Pille absetzen

Shekinah
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Re: Pille absetzen

#81

Beitrag von Shekinah » Mi 2. Aug 2017, 14:56

Feri hat geschrieben:
So 16. Jul 2017, 16:53
Naja, also die "Untersuchung" die ein Gyn für die Pille macht, kann man eh in der Pfeife rauchen.
Und dass nur die Pille bei Schmerzen hilft und man sonst halt leiden muss, ist auch absoluter Unsinn - da gibts genügend andere Wirkstoffe die man noch probieren kann. Ich hab durch die Endometriose ja extreme Schmerzen gehabt, soweit dass ich weder ansprechbar war noch klar denken konnte, sondern nur ein zitterndes, sich übergebendes Häuflein Schmerzen war das zusammengekrümmt auf dem Boden liegt. Ibuprofen, ASS, Buscopan und Paracetamol haben absolut keinen Unterschied gemacht. Aber Naproxen war's, und das nehm ich jetzt seit etwa 10 Jahren. Lieber an zwei von 34 Tagen Schmerzmittel als dirchgängig die Nebenwirkungen der Hormone, die bei mir unter anderem 3 Kilo Wasser in den Beinen, Kopfschmerzen, Haarausfall, eine abartig riesige BH Größe, daher Rückenschmerzen, Müdigkeit usw. waren...
Gut, dass du für dich eine Lösung gefunden hast. Ich finde allerdings, dass die schulmezinischen Möglichkeiten dennoch eher mau sind, insbesondere wenn man bedenkt was die Nebenwirkungen dieser Medikamente bei langzeitgbrauch sind. Man hat die Möglichkeit sich parallel Leber, Nieren und den Magendarmtrakt irreparabel zu ruinieren...
Bei den Nahrungsergänzungsmitteln gibt es einiges was bei regelbeschwärden und auch Migränen vorbeugend lindernd wirken kann. z.B. Magnesium hochdosiert, B-Vitamine, DHA (aktive omega3-Fettsäuren am umweltfeundlichsten vegan aus algen gewonnen), Spuenelemnte als Kombinationsergänzung, Zink. Bei Mineralstoffen und den Fettlöslichen Vitamen (EDK) muss man die Möglichkeit der Überdosierung beachten, insbesondere generell bei Leber- und/oder Nierenproblemen (Ärztliche Beratung!).
Auch die Phytotherapie hat einiges zu bieten z.B. Mönchspfeffer oder Gänsefingerkraut. Da ist aber die Auswahl so Groß und die Auswahl bezogen auf die Problematik so wichtig, dass ich die Konsultation eines spezialisierten Phytotherapeuten stark empfehle. Insbesondere wenn man die TCM und Ayurveda sowie Afrikanische Traditionelle Heilmittel einbezieht.
Bei endometriose (ich bin selbst betroffen und hatte eine erfolglose Operation sowie hormontherapie) kann darüberhinaus Vegane Ernährung helfen, da hier bei der Schmerzentwicklung entzündungsprozesse eine Rolle spielen.

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Re: Pille absetzen

#82

Beitrag von Shekinah » Mi 2. Aug 2017, 15:14

Ich wollte noch hinzufügen, dass meine Beschwerden sich auch durch die Menstruationstasse sehr verbessert haben. Ich habe auch gemerkt, dass ich immer eine starke Blutung "wollte" um ganz sicher zu sein, dass ich nicht Schwanger bin und weil es mein Gefühl der eigenen Weiblichkeit verstärkt hat. Dieses Bedürfnis musste ich loslassen. Ich weiß nicht ob das Koinzidenz oder Ursache war oder einfach mein Alterungsprozess, aber meine Periode ist ist nur noch einen Bruchteil so stark wie vorher (dann hatte ich nätürlich Angst, dass ich es an der Schilddrüse hatte - aber die Blutwerte sind perfekt:-). Also auch die Psyche und/oder Energien in den Heilungsprozess einbeziehen!

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Feri
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Re: Pille absetzen

#83

Beitrag von Feri » Fr 11. Aug 2017, 10:57

Shekinah hat geschrieben:
Mi 2. Aug 2017, 14:56
Ich finde allerdings, dass die schulmezinischen Möglichkeiten dennoch eher mau sind, insbesondere wenn man bedenkt was die Nebenwirkungen dieser Medikamente bei langzeitgbrauch sind. Man hat die Möglichkeit sich parallel Leber, Nieren und den Magendarmtrakt irreparabel zu ruinieren...
Das schon. Aber letztenendes ist das ja wirklich nur an sehr wenigen Tagen, da ich sonst keine Medikamente nehme und mich gesund ernähre ist das Risiko für mich vollkommen akzeptabel. Das halten Leber, Nieren und Darm da schon aus, da wäre eine andere Lebensweise (rauchen, Alkohol, Fastfood...) meiner Ansicht nach deutlich risikobehafteter.
Shekinah hat geschrieben:
Mi 2. Aug 2017, 14:56
Bei endometriose (ich bin selbst betroffen und hatte eine erfolglose Operation sowie hormontherapie) kann darüberhinaus Vegane Ernährung helfen, da hier bei der Schmerzentwicklung entzündungsprozesse eine Rolle spielen.
Bezüglich der Entzündungsprozesse kann ich jedenfalls vermelden, dass Verzicht auf Kuhmilch und Gluten (bzw. in meinem Fall Getreide allgemein) bei mir hervorragend hilft. Beide gelten als Entzündungsfördernd. Habe das jetzt über einige Monate ausprobiert und die erforderliche Schmerztablettendosis ist auf nichtmal ein Viertel von dem gesunken, was ich früher gebraucht habe.

...Übrigens entgegen der These dass die Schmerzen am Gewicht liegen, denn ich hab in der Zeit 2 Kilo abgenommen - Gewicht ist nicht an allem Schuld und nicht jeder der einen niedrigen BMI hat befindet sich in einem für seinen Körper irgendwie unnatürlichen Zustand. Aber es gibt ja auch Frauenärzte die meinen unter 50 Kilo könne man nicht schwanger werden und bekommt seine Tage nicht mehr - na schön wärs.
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