiner Seite aus Gestattet ist
Einen Teil von jedem deiner Vorschläge setzt ich nämlich bereits um, bloß nicht so weit (und ich Frage mich gerade wieso nicht?^^)
Darfst du, sollst du auch.

Vielleicht, weil man die Bäume vor dem Wald nicht sieht???!!!???

Gruss

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Re: Wo nur beginnen..?

#13

Beitrag von Solomon » Di 21. Mär 2017, 08:34

Vielen Danke für die vielen Anregungen.

Ja, Titania, du triffst den Nagel auf dem Kopf.
Bachwarten könnte sich aber in Er­man­ge­lung eines Baches schwierig werden - ich könnte es mit dem nächst größeren fliesendem Gewässer probieren: Dem Atlantik :D
Ich bin übrigens begeisterter Rollenspieler (Larp, Pen&Paper, etc.) eben aus dem Grund dass man da halt nicht nur mit Logik sondern Primär mir viel Fantasie heran geht.
Ich liebe es auf einschlägigen Events einfach mal tagelang keinerlei Elektronik um mich herum zu haben und meine Schlafgewohnheiten dem Vorhandensein (oder eben nicht Vorhandensein ;) ) von Tageslicht anzupassen. Auch spiele ich gerade mit dem Gedanken mir in unserem Garten ein kleines Kräuterbeet anzulegen. Ich denke ich bin nicht gänzlich
auf dem Holzweg, wobei ich im Bezug aufs Thema wahrscheinlich genau da richtig wäre.

Auch du, Hekate, hast, befürchte ich, vollkommen recht.
Ich tue mich gelegentlich etwas schwer mich mitten in ein Thema zu stürzen (gerade bei derart komplexen)
ohne so etwas wie einen roten Faden zu haben...
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Re: Wo nur beginnen..?

#14

Beitrag von Bodecea » Di 21. Mär 2017, 10:58

Hallo,

ich denke, da waren schon gute Tipps dabei. Mir selbst bringt das Wandern/Spazierengehen eine gute Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen und gleichzeitig die Natur zu erleben.
Und beim Meditieren ist es, glaube ich, ein weit verbreitetes Vorurteil, dass man dann nichts denkt. Es geht ja eher darum, die Gedanken ohne Wertung kommen und gehen zu lassen, wie FreieAtem schrieb. Ich selbst kann das ganz schlecht, auf dem Boden hocken und meditieren, beim Wandern dagegen geht das fast von alleine. Ich finde es auch toll, dabei die Natur in ihrem Jahreszyklus zu beobachten, interessante Orte zu erkunden bzw. welche zu entdecken, Wildkräuter zu naschen udn alles mit allen Sinnen zu genießen.

LG
Bodecea

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Re: Wo nur beginnen..?

#15

Beitrag von Hekate » Di 21. Mär 2017, 14:10

Hallo Sol,

also wenn mich meine Erinnerung, von den 1, 2 Besuchen in Wilhelmshafen, nicht irren, ist da der Nordseestrand nicht weit. - Damit könnte man in der "Brandung" watten.

Ein roter Faden könnte der Jahreslauf sein. Und das Beobachten, Wahrnehmen und zwar vor Ort, also wo man lebt. Das wäre bei dir also am Meer, an der Nordsee.
(Andere würde ich, in den Wald, auf den Berg, in die Stadt schicken, je nach dem, wo die Person halt lebt.)

An diesen Leitfaden, lässt sich mit der Zeit einiges anknüpfen, ableiten, entwickeln usw.

Meditationen
# Gedankenstille ist eher Buddhismus, besonders - Zen.
# Die anderen Meditationen, haben mit Gedankenstille wenig zu tun.


Kräuterbeet
Gib mal in Google den Begriff - Kräuterspirale - ein.
Das sollten auch gewisse Anregungen öfters mit kommen.

Gruss

Hekate
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Re: Wo nur beginnen..?

#16

Beitrag von abendhirsch » Di 21. Mär 2017, 21:35

Hei Solomon,

auch wenn ich Mittelgebirgler nicht unbedingt berufen bin, jemandem von der Waterkant Tips zum "Leben mit der Natur, durch die Natur" zu geben, so kann ich mich doch nicht ganz zurückhalten.
Solomon hat geschrieben:
Mo 20. Mär 2017, 16:30
so habe ich doch das Gefühl dem ganzen nicht gerecht zu werden oder gar etwas falsch zu machen.
1. Wem meinst du denn gerecht werden zu müssen außer dir?
2. Was bedeutet denn hier "falsch"? Ist jemand verletzt odersonstwie zu Schaden gekommen? ... oder ist einfach nur ein Umweg auf dem eingeschlagenen Weg gemeint? ... Dann könnte es sogar noch ein Gewinn sein!

Solomon hat geschrieben:
Mo 20. Mär 2017, 16:30
Ich bin, wann immer es mir möglich ist, in der Natur unterwegs, komme mir aber stets wie ein unbeteiligter Beobachter oder gar als Fremdkörper vor. Ich fühle mich an diesem Orten sehr wohl aber ich bekomme nur körperlich, jedoch kaum Seelisch oder geistig eine Verbindung zu stande.
Vielleicht ein etwas anderer (zunächst kopflastiger) Zugang zur Natur - bzw. zumindest zu einem Teil der Natur:
- Fred Hageneder: Der Geist der Bäume. Eine ganzheitliche Sicht ihres unbekannten Wesens.
- Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume. Was sie fühlen, wie sie kommunizieren.
... und nach der Lektüre vielleicht mit etwas anderem Blick in den Wald gehen ... und sich einfach mal an einen Baum schmiegen ...

Liebe Grüße von einem Waldwesen
abendhirsch
)O( Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als unsere Wissenschaftler uns erklären können.

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