TAROT

Weissagung, Tarot, Runen, I-Ging etc.
John Doe
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Re: TAROT

#11

Beitrag von John Doe » So 26. Mär 2017, 02:11

Hmmm....

Warum umsteigen, wenn´s funktioniert?
Ich kenne mich nicht sonderlich mit dem Lenormand aus.
Bei mir kommt es auf die Fragen an, welches Deck ich wähle.

Gerade bei spirituellen Fragen nutze ich das Tarot sehr gerne. Und da geht für mich nichts über die Crowley-Karten! Die Karten sind so voller Symbolik dass sie mir sehr "tiefe" Antworten liefern. Sie schweigen sich meist zunächst bei mir aus, unter dem Motto: "So Junge, dann denk mal nach."
Es braucht dann so mal seine Zeit und das Legemuster lag auch mal einige Tage auf meinen Tisch. Doch die Antworten, welche dann kommen, waren für mich immer sehr gut. Diese gingen einfach bisher immer sehr in die Tiefe!

Für "handfeste" Sachen nutze ich neuerdings die Kipper-Karten. Die hauen mir die Antworten nur so um die Ohren. Und das ohne Rücksicht auf Verluste. Da sind sie für mich von der Klarheit mit den Runen zu vergleichen.

Zum Thema Bücher: Die machen oft viel kapputt. Ich war lange so das ich mich an die Erklärungen der Bücher gehängt habe. Da hatte ich nicht so gute Antworten. Wenn man sich etwas mit Symbolik auseinander gesetzt hat, braucht man die Dinger nicht. Das einzige Buch über Karten welches ich immer mal wieder in die Hand nehme ist ein kleines Büchlein zum Thema Legemuster.
Tarot spricht in Bildern! Nicht in Texten. Und gerade das Crowley-Tarot!

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atemkristall
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Re: TAROT

#12

Beitrag von atemkristall » Do 13. Apr 2017, 15:17

Wie Du siehst, sind die verschiedenen Decks Geschmacksache und eine Frage der Intuition. Mit 17 habe ich mit dem Rider Waite Tarot (oder besser Colman Waite Tarot, denn Pamela Colman Smith war die Künstlerin, die es gezeichnet hat) begonnen. Es ist wohl deshalb so beliebt, weil es einerseits nah an den Ursprüngen (etwa dem Tarot de Marseille) dranbleibt udn anderseits auch alle Karten der "kleinen Arkana" gut bebildert. Da kann man bei den ganz traditionellen, auf denen eben nur sechs Schwerter zu sehen sind, auf dem Trockenen stehen... Der berühmt-berüchtigte Alister Crowley hat dann mit der Künstlerin Frieda Harris in den 1940er Jahren den Thot-Tarot geschaffen. Die Bildsprache ist moderner, sehr eindrücklich und symbolisch stark aufgeladen. Drauf bauen Dekcs wie das poppig-punkige Cosmic Tribe Tarot von Steeve Postman auf, das ich künstlerisch sehr gelungen finde. Ich mag die jugendstiligen Colman Smith-Karten immer noch sehr gerne und arbeite meistens damit. Probier es aus. Der Haidl-Tarot ist zum Beispiel etwas sehr Eigenständiges und Tiefgründiges. Du könntest Dir über "http://www.albideuter.de" oder "http://www.aeclectic.net/tarot/cards/list.shtml" einen Überblick verschaffen.
Viel Spass und Erfolg wünscht
Atemkristall

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Re: TAROT

#13

Beitrag von atemkristall » Do 13. Apr 2017, 15:29

Dennis hat geschrieben:
So 26. Feb 2017, 20:03
Ich persönlich nutze meistens das Cosmic Tarot von Norbert Lösche. Es hat mich von den Bildern und insgesamt, der Darstellung von Personen und Szenen sofort angesprochen und ich hatte gleich ein gutes Gefühl. Das Buch, das dabei war, habe ich nur selten nutzen müssen, weil die Karten ziemlich klar zu mir sprechen.

Für Tarot Einsteiger mpfehle ich immer das Rider Waite Tarot. Das ist mir selbst zwar etwas zu unpersönlich, (ich kann damit dennoch arbeiten) aber es gibt hierzu die meiste Literatur.
Wenn jemand aus ritualmagischer /kabbalistischer Ecke kommt, kann man sich auch am Thoth Tarot von Crowley versuchen. Mir selbst ist es zu überladen und zu verwirrend.
Letzten Endes musst du dein Deck selber aussuchen
Schau mal Dennis, das könnte Dir doch vielleicht gefallen: "http://www.aeclectic.net/tarot/cards/mi ... rot-perry/"
Liebe Grüße vom Atemkristall

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Re: TAROT

#14

Beitrag von Dennis » Do 13. Apr 2017, 20:02

hey die sehen ja toll aus

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Re: TAROT

#15

Beitrag von atemkristall » Do 13. Apr 2017, 20:18

Freut mich, dass sie dir gefallen. Die habe ich beim Stöbern entdeckt udn da Du ja einen Draht zum Minoischen hast... ;)
Liebe Grüße vom
Atemkristall

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Re: TAROT

#16

Beitrag von Salix-Alba » Di 13. Jun 2017, 19:10

Hallo zusammen!

Ich habe mir vor Kurzem das Crowley-Tarot besorgt. Mich haben die Bilder und die Symbole sehr angesprochen.. Als Anfänger soll es wohl nicht so optimal sein, damit einzusteigen und ich denke es wird noch geraume Zeit dauern, bis ich da einen Überblick bekomme.
Nun habe ich gehört, dass manche von diesem Deck abraten - weil sie damit negative Energien angezogen hätten, bzw sich irgendetwas nach dem Gebrauch des Decks breit gemacht hat, ein schlechtes Gefühl oder die Anwesenheit einer negativen Energie.
Als ich mich mit dem Deck beschäftigt habe, hatte ich nie ein negatives Gefühl dabei und ich habe -trotz dass ich mit den Karten noch nicht so lange hantiere- schon ein paar Augenöffner gehabt, die mich weiter bringen.

Was könnt ihr dazu sagen?

Mich haben diese Aussagen ehrlich gesagt schon ziemlich verunsichert. Klar liegt es an einem selber, ob man einen Zugang zu den Karten bekommt oder nicht; bzw ob man von Crowley eine Stereotype als Schwarzmagier im Kopf hat. Womöglich kommen daher diese Empfindungen, das Deck wäre "böse".
Ich möchte mir das jetzt auch nicht madig machen lassen, aber das Ganze bringt mich gerade schon zum Nachdenken.
Liebe Grüsse
Salix-Alba
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Re: TAROT

#17

Beitrag von Hekate » Mi 14. Jun 2017, 10:05

Salix-Alba hat geschrieben:
Di 13. Jun 2017, 19:10
Nun habe ich gehört, dass manche von diesem Deck abraten - weil sie damit negative Energien angezogen hätten, bzw sich irgendetwas nach dem Gebrauch des Decks breit gemacht hat, ein schlechtes Gefühl oder die Anwesenheit einer negativen Energie.
Das hatte aber bestimmt mit den Personen selbst zu tun.
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

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Re: TAROT

#18

Beitrag von atemkristall » Mi 14. Jun 2017, 16:03

Hekate hat geschrieben:
Mi 14. Jun 2017, 10:05
Salix-Alba hat geschrieben:
Di 13. Jun 2017, 19:10
Nun habe ich gehört, dass manche von diesem Deck abraten - weil sie damit negative Energien angezogen hätten, bzw sich irgendetwas nach dem Gebrauch des Decks breit gemacht hat, ein schlechtes Gefühl oder die Anwesenheit einer negativen Energie.
Das hatte aber bestimmt mit den Personen selbst zu tun.
Sehe ich auch so. Manche kommen mit dem Thot-Tarot gut zurecht, manche mit Rider Waite, mache mit einem ganz anderen. Das ist 1. ein bisschen Geschmacksache und 2. spricht nicht jedes Deck zu jedem gleich und gleich gut.
Salix-Alba hat geschrieben:
Di 13. Jun 2017, 19:10
Ich habe mir vor Kurzem das Crowley-Tarot besorgt. Mich haben die Bilder und die Symbole sehr angesprochen.. ...[...]
Als ich mich mit dem Deck beschäftigt habe, hatte ich nie ein negatives Gefühl dabei und ich habe -trotz dass ich mit den Karten noch nicht so lange hantiere- schon ein paar Augenöffner gehabt, die mich weiter bringen.

Mich haben diese Aussagen ehrlich gesagt schon ziemlich verunsichert. Klar liegt es an einem selber, ob man einen Zugang zu den Karten bekommt oder nicht; bzw ob man von Crowley eine Stereotype als Schwarzmagier im Kopf hat. Womöglich kommen daher diese Empfindungen, das Deck wäre "böse".
Wenn Du dir das Thot-Tarot Crowleys zugelegt hast, wird das schon seinen Grund haben. Du sagst ja selbst, dass Du schon einige Augenöffner hattest und nie ein negatives Gefühl. Vertrau Dir. Crowley ist sicher eine sehr schillernde Person. Aber es war ja Frieda Harris, die das Deck massgeblich gestaltet hat. Das wird immer gern unterschlagen. Und Harris war eine interessante Gestalterin. Das Deck hat einen deutlich ägyptisierenden Art Deco-Stil. Das ist künstlerisch schon sehr gut gemacht. Satanistisches, "Böses" oder Schwarzmagisches darin zu nachzuweisen, dürfte schwierig sein. Eher Astrologisches, Mythologisches und für den Golden Dawn spezifische Deutungen aus hermetischen Traditionen.
Gruss vom
atemkristall

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Re: TAROT

#19

Beitrag von Salix-Alba » Mi 14. Jun 2017, 16:43

Hallo,

Danke für eure Meinungen. Ich bin eh jemand, der viel "aus dem Bauch raus" entscheidet und dachte mir schon, dass es auf meine Intuition ankommt. Trotzdem haben mir diese Schilderungen dass man damit Böses anzieht ehrlich gesagt etwas Angst gemacht.
Ich wünsch euch einen schönen Abend.
Lg
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Re: TAROT

#20

Beitrag von Hekate » Mi 14. Jun 2017, 17:01

Salix-Alba hat geschrieben:
Mi 14. Jun 2017, 16:43
Trotzdem haben mir diese Schilderungen dass man damit Böses anzieht ehrlich gesagt etwas Angst gemacht.
Was für Böses???

Ich wette, das das sich von deren Unterbewusstsein usw. gespiegelt hat.

Klar, spiegeln alle Systeme das.

Wenn ich im Grunde, alles und jeden (unterbewusst) morcheln will.

Oder im Grunde in einen deprissiven Schub bin. - Oh je, da spiegeln alle Systeme, genau das wieder.

usw. usw. usw.

Es ist gut das du nach fragst.

Du brauchst da in dem Sinne keine Angst du haben.

ABER du solltest daraus lernen, das du selbst - ok sein solltest, stabil sein solltest, gesund, nicht in Stress und nicht im Wandeln, usw.

All das und etwas mehr, haben Auswirkungen auf jedes Wahrsagesystem. Den du und dein Unterbewusstsein sind mit ein Teil davon.

Also entspann dich, lern die Karten kennen (und dich).

Gruss

Hekate
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