Kefirpilz und Allergien?

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Peregrin
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Kefirpilz und Allergien?

#1

Beitrag von Peregrin » Fr 20. Okt 2017, 19:26

Ich schreib das jetzt mal, weil ich das loswerden will, da ich das so phantastisch finde - im doppelten Sinne des Wortes, sowohl als "großartig" :D als auch als "unglaublich". :shocked:

Vorgeschichte: Ich habe schon immer etwas Probleme gehabt, durch die Nase Luft zu bekommen. Nicht so, dass es mich im Alltag belastet hätte, es war eher lästig. Und ich kannte das nicht anders, da ich das schon immer hatte. Richtig gemerkt habe ich es vor allem dann, wenn ich mal eine Erkältung hatte und abschwellendes Nasenspray nahm, dass sich da der "Ah, wow! So ist das also, zu 100% Luft zu bekommen!" - Effekt einstellte.

Was mich aber wirklich nervte, war beim Yoga bei Atemübungen, dass ich da nicht alle Übung machen konnte, weil so etwas wie ein Nasenloch zuhalten bei mir auf Dauer nicht geht, da dann die Luft nicht ausreichte.

Naheliegend war, dass an den ständig leicht geschwollenen Nasenschleimhäuten eine Allergie schuld war, aber weder Prickteste bei verschiedenen Ärzten mit verschiedenen Allergenen noch kinesiologische Test haben etwas in der Hinsicht ergeben. (HNO Ärzte empfahlen erhöhte Luftfeuchtigkeit oder Seeluft. Das hat auch nie irgendeine Veränderung gebracht.)

Besonders wegen des Yogas habe ich seit einem halben Jahr mit dem Gedanken gespielt, eine Laserconchotomie zu machen, dabei wird Gewebe der Nasenschleimhaut weggelasert. Der Gedanke, da einen mechanischen Eingriff vorzunehmen, hat mir nicht wirklich gefallen, da das ja nur die Auswirkung behoben hätte, die Ursache aber immer noch nicht klar gewesen wäre. (Zudem kann es dabei auch zu Komplikationen kommen, das Gewebe nachwachsen, was ein erneutes Lasern nötig macht, die Krankenkasse zahlt die Kosten nicht, usw..)


Lange Vorrede, kurzer Sinn: Seit ein paar Tagen merke ich, dass meine Nase so frei ist, wie ich es sonst nur unter der Wirkung von Nasenspray kenne. Ich habe mir also den Kopf zerbrochen, was ich diese Woche anders gemacht habe: Umgebungsmäßig nichts anderes als sonst. Keine (al)chemischen Stoffe zugeführt oder weggelassen, keine Nahrungsmittel weggelassen. Das einzige, was mir einfiel war, dass ich seit ein paar Tagen aus Kefirpilz "selbstgezüchteten" Milchkefir getrunken habe.

Heute Morgen weggelassen, Nase zu. Eben vor ein paar Stunden getrunken - Nase frei. :shocked:

Tja. Ich denke mal, das ist es. :hallucine: Kefir. Bzw. die Änderungen, die der im Darm verursacht.

Ich werde das weiter beobachten und herum experimentieren. Das hätte ich echt nicht gedacht - weder dass so ein "Wundermittel" auftaucht, noch das es so schnell eine Wirkung zeigt. (Innerhalb von ein paar Stunden! Direkt vom Darm auf die Nase?!?). Wenn es das denn war. Ich bin immer noch skeptisch.

Ich wollte es dennoch schon mal schreiben für alle, die ähnliche Probleme haben (diffuse Allergien). Einfach mal die Probe auf Exempel machen und echten Kefir trinken, kann ja nicht schaden. So absurd simpel ein Problem in den Griff zu bekommen, ist ja fast zu schön um wahr zu sein, oder?

Das Allergien und Darmflora zusammenhängen und Kefir da grundsätzlich eine Rolle spielen kann, ist wohl kein neuer Gedanke: http://www.wissenschaft.de/home/-/journ ... 54/1022210 (Da hätte ich aber gedacht: Ja, ja, eines der vielen Hausmittel, dessen minimale Wirkung genauso gut ein Plazeboeffekt sein kann. Oder so ein vages "allgemein verbessertes Wohlbefinden" bewirkt, wie es in der Probiotik-Joghurtwerbung versprochen wird. Nicht so ein: Zack! Zeug getrunken, Stunden später Problem weg. :shocked:

Also, vielleicht hilft diese Beobachtung ja jemandem! :girlie-mr-miyagi:
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Re: Kefirpilz und Allergien?

#2

Beitrag von Regenbogen » Fr 20. Okt 2017, 19:55

Vielen Dank.

Wie genial einfach Heilung manchmal sein kann !! Ganz ohne schulmedizinischen großen Eingriff .

Ich geb es mal an einer Freundin weiter, die seit Monaten unter wechselnden Pilzinfektionen und Abwehrschwäche leidet.

Ich vertrage den Kefir und Kollegen leider nicht:
Ich habe viele Allergien, die ich peu a peu durch intensive , tw. detektivische Kleinarbeit herausgefunden habe.
Daher ist bei mir naheliegend, wenn ich Schmerzen in den Gelenken habe oder grippeähnliche Symptome, erstmal meinen Speiseplan durchzuforsten.
Vor längerer Zeit hatte ich Wasserkefir hier und habe ihn regelmässig getrunken. Er tat mir nicht gut und ich kam drauf, dass es mit meiner Histaminintoleranz zu tun hat. Wer eine solche hat, sollte sich von ihm fernhalten.

Jetzt gerade sehe ich, beim Nachgoogeln, dass empfohlen wird, sich mit hochverdünnten Dosierungen an ihn heranzuwagen, wenn eineR Histaminintoleranz hat. Vllt. kriegt er ja nochmal eine Chance bei mir :)

Danke jedenfalls fürs Aufmerksam-Machen auf diese unglaubliche Heilwirkung !!

hier der link - wo es neben den vielfältigen Heilwirkungen auch um die Histaminintoleranz geht.

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/w ... macht.html

LG Regenbogen
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Re: Kefirpilz und Allergien?

#3

Beitrag von Peregrin » Fr 20. Okt 2017, 20:20

Regenbogen hat geschrieben:
Fr 20. Okt 2017, 19:55
Danke jedenfalls fürs Aufmerksam-Machen auf diese unglaubliche Heilwirkung !!
Abwarten! ;) Ich bin immer noch skeptisch. Vielleicht ist da doch kein Zusammenhang. Oder es ist nur ein vorübergehender Effekt.

Aber in die Richtung mal weiteres zu recherchieren, ausprobieren und beobachten kann ja nicht schaden, nicht? ;)

Eigentlich hatte ich nicht vor, den Kefir auf Dauer in meinen Speiseplan aufzunehmen. Das wäre dann verdammt viel Milch, die ich trinken müsste, was ich nicht so toll fände.
Und den Pilz in Ersatzmilch wachsen zu lassen, geht wohl auf die Dauer nicht, der braucht wohl immer mal wieder Kuhmilch. Ich werde mal herumexperimentieren, wenn der Pilz groß genug ist, dass eine Charge ruhig eingehen kann. Ich habe ihn bisher einmal in Sojamilch gegeben, da ich keine Kuhmilch mehr zu Hause hatte, und da war ich froh, dass ich ihn in einem Einmachglas und nicht in einem normalen Deckelglas hatte, da der eine gewaltige Menge Kohlensäure produziert hat und die ganze Nacht rumspuckte und sabberte. Einen Unterschied macht es also schon, nicht nur allein geschmacklich.)

Schön wäre ja, wenn man mit einer begrenzten "Kur-Dauer" die Darmflora dauerhaft ändern/aufbauen könnte, ohne ständige neue Zufuhr der Stoffe, die da die vermutete anti-allergene Wirkung verursachen.

Wasserkefir als Ersatz wäre auch klasse! (Ich hatte mal Waserkefir-Kristalle, die mir aber wohl eingegangen sind, da es denen nicht warm genug in meiner Wohnung war.)
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Re: Kefirpilz und Allergien?

#4

Beitrag von Regenbogen » Fr 20. Okt 2017, 20:46

Braucht es der Wasserkefir denn so warm ? Ich hatte ihn glaub ich im Sommer hier .

Das wäre doch eine Alternative in Sachen Milch .

Gibt ja auch noch Kombucha - der ernährt sich von schwarzem Tee und Rosinen, soweit ich mich erinner. Vllt. hat der ja auch ähnliche Wirkungen.

Erzähl mal, wie sich das weiterentwickelt - das interessiert mich.

Schon ... bemerkenswert, wie wenig wir auf heilende Wirkung von "natürlichen Substanzen" vertrauen bzw. wie wenig wir es tw. gewohnt sind. Ich will mich da gar nicht ausnehmen.

Schamanisches Heilen bspw. funktioniert ja auch - und dies sogar ohne jegliche Substanz :)

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Re: Kefirpilz und Allergien?

#5

Beitrag von Peregrin » Fr 20. Okt 2017, 21:05

Mein Wasserkefir ist mir zum Winter hin eingegangen, wo ich so um die 19-20 °C in der Wohnung hatte. 20-25 °C braucht der aber wohl. (Ich denke jedenfalls mal, dass es die Temperatur war. Jedenfalls wuchsen die Kristalle nicht und arbeiteten irgendwann gar nicht mehr, obwohl ich alles beim Ansatz nach Anleitung gemacht habe. Vielleicht lag's auch am Wasser? Obwohl das hier nicht so hart ist und auch sonst von guter Qualität.)

Kombucha habe ich schon länger. (Tee und Zucker will der - die Rosinen bzw. Trockenfrüchte sind die Nahrung des Wasserkefirs.)

Der Kombucha soll ja, was Milchsäurebakterien und ähnliches betrifft, tatsächlich ähnliche Inhaltsstoffe wie Kefir haben. Da habe ich bisher aber nichts in der Art festgestellt. Allerdings habe ich da auch keine täglichen Portionen von gehabt, sondern immer nur ein Glas oder eine Flasche voll, wenn der mal wieder fertig "gereift" war, da der ja im Gegensatzt zum Milkefir nicht täglich fertiges Getränk fabriziert, sondern mehrere Tage braucht. Aber das werde ich auch mal probieren, den so anzusetzen, dass ich eine tägliche Portion habe, und dann mal vergleichen zur Wirkung des Milchkefirs.
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Re: Kefirpilz und Allergien?

#6

Beitrag von Stadteule » Fr 20. Okt 2017, 21:32

Das ist ja ein toller Effekt, Peregrin! Ehrlich gesagt habe ich mich mit den gesundheitlichen Aspekten von Kefir bisher gar nicht auseinander gesetzt. Ich bin gerade regelrecht süchtig nach dem Zeug und trinke/esse unglaublich viel Kefir - aber einfach weil ich es erfrischend und lecker finde.

@Regenbogen, Wasserkefir und Milchkefir sind verschiedene Pilze, sie haben auch verschiedene Ansprüche. Milchkefir (der, von dem Peregrin spricht) mag es gerne warm, da gedeiht er prächtig mit den entsprechenden Nährstoffen. Bei Kühlschranktemperaturen kann man sein Wachstum drosseln und im Gefrierschrank stagniert es. Man kann ihn aber einfrieren und danach wieder verwenden, wie ich mich vor kurzem schlau gemacht habe.

Peregrin hat geschrieben:
Fr 20. Okt 2017, 20:20
Eigentlich hatte ich nicht vor, den Kefir auf Dauer in meinen Speiseplan aufzunehmen. Das wäre dann verdammt viel Milch, die ich trinken müsste, was ich nicht so toll fände.
Und den Pilz in Ersatzmilch wachsen zu lassen, geht wohl auf die Dauer nicht, der braucht wohl immer mal wieder Kuhmilch.
Wie wäre es denn, immer eine kleine Knolle im Tiefkühler als Backup zu haben für den Zeitpunkt, wenn der Pflanzenmilchkefir eingeht? Ansonsten könnte man auch Milchzucker zufüttern in der Getreidemilch, falls es nicht genau das ist, auf das Du allergisch bist, zumindest alle paar Wochen mal als "Erholungskur"*?* Der Milchzucker ist ja soweit ich weiß, das, was der Kefirpilz hauptsächlich verstoffwechselt. Wäre das vielleicht eine Idee, wenn Du merkst, er schwächelt?
Ich habe vor 3 Wochen von Etain ein paar Krümel Kefirpilz bekommen und die sind dank unbändigem Wachstum inzwischen in 3 Milchkefiransätzen: in Kuhmilch (wächst wie verrückt), in Hafermilch und in Kokosmilch. In Hafermilch und Kokosmilch funktioniert das ziemlich gut, allerdings habe ich am Anfang etwas Kuhmilch zugefüttert, um ihnen die Umgewöhnung zu erleichtern und sie wachsen nicht so schnell wie der in Kuhmilch. Als Langzeit-Backup gibt der Kuhmilchansatz aber genug Sprößlinge ab, dass ich damit leben kann, wenn sie nicht uralt werden. (Und btw: wenn Dir Dein Pflanzenmilchkefir eingeht, melde Dich einfach bei mir für Nachschub, ich friere Back-up-Sprößlinge ein).
Hafermilch-Kefir schmeckt spannend: fruchtig, süßlich, spritzig, alkoholisch. Irgendwie ein bißchen ähnlich wie Hefevorteig, nur halt nicht so krass und nicht wie Teig.
Kokosmilchkefir schmeckt saulecker. Einfach wie Kokosmilch in etwas gesäuert. Kokosjoghurt in flüssig quasi (wenn man es nicht eindickt -was aber problemlos mit Chia oder Guarkernmehl geht, wenn man lieber löffeln will).


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Re: Kefirpilz und Allergien?

#7

Beitrag von Peregrin » Fr 20. Okt 2017, 22:00

Stadteule hat geschrieben:
Fr 20. Okt 2017, 21:32
Wie wäre es denn, immer eine kleine Knolle im Tiefkühler als Backup zu haben für den Zeitpunkt, wenn der Pflanzenmilchkefier eingeht?
Habe kein Gefrierfach. Aber ich könnte einen Teil ja auch mal im normalen Kühlschrank zwischenlagern, stimmt schon.

Wächst der Kefirpilz bei dir so wie man das bei den Anbietern sieht, als "Blumenkohlknolle?" Ich habe meine Körnchen jetzt glaube ich eineinhalb Wochen, sie sind noch gleichgroß und wenn überhaupt, dann allenfalls etwas in der Menge gewachsen. (Schade, ich habe sie vorher nicht gewogen, hätte ich mal tun sollen.)
Allerdings mag es auch sein, dass ich kleine Nachwuchskörnchen mittrinke. Ich habe die Milch anfangs durch ein normales Sieb abgegossen, das war mir zu engmaschig und es lief nicht so richtig, dann hatte ich so Clipdosen mit einem Einsatz entdeckt, der 2 mm breite "Sieb"-Streifen hat. Damit geht das Abfüllen des fertigen Getränks zwar schnell, aber sollte die Knolle als separate kleine Körnchen wachsen, gehen mir damit wohl einige für den Ansatz verloren.
Stadteule hat geschrieben:
Fr 20. Okt 2017, 21:32
Ansonsten könnte man auch Milchzucker zufüttern in der Getreidemilch, falls es nicht genau das ist, auf das Du allergisch bist, zumindest alle paar Wochen mal als "Erholungskur"*?* Der Milchzucker ist ja soweit ich weiß, das, was er Kefirpilz hauptsächlich verstoffwechselt. Wäre das vielleicht eine Idee, wenn Du merkst, er schwächelt?
klingt nach einer guten Idee. :thumbup:
Stadteule hat geschrieben:
Fr 20. Okt 2017, 21:32
(Und btw: wenn Dir Dein Pflanzenmilchkefir eingeht, melde Dich einfach bei mir für Nachschub, ich friere Back-up-Sprößlinge ein).
Vielen Dank, werde ich gegebenenfalls drauf zurückommen. :danke1:

Ich bin mal gespannt auf die kommenden Versuche!
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Re: Kefirpilz und Allergien?

#8

Beitrag von Stadteule » Sa 21. Okt 2017, 00:47

Peregrin hat geschrieben:
Fr 20. Okt 2017, 22:00
Habe kein Gefrierfach. Aber ich könnte einen Teil ja auch mal im normalen Kühlschrank zwischenlagern, stimmt schon.
Der normale Kühlschrank ist auf jeden Fall eine gute Idee, wenn man nicht soviel Kefir braucht, wie er bei Zimmertemperatur erzeugt, ja. :girlie-nick:
In Pflanzenmilch braucht er bei mir übrigens länger als in Kuhmilch, bis ein Ansatz fertig ist - vielleicht ist das ja auch eine Möglichkeit, die Kefirmenge etwas zu reduzieren, die man "zu trinken hat".
Peregrin hat geschrieben:
Fr 20. Okt 2017, 22:00
Wächst der Kefirpilz bei dir so wie man das bei den Anbietern sieht, als "Blumenkohlknolle?"
Das ist lustig, dass Du Deinen Pilz als Knöllchen bezeichnest, denn genau diese produziert der Kefirpilz, den ich von Etain bekommen habe. Alle Kefirknollen, die ich zuvor hatte, waren eher eine blumenkohlartige Knolle, die wuchs und sich irgendwann teilte, aber der jetzt besteht aus lauter kleineren Knubbeln und er bringt täglich neue Miniknubbels hervor. Aber er wächst trotzdem schon auch bumenkohlähnlich. Als ich sie vor 3 Wochen von Etain bekam, waren es etwa 5 Knubbelchen mit je ca. 0,5cm Durchmesser - inzwischen sind da richtig dicke Brocken dabei und die Menge ist insgesamt mehr als eine gute Handvoll. Zum Absieben und waschen nehme ich einen normalen Plastiksieb und in den neuen Ansatz kommen nur die Babyknubbel, die groß genug sind, dass ich sie mühelos erwische, aber das reicht auch, denn die sind meistens am folgenden Tag schon mindestens linsen-, wenn nicht erbsengroß.

Also Nachschub wird jedenfalls kein Problem sein, wenn, bei Dir was nicht hinhaut mit dem Kefir.


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Re: Kefirpilz und Allergien?

#9

Beitrag von Hekate » Sa 21. Okt 2017, 14:36

@Peregrin
Wenn das klappt, dann wird das eine Dauereinnahme.
Denn, der Darm braucht dann, "Dauer-Futter" um positive Bakterien so zu füttern + zu vermehren, um die negativen Bakterien zu übertrumpfen.
Das alles sind meine,
persönlichen Einstellungen, Einsichten und Meinungen.
Niemand braucht mir da zu zustimmen.
Ich, sehe es so und meine es so.
Und das ist schon alles.

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Re: Kefirpilz und Allergien?

#10

Beitrag von Peregrin » Sa 21. Okt 2017, 16:02

Hekate hat geschrieben:
Sa 21. Okt 2017, 14:36
Denn, der Darm braucht dann, "Dauer-Futter" um positive Bakterien so zu füttern + zu vermehren, um die negativen Bakterien zu übertrumpfen.
Meinst du? Die Milchsäurebakterien sind ja nicht das "Futter" für andere Bakterien, sondern sie selbst sollen im Darm leben! :green: Ich habe überlegt, ein paar Fastentage einzulegen, an denen ich nur den Kefir trinke, dass sollte die Sache eigentlich beschleunigen und im besten Falle auch für eine permanente Besiedelung sorgen.
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