Meditation allgemein - eure Erfahrungen, Techniken, Ansätze

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Corylus avellana
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Meditation allgemein - eure Erfahrungen, Techniken, Ansätze

#1

Beitrag von Corylus avellana » Mi 14. Jun 2017, 08:37

Hallo,

durch die Diskussion im Thema "Transzendentale Meditation" bin ich auf die Idee gekommen, doch auch mal allgemein ein Thema über Meditation aufzumachen, da dies anscheinand lange nicht diskutiert wurde.
Ich sehe mich noch relativ als Anfänger in der Meditation, obwohl ich schon die eine oder andere Erfahrung damit gemacht habe.

Und meine Fragen an euch dazu sind: welche Meditations-Technik ist eure bevorzugte Technik? Wo habt ihr diese gelernt? Wie sinnvoll findet ihr Meditation allgmein? Wie oft meditiert ihr und was bringt es euch? Welche Tipps könnt ihr anderen mitgeben, die sich näher damit beschäftigen wollen? Bzw. was wollt ihr im Allgemeinen über Meditation loswerden?

Ich habe bis jetzt keine spezielle Technik, versuche bei der Meditation erstmal ruhig zu werden, da ich meist sehr unruhig und aufgekratzt bin. Ich meditiere meist auf einem Kissen im sitzen, da ich im Liegen zu schnell müde werde. Ich versuche meine Gedanken und Bilder zu registrieren, die auftauchen und diese vorbeiziehen zu lassen. Je nach Verfassung klappt das besser oder schelchter. Im besten Fall tritt dann nach einer Weile eine Art innere Ruhe ein und die Gedanken und Bilder werden weniger. Wenn ich dann noch weiter in diese Richtung gehe, gelange ich in eine Art "inneren Raum", wo alles recht weit und offen ist und keine Eindrücke von außen aber auch (fast) keine Gedanken mehr da sind. Es ist aber recht schwierig für mich diesen Zustand zu halten. Mich die ganze Zeit auf etwas Bestimmtes zu konzentrieren, z. B. auf den Atem oder ein Wort, ist nicht so mein Ding. Es kann zwar kurzzeitig helfen, sich auf den Atem zu konzentrieren, wenn man abschweift, es ist aber meiner Meinung nach nicht zielführend, wenn man sich die ganze Zeit konzentriert. Man muss eher loslassen. Wenn ich meine Bilder und Gedanken ein Stück weit hinter mir lassen konnte, fühle ich mich nach der Meditation erfrischter, ruhiger und geordneter als vorher. Es kann eine Art geistige Hygiene sein, da man sich Zeit nimmt um Dinge zu ordnen, die im eigenen Kopf herumschwirren. Ein Nebeneffekt der Mediation ist es, dass ich dabei oft Wärme spüre, die durch meinen Körper zieht und ich auch meinen Puls anfange zu spüren. Ich empfinde das eigentlich als angenehm. Und wenn ich es mal schaffe, wirklich regelmäßig zu meditieren, dann spüre ich das auch plötzlich einfach mal so im Alltag.

Viele Grüße

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Hekate
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Re: Meditation allgemein - eure Erfahrungen, Techniken, Ansätze

#2

Beitrag von Hekate » Mi 14. Jun 2017, 09:01

Ziemlich lang, ich schreibe später, wenn ich mehr ruhe habe, was dazu.

Gruss

Hekate
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Ich, sehe es so und meine es so.
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Rewa
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Re: Meditation allgemein - eure Erfahrungen, Techniken, Ansätze

#3

Beitrag von Rewa » Mi 14. Jun 2017, 10:37

Moin Moin!

Meditation im eigentlichen Wortsinne bedeutet ja nachdenken, nachsinnen. Umgangssprachlich wird es wohl eher als Ruhe und Entspannung bis hin zur Gedankenfreiheit betrachtet. Dazwischen liegen ja nun Welten. Insofern ist es recht schwer, über Meditation allgemein zu sprechen.

Am Anfang meiner Ausbildung habe ich mich mit der Runenmeditation sehr schwer getan. Obwohl ich einen wirklich guten Lehrer hatte, ging da bei mir einfach gar nichts. Nach einem schweren Unfall hatte ich dann das Glück, eine intensive Schulung in autogenem Training (auf Autosuggestion basierende Entspannung, in meinem Fall zur Schmerzkontrolle) zu bekommen. Nach gut einem halben Jahr Pause von den Runen ging es mit meiner Ausbildung weiter und plötzlich war die Meditation der leichteste Teil der Runenarbeit.
Ob man das verallgemeinern kann wage ich nicht zu behaupten. In meinem Fall jedoch war das Autogene Training die bestmögliche Grundlage für das Erlernen der Meditationstechnik.

Runenmeditation: Entspannung, Ruhe und Gelassenheit (emotional); rational wach und aufgeschlossen. Visualisieren, Bilder und Emotionen empfangen. Informationen annehmen und auf ihrer Grundlage Fragen formulieren.

Liebe Grüße
Rewa
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
(Sitting Bull, Lakota-Indianer)

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Re: Meditation allgemein - eure Erfahrungen, Techniken, Ansätze

#4

Beitrag von Chailleagh » Mi 14. Jun 2017, 12:03

Stimme dir zu, Rewa. Eine professionell vermittelte Entspannungstechnik hilft sehr, wenn man sich mit der Meditation schwer tut. Ich hatte da auch Probleme, bis ich bei der Panik-Therapie Entspannungsübungen zur Gegensteuerung gelernt habe. Nach einer Weile konnte ich mich so tief in die Meditation fallen lassen, dass sogar bei einer im KH durchgeführten Gehirnstrommessung keine Reaktion auf einen fallengelassenen Bleistift erfolgt ist.
Bin auch schon eingeschlafen und eine Stunde später liegend wieder aufgewacht. Hätte nie gedacht, dass ich im Sitzen schlafen kann :D

Ein guter Einstieg ist auch, sich einen Gegenstand zu suchen (Glasmurmel, Stein, Blüte...) und seinen Fokus auf diesen Gegenstand zu richten. So trainiert man das Gehirn recht gut auf "abschalten und ausblenden" und kann nach und nach in die Meditation übergehen. Oder man wählt den Weg der geführten Meditation.

LG
Chailleagh
Le cailleach tá mé, le cailleach fanfaidh mé

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Re: Meditation allgemein - eure Erfahrungen, Techniken, Ansätze

#5

Beitrag von Hekate » Mi 14. Jun 2017, 13:17

Hekate hat geschrieben:
Mi 14. Jun 2017, 09:01
Ziemlich lang, ich schreibe später, wenn ich mehr ruhe habe, was dazu.
So Teil 1
welche Meditations-Technik ist eure bevorzugte Technik?
Kommt auf den Zweck darauf an.

Ganz allgemein:

Tief einatmen und ausatmen, tief einatmen und ausatmen, tief einatmen und ausatmen
{Damit bin ich dann schon in anderen Ebenen ... mehr braucht es bei mir nicht.}
Wo habt ihr diese gelernt?
Hm, konnte ich es im Grunde schon immer. Ganz bewusst, gezielt und als allgemeiner Weg, habe ich es dann nach dem erlernen von AT (mit 15) genutz (so mit 18).

Davor und danach hatte und habe ich auch anderen erlernt, geübt, genutzt usw.
Wie sinnvoll findet ihr Meditation allgmein?
Gute Frage, nächste Frage.

Entspannung ist wichtiger. Z. B. AT (Autogenes Training). Erlernen durch Anleitung (z. B. VHS) ist nützlich.

Auch Meditieren sollte gelernt und geübt sein. Und die Grenzen sollten klar sein. - In einen depressiven Schub z. B. sollte man nicht meditieren. (Es sei den man ist ein buddhistischer Mönch, mit jahrzehntelanger Praxis).
Wie oft meditiert ihr und was bringt es euch?
Das sind 2 Fragen.

Ich meditiere nicht pflichtmässig, täglich.

Sonderen eher schubweise bzw. themenweise.
Und dementsprechend sind die "Ergebnisse".

Wobei, die zweite Frage ist schon sehr "kapitalistisch".
Man kann Entspannung und Meditieren nicht unbedingt, kapitalistisch sehen.
Ja, beides "bringt was", aber man kann es nicht immer in Materie fassen.

Beispiel:
Viele nutzen z.B. Entspannung, nur zum Einschlafen und/oder Durchschlafen.
Wie bitte will man das "bemessen"?
Welche Tipps könnt ihr anderen mitgeben, die sich näher damit beschäftigen wollen?
1) Eine Entspannungstechnik erlernen
2) Sich klar werden, was für einen - "Meditation" ist
3) Und was man damit "erreichen" will.
4) Erst dann loslegen

Ende Teil 1
Fortsetzung folgt
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Re: Meditation allgemein - eure Erfahrungen, Techniken, Ansätze

#6

Beitrag von FreieAtem » Do 15. Jun 2017, 17:57

Hallo Corylus,
Corylus avellana hat geschrieben:
Mi 14. Jun 2017, 08:37
Und meine Fragen an euch dazu sind: welche Meditations-Technik ist eure bevorzugte Technik? Wo habt ihr diese gelernt? Wie sinnvoll findet ihr Meditation allgmein? Wie oft meditiert ihr und was bringt es euch? Welche Tipps könnt ihr anderen mitgeben, die sich näher damit beschäftigen wollen? Bzw. was wollt ihr im Allgemeinen über Meditation loswerden?
Ich habe ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht und in ganz unterschiedlichen Meditationstechniken hinein geschnuppert, bin aber gleichzeitig (das sag ich lieber gleich) für keine ein richtiger Experte...

Für mich geht es bei der Meditation vor allem darum, nach innen zu schauen. Bewusst wahrzunehmen was ist und in mir wirkt. ... und darum die Dinge in Bewegung zu bringen, bzw. dieser Bewegung innerlich zu folgen. Mir bewusst sein / werden, dass ich dieser Bewegung im Alltag ebenfalls, aber auf unbewusste Art und Weise folge.
Das kann geschehen in dem ich "das was ist" und die Regung, die das auslöst, einfach nur ruhig wahrnehme, den inneren Bildern folge, oder auch in dem ich ihnen körperlich Ausdruck verleihe.
Meditation hat, für mich, was mit sich-einlassen auf innere Prozesse zu tun ... oft begleitet von Trance, was für sich allein schon ein Erlebnis sein kann, das ich mag.
Die Grenzen sind, für mich, da schwimmend zu Dingen, die für andere evlt. gar nichts mehr mit Meditation zu tun haben.


Dem entsprechend benutze ich ganz unterschiedliche Techniken:

Geführte Meditationen sind für mich manchmal ein gutes Mittel um an Themen und Emotionen zu kommen, gegen die ich mich im Alltag eher wehre, oder so automatisiert im Handlungsmodus bin, dass ich es nicht schaffe sie mir von einer Metaebene aus anzuschauen und zu zulassen.
(Auf youtube gibt es da eine ganze Menge davon... nicht alles davon liegen mir, bis man "seines" findet muss man ein wenig stöbern.)

Meistens reicht mir hierfür aber auch einfach nur bewusste Stille, oder eine Musik wie z.B. die hier, ohne gesprochene Führung.

Schamanische Reisen mag ich hier jetzt nicht unbedingt reinpacken. Aber auch das ist für mich eine Technik, um mich dem inneren Geschehen zu zuwenden, es bewusst zu machen.

Ich war ne Zeitl ang mal regelmäßig bei einem offen Meditationsabend. Da hab ich sehr unterschiedliche und aktie Meditationsformen kennen gelernt.
Sowas wie meditatives Gehen, Schütteltrance, Trancetanz, Bewusstseinsverändernde Techniken über den Atem, usw. ... diese Techniken hatten viel mit fühlen im Körper und Bewegung zu tun. Da ging es relativ häufig darum, dem inneren Prozess und das was in mir ist, mit dem Körper zu folgen und Ausdruck zu verleihen. Manches davon hab ich für mich mitgenommen.

Wiederkehrende Gesänge wie Chants und Mantras, können für mich Meditation sein ... und Trance induzierend.

Meditation ist für mich aber auch, mich im Alltag einfach immer wieder mal auszuklinken ... für einen Moment innehalten ... nur wahrnehmen ... hören was sich in und um mich herum bewegt ... oder auch mich ganz bewusst auf banale Alltagsdinge einlassen, Geschirr spülen und mich auf den Moment einlassen, in dem ich genau das tue was ich tue - ohne dabei schon an das nächste zu denken ... usw.
Das ist Meditation ohne mir dafür einen äußeren Rahmen zu schaffen.

Wie oft ich meditiere ist schwer zu sagen ... es gibt Phasen, da mache ich manche Dinge häufig und in anderen nichts. Wenn ich merke, dass ich im Begriff bin meine innere Ruhe und Mitte zu verlieren (z.B. daran dass mir "Meditations-Momente" im Alltag nicht mehr möglich sind) , lande ich früher oder später wieder dabei.


Dass man in einer Depression nicht meditieren sollte, kann ich selbst nicht bestätigen - im Gegenteil.
Für mich war/ist das ein kleiner Baustein der mir ganz wesentlich hilft. (Natürlich nicht nur)
Während meiner dunkelsten Zeit hat es mir sehr geholfen mich bewusst, ohne Ablenkung, reglos mit dem Gesicht nach unten, auf dem nackten Fußboden (oder besser Erde) zu liegen ... für mich war das, als ob ich so Stück für Stück meine Erschöpfung und das was mich im übertragenen Sinne "zu Boden zwingen" abtrage.
Ob das Meditation ist? - keine Ahnung.
Im Sinne der inneren Achtsamkeit und Annahme war es das, was da war. Und mir ging es danach jedes mal besser :) .

Mediation kann (für mich) ganz vieles sein :girlie-nick: .. vlt kannst du mit manchem davon was anfangen. Was es für Dich ist und wohin es dich bringt wirst du selbst herausfinden.

:liebegrüße:

LG FreieAtem
... und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben ...

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Re: Meditation allgemein - eure Erfahrungen, Techniken, Ansätze

#7

Beitrag von Corylus avellana » Mo 19. Jun 2017, 09:31

Hallo.
Danke für eure bisherigen Antworten.
Der Tipp mit der Entspannungstechnik ist sicherlich wichtig und hilfreich. Vielleicht habe ich dem autogenen Training bisher ja Unrecht getan...Ich habe mal einen Kurs gemacht vor einigen Jahren zusammen mit meiner Mutter, aber irgendwie fanden wir das beide nicht so toll. Die Sache lebt aber wahrscheinlich wie so vieles vom absolut regelmäßigen üben.
Kennt ihr noch andere Entspannungstechniken?

Ich habe auch mal einen Kurs zur Meditation an der VHS gemacht, und da mussten wir immer vor der Meditation kleine körperlich Übungen machen, z. B. den ganzen Körper ein paar Minuten schütteln oder die Arme schwingen. Das sah zwar von außem bestimmt ziemlich blöd aus, war aber hilfreich um sich danach besser in die Ruhe begeben zu können.

@ FreieAtem: Danke für deine ausführliche Antwort. Was du über Meditation im Alltag schreibst, finde ich sehr gut und kann ich nachvollziehen.
Musik stört mich meist eher, aber geführte Meditationen würde ich gerne mal ausprobieren. Kannst du mir da vielleicht etwas empfehlen (auf YouTube oder auch zum Kaufen)? Es gibt ja recht viel Auswahl und ich hab keine Ahnung was brauchbar sein könnte...

Viele Grüße
Corylus avellana

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Re: Meditation allgemein - eure Erfahrungen, Techniken, Ansätze

#8

Beitrag von Hekate » Mo 19. Jun 2017, 16:55

Kennt ihr noch andere Entspannungstechniken?
Progressive Muskelentspannung:

Sie geht zum erlernen schneller.
Muss aber auch geübt werden.

Ich finde sie geht zwar schneller, führt schneller zu Ergebnisse, aber ich entfinde sie als nicht zu tief, wie AT.

Bauchatmung:

Also tief in den Bauch atmen.
Da wir werstliche Menschen, sehr oft nicht mehr natürlich atmen, muss auch sie geübt werden.

Atmet man eine Weile in den Bauch, werden die meisten, damit auch etwas ruhig und entspannt. (Zum Einschlafen reicht es für die meisten.)

Bauchatmung hat aber den Nachteil, das diese Entspannung, für die meisten, nicht tief genug ist, um damit dann magisch arbeiten zu können.
Ich habe auch mal einen Kurs zur Meditation an der VHS gemacht, und da mussten wir immer vor der Meditation kleine körperlich Übungen machen, z. B. den ganzen Körper ein paar Minuten schütteln oder die Arme schwingen. Das sah zwar von außem bestimmt ziemlich blöd aus, war aber hilfreich um sich danach besser in die Ruhe begeben zu können.
Ja, das geht auch.

Der Grund, wir westliche Menschen, bewegen uns nicht mehr, a) genug b) natürlich c) haben wir verspannungen hoch 10 (im Grunde vom Kindergarten an)

Und es ist nicht mehr natürllicher Alltag, nach sollchen Übungen, ist meistens der Alltag untebrochen und die Aufmerksamkeit kann auf was neues/anderes gelenkt werden.
Darum kommen viele danach leichter in Ruhe, in Entspannung usw.

Gleiches geht auch mit sich Hände zu waschen, duschen, umziehen usw.
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Re: Meditation allgemein - eure Erfahrungen, Techniken, Ansätze

#9

Beitrag von FreieAtem » Mo 19. Jun 2017, 19:39

Corylus avellana hat geschrieben:
Mo 19. Jun 2017, 09:31
Kannst du mir da vielleicht etwas empfehlen (auf YouTube oder auch zum Kaufen)? Es gibt ja recht viel Auswahl und ich hab keine Ahnung was brauchbar sein könnte...
Ja das mit YouTube ist so ne Sache ... Da gibts auch viel Mist .... Wenn ich was Neues ausprobiere klicke ich meistens kurz quer durch die Mitte und schau ob mir Stimme, Inhalt, Sprache und Musik liegt.

Die hier kann ich z.B. empfehlen - eine sehr ausführliche Version der "Baummeditation". Überhaupt finde ich die meisten Meditationen von Selbstwärts ganz gut, gerade für den Anfang ... ich mag sie vorallem, weil ich ihn nicht aufdringlich empfinde.
Für den Fall, dass du etwas davon ausprobieren willst, bin ich gespannt wie es Dir damit geht :) .

:liebegrüße:

LG FreieAtem
... und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
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