Dion Fortune und Wicca

Hier findet alles Platz was mit Medien zu tun hat
Benutzeravatar
atemkristall
Beiträge: 337
Registriert: Di 4. Apr 2017, 09:13
Wohnort: Im Osten des Westens

Dion Fortune und Wicca

#1

Beitrag von atemkristall » So 3. Dez 2017, 16:00

Wer mag mehr über die Bücher von Dion Fortune erzählen? Etwa "The Sea Priestress", "The Goat-Food God" oder "Moon Magic". Ich habe öfter gehört, dass ihre Bücher für Wicca bedeutend wären. Seht ihr das auch so? Könnt ihr, vor allem die Wicca unter euch, ihre Bücher empfehlen?

Bete Grüße vom
atemkristall

Benutzeravatar
ArionCGN
Beiträge: 1670
Registriert: Mo 18. Mär 2013, 23:47
Benutzertitel: Bad Cop
Wohnort: Köln

Re: Dion Fortune und Wicca

#2

Beitrag von ArionCGN » So 3. Dez 2017, 18:12

Also ich habe Die Seepriesterin und Mondmagie hier und muss sagen, ich finde die Geschichten inspirierend, aber für Wicca an sich haben sie nicht so den Impact. Ich sehe aufgrund der Bezüge zu den ägyptischen Göttern eher eine Verbindung zur Fellowship of Isis als zu Wicca.

Allerdings habe ich eine Passage über das Wesen der Götter aus der Seepriesterin in mein persönliches BoS übernommen, die mich sehr berührt hat.
"Die Bibel enthält sechs Ermahnungen an Homosexuelle und 362 Ermahnungen an Heterosexuelle. Das heißt aber nicht, dass Gott die Heterosexuellen nicht liebt. Sie müssen nur strenger beaufsichtigt werden."
Lynn Lavner

Knufflon
Beiträge: 427
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 12:16
Benutzertitel: Dr. Sun
Wohnort: der Göttin sei dank woanders als vorher!

Re: Dion Fortune und Wicca

#3

Beitrag von Knufflon » So 3. Dez 2017, 20:57

Ich konnte mit der so hoch gelobten "Seepriesterin" mal so gar nix anfangen, hat mich eher gelangweilt und war mir viel zu christlich durchtränkt, dazu nicht gut geschrieben. Nichts für mich, habe auch keinen Bezug zu Wicca erkennen können.
Love as thou wilt.

As a son of night and day, I am gray

Meine Foto-Homepage: https://www.flickr.com/photos/goldtop57/

Benutzeravatar
Schneewoelfin
Beiträge: 2160
Registriert: Sa 6. Apr 2013, 13:11
Benutzertitel: dunkelbunt
Wohnort: in der mittelhessischen Walachei zwischen Giessen und Marburg

Re: Dion Fortune und Wicca

#4

Beitrag von Schneewoelfin » So 3. Dez 2017, 22:09

ich habe versucht, mich mal in das Buch "Die Seepriesterin" einzulesen.... fand es langatmig und "verschwurbelt", ähnlich wie die Werke von Blavatsky (wobei ich ihre Bücher noch "verschwurbelter" empfinde), so als ob sie was sagen will, ohne was zu sagen, aber dafür nicht die passenden Worte findet.

Prinzipiell - und das bezieht sich auf alle Weltanschauungen, die mir geläufig sind - habe ich persönlich ein Problem damit, wenn jemand eine spirituelle Gemeinschaft verlässt und danach Bücher darüber schreibt, an denen er/sie sich - ob finanziell und/oder bzgl Ruhm oder whatewwer ist mir da egal - bereichert. Oft ist es meinem Empfinden nach dann auch nicht vollständig, was in diesem Sinne gefährlich werden kann, wenn zB nicht dabei auf einen Schutzkreis oder geschützten Raum hingewiesen wird :worried:

Es gibt mEn genug Werke, die die initiatorischen Entwicklungsphasen treffender beschreiben und dennoch "nichts vorwegnehmen" oder "verraten".
In dem Rosenkreuzer Verein, in dem ich eine Zeit lang Mitglied war, hatte/n sie und ihre Bücher keinen guten Ruf, eben aus oben genanntem Grund und weil dort jemand lehrte, der aus dem GD stammte, den sie verlassen hatte.

bzgl Wicca: da gibt es anscheinend - kann jetzt keine persönliche Meinung abgeben, da ich es ja nicht fertig gelesen habe - unterschiedliche Ansichten, so bunt, wie es bei uns ist, ist es eben auch in dieser Hinsicht :girlie-nick:

LG Schnee
Es geht immer um die Quintessenz - ich beschäftige mich gerne mit den ursprünglichen Dingen, weniger mit dem "Tamtam" /me

Benutzeravatar
Dennis
Beiträge: 637
Registriert: Mi 27. Mär 2013, 19:35
Benutzertitel: BTW / Minos
Wohnort: Hannover
Kontaktdaten:

Re: Dion Fortune und Wicca

#5

Beitrag von Dennis » Mo 4. Dez 2017, 08:39

Die See Priesterin habe ich gelesen, lange bevor ich Wicca wurde. Als Geschichte fand ich es sehr interessant, ein Spiritueller Roman, so kam es mir damals vor. Aber ob es wichtig for Wicca allgemein ist?, Ich denke eher nicht. mag sein für jemanden persönlich, aber nicht übergreifend.

Benutzeravatar
Rafael_Chiron
Beiträge: 239
Registriert: Mi 28. Sep 2016, 18:42
Wohnort: München

Re: Dion Fortune und Wicca

#6

Beitrag von Rafael_Chiron » Mo 4. Dez 2017, 11:06

Schneewoelfin hat geschrieben:
So 3. Dez 2017, 22:09
Prinzipiell - und das bezieht sich auf alle Weltanschauungen, die mir geläufig sind - habe ich persönlich ein Problem damit, wenn jemand eine spirituelle Gemeinschaft verlässt und danach Bücher darüber schreibt, an denen er/sie sich - ob finanziell und/oder bzgl Ruhm oder whatewwer ist mir da egal - bereichert. Oft ist es meinem Empfinden nach dann auch nicht vollständig, was in diesem Sinne gefährlich werden kann, wenn zB nicht dabei auf einen Schutzkreis oder geschützten Raum hingewiesen wird :worried:

Es gibt mEn genug Werke, die die initiatorischen Entwicklungsphasen treffender beschreiben und dennoch "nichts vorwegnehmen" oder "verraten".
In dem Rosenkreuzer Verein, in dem ich eine Zeit lang Mitglied war, hatte/n sie und ihre Bücher keinen guten Ruf, eben aus oben genanntem Grund und weil dort jemand lehrte, der aus dem GD stammte, den sie verlassen hatte.
@Schnee: Meines Wissens hat Dion Fortune den G.D. nie verlassen... und auch das mit dem Verraten von Geheimnissen sehe ich etwas differenzierter... :socool:

Als Dion Fortune dem G.D. beitrat, hatte sich dieser bereits in verschiedene Zweige aufgespalten. Sie wurde ursprünglich von Maiya Tranchell Hayes (damals noch Maiya Curtis Webb) in den G.D. initiiert, die den südlichen Zweig des schottischen AO in London leitete. Nach dem Tod von MacGregor Mathers, kam dessen Witwe, Moina Mathers 1919 von Paris nach London zurück und übernahm dort die Leitung. Es war Moina Mathers, die Dion Fortune wiederholt vorwarf, Geheimnisse des Ordens verraten zu haben. Allerdings war Dion Fortune zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht in die entsprechenden Grade initiiert worden worden, in dem dieses Wissen gelehrt wurde. Aber sie verfügte offenbar über eine Art von natürlicher Hellsichtigkeit. Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass ihre erste Lehrerin & Mentorin Maiya genau diese Hellsichtigkeit gefördert hat, indem sie ihr vorzeitig eine bestimmte Methode des Channeling beigebracht hat. Dion Fortune äußert sich übrigens selbst zu den Vorwürfen des Geheimnisverrats in ihrem Artikel Ceremonial Magic Unveiled, der im Januar 1933 in der Occult Gazette erschien. Sie beschreibt hier auch den äußerst überalterten und desolaten Zustand der Gruppe um Moina, bestehend aus Witwen und graubärtigen Alten.

Nachdem Moina ihr jede weitere Initiation verweigerte, wechselte Fortune wie durch glückliche Fügung in einen anderen Zweig des Ordens. Sie gibt im Artikel den Namen nicht preis, aber es war der Hermes- Tempel der Stella Matutina in Bristol. Hier vollendete Fortune ihre Ausbildung bis zum Grad des Adeptus minor. Obwohl Fortune gleichzeitig ihre eigene Organisation, die Society of the Inner Light, vorantrieb, stand sie weiterhin im guten Kontakt zum Hermes- Tempel und setzte sich dort auch für die Initiation von Israel Regardie ein. (Erst viel später gab es ein Zerwürfnis mit dem Hermes- Tempel, als ihr nämlich bzgl. eines Binah- Rituals vorgeworfen wurde, sie würde schwarze Magie betreiben.)

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es so gut wie keine G.D.- Aktivitäten mehr in Großbritannien. Der letzte aktive Tempel, der Hermes- Termpel in Bristol, war nur noch sporadisch aktiv und vertrat zunehmend antroposophische Lehren. Soviel ich weiß, wurden aber in der Inner Light weiterhin die Gradrituale des G.D. verwendet. Und auch Maiya Tranchell Hayes, die ursprüngliche G.D. Initiatorin & Mentorin von Dion Fortune unterstützte diese dabei. Maiya dürfte übrigens auch das literarische Vorbild für die Seepriesterin im gleichnamigen Roman gewesen sein! In gewisser Hinsicht führte Dion Fortune die G.D. - Tradition fort. Ähnlich wie Paul Forster Case, der Leiter der amerikanischen AO- Tempel, der, nachdem er von Moina Mathers wegen Meinungsverschiedenheiten zum Rücktritt gezwungen wurde, die BOTA gründete, die faktisch alle amerikanischen Tempel ablöste und dabei die Gradrituale des G.D. nahezu unverändert übernahm.
ArionCGN hat geschrieben:
So 3. Dez 2017, 18:12
Also ich habe Die Seepriesterin und Mondmagie hier und muss sagen, ich finde die Geschichten inspirierend, aber für Wicca an sich haben sie nicht so den Impact. Ich sehe aufgrund der Bezüge zu den ägyptischen Göttern eher eine Verbindung zur Fellowship of Isis als zu Wicca.
@Arion: Ich persönlich habe zu wenig Ahnung von Wicca, um mir hier eine abschließende Meinung bilden zu können...

Ich denke das Besondere an Dion Fortune ist, dass sie zu den ersten weiblichen okkulten Autorinnen überhaupt gehört (Schnee hat ja Helena Petrovna Blavatsky schon an anderer Stelle erwähnt :thumbup: ), während die Szene bisher haupsächlich von männlichen Autoren wie MacGregor Mathers, Aleister Crowley, Israel Regardie und auch Gerald Gardner dominiert wurde. Wie keine andere Autorin hat Dion Fortune das moderne Bild der weiblichen Okkultistin und Magierin geprägt und diese Themen auch aus weiblicher Sicht beschrieben. Und genau dies dürfte tatsächlich auch einen gewissen Einfluss auf Wicca gehabt haben. Vieles, was sie geschrieben hat, war zu ihrer Zeit durchaus innovativ, auch wenn wir es aus heutiger Sicht manchmal etwas als "verschwurbelt" empfinden.

:liebegrüße: Rafael Chiron

Benutzeravatar
atemkristall
Beiträge: 337
Registriert: Di 4. Apr 2017, 09:13
Wohnort: Im Osten des Westens

Re: Dion Fortune und Wicca

#7

Beitrag von atemkristall » Mo 4. Dez 2017, 13:52

Schneewoelfin hat geschrieben:
So 3. Dez 2017, 22:09
Es gibt mEn genug Werke, die die initiatorischen Entwicklungsphasen treffender beschreiben und dennoch "nichts vorwegnehmen" oder "verraten".
Hättest Du da auch einen Tipp, liebe Schneewölfin?
Beste Grüße vom
atemkristall

Benutzeravatar
Schneewoelfin
Beiträge: 2160
Registriert: Sa 6. Apr 2013, 13:11
Benutzertitel: dunkelbunt
Wohnort: in der mittelhessischen Walachei zwischen Giessen und Marburg

Re: Dion Fortune und Wicca

#8

Beitrag von Schneewoelfin » Mo 4. Dez 2017, 21:51

Hi Rafael,
Rafael_Chiron hat geschrieben:
Mo 4. Dez 2017, 11:06
Schneewoelfin hat geschrieben:
So 3. Dez 2017, 22:09
weil dort jemand lehrte, der aus dem GD stammte, den sie verlassen hatte.
@Schnee: Meines Wissens hat Dion Fortune den G.D. nie verlassen... und auch das mit dem Verraten von Geheimnissen sehe ich etwas differenzierter... :socool:
sicher werden wir das bestimmt nicht 100%tig nachvollziehen können, nur neige ich dazu eher einem Zeitzeugen Glauben zu schenken, der Mitglied im GD und mein Ordensbruder war, als dem, was man (so halbwegs) öffentlich über initiatorische Gesellschaften erfährt :)

LG Schnee
Zuletzt geändert von Schneewoelfin am Mo 4. Dez 2017, 22:54, insgesamt 2-mal geändert.
Es geht immer um die Quintessenz - ich beschäftige mich gerne mit den ursprünglichen Dingen, weniger mit dem "Tamtam" /me

Benutzeravatar
Schneewoelfin
Beiträge: 2160
Registriert: Sa 6. Apr 2013, 13:11
Benutzertitel: dunkelbunt
Wohnort: in der mittelhessischen Walachei zwischen Giessen und Marburg

Re: Dion Fortune und Wicca

#9

Beitrag von Schneewoelfin » Mo 4. Dez 2017, 22:12

Hi atemkristall,
atemkristall hat geschrieben:
Mo 4. Dez 2017, 13:52
Schneewoelfin hat geschrieben:
So 3. Dez 2017, 22:09
Es gibt mEn genug Werke, die die initiatorischen Entwicklungsphasen treffender beschreiben und dennoch "nichts vorwegnehmen" oder "verraten".
Hättest Du da auch einen Tipp, liebe Schneewölfin?
Beste Grüße vom
atemkristall
einen Tipp - das sehe ich etwas schwierig, da mir die meisten Bücher von meinem Lehrer empfohlen wurden, wie sie gerade zu meinem aktuellen Entwicklungsstand, bzw der Lernaufgabe ... passten

Allerdings wies Vivianne Crowley kürzlich in einem Vortrag darauf hin, dass die Archetypen (wenn man denn die Anschauung hat, dass diese für Phasen, Entwicklungen auf dem Weg, Götter..., stehen) in vielen Werken zu finden sind, wie heutzutage auch in Hollywood Filmen. Es ist eben der Punkt, was einen "anspricht"

Tatsächlich habe ich mal versucht darüber eine Liste zu erstellen... je mehr ich aufschrieb, desto mehr fiel mir ein und die Liste wurde länger un unsortierter :umfall: :haumichwech:

manchmal las ich ein Buch mit zig Seiten und es war ein Satz oder eine Szene oder es erschloss sich mir aus der ganzen Geschichte ein Fazit. Das entsprach dann aber genau der Frage/Aufgabenstellung ;)

mal als Beispiel: ca 1985 schaute ich den Film "Dune" - der Wüstenplanet auf Video. Ich habe keine Ahnung, wie oft ich zu der Szene zurückspulte, in der es hies "Das Schlafende muss erwachen!" ;)
oder "Der Rote Löwe" von Maria Szepez: am Ende, als der Protagonist in einem Buddhistischen Kloster sich eine Art Golem erschaffen hatte und dann auf den Trchter kam, dass das, was der Golem dann "anstellte" in seinem Bewusstsein stattfand. Der Golem sass immer noch so klein (er wurde in seiner Wahrnehmung riesengross) auf dem Tisch und das erkannte er, als er den Schatten des Golems wahrnahm :girlie-nick:

Anderen Menschen sagen diese Beispiele oder Filme, Bücher nichts oder wenig ....

LG Schnee
Es geht immer um die Quintessenz - ich beschäftige mich gerne mit den ursprünglichen Dingen, weniger mit dem "Tamtam" /me

Benutzeravatar
ArionCGN
Beiträge: 1670
Registriert: Mo 18. Mär 2013, 23:47
Benutzertitel: Bad Cop
Wohnort: Köln

Re: Dion Fortune und Wicca

#10

Beitrag von ArionCGN » Di 5. Dez 2017, 01:01

Rafael_Chiron hat geschrieben:
Mo 4. Dez 2017, 11:06
ArionCGN hat geschrieben:
So 3. Dez 2017, 18:12
Also ich habe Die Seepriesterin und Mondmagie hier und muss sagen, ich finde die Geschichten inspirierend, aber für Wicca an sich haben sie nicht so den Impact. Ich sehe aufgrund der Bezüge zu den ägyptischen Göttern eher eine Verbindung zur Fellowship of Isis als zu Wicca.
@Arion: Ich persönlich habe zu wenig Ahnung von Wicca, um mir hier eine abschließende Meinung bilden zu können...

Ich denke das Besondere an Dion Fortune ist, dass sie zu den ersten weiblichen okkulten Autorinnen überhaupt gehört (Schnee hat ja Helena Petrovna Blavatsky schon an anderer Stelle erwähnt :thumbup: ), während die Szene bisher haupsächlich von männlichen Autoren wie MacGregor Mathers, Aleister Crowley, Israel Regardie und auch Gerald Gardner dominiert wurde. Wie keine andere Autorin hat Dion Fortune das moderne Bild der weiblichen Okkultistin und Magierin geprägt und diese Themen auch aus weiblicher Sicht beschrieben. Und genau dies dürfte tatsächlich auch einen gewissen Einfluss auf Wicca gehabt haben. Vieles, was sie geschrieben hat, war zu ihrer Zeit durchaus innovativ, auch wenn wir es aus heutiger Sicht manchmal etwas als "verschwurbelt" empfinden.
Ja... das mag ja durchaus sein und habe ich auch überhaupt nicht in Abrede gestellt. Aber lass es mich so ausdrücken: Im Gegensatz zu den Romanen ist z.B. die Mystische Kabbala sehr schwer zu lesen. Viel und seitenlanges Geschwafel, das man inhaltlich gut und gerne auf 1.5 Seiten reduzieren könnte. Solche Texte finden sich in den frühen Schattenbüchern nicht wieder und es ist mir keine spätere Version bekannt, wo Texte von D. Fortune bzgl. der Kabbala ins BoS aufgenommen wurden. Ich kann hier natürlich nur für Gardnerian Wicca sprechen.

Es gibt eine Anrufung des Gottes Pan, die in manchen Schattenbüchern zu finden ist, aber dies hat natürlich wieder eher einen Bezug zur männlichen Seite und macht am Ende keine aktive Einflussnahme am Wicca aus. Ganz anders hier Doreen Valiente, die durch ihre Arbeiten Wicca ganz entscheidend geprägt hat.

Wenn, dann hatte D. Fortune nur passive Einflussnahme auf Wicca, aber das hatten dann eben viele andere Autoren auch und fällt dann mehr in den Bereich der generellen Offenheit für okkulte Themen. M. Murray hatte auch Einfluss auf Wicca, auch wenn ihre Thesen längst widerlegt sind.
"Die Bibel enthält sechs Ermahnungen an Homosexuelle und 362 Ermahnungen an Heterosexuelle. Das heißt aber nicht, dass Gott die Heterosexuellen nicht liebt. Sie müssen nur strenger beaufsichtigt werden."
Lynn Lavner

Antworten

Zurück zu „Bücher, CDs, Filme [öffentlich]“